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Gouda

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Gouda
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Gouda ist eine Stadt an der Mündung der Gouwe in die Hollandse IJssel im Nordosten der niederländischen Provinz Zuid-Holland.

Hintergrund[Bearbeiten]

Historische Karte von Gouda (1652)

Der Name Gouda wurde erstmals 1139 erwähnt. Als um 1235 die Gouwe durch einen Kanal mit dem Oude Rijn verbunden wurde, blühte die Siedlung an dieser wichtigen Handelsverbindung rasch auf. 1272 verlieh Graf Floris V von Holland dem Ort die Stadtrechte. 1300 wurde die Zollstation von Moordrecht nach Gouda verlegt. 1361, 1438 und 1527 wüteten Brände in der Stadt.

1572 wurde Gouda von den protestantischen Freiheitskämpfern besetzt und die katholische Stadtverwaltung aus der Stadt verjagt. Zwischen 1573 und 1673 wurde Gouda von vier schweren Pestepidemien heimgesucht. Ende des 16. Jahrhunderts hatte die Stadt mit großen Wirtschaftsproblemen zu kämpfen. In der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts belebte sich die Wirtschaft wieder und Gouda erlebte zwischen 1665 und 1672 eine kurze Blütezeit.

Das Ausbrechen des Kriegs gegen Frankreich und England 1672 und die Pestepidemie von 1673 warf die Wirtschaft bis ca. 1700 zurück. Bis 1739 erlebte Gouda eine weitere kurze Blütezeit. Nach 1730 verfiel die Stadt in einen Dornröschenschlaf, der bis ins 19. Jh. dauern sollte – was dem Stadtbild später übrigens sehr zugute kam. Nach 1815 wurde der Festungsstatus aufgehoben und ab 1830 wurden die Stadtmauern abgerissen. 1854 fällt das letzte Stadttor dem Abbruchhammer zum Opfer. Erst ab der 2. Hälfte des 19 Jhs. profitierte Gouda vom verbesserten Wirtschaftsklima. Goudaer Erzeugnisse, wie Kerzen, Seife, Rübensirup, Sirupwaffeln, Keramik und natürlich der Käse bildeten die Basis dafür. Im 20. Jh. entwickelte die Stadt sich zu einem touristischen Zugpferd. Seit 1979 hat die Innenstadt von Gouda den Status einer „geschützten Stadtansicht“.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Mit der Bahn[Bearbeiten]

  • von Ost- und Norddeutschland:
IC bis Utrecht C; dort umsteigen in IC nach Rotterdam C. Aussteigen in Gouda.
  • von Süd- und Westdeutschland:
ICE bis Utrecht C; dort umsteigen in IC nach Rotterdam C. Aussteigen in Gouda.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

  • Von Nord- und Ostdeutschland:
A7/N7 Richting Groningen, A28 Richtung Assen – Hoogeveen – Zwolle – Amersfoort – Utrecht; A12 bis Gouda; Ausfahrt (11) Gouda. Die N207 führt über Stolwijk nach Schoonhoven.
  • Von West- und Süddeutschland:
BAB3 bis GÜG Elten; A12 Ri. Arnhem – Utrecht - Gouda Ausfahrt (11) Gouda.
oder
GÜG Venlo A67 Ri. Eindhoven; A2; A58 bis Breda; A16 Dordrecht – Rotterdam – Gouda, Ausfahrt (11) Gouda.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Karte von Gouda

Eisenbahn[Bearbeiten]

Der 1 Bahnhof Gouda Bahnhof Gouda in der Enzyklopädie Wikipedia Bahnhof Gouda im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBahnhof Gouda (Q800833) in der Datenbank Wikidata liegt an der Strecke Utrecht – Rotterdam und wird von Intercitys angefahren. Nun beginnen hier die Reguonalzüge der Rijn-Gouwe-Lijn nach Alphen aan den Rijn und Leiden. Desweiteren gibt es den Vorortbahnhof 2 Gouda Goverwelle Gouda Goverwelle in der Enzyklopädie WikipediaGouda Goverwelle (Q2230635) in der Datenbank Wikidata.

Busse[Bearbeiten]

Die Busverbindungen in der Region werden von der Connexxion unterhalten. Die Busse verkehren Montag bis Samstag tagsüber alle 30 Minuten, ab ca. 19.00 und sonntags stündlich. Informationen ÖPNV.

Neben vier Stadtbuslinien verbinden folgende Fernbuslinien Gouda mit dem Umland:

  • 106 Gouda - IJsselstein
  • 107 Gouda - Utrecht
  • 177 Gouda - Zoetermeer
  • 178 Gouda - Bodegraven
  • 186 Gouda - Leiden - Oegstgeest
  • 187 Gouda - Leiden - Oegstgeest
  • 190 Gouda - Rotterdam AlexanderNS
  • 196 Gouda - Rotterdam Capelsebrug
  • 197 Gouda - Schoonhoven
  • 726 Reeuwijk - Gouda - Reeuwijk (Buurtbus)

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirchen[Bearbeiten]

Sint-Janskerk
Gouwekerk
  • 1 Sint-Janskerk, Achter de Kerk 15x=, Achter de Kerk 1. Tel.: +31 (0)182 612684, E-Mail: . Sint-Janskerk in der Enzyklopädie Wikipedia Sint-Janskerk im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSint-Janskerk (Q848290) in der Datenbank Wikidata. Schon im Mittelalter stand an dieser Stelle eine Kirche; diese ging wie auch der Nachfolgebau bei einem Stadtbrand verloren. Nur der damalige Chor aus dem 15. Jh. blieb bei dem Brand von 1552 zum großen Teil erhalten. Die Kirche wurde nach dem Brand wieder aufgebaut, aber erst nach einem Umbau 1590-1593 erhielt die nach Johannes dem Täufer benannte Kirche ihren heutigen Umfang. Mit einer Länge von 123 m ist sie die längste Kirche der Niederlande. Doch die St.-Jan ist vor allem ihrer Fenster wegen berühmt. Die gotischen Glasmalereien sind aus der Zeit zwischen 1555 und 1571 angebracht und wurden der Kirche von reichen Katholiken geschenkt. Nach der Reformation schenkten vor allem Institutionen Fenster Geöffnet: Mrz-Okt mo-sa 9-17 Uhr, Nov-Feb mo-sa 10-16 Uhr. Preis: 3 €. Akzeptierte Zahlungsarten: Museumkaart.
  • Sint-Jan Baptist, Hoge Gouwe 107, 2801 LD. Tel.: +31 (0)182-513130. Diese aus dem Jahr 1632 stammende römisch-katholische schuilkerk (illegale Kirche) ist hinter einigen Gebäuden aus dem 19. Jh. versteckt. Das mit weißem Stuck verkleidete Innere mit Tonnengewölbe und jonischen Wandsäulen beherbergt einen Altar eine Barockkanzel(beide 17. Jh.) und eine Kanonikerbank. Das Taufbecken befindet sich in einer Nische unter der von 1778 stammende Orgel. Die Kirche wird heute von den Alt-Katholiken betrieben. Geöffnet: Mitte Jun - Aug Do 12-16 Uhr.
  • 3 Agnetenkapel, Nieuwe Markt 100. Die ehemalige Kapelle ist ein Überbleibsel des St.-Agnes-Klosters, dass hier um 1450 gebaut wurde. Das Kloster wurde nach der Reformation abgerissen, aber die gotische Kapelle blieb für die Tuchherstellung erhalten. Im Pflaster vor dem Eingang sind die Umrisse der alten Öfen abgegeben, die hier einst von den Tuchwebern verwendet wurden. Im der Eingangspartie aus dem 17. Jh. ist das Stadtwappen im Louis-XIV-Stil angebracht. Von 1653 bis 1923 war das Städtische Leihhaus hier untergebracht und von 1926 bis 1976 das Touristikbüro VVV. Heute dient die Kapelle als Ausstellungsraum.
  • 4 Jeruzalemkapel, Jeruzalemstraat 12. Die Jerusalemkapelle wurde um 1500 im Auftrag des Goudaer Priesters Gijsbrecht Willemsz Raet gestiftet, nachdem er wohlbehalten von einer Pilgerfahrt ins Heilige Land zurückgekehrt war. Der kleine zwölfseitige Bau mit Sterngewölbe und Zeltdach wurde nach dem Vorbild der Grabeskirche in Jerusalem gebaut. Nach seinem Tod wurde Raet in der Kapelle bestattet. Nach der Reformation ging das ursprüngliche Inventar verloren und ab 1598 wurde das Gebäude als Sitz des Geistlichen des Waisenhauses genutzt. Heute dient es als Ausstellungsraum. Zur Zeit (2016) geschlossen.
  • 5 Sint-Joostkapel, Lage Gouwe 134. Diese ehemalige Kapelle wurde um 1425 im Auftrag der Sackträgergilde gestiftet. 1682 wurde die Kapelle nach erheblichem Umbau als Lutherische Kirche in Gebrauch genommen. Zum Inventar dieser gotischen Kirche gehören eine Kanzel und Gesangsschilder im Louis-XIV-Stil.

Amtsgebäude[Bearbeiten]

Stadthuis
Käsemarkt
  • 6 Stadhuis, Markt 1, 2801 JJ. Tel.: (0)182-588758. Nachdem 1388 ein erstes Rathaus am Rand des Markts ein Raub der Flammen wurde, beschloss der Rat von Gouda den Bau eines neuen Rathauses. Um zu verhindern, dass es erneut abbrennt, wurde beschlossen, es mitten auf dem Markt zu bauen mit genügend Abstand zur sonstigen Bebauung. 1418 wurde mit dem Bau begonnen, 1459 war er beendet. Danach wurde es noch mehrfach erweitert und restauriert. So stammt die überwölbte Fleischhalle an der Rückseite von 1518, Die Renaissance-Doppeltreppe vor dem Haupteingang von 1603, die Dachfenster wurden 1626 eingebaut und der Aufgang aus Sandstein am Schafott auf der Rückseite ist von 1687. Das freistehende spätgotische Gebäude ist heutzutage mit Naturstein verkleidet und besitzt an den kurzen Seiten hohe Treppengiebeln. An der Außenseite ist das Rathaus reich verziert. Auch im Inneren ist das Rathaus reich ausgestaltet.
  • uis van de stad. Seit 2012 gibt es an der Nordseite des Bahnhofes ein Huis van de stad als eigentliches Rathaus. Geöffnet: Mo – Fr 10.00 – 12.00 Uhr, 14.00 – 16.00 Uhr, Sa 11.00 – 15.00 Uhr (nur, wenn keine Hochzeiten stattfinden). Eintritt.
  • 7 Kaaswaag, Markt 36, 2801 JK. Tel: 0182-529996.
1667 kaufte die Stadt Gouda den Staaten von Holland das Recht ab, selbst Waren zu wiegen und darüber Steuern zu erheben. Nach Erlangen des Wiegerechts wurde das freistehende Gebäude errichtet und 1668 in Gebrauch genommen. Die Fassade des klassizistischen Gebäudes wird von einem weißen Marmorrelief verziert, das den Wiegeprozess abbildet.
Geöffnet: Apr – Okt Di – So 13.00 – 17.00 Uhr, Do 10.00 – 17.00 Uhr. Laden: gratis, Ausstellung Eintritt.
  • 8 Tolhuis, Westhaven 74.
Bereits im 14. Jh. stand an dieser Stelle ein Zollhaus. Anfangs bestand es aus einem schweren Steinturm. Das heutige Gebäude besteht aus verschiedenen weißgetünchten Bauten aus dem 16. Jh. über einem Kellergewölbe aus dem 15. Jh. Der Giebelstein mit dem Wappen von Holland und der Jahreszahl 1623. In jenem Jahr wurde der Komplex mit einer Schleusenwärterwohnung erweitert, dem roten Backsteinhaus, das an das Zollhaus angebaut wurde. Nachdem das Erheben von Binnenzöllen 1795 abgeschafft wurde, wurde das Gebäude 1837 verkauft und seitdem als Wohnhaus genutzt.
  • 9 Typ ist Gruppenbezeichnung Onze-Lieve-Vrouwetoren Vrouwesteeg 34.
Dieser robuste Turm gehörte ursprünglich zur 1493 errichteten Liebfrauenkapelle der Rosenkranzbruderschaft. Die Kapelle wurde 1583 abgebrochen, aber der Turm blieb erhalten und 1754 wegen Schiefstands an der Südseite befestigt. Damals erhielt der Turm auch eine achtseitige Laterne mit Spitze.
  • Barbaratoren, Kuipersstraat 42. Dieser spätgotische viereckige Turm mit spitzbogigen Nischen und eingeschwenkter Spitze mit im 17. Jh. zugeführten Ziffernblättern gehörte ursprünglich zur 1501 gebauten gotischen Barbarakapelle. Diese wurde nach 1581 abgerissen, der Turm blieb jedoch erhalten. Um 1700 wurde der inzwischen schiefgesackte Turm wieder gerade gesetzt und mit vier Wohnungen ausgebaut.
  • Catharina Gasthuis, Achter de kerk 14. Dieses ehemalige Hospital (gasthuis) stammt aus dem 14. Jh. Es besteht aus verschiedenen Gebäuden zwischen dem Oosthaven und Molenwerf. In dem heutigen Komplex ist die Gasthuiskapel von 1474 das älteste Gebäude. Der ganze Komplex ist seit 1947 als Städtisches Museum in Gebrauch (→ Miseum Catharina Gasthuis).
  • Verenigd Wees- en Aalmoezeniershuis, Spieringstraat 1. Dieses ehemalige Waisenhaus wurde 1599 in einem Überrest des einst sehr reichen und großen St,-Margaretha-Klosters eingerichtet. Das Kloster selbst ging 1572 zum größten Teil verloren, nachdem es während der Reformation geplündert und gebrandschatzt wurde. 1646 wurde es teilweise umgebaut und mit einer neuen Fassade versehen. Über dem klassizistischen Tor mit dorischen Pfeilern ist ein Relief mit zwei das Stadtwappen festhaltenden Waisenkindern angebracht. Die Jahreszahl 1643 verweist auf das Baujahr des Tors. Bis 1942 war das Waisenhaus als solches in Betrieb. Danach hat es rund dreißig Jahre als Regionalarchiv gedient und seit 1973 ist die Zentralbibliothek darin untergebracht. Im Sommer finden auf dem Innenhof Konzerte statt.
  • Willem Vroesenhuis, Willem Vroesenplein 1. Dieses Ruhehaus für Alte Männer wurde Mitte des 16. Jhs von Willem Vroesen gestiftet. Anfang des 17. Jhs wurde das Gebäude ausgebaut. Danach wurde es zweimal (1623 und 1644) mit einem Flügel erweitert. Das Altmännerhaus wurde 1977 geschlossen und danach zu einem Apartmentkomplex umgebaut.
  • Pesthuis, Agnesstraat 13. Dieses große langgestreckte neoklassizistische Gebäude ist ursprünglich von 1614. Es war ursprünglich als Heim für Pestkranke (die es sich leisten konnten) im früheren Maria-Magdalena-Kloster eingerichtet worden. 1799 zog die Bürgerwehr ein und 1814 wurde es zur Kaserne umgebaut. Nach einer gründlichen Restaurierung 1996 befinden sich in dem Gebäude heute ein Kino, Geschäfte und Wohnungen.

Wohnhäuser[Bearbeiten]

  • 10 Typ ist Gruppenbezeichnung De Zalm, Markt 34
Die Herberge De Oude Salm („Der Alte Lachs“) wurde schon 1551 erwähnt und gilt als die älteste Herberge Hollands. Der Name erinnert an die Zeit, als in der Hollandse IJssel noch Lachs gefangen wurde. Die weißgetünchte Fassade stammt ursprünglich von 1670, erhielt aber ihr heutiges Aussehen 1875, als das Gebäude umgebaut wurde. Auch heute befindet sich noch eine Gaststätte in dem Gebäude.
  • 11 De Moriaan, Westhaven 29.
Dieses Geschäfts- und Wohnhaus hat noch die reiche Renaissancefassade von 1617. Ursprünglich befand sich hier, wie auf dem Giebelstein zu lesen ist, eine Drogerie. Die klassizistische Ladeneinrichtung ist von 1662. Es verwundert daher nicht, dass in dem Haus heute das Nationale Pharmazeutische Museum De Moriaan untergebracht ist. Das Haus ist seit 2011 geschlossen.
  • 12 Typ ist Gruppenbezeichnung De Vier Gekroonden, Naaierstraat 6.
Eines der ältesten Wohnhäuser Goudas. In Folge der Stadtbrände von 1361, 1438 und 1527 sind in Gouda kaum noch mittelaltrerliche Wohnhäuser vorhanden. Nach dem Brand von 1527 wurde das ursprünglich aus dem 15. Jh. stammende Haus kurz danach jedoch vollständig wieder aufgebaut. Der spätgotische obere Fassadenteil mit dem Giebelstein, auf dem vier arbeitende Bauarbeiter zu sehen sind, stammt aus dieser Zeit. Die Giebelbekrönung und die Ladenfront wurden im 18. Jh. angebracht. Der Name des Hauses verweist auf die vier Bauarbeiter, die sich im Jahre 306 weigerten, dem Kaiser Diocletian ein Götzenbild zu bauen und ihn anzubeten. Zur Strafe wurde sie lebendig in Bleikisten eingesperrt und in den Fluss geworfen. In der Mitte stand wahrscheinlich ein Marienbild.
  • Weitere Häuser aus dem 16. Jh.: Hoge Gouwe 6 und 33, Markt 68, Westhaven 65, Wildstraat 2 und 6.

Hofjes[Bearbeiten]

Eingang des ehemaligen hofjes Jongkind

Einst zählte Gouda recht viele Hofjes (kleine Innenhöfe), doch die meisten sind verloren gegangen.

  • Swanenburghshofje, Groeneweg. 1682 gegründet, 1892 neugebaut. Das einzige zu besichtigende Hofje.
  • Fundatie van Christina Gijsberts, Nieuwe Haven 274. 1616 gegründet. Von dem Hofje sind nur drei Häuser und ein Tor (1625) mit dem Familienwappen erhalten.
  • Fundatie van Cornelia Cincq, Nieuwe Haven 256-270. Vierflügeliger Häuserkomplex von 1700. Die Wohnungen wurden inzwischen intern zusammengefügt.
  • Fundatie van Maria Tams, Nieuwe Haven 168. Von dem Hofje ist nur noch das Tor übrig. Der Giebelstein darin trägt das Gründungsjahr 1657.
  • Hartenhofje, Peperstraat. Das Tor des ehemaligen Hofje von 1657 am Nieuwe Haven wurde 1965 zur Pepetstraat versetzt. Und dient jetzt als Gartendurchgang zum Westhaven 14.
  • Fundatie van Adriana Jongkund, Ruefmarkt 10-32. Auch dieses Tor des 1702 geründeten Hofje musste umziehen: von der Zeugstraat zum Turfmarkt. Dort dient es nun als Gartenzugang.

Mühlen[Bearbeiten]

Der Rote Löwe
  • 13 Molen De Roode Leeuw, Vest 65. Tel.: +31 (0)182 522041. Schon 1629 stand an dieser Stelle eine Kokerwindmühle zum Getreidemahlen. Rund 100 Jahre später wurde diese durch einen runden Galerieholländer ersetzt, die 1771 gründlich überholt wurde. Die Mühle tat bis 1926 ihren Dienst und kam dann in städtische Hände. Während des Zweiten Weltkriegs wurden fast alle Holzteile der Mühle von den Anwohnern verfeuert. Inzwischen ist die Mühle wieder in voller Pracht aufgebaut und sie liefert einer großen Zahl Goudaer Bäcker Getreideprodukte . Im dazugehörigen Mühlenladen (Vest 67) ist ein breites Angebot an Getreideprodukten erhältlich. Geöffnet: Mühlenladens:Do 9-14 Uhr, Sa 9-16 Uhr. Die Mühle kann auf Wunsch besichtigt werden.
  • 14 Molen 't Slot, Punt 17. Dieser Galerieholländer von 1832 ist die dritte Windmühle an dieser Stelle. 1581 wurde hier auf den Fundamenten der kurz zuvor abgebrochenen Burg der Herren von Ter Gouw eine Bockwindmühle errichtet. Diese Mühle wurde später durch einen Galerieholländer ersetzt, der aber 1831 abbrannte. Die heutige Mühle ist seit 1962 städtisches Eigentum und wurde zu Beginn dieses Jhs gründlich restauriert. Geöffnet: Die Mühle ist nicht zu besichtigen.

Museen[Bearbeiten]

  • Gouds Kaas- en Ambachtenmuseum, Markt 35-36. Tel.: +31 (0)182-529996. Mit dem Namen Gouda wird weltweit die Verbindung zu holländischem Käse gelegt. Zwar ist das Produkt Gouda-Käse nicht geschützt und er wird daher an ziemlich vielen Orten in der Welt produziert, doch der richtige Boerenkaas, also der Original-Gouda, trägt wohl ein Qualitätssiegel der EU. Wer diesen Käse probiert – hier in der Waag, in einem der Käseläden in Gouda oder direkt vom Hof – schmeckt den Unterschied. Die Ausstellung im "Käse- und Handwerksmuseum" zeigt alles um und über den Goudaer Käse. Geöffnet: Apr – Okt Di – So 13.00 – 17.00 Uhr, Do (Käsemarkt) 10.00 – 17.00, Nov – Apr Do – So 13.00 – 17.00, in Schulferien Mo – So 13.00 – 17.00 Uhr.
  • 15 Museum Gouda, Achter de Kerk 14/Oosthaven 9. Tel.: +31 (0)182-331000. Das Gildezimmer der Chirurgen und eine Dolcel ("Tollzelle"), in die ungebärdige Geisteskranke eingesperrt wurden, erinnern noch an das alte Catharina-Hospital, in dem das Städtische Museum seit 1947 ubtergebracht ist. Ansonsten hat das Mueum eine große Sammlung an Altarbildern (16. Jh.), Gemälde aus dem 17. Jh., Schule von Barbizon und Impressionisten), Tonpfeifen aus Gouda.und originale Zimmereinrichtungen aus dem 17. Jh. (Regenten- und Regentinnenzimmer des Hospitals, Hospitalküche). Das Tor am Eingang des Museums, das Lazaruspoortje, wurde 1669 für das Leprosenhaus gebaut. Geöffnet: Di – Fr 11.00 – 17.00, Sa – So 12.00 – 17.00 Uhr.
  • Nationaal Farmaceutisch Museum De Moriaan, Wesrhaven 29. Tel.: +31 (0)182-333100. Das Nationale Pharmazeutische Museum ist als Dependance des Museum Gouda im fast 400 Jahre alten Kaufmannsladen „De Moriaan“ untergebracht. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung des Apothekerberufs. Zudem werden jüngste Entwicklungen in der Medikamentenforschung behandelt. Geöffnet: Mo – Fr 10.00 – 17.00 Uhr, Sa 10.00 – 12.00 Uhr + 13.30 – 17.00 Uhr.
  • Museumhaven. Seit 1990 liegen im Museumshafen am Turfsingel zwischen Mallegatsluis ind Guldenbrug allerlei historische Binnenschiffe vor Anker. Die Schiffe werden bewohnt und sind daher nicht zu besichtigen, bilden aber miteinander eine interessante Sammlung der traditionellen Binnneschifffahrt bis 1950. Zum Museumskomplex gehört außerdem eine Werft mit Werfthaus und Wartesaal für Schiffer. Während des jährlichen Hafentags im Juni wird der Binnenhaven besonders festlich ausgestattet.
  • Verzetmuseum Zuid-Holland, Turfmarkt 3. Tel.: +31 (0)182-529364. In diesem Museum wird ein Bild vom Widerstand in Zuid-Holland und Gouda gegen die deutschen Besatzer und ihre niederländischen Kollaborateure während des Zweiten Weltkriegs gegeben. So sind hier ein Untertaucherversteck, Berichte aus der illegalen Presse, Fallschirme mit Waffenkisten, gefälschte Personalausweise und zahlreiche andere Gegenstände zu sehen. Mit Wechselausstellungen werden Themen um die Menschenrechte und deren Verletzuung beleuchtet. Geöffnet: Di – Fr 10.00 – 17.00 Uhr, Sa + So 12.00 – 17.00 Uhr.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Regelmäßige Termine[Bearbeiten]

  • Gouda im Kerzenglanz. 2. oder 3. Dienstag im Dezember (2012: 11.12.) erstrahlt der Marktplatz von Gouda im Glanz Tausender Kerzen. Das gotische Rathaus wird noch märchenhafter, denn hinter jedem Fenster brennt eine Kerze. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Gouda im Kunstlicht, Markt. Mitte Dezember – Januar, Nach dem Kerzenglanz wird das Rathaus weitere sechs Wochen von bunten Birnen illuminiert. Typ ist Gruppenbezeichnung

Einkaufen[Bearbeiten]

Außer für Käse ist Gouda auch für Kerzen und Sirupwaffeln (stroopwafels) berühmt.

  • 1 't Kaaswinkeltje, Lange Tiendenweg 30. Der Käseladen schlechthin. Geöffnet: Mo – Fr 8.30 – 18.00 Uhr, Sa 8.00 – 17.00 Uhr.
  • 2 Kaarserij "De Vergulde Kaars", Hoge Gouwe 45a. Tel.: +31 (0)182-550735. In der "Vergoldeten Kerze" werden Kerzen noch auf traditionelle Weise hergestellt. Es ist auch möglich, selbst Hand anzulegen und die Farben der Kerzen auszusuchen. Im dazugehörenden Laden kannst du Souvenir- und Geleenheitskerzen in allen erdenklichen Formen und Farben kaufen. Zugleich gibt es eine kleine Ausstellung mit historischem Material. Geöffnet: Di – Fr 10.00 – 17.00 Uhr, Sa 10.00 – 16.00 Uhr.
  • 3 Gebakkerij Van den Berg & Stroopwafelbafferij Van Vliet, Lange Groenendaal 32. Tel.: +31 (0)182-529975. In diesem alt-holländischen Laden + Tearoom ist seit 1880 auch die Waffelbäckerei Van Vliet angesiedelt. Täglich werden hier Tausend Sirupwaffeln nach eigenem altem Geheimrezept gebacken. Man darf einen Blick in die Bäckerei werfen und natürlich auch ein (oder mehrere) Päckchen dieser original Goudaer Spezialität erwerben. Geöffnet: Mo – Fr 8.00 – 17.30 Uhr, Sa 8.00 – 17.00 Uhr.

Küche[Bearbeiten]

  • 1 De Zalm, Markt24, 2801 JJ Gouda. Tel.: +31 (0)182-686976, E-Mail: . Preisgünstiges Restaurant mit Kneipe in historischem Gebäude. Internationale Speisekarte. Die Kneipe hat ein umfangreiches Biersortiment. Geöffnet: mo-sa ab 9, so ab 11 h.
  • 2 De Kleischuur, Vest 2, 2801 VC Gouda. Tel.: +31 (0)6 294 278 92, (0)6 141 211 19, E-Mail: . In einem umgebauten Lehmlagerhaus direkt am Kanal. Viele Vegetarische Gerichte und alles aus kontrolliertem Anbau Geöffnet: Montags & Dienstags Ruhetag. Mittwochs 8.30 – 17.00 Uhr. Donnerstags und Freitags 8.30 – 22.00. Samstags 9.30 – 22.00 und Sonntags 9.30 – 17.00.
  • 3 Koeien & Kaas, Achter de Waag 20. Tel.: +31 (0)182-686689. "Köhe & Käse" serviert Gerichte mit und vin Kühen – und mit Käse. Geöffnet: Mo – Do ab 17.00 Uhr.
  • l'Etoile, Blekerssingel 1m 2806 AA Gouda. Tel.: +31 (0)182-512253. Restaurant am Rande des Goudaer Stadtzentrums. Französisch orientierte Karte. Geöffnet: Di – Sa ab 12.00 Uhr.

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Camping[Bearbeiten]

Bed & Breakfast[Bearbeiten]

Hotels und Pensionen[Bearbeiten]

  • 1 De Keizerskroon, Keizerstraat 11-13, 2801 NJ Gouda. Tel.: +31 (0)182-528096. Kleines Hotel (10 Zimmer) im Stadtzentrum. Es hat Luxus- und Budget-Zimmer, jeweils gut eingerichtet. Preis: Mittlere Preislage.
  • 2 Hotel De Utrechtsche Dom, Geuzenstraat 6, 2801 XV Gouda. Tel.: +31 (0)182-528833. Kleines und gemütliches Hotel (12 Zimmer) nahe des Stadtzentrums. Es gibt Zimmer mit und ohne Bad. Preis: Mittlere Preislage.

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

  • Europäische Notrufnummer: 112

Gesundheit[Bearbeiten]

Krankenhaus[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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