Heard und McDonaldinseln

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Karte von Heard und McDonaldinseln

Die Heard und McDonaldinseln sind ein subantarktisches australisches Außengebiet im Indischen Ozean, 4100 km südwestlich von Perth. Die Entfernung zu der unter französischer Hoheit stehenden Inselgruppe Kerguelen beträgt rund 430 km.

Inseln[Bearbeiten]

  • 1 Heard wikipediacommonswikidata
  • 2 Laurens Peninsula wikipediawikidata
  • 1 McDonald-Inseln wikipediawikidata
  • 10 Meyer Rock wikipediawikidata

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Vulkane[Bearbeiten]

Gletscher[Bearbeiten]

Buchten[Bearbeiten]

Strände[Bearbeiten]

Klippen und Kaps[Bearbeiten]

Berge[Bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Inselgruppe besteht aus der bei weitem größten Insel Heard und den weitaus kleineren McDonald-Inseln. Die Inseln sind vulkanischen Ursprungs und somit die einzigen aktiven Vulkane Australiens.

Aufgrund der Nähe zur Antarktis sind die Inseln weitestgehend schneebedeckt und vergletschert. Es gibt keine permanente menschliche Präsenz auf den Inseln, nur gelegentliche wissenschaftliche Expeditionen. Die Inseln gehören als Ganzes seit 1997 zum UNESCO-Weltnaturerbe.

Touristen sind zwar in diesen Breiten sehr selten, aber kein Ding der Unmöglichkeit. Es gab in 20 Jahren (1998-2017) fünf geführte Touren zu diesen doch sehr abgelegenen Inseln; ein regelmäßiges Angebot ist daraus nicht erwachsen.

Anreise[Bearbeiten]

Eine Anreise in dieses Archipel einschließlich der Zwölf-Meilen-Zone bedarf grundsätzlich der vorherigen Erlaubnis durch die Australian Antarctic Division. Sie muss vier Monate im Voraus beantragt werden. In der Regel wird man nur die größte Insel Heard besuchen können, die kleineren Inseln sind für Auswärtige fast unzugänglich.

Um die anschließende Anfahrt muss man sich selbst kümmern, eine Schiffs- oder gar Flugverbindung gibt es nicht. Realistischerweise wird man sich einer wissenschaftlichen Expedition anschließen und mit dieser von Australien aus zu den Inseln fahren. Die Anreise mit der eigenen Yacht ist theoretisch möglich, aber eher utopisch. Sollte man sich doch für diese Art der Anreise entscheiden, sollte man sich der Eisberge in diesen Gewässern bewusst sein.

Mobilität[Bearbeiten]

Feste Schuhe wären im Schnee nicht verkehrt.

Sprache[Bearbeiten]

Englisch. Falls man Pinguine auf der Insel trifft, die sprechen kein Englisch, auch nicht ein bisschen.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Falls man im Rahmen einer wissenschaftlichen Expedition anreist, bietet sich die Mithilfe bei den wissenschaftlichen Forschungen natürlich an.

Ist man privat auf den Inseln, sollte man ein paar Skier mitbringen und auf dem 2745 Meter hohen Vulkan Mawson Peak skifahren - sofern dies vom Permit abgedeckt ist. Skifahren auf Heard hat den unschlagbaren Vorteil, dass man den gesamten Berg nur für sich selbst hat und nicht von anderen Skifahrern gestört wird. Einziger Nachteil ist, dass man auf so Luxus wie Skilifte oder gar Après-Ski verzichten muss.

Küche[Bearbeiten]

Selbstversorgung. Jagd oder Fischerei auf den Inseln ist ausdrücklich untersagt.

Unterkunft[Bearbeiten]

Ein möglichst warmes Zelt, alternativ auf dem Boot schlafen. Gerüchteweise soll es auch verfallene Blechhütten vergangener Expeditionen auf der Insel geben; verlassen sollte man sich darauf freilich nicht.

Sicherheit[Bearbeiten]

Die Gefahr eines Vulkanausbruchs auf Heard sollte nicht unterschätzt werden. Auch wenn der schneebedeckte Vulkan friedlich aussieht, so ist er weiterhin aktiv und bricht ca. alle vier Jahre aus. Der letzte Ausbruch fand im Jahr 2016 statt.

Klima und Reisezeit[Bearbeiten]

Arktisch kalt mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt, dazu sehr stürmisch. Die beste Reisezeit ist sicherlich der Südsommer (also Dezember-Februar).

Weblinks[Bearbeiten]

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