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Montfort

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Montfort ist eine Ruine eine Kreuzfahrerburg im Kziv Nationalpark in Westgaliläa im Norden von Israel.

Hintergrund[Bearbeiten]

Festung Monfort

Die Burg Montfort wurde vom Deutschen Orden oder Deutschritterorden im frühen 13. Jhdt. auf einem Felssporn über dem Nahal Kziv errichtet; im Jahre 1271 wurde die Burg von den mamlukischen Truppen unter Sultan Baibars erobert und grossteils zerstört.

Geschichte[Bearbeiten]

Auch wenn im Bereich unterhalb der Ruine Spuren von römischen Begräbnissen nachweisbar sind, blieb die Bergkuppe bis in Zeit des Kreuzfahrerreichs unbebaut.

Vom Deutschritterorden wurde das Gebiet der Seigneurie de Joscelin um 1220 erworben und die Kreuzritterburg 1227/9 errichtet, sie erhielt den Namen Montfort ("Starkenberg") und ist im "Vertrag von Jaffa" im Jahre 1229 unter diesem Namen aufgeführt. Im Jahre 1244 fiel zwar Jerusalem als Hauptstadt des Kreuzfahrerkönigreichs, im Norden des heutigen Israel konnte sich das Kreuzfahrerreich halten. Montfort gehörte zu den Verteidigungslinien von Akko.

1266 versuchte der Mamluken - Sultan Baibars die Festung Montfort zu erobern und scheiterte nach längerer Belagerung; es gelang ihm aber die Umgebung von Akko und auch die Kreuzfahrerburg in Safed zu zerstören. Erst 1271 gelang es denn Truppen Baibars eine Bresche in den Festungsring zu brechen, die Besatzung ergab sich und erhielt die Zusage, sich unter Hinterlassung von Waffen und Reichtümern nach Akko zurückzuziehen; die Verteidigungsanlagen von Montfort wurden allerdings zerstört, so dass an einen Wiederaufbau nicht mehr zu denken war.

Im Jahre 1926 wurden die Ruinen von einem amerikanische Team ausgegraben.

Landschaft[Bearbeiten]

Die Kreuzfahrerburg Montfort erhebt sich auf einer Felskuppe über dem Tal des Nahal Kziv. Der Wasserlauf wird von der Quelle Ein Ziv gespiesen, das Wasser aber grossteils von der israelischen Wasserversorgungsgesellschaft abgepumpt, so dass das Flusstal im Oberlauf nur noch in den Wintermonaten Wasser führt.

Erst ab der Quelle Ein Tamir führt dass Flussbett ganzjährig Wasser, das Nahal Kziv verläuft über 20 km nach Westen und mündet nördlich von Naharija ins Mittelmeer. Das Gebiet um den Tel Akziv steht als Akhziv National Park ebenfalls unter Schutz.

Flora und Fauna[Bearbeiten]

Im Hügelgebiet von Westgaliläa dominieren Palästinaeiche (Quercus calliprinos), Carob Baum und der Lorbeerbaum (Laurus nobilis); durch Aufforstungen wachsen hier Aleppokiefer, Zypressen und Eukalyptus. Die Tierwelt entspricht der der galiläischen Hügelgebiete, neben einigen Raubvögeln können Kleinnagetiere, Eidechsen und Insekten gesehen werden.

Klima[Bearbeiten]

In Westgaliläa herrscht mediterranes Klima, die Sommer sind warm und trocken, im Vergleich mit dem übrigen Israel sind die Regenfälle in Westgaliläa reichlicher und das Bachbett führt Wasser.

Anreise[Bearbeiten]

Um zu den Ruinen von Montfort zu gelangen, parkt man am einfachsten etwas oberhalb auf dem 1 Parking . Dorthin gelangt man entweder auf der Strasse 89 und nimmt dann die Strasse 8837 durch Mi'ilya. Alternativ kann man von Westen her anreisen: von der Strasse 70 aus nimmt man die Strasse 8911, durch um oder durch Manot und kann von dort aus auf der Manot Meelia Scenic Road zum Parkplatz in der Nähe von Montfort weiterfahren.

Gebühren/Permits[Bearbeiten]

Freier Zugang.

Mobilität[Bearbeiten]

Vor Ort bewegt man sich zu Fuss.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Festung Montfort[Bearbeiten]

Festung Montfort
Festung Montfort
Festung Montfort

Die Ruine der 1 Festung Montfort liegt auf einer Felskuppe auf 280 m ü.M., von Westen her gelangte man durch einen dreistöckigen asl Halbturm ausgeführter Tor-Turm in die Festung. In einem dreistöckigen Gebäude lagen wohl ein Zeremoniensaal im mittleren und die Unterkünfte im Obergeschoss. Es folgt ein zweistöckiger Saalbau. Ganz im Osten liegt der Frontturm mit einer Grundfläche von 21 x 25 m, der die Verteidiung gegen den Talgrund im Osten sicherstellte.

Nahal Kziv[Bearbeiten]

Bei 2 Ein Kziv beginnt der Wanderweg durch das Flusstal; am Bachbett finden sich Ruinen alter Mühlen.

Auf dem סימון שחור.jpg schwarz-weiss markierten Pfad kann man in ein Seitental zum 3 Abbirim Fort gelangen, die Mauerreste haben zu einer Kreuzfahrerbaute gehört. Auf der סימון כחול.jpg blau-weissen später grün-weissen Strecke gelangt man zur 4 HaMikdash Cave , die Höhle ist weit oberhalb des Flussbetts gelegen.

Ein 5 Ein Tamir führt ein steiler סימון כחול.jpg blau-weiss markierter Anstieg hinauf zum Ein Tamir Fort und einem Wanderparkplatz südöstlich von Goren.

Nach gut 3 km gelangt man auf dem סימון ירוק.jpg grün-weissen Weg im Talgrund zur 6 Wegkreuzung . In südlicher Richtung führt ein steiler סימון אדום.jpg rot-weiss markierter Aufstieg zur Festung Montfort hinauf. Nach Norden gelangt man auf dem rot-weissen Aufstieg hinauf zum 7 Montfort Lookout , von dem sich nochmals ein schöner Ausblick zur Festung Montfort bietet. Der Aussichtspunkt gehört zum Goren Park.

Flussabwärts führt der סימון ירוק.jpg grün-weisse Weg zum 8 unteren Eingang der Nahal Kziv Reserve, weiter flussabwärts kann man auf Schottersträsschen nach Avdon oder Manot gelangen.

Goren Park[Bearbeiten]

Goren Park

Von der Strasse 899 geht kurz vor Goren eine asphaltierte Strasse in den von JNF (Jewish National Fund) eingerichteten 2 Goren Park ab. Im Parkgebiet sind verschiedene Picknickplätze in einem lichten Wäldchen eingerichtet. Von verschiedenen Aussichtspunkten aus ergibt sich ein schöner Blick hinüber zur Festung Montfort.

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Besichtigung der Burg Montfort, Wanderungen im Kziv Nationalpark

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

  • im Bereich des Goren Parks kann in verschiedenen Arealen gezeltet werden, Trinkwasserstellen und Toiletten sind teils vorhanden.

Sicherheit[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

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