Fécamp

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Strand von Fécamp
Fécamp
RegionNormandie
Einwohnerzahl18.041 (2019)
Höhe0
Lagekarte von Frankreich
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Fécamp

Fécamp ist eine Hafenstadt der Normandie in dem Département Seine-Maritime am Ärmelkanal zwischen Dieppe und Le Havre.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Geschichte von Fécamp geht zurück auf eine christliche Siedlung des 7. Jahrhunderts, die im 9. Jahrhundert nach wiederholten Überfällen der Wikinger aufgegeben wurde. Ende des 10. Jahrhunderts besiedelten Normannen den Ort erneut und errichteten einen Hafen und ein Kloster.

Im Zweiten Weltkrieg wurde Fécamp während der Besetzung Frankreichs durch die deutsche Wehrmacht zu einem Evakuierungshafen der British Army. Im Verlauf der Kämpfe wurde der Hafen von deutschen Truppen zerstört; die Stadt selbst blieb weitgehend unversehrt.

Heute ist die Stadt Fécamp der bedeutendste Hafenstandort zwischen Dieppe und Le Havre. Sie ist Verwaltungssitz des gleichnamigen Kantons, nach Dieppe die zweitgrößte Stadt der Alabasterküste und ein beliebter Ferienort.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Ab Paris St Lazare ist der 1 Bahnhof Fécamp wikipedia commons wikidata mit Umsteigen in Breaute-Beuzeville erreichbar.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Karte von Fécamp

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Abbaye de la Trinité
Kap Fagnet, der höchste Punkt der französischen Alabasterküste
Palais Bénédictine
  • 1 Abbaye de la Trinité, place du Général-Leclerc wikipedia commons wikidata. Die ehemalige Benediktinerabtei Abtei Fécamp mit ihrer Klosterkirche aus dem 12. und 13. Jahrhundert beherbergt heute das Rathaus der Stadt.
  • 1 Kap Fagnet (cap Fagnet) wikipedia commons wikidata. Der Aussichtspunkt ist mit 105 Meter Höhe der höchste Punkt der französischen Alabasterküste in der Normandie, direkt oberhalb der Hafeneinfahrt von Fécamp. Noch heute befinden sich auf dem Kap die Reste einer Radarstation und Bunkeranlagen des Atlantikwalls, angelegt im Zweiten Weltkrieg von den deutschen Besatzern Frankreichs.
  • 2 Palais Bénédictine wikipedia commons wikidata. Das historistische Palais Bénédictine aus dem 19. Jahrhundert ist heute ein Kunstmuseum mit mittelalterlicher sakraler Kunst. Hier befindet sich auch die historische Brennerei des Kräuterlikörs DOM Bénédictine.
  • 4 Château de Fécamp wikipedia commons wikidata Ehemalige Burg, von der heute nur noch Ruinen übrig sind. Sie wurde vom 10. bis zum 12. Jahrhundert erbaut und war die Residenz mehrerer Herzöge der Normandie, darunter Richard I. und Richard II.
  • 5 Chapelle Notre-Dame-du-Salut de Fécamp wikipedia commons wikidata Kapelle, die den Seeleuten gewidmet ist, die zur See fahren. Zur Zeit des Kabeljaufangs verloren jedes Jahr Dutzende von Seeleuten ihr Leben. Die Seeleute kamen daher hierher, um vor dem Auslaufen auf See zu beten, damit sie sicher nach Fécamp zurückkehren konnten.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

  • Kräuterlikör Bénédictine nach einer alten Klosterrezeptur, erfunden und hergestellt in Fécamp.
  • B & B, ein Likör aus Bénédictine und Cognac („Brandy“) gemischt, kreiert von einem Barmann in New York in den 1930er Jahren. In Europa ist er nur in Fécamp erhältlich.

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Es gibt keins.

Unterkunft[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Ausflugsziel: Die Gesteinsformationen L’Aiguille und Porte d'Aval an der Alabasterküste bei Étretat
  • 1 Alabasterküste (Côte d'Albâtre) wikipedia commons wikidata. Die Côte d'Albâtre ist ein etwa 120 km-langer Abschnitt der französischen Ärmelkanalküste, zu dem auch die Küste vor Fécamp zählt. Der Küstenabschnitt erstreckt sich von Le Tréport im Norden bis nach Le Havre im Süden. Ihren Namen erhielt die Küste von den alabasterfarbenen Steilklippen, die sich gerade bei Fécamp über 100 m über dem Meer erheben. Die imposantesten Gesteinsformationen befinden sich bei Yport und Étretat, etwa 4 bis 15 km südwestlich der Stadt Fécamp.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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