Nachrichten:2017-02-21: Museumseröffnungen in Ägypten

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Soft-Opening im Nationalmuseum für ägyptische Zivilisation, Wiedereröffnung des Grabungsmuseums auf Elephantine in Assuan.

Das Assuan-Museum auf Elephantine bleibt aber weiterhin geschlossen.

Kairo (Ägypten), Assuan (Ägypten), 21. Februar 2017. – Zwei neue ägyptische Museen bereichern das Kulturangebot des Landes. Am 15. Februar wurde das Nationalmuseum für ägyptische Zivilisation (NMEC) in el-Fusṭāṭ eröffnet. Es gehört zu den (zukünftigen) drei Museen, die die Geschichte Ägyptens darstellen und sich gegenseitig ergänzen sollen. Dazu gehört das Ägyptische Museum und das wohl 2018 neu zu eröffnende Grand Egyptian Museum. Das NMEC widmet sich den Errungenschaften und der Geschichte der ägyptischen und sudanesischen Zivilisation von ihren Anfängen, der Steinzeit, über die pharaonische, griechisch-römische, koptische und islamische bis zur Neuzeit. Es werden (zukünftig) etwa 50.000 Stücke ausgestellt, darunter Modelle, Manuskripte, Gemälde, Plastiken und Fotografien. Anlässlich des Soft-Openings ist eine kleine Ausstellung zum Thema „Handwerk und Industrie im Wandel der Zeit“, die etwa 400 Artefakte umfasst, zu sehen. Der Eintritt ist vom 16. bis zum 28. Februar frei. Das Museum ist täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet.

Am 21. Februar 2017 wurde das Museum der deutsch-Schweizer Grabungsmission auf der Nilinsel Elephantine in Assuan, das vom Deutschen Archäologischen Institut betreut wird, nach siebenjähriger Pause wiedereröffnet. Die hier präsentierten etwa 1.800 Stücke wurden in den letzten Jahrzehnten bei den Grabungen der Mission auf der Insel gefunden.

Das gleich daneben liegende Assuan-Museum bleibt weiterhin geschlossen.

Nach dreijähriger Schließung wurde am 18. Januar 2017 das Museum für Islamische Kunst in der Kairoer Innenstadt wieder seiner Bestimmung übergeben. Das Museum war bei einem Bombenanschlag im Januar 2014 stark beschädigt worden. Seit Freitag, den 20. Januar 2017, ist es auch wieder für Besucher zugänglich. Die Restaurierung wurde von der Unesco, den Regierungen der Vereinigten Arabischen Emirate, Italiens, der Schweiz und der Vereinigten Staaten finanziell gefördert. Die Ägypter wurden bei der Wiederhertsellung des Museum von Experten aus Italien, Deutschland und den USA unterstützt.

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Quellen[Bearbeiten]