Nachrichten:2007-07-08: Sieben neue Weltwunder

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Die Initiative „New 7 Wonders of the World“ benannte heute morgen sieben Weltwunder, die von rund 70 Millionen Internet-Wählern erkoren wurden.

Lissabon (Portugal), 8. Juli 2007. – Die vom Schweizer Millionär Bernard Weber initiierte Initiative „New 7 Wonders of the World“ sollte Weltwunder benennen, die in der antiken Liste der Weltwunder nicht berücksichtigt wurden, die vorwiegend Stätten im Mittelmmerraum benennt und von denen heute nur noch die Pyramiden von Giza existieren. Zu den neuen Weltwundern gehören die Chinesische Mauer, die Steinstadt Petra in Jordanien, die Erlöser-Statue Christi in Rio de Janeiro, die Inka-Ruinenstadt Machu Picchu in Peru, die Ruinenstätte Chichen Itza auf der mexikanischen Halbinsel Yucatan, das Kolosseum in Rom und der Taj-Mahal-Tempel in Indien.

Die Wahl war aber umstritten. So distanziert sich die Unesco von der Wahl. Eine lebhafte Diskussion gab es in Ägypten: Allen voran Zahi Hawwas, der Direktor der ägyptischen Antikenbehörde SCA, stemmte sich gegen die Aufnahme der Pyramiden in die neue Liste, weil er eine Abwertung der Monumente fürchtete.

Der einzige deutsche Kandidat, das Schloss Neuschwanstein, fiel durch.

Quellen[Bearbeiten]