Tupiza

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Tupiza
Blick auf die Stadt
Kurzdaten
Provinz: Sur Chichas
Einwohner: 25.700 (2012)
Lage
Lagekarte von Bolivien
Tupiza
Tupiza

Tupiza ist eine Stadt mit etwa 25.000 Einwohnern in einer Schlucht im Süden Boliviens auf knapp 3.000 Metern Höhe, etwa 60 Kilometer von der argentinischen Grenze entfernt. Sie trägt den Beinamen La Bella de Bolivia (Die Schöne von Bolivien) wegen der farbenprächtigen Felsengebirge in der Umgebung.

Inhaltsverzeichnis

Hintergrund[Bearbeiten]

Tupiza ist wirtschaftlich vom Bergbau und vom Tourismus abhängig. Mit Erfolg konnte sich die Stadt insbesondere in den USA vermarkten, da hier zwei bekannte Outlaws und Gauner aus der Zeit Anfang des 20. Jahrhunderts, Butch Cassidy und Sundance Kid ihre illegalen Machenschaften walten ließen.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Der Expreso del Sur bzw. Wara Wara del Sur verbindet Tupiza mit Uyuni, Villazón an der Grenze zu Argentinien und Oruro. In diese Richtung ist der Zug das beste öffentliche Verkehrsmittel.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Busse fahren nach Villazón, Potosí, Oruro und La Paz. Der Busbahnhof erhebt eine niedrige Benutzungsgebühr, die vor dem Antritt der Reise zu bezahlen ist. Die Dauer der Reise ist von den Straßenverhältnissen abhängig.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Eine schlechte Schotterstraße verbindet die Stadt mit Potosí (220km auf der Ruta14), Tarija (216km via Rutas 14, 20 und 1) und Villazón (92km via Ruta 14), nach Uyuni (197km via Ruta 21) ist die Straße in noch schlechterem Zustand (Straßenkarte Bolivien). Ein geländegängiges Fahrzeug ist zwar nicht unbedingt notwendig, aber sehr zu empfehlen ist ein robustes Auto mit genügend Bodenfreiheit.

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Hauptplatz von Tupiza mit Kirche
Felzformationen auf der Straße nach Inca
  • Koloniale Kirche an der Plaza

Aktivitäten[Bearbeiten]

In der Umgebung gibt es gute Wandermöglichkeiten. Beliebt ist etwa der Aufstieg auf den Cerro La Cruz, bei dem man aber gutes Schuhwerk anziehen sollte, denn der Weg ist recht steil. In den Hotels und Hostels bieten sich Jugendliche als Führer für wenig Geld an.

Einkaufen[Bearbeiten]

Der Markt ist wie in Bolivien typisch das Einkaufszentrum der Stadt. Es gibt eine geschlossene Markthalle nahe der Plaza, aber auch einen offenen Markt, der etwas abseits liegt.

Küche[Bearbeiten]

Es gibt zahlreiche günstige Lokale, in denen man gut essen kann. Insbesondere die lokalen Spezialitäten wie Hähnchen mit Reis und Paprikagemüse (picante de pollo) sind zum Teil extrem preisgünstig.

Nachtleben[Bearbeiten]

Tupiza hat eine Handvoll Diskotheken in der Umgebung der Plaza.

Unterkunft[Bearbeiten]

Das Angebot an Unterkünften ist gut, insbesondere in der unteren Preisklasse. Viele Hotelangestellte sprechen wegen der großen Anzahl von US-Amerikanern auch etwas Englisch.

Gesundheit[Bearbeiten]

Klarkommen[Bearbeiten]

Post und Telekommunikation[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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