Nachrichten:2015-12-07: Höchste Smogwarnstufe in Peking ausgerufen

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Ernste Smoglagen gibt es auch in Nord- und Mittelchina.

Smog in Peking (Archivbild 2013)

Peking (China), 07. Dezember 2015. – Erstmals in der Geschichte der Stadt, und zudem mit reichlicher Verspätung wurde in Peking die höchste Smogwarnstufe, Alarmstufe Rot, ausgerufen, die vorerst bis Donnerstag gelten soll. Der Grenzwert von 1000 Milligramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft wurde aber bereits am 1. Dezember 2015 erreicht, aber Pekings Stadtregierung blieb inaktiv. Der von der Weldgesundheitsorganisation WHO vorgegebene Grenzwert beträgt nur 25 Milligramm. Kalte Luft in Bodennähe verhindert den Abzug der verschmutzten Luft.

In dieser Zeit bleiben Schulen und Kindergärten geschlossen, und es dürfen nur noch die Hälfte aller Fahrzeuge verkehren. Mehrere Unternehmen mussten ihre Arbeit einstellen. Menschen sollen ihre Häuser nicht verlassen und Atemmasken tragen.

Das Smogproblem betrifft aber nicht nur Peking. An einer Sitzung des chinesischen Umweltministeriums am vergangenen Sonntag waren Vertreter aus 18 Städte in Nordchina und in Mittelchinas Provinzen Shandong, Henan und Shanxi zu einer Krisensitzung angereist. In diesen Gebieten leben mehrere Hundert Millionen Menschen. Es wurde die Warnstufe Orange ausgerufen.

Quellen[Bearbeiten]