Nachrichten:2019-01-29: Joshua-Tree-Nationalpark verwüstet

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In den letzten fünf Wochen sind irreparable Schäden entstanden.

Namen gebender Josuabaum

Sacramento (USA), 29. Januar 2019. – Die ganze Welt schüttelte mit den Kopf über den Shutdown, der die US-amerikanische Verwaltung in den letzten fünf Wochen lahm gelegt hat. Etwa 800.000 Staatsbeschäftigte wurden in den Zwangsurlaub geschickt oder mussten ohne Bezahlung arbeiten. Der Shutdown betraf natürlich auch die Nationalparks, die in dieser Zeit nur unzureichend bewacht und bewirtschaftet werden konnten.

Die Folgen sind besonders im Joshua-Tree-Nationalpark im Südosten Kaliforniens deutlich: Vandalen nutzen die Situation, um Schneisen der Verwüstung anzulegen, Bäume zu fällen und Felsen zu beschmieren. Der frühere Leiter des Nationalparks, Curt Sauer, klagte auf einer Protestveranstaltung gegen den Shutdown: „Was in den letzten 34 Tagen in unserem Park passiert ist, wird für die nächsten 200 bis 300 Jahre irreparabel sein“.

Auch die Freiwilligen, die im Joshua-Tree-Nationalpark manche Leistungen übernahmen, konnten allenfalls Säuberungen durchführen, aber das Ausmaß der Zerstörungen und Beschädigungen nicht verhindern.

Dass der Shutdown derartige Folgen haben könnte, war vielen, so unter anderem der National Park Conservation Association, klar. Aber wenn der Präsident eine Mauer braucht…

Quellen[Bearbeiten]