Aserbaidschan

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Aserbaidschan liegt in Transkaukasien am Kaspischen Meer.

Lage
noframe
Flagge
Flagge von Aserbaidschan
Kurzdaten
Hauptstadt: Baku
Staatsform: Republik
Währung: Aserbaidschanischer Manat (AZM)
Fläche: 86.600 km²
Bevölkerung: 9,16 Mio
Sprachen: Aserbaidschanisch (Azeri)
Religionen: Muslimisch 95%, Orthodox 5%
Stromnetz: 220V/50Hz (Europäischer Stecker)
Telefonvorwahl: +994
Internet TLD: .az
Zeitzone: UTC +4

Inhaltsverzeichnis

Städte [Bearbeiten]

  • Baku – die Hauptstadt des Landes,
  • Gəncə – die zweitgrößte Stadt des Landes mit langer Geschichte,
  • Lənkəran – Stadt im Süden des Landes in der Nähe der Grenze zu Iran,
  • Mingəçevir – viertgrößte Stadt des Landes am Mingəçevir-Stausee,
  • Naftalan – Stadt im Westen mit Erdölbädern
  • Naxçıvan (Nachitschewan) – Hauptstadt der Autonomen Republik Nachitschewan,
  • Şəki – reizvolle, im Kaukasus gelegene Stadt,
  • Stepanakert/Xankändi - in der nur von Armenien aus zugänglichen Region Bergkarabach
  • Sumqayıt – Stadt im Norden der Halbinsel Abşeron,
  • Xaçmaz – Stadt im Norden Aserbaidschans.

Weitere Ziele [Bearbeiten]

Karte von Aserbaidschan

Hintergrund [Bearbeiten]

Nach dem Armenisch-Aserbaidschanischen Krieg ging es zunächst abwärts, bis sich auf Grund von Ölfunden und -export das Blatt wendete. Heute sprudelen die Öldollars reichlich, was man besonders in Baku an allen Ecken und Enden merkt. Leider hat dies auch Einfluss auf die Preise - in Baku ist kaum einen Nacht im Hotel unter $100 zu bekommen, auch die Preise für sonstige Güter sind recht hoch.

Anreise [Bearbeiten]

Einreisebestimmungen [Bearbeiten]

Für deutsche Staatsbürger gilt die Visumpflicht. Das Visum ist vor der Einreise bei der entsprechenden Auslandsvertretung zu beantragen. Hierfür ist die beglaubigte Einladung eines Azerbaidanischen Reisebüros notwendig. Z.Zt besteht auch die Möglichkeit eine Visum bei der Einreisen am Bakuer Flughafen zu erhalten. Allerdings war das Verfahren in der Vergangenheit nicht immer zuverlässig, so dass es besser ist, das Visum im Voraus bei der Botschaft zu beantragen.

Achtung: Sollten sich im Reisepass hinreise auf einen vorherigen Aufenthalt in Nagorno-Karabach befinden, wird die Einreise nach Aserbaidschan grundsätzlich verweigert, auch wenn ein gültiges Visum vorhanden ist. Hat man ein armenisches Visum im Reisepass, ist mit Verzögerung und besonderer Befragung zu rechnen. Einreisen darf man trotzdem, es kann aber bis zu einer Stunde dauern.

Flugzeug [Bearbeiten]

Die meisten Verbindungen in die Welt bietet der Lufthansa-Flug nach Frankfurt. Der Nationalcarrier AZAL fliegt inzwischen v.a. mit westlichem Gerät und bietet verschiedene eigene Strecken in der Region und ansonsten Code-Share-Verbindungen an.

Bahn [Bearbeiten]

Es gibt eine Nachtverbindung nach Tbilisi.

Bus [Bearbeiten]

Auto/Motorrad/Fahrrad [Bearbeiten]

Die Einreise über Land ist nur über den Iran oder Georgien möglich. Die Grenze zu Armenien ist gesperrt. Die russische Grenze ist für Ausländer ebenfalls gesperrt.

Schiff [Bearbeiten]

Es gibt eine tägliche Fähre Turkmenistan. Allerdings hat diese keinen festen Fahrplan, so daß Abfahrts- und Ankunftszeiten oft deutlichen Verzögerungen unterliegen. Desweiteren existiert eine unregelmäßige Fährverbindung von Aktau, Kasachstan.

Mobilität [Bearbeiten]

Sprache [Bearbeiten]

Die Amtssprache ist Azeri, eine Turksprache die dem Türkischen sehr ähnlich ist. Geschrieben wird mit Lateinischen Buchstaben (erweitert um einige Sonderzeichen). Viele Menschen sprechen gutes Russisch. Englisch ist weniger verbreitet, aber besonders bei jüngeren Leuten nicht unüblich.

Küche [Bearbeiten]

Nachtleben [Bearbeiten]

Unterkunft [Bearbeiten]

In den letzten Jahren wurden Dutzende kleinere Boutique-Hotels eröffnet. Diese bieten sehr viel besseren Service zu vergleichbaren Preisen als die „Sowjetklötze“. Leider sind die Preise auf Grund der hohen Nachfrage aus der Ölindustrie deutlich angestriegen - man muss schon Glück haben ein Hotelzimmer unter $100 die Nacht zu ergattern.
Billiger geht es über eine der Appartment-Vermietungen (ca. $50 pro Nacht) oder in einem der Billig-Ho(s)tels in der Nähe des Bahnhof - allerings mit sehr fragwürdigen Hygiene und Sicherheitsstandard und für den gebotenen Standard immer noch deutlich überhöhten Preisen.

Lernen und Studieren [Bearbeiten]

Arbeiten [Bearbeiten]

Arbeit kann man allenfalls bei einer der internationalen Ölfirmen finden - das muss aber in der Regel im Voraus arrangiert werden.

Sicherheit [Bearbeiten]

Gesundheit [Bearbeiten]

Verhaltensregeln [Bearbeiten]

Post und Telekommunikation [Bearbeiten]

Das Telefonnetz von Baku ist frühzeitig digitalisiert worden. Im August 2006 wurde das dritte GSM-Netz eröffnet. Das ganz Land ist gut versorgt. Für Reisende bieten sich Prepaid-Karten an.

Literatur [Bearbeiten]

Weblinks [Bearbeiten]

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