Nachrichten:2009-03-16: Vier Touristen bei Selbstmordattentat im Jemen getötet

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Ein Selbstmordattentäter tötete vier südkoreanische Touristen und einen Einheimischen nahe der Weltkulturerbestadt Schibam.

Sana'a (Jemen), 16. März 2009. – Zwei Männer und zwei Frauen einer südkoreanischen Reisegruppe und eine Einheimischer wurden beim Verfolgen des Sonnenuntergangs nahe der Weltkulturerbestätte Schibam Opfer eines Selbstmordanschlags. Weitere fünf Südkoreaner und drei Einheimische wurden verletzt.

Der Attentäter trug einen Sprengstoffgürtel. Nach Behörden-Angaben sei dies das Markenzeichen der Terrororganisation al-Qa’ida. Mittlerweile sei ein weiterer hochrangiger Terrorist gefasst worden.

Das jemenitische Innenministerium verstärkt unterdessen die Sicherheitsvorkehrungen. Nach dessen Angaben bräuchten keine Reisetouren abgesagt werden.

Das Auswärtige Amt rät dringend von Reisen nach Jemen ab. Seit 2007 kommt es immer wieder zu Entführungen und Anschlägen. Im vergangenen Jahr besuchten ca. 5.800 Deutsche Jemen.

Quellen[Bearbeiten]