Reisethema
Artikelentwurf

Fotoknigge

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Fotoknigge, oder wie verhalte ich mich als Fotograf.

Allgemein[Bearbeiten]

Zu Beginn gleich mal ein allgemeiner Hinweis: Andere Länder, andere Sitten.

Soll heißen, was bei uns normal ist, kann an gewissen Orten sehr problematisch werden. Auch kann ein Vorfall einer Situation je nach Region eines Landes andere Auswirkungen haben. So sind Polizisten an einer Touristenattraktion eher daran gewöhnt, dass sie fotografiert werden. So kann derselbe Fauxpas in einer entlegenen Provinz im Gefängnis enden. Daher bitte immer daran denken, auch die Situation kann entscheidend sein. Was tagsüber in Touristenscharen toleriert wird, trifft nicht unbedingt auch nachts zu.

Versuchen Sie also nicht heimlich zu fotografieren, sondern offen. Versuchen Sie auch vor Ort vor dem Fotografieren abzuklären, ob es irgendwelche Bedenken gibt. Wenden Sie sich an den Reiseleiter oder einen Betreuer der Sehenswürdigkeit. Eine fragende Handbewegung kann gegenüber einer Amtsperson auch hilfreich sein.

Als Fotograf bewegen Sie sich in einem Minenfeld von möglichen Fehltritten.

Weiterhin ist zu bedenken, dass zwar ein Foto zur privaten Verwendung unproblematisch, dasselbe Foto als Veröffentlichung sehr wohl ein Verstoß gegen Urheberrecht oder Recht am eigenen Bild sein kann.

Fotografieren von Personen[Bearbeiten]

Bitte beachten Sie, dass eine Person ein Recht am eigenen Bild besitzt. Bitte lesen Sie den Wikipedia-Artikel Recht am eigenen Bild.

Daher sind Personen, welche nicht als Beiwerk eines Bilds betrachtet werden können, um Erlaubnis zu bitten.

Nehmen Sie auch Rücksicht auf den Glauben.

Amtspersonen[Bearbeiten]

Beachten Sie, dass es in vielen Länder nicht erlaubt ist, uniformierte Beamte im Dienst abzubilden (in Italien z.B. Zollbeamte)

Aufnahme von Gebäuden[Bearbeiten]

Es ist nicht in jedem Land erlaubt, militärische und wichtige Gebäude zu fotografieren. Darunter können auch Bahnhöfe usw. fallen. (Syrien ist hier besonders streng)

Urheberrechtliches[Bearbeiten]

Es gilt nicht überall die Wikipedia:Panoramafreiheit, das heißt, ich darf zwar fotografieren, aber das Bild ist noch urheberrechtlich belastet. Was heißt, ich darf es ohne Zustimmung des Rechtsinhabers nicht verwenden. Dies trifft im Besonderen für Kunstwerke im öffentlichen Raum zu (Statuen usw.). Es ist unbedingt empfehlenswert den oben als Link angegebenen Artikel zu lesen, da hier einige offene Fragen beantwortet werden.

Ein weiterer hilfreicher Artikel findet sich hier auf Wikimedia Commons (englisch).

Aufnahmen in Museen und Gebäude[Bearbeiten]

Sollte ein Fotografieverbot herrschen, bitte einhalten und fragen warum. Es kann sein, dass Sie die Erlaubnis kriegen, ohne Blitz zu fotografieren. Es ist zwar oft ein kommerzielles Interesse dahinter, aber es kann auch sein, dass das Fotografieverbot konservatorische (kein grelles Licht) oder sicherheitstechnische Gründe (optische Alarmanlage oder Art der Sicherung) hat.

Des Weiteren ist es gut möglich, dass zu Recht aus urheberrechtlichen Gründen ein Fotografierverbot herrscht. Sollten also Werke von Künstlern ausgestellt sein, die noch keine 70 Jahre tot sind, kann ein Fotoverbot die Voraussetzung sein, dass das Kunstwerk überhaupt gezeigt werden darf.

Für Privaträume gilt, auch hier ist die Privatsphäre einer Person zu beachten, analog Recht am eigenen Bild.

Schlussbemerkung[Bearbeiten]

Geben Sie sich als Person zu erkennen, die fotografieren will. Und beachten und akzeptieren Sie ein Nein. Bleiben Sie auch bei einem Nein freundlich. Ich persönlich habe schon oft mit Fragen mehr fotografieren können als der Tourist, der es einfach gemacht hat, und deshalb aus dem Louvre flog (zu der Zeit war Blitzen verboten).

Literatur[Bearbeiten]

  • Wolfgang Rau: Recht für Fotografen. Galileo Design, 2013 (2. Auflage), ISBN 978-3-8362-2580-9; 436. 34,90 €. Der Autor, Rechtsanwalt, Vizepräsident und Justiziar des Deutschen Verbandes für Fotografie (DVF), sagt zum Urheber- und Hausrecht, zur Panoramafreiheit oder zum Recht am eigenen Bild, was beim Fotografier- und Nutzungsrecht geht und was nicht. Eigene Kapitel zum Fotorecht in Österreich und in der Schweiz.

Weblinks[Bearbeiten]

  • Fotofallen: Juristische Klippen bei der Veröffentlichung von Bildern im Web. Online Version des Artikels in c't 21/2012


ArtikelentwurfDieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.