Internet-web-browser.svg
Brauchbarer Artikel

Montreal/Ville-Marie

Aus Wikivoyage
Wechseln zu: Navigation, Suche
Old Montreal.jpg
Ville-Marie
Provinz unbekannt
unbekannte Verwaltungseinheit: Q27676416 (edit)
Einwohner
84.013 (2011)
Höhe unbekannt
kein Wert für Höhe auf Wikidata: Höhe nachtragen
keine Touristinfo auf Wikidata: Touristeninfo nachtragen
Lage
Lagekarte von Kanada
Reddot.svg
Montreal/Ville-Marie

Ville-Marie ist ein Stadtteil (Arrondissement) von Montreal. Es bildet das Zentrum der Stadt, und man findet hier die Mehrzahl der Sehenswürdigkeiten.

Hintergrund[Bearbeiten]

Lage der Ville-Marie

Das Arrondissement umfasst folgende Viertel und Bereiche:

  • Cité du Havre – künstlich aufgeschüttete Halbinsel südlich des Vieux-Port, deren Hauptsehenswürdigkeit der Wohnkomplex Habitat 67 ist.
  • Vieux-Port – der Abschnitt direkt am Wasser, vom Bassin de l’Horloge bis zum Bassin Alexandra
  • Vieux-Montréal – die Altstadt; grob der Bereich zwischen Rue Saint-Dénis, Hafen, Rue Saint-Pierre und Rue Saint-Antoine.
  • Cité du Multimédia – Viertel im Süden des Alten Hafens, in dem heute viele Unternehmen der Informationstechnologie ansässig sind
  • Sainte Marie – ruhiges Viertel am Brückenkopf des Pont Jacques-Cartier
  • Le Village – das schwule Viertel von Montreal; die Lebensader des Village ist die Rue Sainte-Cathérine zwischen Rue Amherst und Rue Champlain
  • Quartier des Spectacles – Kultur- und Unterhaltungsviertel; hier befinden sich u.a. das Kulturzentrum Place des Arts, die Maison symphonique de Montréal und die Musée d'art contemporain de Montréal; auch das Quartier Latin rund um die Rue Saint-Denis (zwischen Rue Sherbrooke und Rue Sainte-Cathérine) gehört zum Quartier des Spectacles.
  • Quartier Chinois – die kleine Chinatown, rund um Rue Clark
  • Centre-Ville – die Downtown mit ihren Bürohochhäusern
  • Mille carré doré – luxuriöses Wohnviertel am südlichen Rande der Centre-Ville; hier findet man u.a. die Musée des Beaux-Arts de Montréal
  • Shaughnessy Village – Studie zum Thema Bausünden: im Süden von Ville-Marie wurden in den 1960er und 1970er Jahren viele Apartmenthochhäuser errichtet
  • ein Teil des Parc du Mont-Royal
  • die Inseln Sainte-Hélène und Notre-Dame

Anreise[Bearbeiten]

Karte von Ville-Marie

Fortbewegung[Bearbeiten]

Taxis erkennt man in Montreal nicht an der Farbe.

Parken ist in den zentraleren Bereichen von Montreal etwas heikel, besonderes für Auswärtige, die mit den lokalen Parkregeln und der französischen Beschilderung nicht vertraut sind. Wer es nicht vermeiden kann, mit dem Auto zu kommen, kann sich sowohl Stress als auch ein paar Dollar sparen, indem er vorab nach einem günstigen Parkhaus forscht, z.B. bei Parkopedia oder montreal.bestparking.com. Mehr als in irgendeiner anderen Stadt in der Provinz sollte man in Montreal auch dem Berufsverkehr ausweichen.

Kleine Gruppen von 3-4 Personen bewegen sich, falls sie vom Laufen müde werden, insbesondere innerhalb der Ville-Marie und wenn der Verkehr nicht ganz schlimm ist, am preisgünstigsten mit dem Taxi fort.

Die am wenigsten komplizierte Alternative ist der Bus. Um die passende Linie zu finden, wirft man zuvor einen Blick in den Netzplan. Beim Einsteigen $3,25 (Senioren und Kinder 6-11 Jahre $2,25; Stand: Sommer 2015) abgezählt bereithalten; falls man später umsteigen möchte, kündigt man dem Fahrer gleich an, dass man ein ticket de correspondence wünscht.

  • Eine besonders praktische Buslinie ist Nr. 715, mit der man von der Centre-Ville (Haltestelle „Terminus Infotouriste“, bei 1248 Rue Metcalfe, Nähe Rue Sainte-Cathérine) ohne umzusteigen bis Vieux-Montreal (Haltestellen: de la Commune/D'Youville, de la Commune/Saint-Laurent, de la Commune/Saint-Jean-Baptiste, de la Commune/Place Jacques-Cartier, de la Commune/de Bonsecours, de la Commune/Bonneau, Berri No 417/Éloize) fahren kann.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Das Innere der Notre-Dame-Basilika

Kirchen, Moscheen, Synagogen, Tempel[Bearbeiten]

  • 1 Notre-Dame de Montréal (Notre-Dame Basilica), 110 Notre-Dame Ouest. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Neugotische Kirche mit dramatisch gestaltetem und extrem fotogenem Inneren, in der Altstadt von Montreal gelegen. Gilt als die Top-Sehenswürdigkeit der Stadt. $5 Eintritt, die sich lohnen. Die Orgel ist berühmt und war die erste weltweit, die elektrisch angetrieben war. Zu hören ist das Instrument u.a. in den Messen am Wochenende (Sa 17 Uhr, So 8, 9:30, 11 und 17 Uhr); in der Hauptmesse So 11 Uhr singt auch der Kirchenchor. Gottesdienste ohne Orgel finden darüber hinaus Mo-Fr jeweils um 7:30 und 12:15 Uhr statt.
  • 2 L’Oratoire Saint-Joseph du Mont-Royal.

Bauwerke[Bearbeiten]

Bauwerke in der Ville-Marie
Chalet Mont-Royal
  • 3 Mount Royal Chalet, 1196 Camillien-Houde Road. Wikipedia-Artikel zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Im Parc Mont-Royal liegt ein 1932 im Beaux-Arts-Stil errichtete Bauwerk, dessen Terrasse einen atemberaubenden Blick auf die Stadt bietet. Das Chalet (und überhaupt den Park) mit dem Auto anzufahren, empfiehlt sich nicht, weil es kaum Parkmöglichkeiten gibt.
  • 4 Habitat 67, 2600 Avenue Pierre-Dupuy. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung.

Das Wohnhaus Habitat 67 wurde für die Weltausstellung 1967 als Wohnkomplex des damaligen Architekturstudenten Mosche Safdie entworfen, für den dies seine Abschlussarbeit war. Ein Ziel des völlig verwinkelten, wie ein Haufen wild gestapelter Würfel aussehenden Baus war, dass niemand in die Wohnung eines anderen sehen kann. Lange Zeit war Habitat 67 nicht beliebt als Wohnort. In Montreal können im Winter Temperaturen von minus 30 Grad erreicht werden und durch die große Oberfläche haben die Bewohner hohe Heizkosten. Inzwischen ist es jedoch eine der schicksten Wohnadressen der Stadt.
Das Gebäude steht auf einer der Piers und ist von der Hafenpromenade (Höhe Rue du Port) aus zu sehen. Um das Habitat 67 ganz aus der Nähe zu sehen, muss man von hier allerdings 35 Minuten laufen. Auch von der nächsten Metrostation, Montreal Metro.svg Jean-Drapeau, die auf der Insel Sainte-Hélène liegt, läuft man 22 Minuten. Eine Alternative ist die Anfahrt im PKW, zu empfehlen freilich nur außerhalb des Berufsverkehrs. Am Tennisplatz direkt am nördlichen Rande des Habitat 67 beginnt die namenlose Zufahrtsstraße zum meist recht einsamen Parc de la Cité-du-Havre, an der kostenlos und ohne zeitliche Begrenzung geparkt werden kann. Den Park sollte man bei dieser Gelegenheit natürlich gleich mit besuchen, denn er bietet fabelhafte Aussicht auf den Alten Hafen und auf den Fluss.

Museen[Bearbeiten]

  • 5 Musée des beaux-arts de Montréal, 1380 Rue Sherbrooke Ouest, Mille carré doré. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Großes und hochkarätiges Kunstmuseum mit Arbeiten nordamerikanischer und europäischer Künstler, wie Tintoretto, El Greco, Pieter Brueghel d.J., Rembrandt, Goya, Corot, Courbet, Cézanne, Degas, Rodin, Renoir, Monet, Pissarro, Matisse, Dalí, Otto Dix, Picasso, Miró und Gerhard Richter. 1972 war das Museum leider Schauplatz des größten Kunstraubs in der Geschichte des Landes; der Verbleib der Werke konnte bis heute nicht aufgedeckt werden. Geöffnet täglich 10-17 Uhr, Mi bis 21 Uhr. Eintritt $20 (junge Menschen 13–30 Jahre $12; Senioren Do gratis; ohne Besuch der Sonderausstellung deutlich billiger).
  • 6 Montreal Science Center, 2 Rue de la Commune O, Vieux-Port. Wissenschafts- und Technikmuseum mit Planetarium, IMAX und interessanten Sonderausstellungen, für Familien mit Kindern. Geöffnet täglich 10-17 Uhr. Eintritt $15 (Kinder 4-12 Jahre $8,50, Teenager 13–17 Jahre, Senioren $13, Familien $40). Kein hauseigener Parkplatz.

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

  • Alter Hafen
  • Die „unterirdische Stadt“ besteht im wesentlichen aus Einkaufszentren, die unterirdisch mit einander und mit der Métro verbunden sind. Sie befindet sich im Stadtzentrum im Bereich Rue St. Catherine/Rue McGill (Montreal Metro.svg McGill oder Square Victoria)
Rue Saint-Paul

Die unstrittig schönste und fotogenste Straße in Vieux-Montréal ist die enge und mit Kopfsteinpflaster belegte Rue Saint-Paul, besonders der gut 1 km lange Teil nördlich der Rue McGill. Relativ preiswertes Parken z.B. in der sehr großen (1000 Stellplätze), täglich rund um die Uhr geöffneten Tiefgarage 330 Rue Du Champ-de-Mars. Wer die Rue Saint-Paul abschreitet, kommt an folgenden Sehenswürdigkeiten vorbei (von Nord nach Süd):

  • 7 Chapelle Musée Marguerite-Bourgeoys + Notre-Dame-de-Bon-Secours, 395+400 Rue Saint Paul Est. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Marguerite Bourgeoys (1620–1700), heute eine Heilige der Römisch-Katholischen Kirche, gründete in Montreal eine Mädchenschule und später auch einen Frauenorden. Die 1771 errichtete Kapelle, die auf den Ruinen eines noch älteren Gotteshauses steht, war das erste religiöse Zentrum der englischsprachigen Katholiken der Stadt. Besucher des Museums dürfen auch den Kirchturm besteigen, der einen schönen Blick auf die benachbarten Bereiche bietet.
  • 8 Marché Bonsecours, 350 Rue Saint Paul E. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Historische Markthalle, beherbergt heute einige Boutiquen und Restaurants. Außerdem findet man hier die Musée du costume et du textile du Québec, ein Museum mit einer kleinen Ausstellung zur Bekleidung des 19. und 20. Jahrhunderts. Geöffnet Di-So 10–17 Uhr. Eintritt $7 (Kinder 5-12 Jahre $5, Senioren $6, Familien $18).
  • Durch die Rue Saint-Claude kann man einen kurzen Abstecher zum Château Ramezay und zum Rathaus (275 Rue Notre-Dame E) unternehmen.
  • 9 Château Ramezay, 280 Rue Notre-Dame E. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. historische Gouverneursresidenz und Museum
  • 10 Hôtel de Ville (Montreal City Hall, Rathaus), 275 Rue Notre-Dame E. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung.
  • Am Rande der stark touristisch geprägten 11 Place Jacques Cartier steht die Nelsonsäule. Links dahinter, neben dem Rathaus, befindet sich der Vieux palais, ein historisches Gerichtsgebäude.
  • Durch die Rue de Vaudreuil kann man die unscheinbare Rückfassade des Édifice Ernest-Cormier erspähen, eines weiteren historischen Gerichtsgebäudes.
  • Über den Boulevard Saint-Laurent gelangt man bergabwärts zur Quai King-Edward, wo Familien mit Kindern das Centre des sciences de Montréal besuchen können (siehe: #Museen).
  • Durch die Rue Saint-Sulpice gelangt man zur Basilika Notre-Dame (siehe: #Kirchen, Moscheen, Synagogen, Tempel).
  • Ancien édifice de la douane de Montréal, 150 Rue Saint Paul O. Das historische Zollgebäude.
  • Wer die Rue Saint-François-Xavier bergab geht, gelangt zur Pointe-à-Callière, dem sehr attraktiven Archäologiemuseum von Montreal. Geöffnet Mo-Fr 10-18 Uhr, Sa+So 11-18 Uhr. Eintritt $20 (Kinder 6-12 Jahre $7, Senioren $16, Familien $42).

Parks[Bearbeiten]

  • 12 Mont-Royal Vom Châlet bietet sich ein guter Ausblick über die Stadt. Von der Rue Peel aus hat man die Wahl zwischen sanften Serpentinen oder man wählt den kürzen aber anstrengenderen Weg über die Holztreppen. Vom Châlet kann man ohne große Schwierigkeiten den eigentlichen Gipfel, den Colline de la Croix erwandern. (Montreal Metro.svg Peel)

Aktivitäten[Bearbeiten]

Auf der Île Notre-Dame, einer Insel im St-Lorenz-Strom, liegt der Circuit Gilles Villeneuve, die Formel-I-Rennstrecke Montreals. Wenn nicht gerade Veranstaltungen sind, kann sie besichtigt werden, manchmal auch mit dem Auto kostenlos befahren werden. Wer jedoch denkt wie beispielsweise auf dem Nürburgring in einem Privatrennen mal Vollgas geben zu können, wird enttäuscht. Als Autofahrer teilt man sich die Strecke mit zahlreichen Radfahrern, Skatern oder auch Fußgängern. An mehr als ein gemütliches Spazierenfahren ist nicht zu denken.

  • La Ronde: Six-Flags-Themenpark auf der Île Sainte-Hélène

Einkaufen[Bearbeiten]

Montréal souterrain

Die Boulevards St-Catherine und St-Laurent sind die größten Einkaufsstraßen der Stadt und verbinden praktischerweise gleich mehrere Einkaufszentren (die größten darunter: Centre Eaton und Complexe Desjardins) miteinander. Hier finden sich alle üblichen Verdächtigen an Flagship-Stores wie man sie auch in Europa überall findet. Die unterirdisch verbundenen Einkaufszentren bieten sich allerdings grade bei schlechtem Wetter als Alternative an.

Tipp: Zum Einstieg bietet sich die Rue Saint-Denis ab der Rue Sherbrooke Est an (Metro Sherbrooke), hier reihen sich in nördlicher Richtung interessante Läden, Cafés und Restaurants aneinander, man läuft soweit man kann, die fast parallel verlaufende Metro fährt einen wieder zurück in die Stadt. So findet man z.B. an der Ecke Rue Saint Denis/Rue de Rigaud den Kultschuhladen Rio mit 800 Modellen an Converse-Schuhen und 300 verschiedenen Dr. Martens Modellen. Weiter stadtauswärts in der 4176 Rue Saint-Denis ist der Reisebuchladen und Reisebuchverlag Ulysse mit einem riesigen Angebot an Reisebüchern und Landkarten aus der ganzen Welt einschliesslich zahlreicher Eigenpublikationen (sowohl in englischer wie in französischer Sprache) zu finden. Vor allem das Angebot zum gesamten amerikanischen Kontinent ist exzellent.
  • 1 Ogilvy, 1307 Rue Sainte-Catherine Ouest, Mille Carré Doré. Traditionsreiches, auch architektonisch bemerkenswertes Luxuskaufhaus mit vielen edlen Designermarken. Für das etwas kleinere Budget liegt direkt gegenüber eine Niederlassung von Forever 21.

Die unterirdische Stadt[Bearbeiten]

Die Einkaufzentren in Montreal sind großteils unterirdisch gebaut. Insgesamt gibt es 11 km Einkaufsstraße mit über 1600 Geschäften und 200 Restaurants. Dieses als unterirdische Stadt (Montréal souterrain) bezeichnete System verzweigter Einkaufspassagen wird auch gerne als Touristenattraktion beworben. Der optische Schauwert hält sich allerdings in Grenzen, die Ladenpassagen sind nichts besonderes, es gibt in Montreal eben nur sehr viele davon.

Für das alltägliche Leben in der Stadt haben sie jedoch eine elementare Bedeutung. Gerade im Winter nutzen viele Montrealer die unterirdische Stadt, um im Winter tagelang überhaupt nicht an die Oberfläche zu müssen. Aus den Hochhäusern fahren sie mit dem Aufzug in die U-Bahn-Haltestellen und von da aus zur Arbeit. Auf dem Rückweg kaufen sie ein und kehren in die Wohnungen zurück. Da die unterirdische Stadt sehr gut bewacht ist und klimatisiert, nutzen gerade Ältere die Einkaufsmöglichkeiten dort.

Montréal souterrain besteht aus etlichen mehr oder weniger großen Zentren, die alle miteinander verknüpft sind. Entlang Rue Sainte-Cathérine findet man z.B. (von West nach Ost):

  • 5 Les Cours Mont-Royal, 1455 Rue Peel. 4 Etagen Läden und Restaurants, u.a. Desigual und DKNY.
  • 6 Place Montréal Trust, 1500 Avenue McGill College. 5 Etagen Läden und Restaurants, u.a. Indigo, Winners, Zara. Wegen der Größe und des spektakulären Atriums gut als Startpunkt geeignet.
  • 7 Centre Eaton, 705 Rue Ste Cathérine Oest. U.a. Bose, Champs, Foot Locker, GAP, Levi’s, LUSH, Old Navy. Musée Grévin Montréal.
  • 8 Place Ville-Marie, 1 Place Ville Marie, südöstlich von Place Montréal Trust und Centre Eaton. 75 Läden und Restaurants, darunter eine große Parfümerie Murale und eine Renaud-Bray-Buchhandlung.

Zum Vieux-Port hin folgen etliche weitere Zentren (Übersicht, Lageplan).

Quartier chinois[Bearbeiten]

Tor zur Chinatown

Wie auch Toronto hat Montreal eine Chinatown („Quartier chinois“), einige Straßenzüge und eine kleine Fußgängerzone mit chinesischen Restaurants und Geschäften. Aufgrund der französischen Kolonialvergangenheit ist das Viertel auch mit vietnamesischen Geschäften durchsetzt. Empfehlenswert sind chinesische Bäckereien, die süße und deftige Spezialitäten bieten. In Supermärkten gibt es viel abgepackte Ware, die aus China in die ganze Welt exportiert wird.

Küche[Bearbeiten]

Wer nach Neuankunft in Montreal noch von der Auswahl überfordert ist, kann beispielsweise zum Start mit einem Streifzug im Stadtviertel Plateau beginnen, z.B. von der Rue Sherbrooke beginnend in den Boulevard Saint-Laurent und dann weiter in die Rue Prince-Arthur.

Wer im Sommer gern im Freien an einer belebten Straße speist, kommt z.B. in der Rue St-Denis auf seine Kosten, besonders im Abschnitt zwischen Blvd de Maisonneuve und rue Ontario.

Günstig[Bearbeiten]

  • 1 Schwartz's Deli - Charcuterie Hebraique Schwartz, 3895 Boul St-Laurent, Montréal, QC H2W 1X9,. Tel.: +1 514-842-4813. Schwartz´s ist eine Institution für das berühmte Montreal Smoked Meat. Um ins Lokal zu gelangen muss man oft lange warten, aber man kann das Sandwich auch mitnehmen. Gezahlt wird an der Kasse neben dem Eingang. Nur Bargeld, keine Kreditkarten, auf der anderen Straßenseite ist schräg gegenüber eine Bank mit Geldautomat. Geöffnet: 8.00 bis 0.30 Uhr. Preis: Smoked meat sandwich 9.60 $.
  • Boustan, 19 Sainte-Catherine Ouest, Centre-Ville. Schnelle libanesische Küche mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.
  • 2 Café De La Pagode, 1212, rue Saint-Denis, Quartier Latin. Schlicht eingerichtetes Restaurant mit leckerer Thai-Küche. Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
  • 3 Kazu, 1862, Saint Catherine Ouest, Mille Carré Doré. Sehr populäres Restaurant mit schneller und authentischer japanischer Küche.
  • 4 Nilufar, 1923 Ste-Catherine St Ouest, Mille Carré Doré. Schnelle libanesische Küche. Gilt als die beste Adresse der Stadt für Falafel und für Shish Taouk.
  • 5 Thali, 1409 Rue Saint Marc, Shaughnessy Village. Schlicht eingerichtetes indisches Restaurant mit ausgezeichnetem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Mittel[Bearbeiten]

  • 6 China Town Kim Fung, 1111, Rue Saint-Urbain. Chinesisches Restaurant, in dem man mittags Dim Sum bekommt, die im Hongkong-Stil mit Servierwagen herumgefahren werden, sodass die Gäste auswählen können, was gut aussieht. Am Wochenende sehr voll. Das Restaurant ist im 2. Obergeschoss über einer Einkaufspassage gut versteckt. Die Rolltreppe hinauffahren und dann auf die Schilder achten.
  • 7 Cuisine Szechuan, 2350, Rue Guy, Mille carré doré. Gutes Restaurant mit sehr scharfer chinesischer Küche. Preis: Hauptgerichte $10–19.
  • 8 Mai Xiang Yuan, 1082 Boul St-Laurent, Chinatown. Gutes Restaurant in Chinatown. Probieren Sie die die gedämpften Dumplings.
  • 9 Modavie, 1 St Paul W, Vieux-Montréal. Weinlokal und Bistro. Live-Jazz. Italienisch-französische Küche. Preis: 2-gängiges Lunch-Menü mit Kaffee oder Tee $15.
  • Odaki, 1836 Sainte Catherine Ouest, Mille Carré Doré. Tel.: +1 514 8461268. Eher Tokio als typisch Kanada, aber als Conveyor-Belt-Sushi-Restaurant eines der ganz wenigen seiner Art in der Region und schon darum einer Erwähnung wert. Für Familien mit Kindern, die sich über rohen Fisch freuen, und noch mehr darüber, dass er auf dem Fließband daherkommt. Wer bei starkem Andrang nicht darauf warten will, dass ein Tisch frei wird, findet in der unmittelbaren Umgebung viele weitere interessante (v.a. asiatische) Restaurants. Wenn es unbedingt Sushi vom Fließband sein soll, kann man auch ein paar Blocks nach Nordosten zum Kuozon (1458 Crescent St) laufen, in dem übrigens nach Verzehr abgerechnet wird. Preis: All-you-can-eat mittlerer Qualität für $23 pro Person.
  • 10 Terrasse Nelligan, 106 Rue Saint Paul Ouest, Vieux-Montréal. In Montreal gibt es nur eins, das besser ist als auf einer Restaurantterrasse zu essen: auf einer Terrasse zu essen, die auf dem Dach eines Restaurants liegt. In Montreal sind Restaurants mit Dachterrasse enorm nachgefragt, vor allem von den Einheimischen, die die Adressen kennen. Touristen laufen oft daran vorbei, ohne die Dachterrasse auch nur zu bemerken. Eine Recherche im Internet lohnt sich. Das Hausrestaurant des Hotels Nelligan hat eine der schönsten. Mittags ist das Gedränge noch nicht allzu groß und ein 2-gängiges Menü mit Kaffee oder Espresso kostet $24.
  • 11 Café Vasco da Gama, 1472 Rue Peel, Centre-Ville. Hamburger und portugiesische Tapas.

Gehoben[Bearbeiten]

  • 12 Bonaparte, 443 Rue St. Francois Xavier, Vieux-Montréal. Gilt als das beste Restaurant der Innenstadt. Französische Küche.
  • Imadake, 4006 Rue Sainte-Cathérine Ouest, Shaughnessy Village. Populäre Bar (Izakaya) mit sehr attraktiver Inneneinrichtung und authentischer japanischer Küche. Probieren Sie den Green Tea Cheesecake. Preis: Für ein Abendessen zu zweit rechnet man $70.
  • Onoir, 1631 Sainte Catherine Ouest, Mille Carré Doré. Tel.: +1 514 9379727. Restaurant, in dem blinde Kellner den Gästen anspruchsvolle eklektische Cuisine in vollständiger Dunkelheit servieren. Vorherige Tischreservierung vor allem Fr + Sa sehr ratsam. Preis: 2-Gänge-Menü für $34, 3-Gänge-Menü für $41.

Nachtleben[Bearbeiten]

  • Les Deux Pierrots. Ein sehr beliebtes Nachtlokal mit französischsprachiger, aber auch internationaler Livemusik von verschiedenen Coverbands am Wochenende. Dieses Lokal ist in drei verschiedenen Gebäuden untergebracht, es unterteilt sich in Restaurant, Veranstaltungslokal und Discothek. Eher jüngeres Publikum.
  • Les Foufounes Electriques. Ein alternatives, sehr vielseitiges Lokal (wechselnde Kunstausstellungen, Konzerte) mit einer Tanzfläche im ersten Stock und einem ruhigeren Erdgeschoss. Musikalische Schwerpunkte: Metal, Hip-Hop, Punk. Wechselnde Abendspezials.

Konzerte lokaler Bands und internationaler Gruppen findet man vor allem an zwei Orten: im Le National und Metropolis.

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

  • 1 Hotel Abri du Voyageur, 9 Rue Sainte-Catherine O, Montréal, QC H2X 1Z5. Tel.: +1 514-849-2922. Nettes Hotel mit schönen Zimmern in guter Lage. Die Zimmer sind über mehrere Stockwerke und Häuser verteilt. Es kann sein, dass man über einen Innenhof zu seinem Zimmer kommt. Nicht rollstuhlgerecht. Preis: Tagespreise, kostenloses Wi-Fi.

Gehoben[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Brauchbarer Artikel Dies ist ein brauchbarer Artikel. Es gibt noch einige Stellen, an denen Informationen fehlen. Wenn du etwas zu ergänzen hast, sei mutig und ergänze sie.