Lichtenfels
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Lichtenfels
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| Kurzdaten | |
| Bundesland: | Bayern |
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| Einwohner: | 20.555 (31. Dez. 2010) |
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Lage
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Lichtenfels liegt im Obermainland zwischen dem Frankenwald und der Fränkischen Schweiz.
Inhaltsverzeichnis |
Hintergrund [Bearbeiten]
Die Lichtenfelser werden spöttisch Dümblschöbfä (Tümpelschöpfer) genannt. Der Name stammt aus dem Dreißigjährigen Krieg, als sie einen Schatz in einem Tümpel versenkten und später durch Ausschöpfen des Gewässers wieder holen wollten. Sie schafften es jedoch nicht, weil das Grundwasser zu schnell nachfloss.
Lichtenfels hat folgende Ortsteile:
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Anreise [Bearbeiten]
Auf der Straße [Bearbeiten]
Lichtenfels liegt an der A 73 Nürnberg – Bamberg - Coburg - Suhl – Erfurt
Weiterhin kreuzen sich die Bundesstraßen B 289, die weiter nach Kulmbach führt und die B 173, die Bamberg mit Kronach verbindet und bis einschließlich Lichtenfels autobahnmäßig ausgebaut ist.
Mit der Bahn [Bearbeiten]
Lichtenfels ist ICE-Halt der Relation Berlin–München. Ferner gibt es stündliche Regionalexpress-Verbindungen aus Hof, Nürnberg und Coburg und zweistündliche aus Würzburg. Hinzu kommen zahlreiche Regionalbahn-Verbindungen, die die Fahrpläne weiter verdichten.
Mit dem Fahrrad [Bearbeiten]
Lichtenfels liegt am Mainradweg.
Mobilität [Bearbeiten]
Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
Am Marktplatz finden sich die Katholische Pfarrkirche „Mariä Himmelfahrt“ und der Oberer oder Kronacher Torturm. Weitere Sehenswürdigkeiten:
- Martin-Luther-Kirche errichtet 1902/03 nach Plänen von Gustav Haeberle
- Kapelle St. Jakob
- Spitalkirche
- Stadtschloss errichtet 1555/56, später Getreidespeicher und Lager, seit 1991 Veranstaltungs- und Tagungsstätte
- Barockes Rathaus errichtet 1742/43 nach Plänen von Justus Heinrich Dientzenhofer
- Roter Turm
In den Ortsteilen [Bearbeiten]
- Evangelische St.-Marien-Kirche etwa 1582 entstanden, im Ortsteil Schney
- Barocke Klosteranlage des ehemaligen Zisterzienserklosters Langheim mit Konventbau in Klosterlangheim
- Schloss Schney
- Gutshof Nassanger im Stadtteil Trieb
Museen [Bearbeiten]
- Stadtmuseum in der 1888/89 erbauten Villa, Bamberger Str. 3, 96215 Lichtenfels, Tel. +49 (0)9571/739422, mit folgende Schwerpunkten: Stadtgebiet, Eisenbahn, Korbhandel, Stadtgeschichte, Schneyer Porzellan
- Sammlung Fossilien des Jura, im Rathaus, 2. Obergeschoss, Marktplatz 1, 96215, Tel. +49 (0)9571795-134, April - Oktober: Montag - Donnertag 8.00-16.00, Freitag 8.00-12.00
- Heimatmuseum im Ortsteil Klosterlangheim, Abt-Mösinger-Str. 4, 96215 Lichtenfels, Tel. +49 (0)9571/795-134, April - Oktober: Dienstag - Sonntag 14.00-17.00, Kernstück ist ein Modell der Klosteranlage vor dem Brand im Jahre 1802
Aktivitäten [Bearbeiten]
- Lichtenfelser Flossfahrten, Tel +49 (0)9571/757720, Fax 757721, info@lichtenfelser-flossfahrten.de, frisch gezapftes Fassbier in Steinkrügen und ein Akkordeonmusikant sorgen für die Atmosphäre, ein deftiger Imbiss sorgt für das Wohlbefinden auf der zweieinhalbstündigen Floßfahrt auf dem Main. Abfahrten Freitag bis Sonntag 11.00, 14.00 und 17.00, Erwachsene ab 14,50, Kinder 6-12 Jahre ab 7,50 Euro
- Führung durch die unterirdischen Gänge von Lichtenfels
Regelmäßige Veranstaltungen [Bearbeiten]
- Ragnarök-Pagan-Metal-Festival im März
- Die Kirchweih findet am ersten Wochenende im Mai statt
- Schützenfest 10 Tage ab dem zweiten Wochenende im Juli
- Lichtenfelser Sonnentage sind eine Ausstellung über erneuerbare Energien im Landratsamt jährlich Ende Juli
- Stadttorfest im August
- Flugplatzfest am ersten Wochenende im August
- Korbmarkt am 3.Wochenende im September
- Weihnachtsmarkt, von Nikolaus bis zum 23. Dezember, täglich 10.00 bis 18.00, Sonntag ab 13.00
Einkaufen [Bearbeiten]
Küche [Bearbeiten]
Das bereits seit über 80 Jahren im Familienbesitz stehende Gasthaus Wallachei bietet auch heute noch traditionelle fränkische Küche. Besonders die fränkischen Braten an Sonn- und Feiertagen sind sehr beliebt.
Nachtleben [Bearbeiten]
Unterkunft [Bearbeiten]
Ausflüge [Bearbeiten]
- Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen (4 km südlich) - eine der bekanntesten Wallfahrtskirchen Deutschlands.
- Bad Staffelstein (7 km südwestlich) - 50 °C warme, solehaltige Thermalquelle; Geburtsstadt von Adam Riese. Ggf. kann man eine nördlichere Route über das Kloster Banz wählen.
- Burgkunstadt (16 km östlich, B 289) - Deutsches Schustermuseum; direkt gegenüber das vom Kordigast überragte Altenkunstadt.
- Coburg (20 km nördlich, B 289) - ehemalige Residenzstadt mit der Veste Coburg.
- Kronach (25 km nordöstlich, B 173) - Veste Rosenberg.
Literatur [Bearbeiten]
- Günter Dippold: Lichtenfels. Korb- und Eisenbahnerstadt am oberen Main. Stuttgart 1997, ISBN 978-3-09-303850-1.
- Günter Dippold (Hrsg.): Bayerische Justiz am Obermain. Festgabe zur 100-Jahr-Feier des Amtsgerichts Lichtenfels. Lichtenfels 2003.