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Gorges de l’Ardèche

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Die Ardècheschlucht mit dem Kanu

Die Gorges de l'Ardéche / Ardèche-Schlucht liegen zwischen Vallon-Pont-d’Arc und Saint-Martin-d’Ardèche im Departement Ardèche in der französischen Region Auvergne-Rhône-Alpes.

Hintergrund[Bearbeiten]

Pont 'Arc
Vallon-Pont-d’Arc
Cirque de la Madeleine
Blick in den Cirque-de-Gaud

Der untere Teil der tief eingegrabenen Ardècheschlucht ist für Kanuten eines der beliebtesten Reiseziele in Frankreich und die Fahrt durch die Ardèche galt über Jahrzehnte als eine der schönsten Kanufahrten überhaupt. Inzwischen ist der Kanusport stark kommerzialisiert worden, was den Reiz einer Ardèchefahrt in der Hochsaison zwar etwas schmälern mag, die gewaltigen Naturschönheiten und schönen Passagen in der großteils unter Naturschutz stehenden Ardècheschlucht überwiegen aber die Belastung der Region durch den Tourismus.

Eine Beschränkung von Besucherzahlen in den obligatorischen Biwakplätzen in der Schlucht verhindert, dass die Situation dekompensiert, jährlich befahren wohl 100.000 Besucher die Ardècheschlucht und über 1,2 Mio. Besucher benutzen die in den Sechzigerjahren erbaute Route touristique - D290.

Auch für Wanderer und Badegäste ist die Ardècheregion ein lohnendes Ferienziel.

Vorbereitung[Bearbeiten]

Wanderer: Versorgung mit den notwendigen Wanderkarten des IGN, Karten können auch im Géoportail eingesehen und eine Route geplant werden.

Kanufahrer: eine größere Anzahl Vermieter bietet Boote für Ein- oder Zweitagesfahrten ab Vallon-Pont-d’Arc an. In der Hochsaison lohnt sich eine Reservation per Telephon oder im Internet. Neben Booten, Schwimmwesten und Gepäcktonnen können auch Übernachtungspakete und Biwakmaterial gemietet werden, der Rücktransport wird vom Vermieter organisiert.

Die Übernachtung ist auf zahlreichen Campingplätzen oberhalb des Pont-d’Arc möglich, innerhalb des flussabwärts beginnenden Schutzgebiets Réserve naturelle des Gorges de l'Ardèche ist die Übernachtung nur in zwei zugewiesenen Biwakplätzen Bivouac de Gaud und Bivouac de Gournier möglich. Die Gästezahlen sind beschränkt, jede Übernachtung muss telefonisch oder im Internet vorangemeldet werden.

Übernachtet werden kann im eigenen mitgeführten Zelt oder in militärischen Gemeinschaftszelten (auf einem Plankenboden). Es wird ein Schlafsack, eine Campingmatte und auch eine Taschenlampe benötigt. Die Verpflegung muss selbst mitgeführt werden, auf den Biwakplätzen stehen Grill- / Kochstellen und auch Toiletten / Wasserstellen / Duschen und Abfallentsorgungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Im ganzen Bereich der Ardècheschlucht ist freies Zelten und Biwakieren strikt verboten. Auf der gesamten Flussstrecke, auch abends in den Biwaks, herrscht ein striktes Alkoholverbot, das auch durchgesetzt wird in einem Verweis aus dem Biwak enden kann.

Zur Fahrt mit dem Mietboot sind neben Badekleidern gegen den Sonneneinstrahlung ein T-Shirt und ein Sonnenhut empfehlenswert, unbedingt Sonnencreme mitführen. Paddel und Schwimmwesten werden vom Vermieter gestellt, für Kinder auch Sturzhelme. Das Tragen der Schwimmweste ist obligatorisch und der Verzicht kann offenbar mit Geldbussen geahndet werden. Es empfehlen sich gut sitzende Wasserschuhe, bei manchen Stromschnellen muss ausgestiegen werden oder mit einer Kenterung gerechnet werden.

Sämtliches mitgeführtes Material muss (wegen dem Risiko einer Kenterung) wasserdicht verpackt werden, auch die Photokamera ist bei Nichtgebrauch im wasserdichten Tönnchen gut aufgehoben - es sei denn, man besitzt eine wasserdichte Digitalkamera.

Zum Leidwesen vieler Kanufreunde bieten praktisch alle Vermieter keine klassischen Kanadierboote mehr an, es kommen nur noch die robusten und auch bei unsachgerechtem Gebrauch unsinkbaren Monobloc-Boote ("Autovideurs" (Wasser fliesst durch Löcher im Rumpf ab) oder "Sit on top") zum Einsatz. Vor Kenterungen ist man im Bereich der Stromschnellen nicht gefeit. Wenn man selber noch die optimale Linie gewählt hätte, ist es dennoch oft nicht zu vermeiden, dass einem ein anderes Boot unter "Attention, Attention..."-Rufen fast steuerlos in die Seite kracht, da der Bootsführer nicht mit dem Steuern klarkommt.

Die Vermieter geben eine kurze Einweisung in die Bootsführung, am besten trainiert man auf den ersten Kilometern einige Navigationsmanöver um für die Stromschnellen gerüstet zu sein. Hier soll nur erwähnt sein, dass der hintere Mann/Frau das Boot steuert, der vordere nur für den Vortrieb verantwortlich ist und dass das Boot ausgewogen beladen sein soll. Mit einem 15 kg schweren Kind im Bug ist ein Zweierboot fast nicht manövrierbar. In der Regel gibt der Vermieter Doppelpaddel ab, mit einem Stechpaddel für den Hintermann ist das Manövrieren oftmals etwas leichter.

Kanufreunde, die die Fahrt genießen wollen, tun gut daran, ihr eigenes Boot und Material mitzunehmen und die Fahrt an einem Wochentag außerhalb der Saison zu unternehmen.

Distanzen[Bearbeiten]

Die Fahrt von der Einsetzstelle bei Vallon-Pont-d’Arc unter dem Pont-d’Arc hindurch bis Chames ist mit gut 8 km für Anfänger gut machbar. Die Fahrt durch die ganze Schlucht mit 32 - 35 km von Vallon-Pont-d’Arc bis Saint-Martin-d’Ardèche ist als Parcours sportiv an einem Tag zu durchpaddeln, wenn man früh (d.h. ca. 9.00 Uhr) aufbricht und das Team paddeln mag. Mit Kindern und für Ungeübte kann die Distanz lang werden. Da lohnt es sich, eine Übernachtung auf einem der beiden Biwakplätze einzuplanen um noch Zeit für Badepausen zu haben - die Logistik ist allerdings etwas aufwendiger (Verpflegung, Übernachtungsmaterial).

Anreise[Bearbeiten]

Von der Rhônetalautobahn A7 - Autoroute du Soleil nach Vallon-Pont-d’Arc gelangt man ab der Symbol: AS Montélimar über die N102 Richtung Aubenas und dann auf der D558 südwärts. Die D4 ist eher langsam zu fahren.

Am einfachsten wird ab der Symbol: AS Bollène die Rhône überquert, ab Pont-Saint-Esprit an der Ardêchemündung auf der D86 ein Stück nordwärts und über Saint-Martin-d’Ardèche auf der D290 entlang der Ardèche flussaufwärts bis Vallon-Pont-d’Arc, wo sich eine Übernachtung anbietet, um die Ardèche am nächsten Morgen angehen zu können.

Paddeln / Wandern ...[Bearbeiten]

Vallon-Pont-d’Arc[Bearbeiten]

Vallon-Pont-d’Arc

Im 13. Jhdt. wird das Castrum von Avalone urkundlich erwähnt, die Ortschaft Vallon-Pont-d’Arc entwickelte sich in den folgenden Jahrhunderten, heute hat sie ca. 2.300 Einwohner. Das 1 übernimmt die medizinische Versorgung der Region. Unterkunft findet sich beispielsweise in zahlreichen Campingplätzen zu beiden Seiten entlang der Ardèche.

Das 1 Hôtel de Ville, Rathaus ist in einem Schloss aus der Zeit von Louis XIII (1630/39) untergebracht, sehenswert sind Teppiche mit einer Darstellung der Kreuzzüge. Die Pfarrkirche 2 Saint-Saturnin wurde im Bereich einer Vorgängerkapelle in den Jahren 1862/68 erbaut.

In der Region gibt es zahlreiche Höhlen, welche teils schon in prähistorischen Zeiten besiedelt waren: In der 3 Grotte Chauvet sind zahlreiche altsteinzeitliche Tierzeichnungen erhalten. Da diese durch die Feuchtigkeit von Besuchern Schaden nehmen können, wurde in einem Museum 4 Exposition de la Grotte Chauvet die Grotte für die Besucher naturgetreu nachgebaut. Der Eingang der 5 Grotte des Tunnels liegt an der Hinterwand der davor gebauten Gaststätte, die Installationen der begehbaren Höhle wirken recht archaisch, eine Taschenlampe wird für den Fall eines Stromausfalls mitgegeben, urtümliches Höhlenflair!

Etappe Vallon-Pont-d’Arc / Pont de Salavas bis Chames (5 km / 1.00 h)[Bearbeiten]

Ardèche: Entrée das les Gorges
Ardèche: Pont d’Arc

Die Einsetzstellen liegen zu beiden Seiten des 2 Pont du Salavas . Zunächst verläuft die Ardèche zahm, teils etwas Flachwasser.

Die erste Stromschnelle heißt 3 Rapide de Charlemagne . In der Saison steht ein Feuerwehrmann bereit ("Sapeur pompier"), der die richtige Richtung weist oder dem Boot einen Schubs gibt, dennoch kommt es an dieser etwas felsigen Stromschnelle oft zu den ersten Kenterungen.

Gleich um die nächste Biegung kommt wohl der Höhepunkt der Fahrt: man paddelt gemächlich unter der gewaltigen Naturbrücke des 6 Pont d’Arc hindurch. Gleich dahinter gibt es linksufrig eine Ein-/Aussetzstelle mit Zugang zur Straße.

Nach der nächsten Biegung gelang man ohne Schwierigkeiten zur Ein-/Aussetzstelle von 4 Chames . Hier endet die Anfängern empfohlene Kurztour, sämtliche Bootsvermietungen haben mit großen Nummern markierte Einsetzstellen, aufgrund der nahen Hauptstrasse D290 ist der Zugang unproblematisch.

Von hier an entfernt sich der Straßenverlauf vom Schluchtgrund und für Automobilisten ist die Ardèche nur noch von weit oben von den "Belvédères" aus zu sehen. Für Kanuten liegt bei Chames der letzte Ausstieg vor Beginn der eigentlichen Ardèche-Schlucht, wer hier einführt, muss die ganzen weiteren ca. 28 km bis Saint-Martin-d’Ardèche absolvieren. Um rechtzeitig zum Rücktransport am Ziel zu sein, muss zwischen 8.00 - 9.00 h beim Pont-de-Salavas gestartet resp. vor ca. 10.30 h bei Chames in die Schlucht eingefahren werden.

Chames bis Bivouac de Gaud (1h30)[Bearbeiten]

Ardèche: Trois Eaux
Ardèche: Rapide de la Dent Noire
Ardèche: la Dent Noire

Bei der Einfahrt in die eigentliche Ardècheschlucht passiert man die Schnelle 5 Rapide de Révaou , die Ardèche wendet sich nach Westen und man passiert die Schnelle 6 Rapide des Trois Eaux . Nach Passage der 7 Grotte du Colombier am rechten Ufer folgen die harmloseren Schnellen 8 Rapide de la Souche , 9 Rapide des Champs gefolgt von der 10 Rapide de la Dent Noire (rechts in der Innenkurve fahren).

Nach einer Zone mit rechtsufrigen Sandbänken folgt die 11 Rapide de l'Hirondelle und wenig später die 12 Rapide de l'Esclapaire . Danach folgt linkerhand der Ausstieg zum 13 Bivouac de Gaud .

In der Saison wird bei Les Sablons unterhalb der Schnelle von Dent Noire von den Sapeurs-Pompiers ein Sanitätsposten betrieben. Bis zum Bivouac de Gaud etwas weiter Flussabwärts ist eine Zufahrt mit Notfallfahrzeugen möglich. Dort besteht für angemeldete Kanuten auch eine Übernachtungsmöglichkeit im eigenen Zelt oder Massenlagerzelt, sanitäre Einrichtungen und Trinkwasserversorgung und Koch-/Grillstellen. Die Übernachtung muss telephonisch oder im Internet vorgängig angemeldet werden und kostet 6.50 - 10.00€.

Bivouac de Gaud bis Bivouac de Gournier (1h30)[Bearbeiten]

Nach dem 14 Bivouac de Gaud fährt man bei der Schnelle 15 Rapide de la Canelle in die von hohen Felswänden gesäumte Nordkurve des 16 Circuit de Gaud ein. Es folgt die Schnelle 17 Rapide du Figueiras und nach einem ruhigeren Stück die 18 Rapide du Casque du Dragon . Nach der 19 Rapide du Rossignol führt die Ardèche südwärts und nach der Furt Gué de Guitard und der Schnelle 20 Rapide de Guitard umrundet man den linksufrig aufragenden Felsen Aiguille de Gournier, hinter dem das 21 Bivouac de Gournier am linken Ufer liegt.

Ähnlich wie beim Bivouac de Gaud kann hier auf Voranmeldung im eigenen Zelt oder Massenlagerzelt übernachtet werden, es stehen sanitäre Einrichtungen und Kochgelegenheiten zur Verfügung und Notfallfahrzeuge haben hier eine Zufahrt zur Schlucht.

Bivouac de Gournier bis zum Cirque de la Madeleine (1.00 h)[Bearbeiten]

Ardèche: la Cathédrale
La Maladrerie des Templiers
Ardèche: Cirque de Madeleine
Ardèche: Tête de Lion
Ardèche: près de Saint-Martin

Kurz nach dem 22 Bivouac de Gournier folgt die Karstquelle Sortie de la Toupine und die Schnelle 23 Rapide du Grand Gour . In der Plaine de la Cathédrale verläuft die Ardèche relativ ruhig ostwärts und der gewaltige Felsen der Cathédrale kommt näher.

Auf Höhe der 24 Rapide de la Pastière (vor dem grossen Felsblock in der Flussmitte links vorbeiziehen) führt man in die Flussschleife Circuit de la Madeleine ein. Linkerhand liegt der FKK-Campingplatz Plage des Templiers, weshalb bei der Stromschnelle in der Saison eine ganze Anzahl bekleideter und unbekleideter Schaulustiger die Bootskenterungen beobachtet und kommentiert...

Cirque de la Madeleine bis Saint-Martin d’Ardèche (2h30)[Bearbeiten]

In der Flussschleife Cirque de la Madeleine liegt zwischen der Schnelle 25 Rapide de la Madeleine und 26 Rapide du Resquilladou bei der Ausfahrt rechterhand ein Kies- /Sandstrand. Von dort kann zu den Ruinen der 27 Leprastation der Tempelritter (Maladrerie des Templiers) aufgestiegen werden.

Die Ardèche beruhigt sich zusehends, die 28 Rapide du Noyer und 29 Rapide de la Fèye sind recht problemlos zu fahren. Ab dieser Höhe verläuft am linken Ufer nun auch ein Fußweg dem Fluss entlang, auf dem Badegäste zu Fuß zum Fluss gelangen können.

Nach der Schnelle 30 Rapide de la Caville fährt man vorbei am Camping des Grottes und dem historischen Eingang der Grotte de St-Marcel in einer Flussschleife unter dem charakteristischen Felsen Tête de Lion vorbei.

Nach der nächsten Kurve weitet sich das Flusstal, die Ardèche wird nun wieder gesäumt von Campingplätzen und Badeplätzen und fließt noch ganz gemächlich. An einem langgezogenen 31 Kiesstrand vor Saint-Martin-d’Ardèche befinden sich die Ausbootplätze der verschiedenen Bootsvermieter. Hier wird das Mietboot und Materiel zurückgegeben, mittels Bussen und Minibussen wird der Rücktransport nach Vallon-Pont-d’Arc über die D290 organisiert.

mit dem Motorfahrzeug[Bearbeiten]

Für diejenigen, die mit dem Fahrzeug unterwegs sind, hier noch einige Informationen zur Strecke der D209:

Nach Vallon-Pont-d’Arc verläuft die Strecke vorbei an Bootsvermietungen und Campingplätzen und tritt dann in die Schlucht ein. An der Strasse liegt die 7 Grotte des Tunnels, an der Hinterwand der Gastwirtschaft geht's in die recht archaisch ausgebaute Schauhöhle, die kurze Besichtigung kann auch mit Kindern unternommen werden. Nach einem kurzen Tunnel weitet sich die Schlucht und die Strasse führt in einem Bogen um den Felsriegel, durch den sich die Ardèche einen Durchgang geschaffen hat, den Pont d’Arc. Von Osten und Westen führen Fußwege zum Fluss und es kann am Ufer gebadet und geschwommen werden.

Nach einigen weiteren Campingplätzen im Bereich von Chames steigt die Straße 250 m in die Höhe und führt fortan weiter oberhalb der Ardècheschlucht. Blicke in die Schlucht ergeben sich am 8 Belvédère Serre-de-Tour und in die Flussschleife Cirque de Gaud vom 9 Balcon Rocher-d'Autridge.

Nach dem 10 Balcon Le Cros de l'Olivier und dem (mit Fahrverbot belegten) Schottersträsschen hinab zum Bivouac de Gournier folgt der 11 Balcon de Gournier. Nach der nächsten Kurve folgt die Stichstrasse zur Tropfsteinhöhle

und dem Informationszentrum "Maison de la Réserve". Der nächste Aussichtspunkt ist der 13 Balcon de la Cathédrale über dem gleichnamigen Felsen (der nur vom Grund der Schlucht wie eine gotische Kathedrale mit Spitztürmen aussieht). Nach der Stichstraße zum FKK-Campingplatz La Plage des Templiers folgt der 14 Balcon des Templiers mit schöner Sicht auf die oft-photographierte Omega-Schleife des Cirque de la Madeleine. Weiter unten ergibt sich vom 15 Balcon La Rouvière nochmals ein schöner Blick in die Schlucht. Vom 16 Grand Belvédère aus öffnet sich der Blick auf den Schluchtausgang, nach der Schauhöhle

folgt die Stichstraße zum Camping des Grottes. Vorbei am 18 Balcon du Ranc pointu fällt die Straße nun ab um die ersten Häuser und Campingplätze von Saint-Martin-d’Ardèche zu erreichen.

Im Sommer verkehren auf der Strecke zusätzliche Busse der regionalen Verkehrsbetriebe LaSept. Von der Straße selber, die streckenweise durch die Garrigue verläuft, ist die Ardècheschlucht oft gar nicht einsehbar, dazu müssen die Ausstellplätze bei den Balcons benützt werden. Grober Schotter am Straßenrand verhindert das wilde Parkieren an anderen "photogenen" Stellen aus Sicherheitsgründen.

Sicherheit / Sicherheitsvorschriften[Bearbeiten]

Kanutour: das Tragen von Schwimmwesten ist für alle und das Tragen von Schutzhelmen für Kinder obligatorisch, die Sicherheitsausrüstung wird von den Bootsvermietern gestellt. Zugelassen für eine Tour durch die Schlucht wird nur, wer 25 m schwimmen kann, für kleine Kinder ist die Tour auch im Boot der Eltern nicht ungefährlich (Kentergefahr) und mit der Besatzung ein Erwachsener - ein leichtgewichtiges Kind sind die Boote kaum manövrierbar, also lieber das Kind in der Mitte des Boots mitfahren lassen (und kein separates Boot für die Kinder mieten!). Auch für Paddel-gewohnte ist die Tour durch die ganze Schlucht an einem Tag mit einigen Badestops recht anstrengend, Anfänger sollen es lieber mit der Kurztour auf den ersten 5 km bewenden lassen.

In die Schlucht darf spätestens um 18.00 Uhr eingefahren werden, zwischen 20.00 und 06.00 Uhr darf die Ardèche nicht befahren werden, Boote dürfen nur in den bezeichneten Bereichen in den beiden Biwakplätzen und an den zugelassenen Campingplätzen an Land gezogen werden.

Die Ardècheschlucht darf nur befahren werden, wenn am Pont de Salavas die Hochwasseranzeige auf grün steht, beim Pegelstand orange dürfen nur speziell zugelassene Kanuten (entsprechendes Diplom/Ausweis, mindestens 2 Jahre Erfahrung) und bei Pegelstand rot nur entsprechend ausgewiesene Spezialisten in die Schlucht einfahren. Die Website www.gorgesdelardeche.fr gibt über alle Sicherheitshinweise und die Biwakregeln und die Website vigicrues über die Pegelstände Auskunft.


Ausflüge[Bearbeiten]

Tropfsteinhöhle Aven d'Orgnac
  • 19 Aven de Marzal. Schauhöhle, Museum zum Thema Höhlenforschung und Dino-Zoo mit originalgrossen Kunststoffdinos. Preis: 8.60/5.10€ nur für die Höhle.
  • 21 Aven Grotte de la Forestière. E-Mail: . Geeignet für Besucher,die nur einen Höhlenbesuch ohne Museum und andere Attraktionen möchten. Geöffnet: Pfingsten - Sept. 10.00-18.00, Mi geschlossen, Juli - Aug. 10.00-19.00h. Preis: 6.50/4.00€.

Literatur[Bearbeiten]

Websites[Bearbeiten]

  • www.gorgesdelardeche.fr, Website des Naturrreservats mit Informationen zu den Biwakstellen und Informationen zur (Online)-Reservation, franz.
  • da in Vallon Pont d’Arc eine ganze Reihe Bootsvermieter aktiv sind, verzichte ich darauf, sämtliche mit Links aufzuführen, mit den Stichworten "Canoe Ardeche" werden sämtliche Anbieter gefunden.
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