Nachrichten:2008-05-07: Zwei Japanerinnen im Jemen entführt

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Angehörige eines derzeit unbekannten Stammes haben zwei japanische Touristinnen entführt, wohl um die Regierung zu erpressen.

Sana'a (Jemen), 07. Mai 2008. – Im Bereich des Staudamms von Marib, der antiken Haupstadt des Reichs von Saba, wurden zwei japanische Touristinnen von Angehörigen eines bisher nicht genannten Stammes entführt. Sie gehörten zu einer Gruppe von fünf Touristen. Die Entführer drängten den jemenitischen Fahrer zur Seite und rissen die Touristinnen in ihr Fahrzeug.

Derartige Entführungen werden immer wieder ausgeführt, um mithilfe der Geiseln Forderungen an die jemenitische Regierung durchzusetzen. Meist werden die Entführten unverletzt freigelassen.

Förderlich für die Entwicklung des Tourismus sind derartige Vorkommnisse sicherlich nicht.

Update 08. Mai 2008[Bearbeiten]

Einen Tag später wurden die Geiseln freigelassen. Es ist nicht bekannt, ob im Gegenzug ein inhaftiertes Stammesmitglied freigelassen wurde.

Quellen[Bearbeiten]