Nachrichten:2018-04-03: Streiks bei der französischen Bahn und bei Air France

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Nach den Plänen der französischen Regierung soll das hoch verschuldete Staatsunternehmen SNCF wettbewerbsfähig gemacht werden.

Ankündigung von Zugausfällen bei der SNCF (Archivbild 2013)

Paris (Frankreich), 03. April 2018. – Die französische Regierung und Präsident Emmanuel Macron hat sich viel vorgenommen: das hoch verschuldete Staatsunternehmen SNCF soll für den Wettbewerb gerüstet werden. Dazu muss eine Reform des Transportsystems umgesetzt werden.

Dagegen begehren die Eisenbahner und ihre Gewerkschaften auf, weil Privilegien dieser Berufsgruppe entfallen sollen.

Für die nächsten Tage und Wochen sind umfangreiche Streikmaßnahmen geplant. Bereits am ersten Tag beteiligten sich etwa drei Viertel aller Lokführer am Streik. Es führen nur noch 20 Prozent aller Regionalzüge. Der Anteil verkehrender Fernzüge war mit 12 Prozent noch geringer. Hiervon sind auch die TGV-Verbindungen nach Deutschland wie zwischen Paris und Frankfurt oder Stuttgart betroffen.

Der Ausstand am Dienstag und Mittwoch ist der Anfang einer Streikwelle, die vorerst bis Ende Juni andauern soll. 23 Streiktage sind geplant. Auf drei Tage Arbeit sollen zwei Streiktage folgen.

Bei Air France wird für höhere Gehälter gestreikt. Man rechnet mit dem Ausfall eines Viertels aller Flüge.

Quellen[Bearbeiten]