Great Ocean Road
| Great Ocean Road | |
| Länge: 243 km |
Die Great Ocean Road ist eine Panoramastraße im australischen Bundesstaat Victoria und verläuft über 243 km zwischen Torquay und Allansford. Sie hat die Straßenbezeichnung
und ist eines der bedeutenden Touristenziele in Australien. Sie führt vorbei an dramatischen Klippen, Surfstränden, Regenwäldern und Nationalparks. Auch die Begegnung mit Kängurus und Koalas ist gesichert.
Hintergrund
[Bearbeiten]Die 1 Great Ocean Road liegt im Süden des Bundesstaats Victoria und hat über den Princess Highway
als Teil des National Highway
Anbindung an Australiens wichtigstem Highway.
Geschichte
[Bearbeiten]In der Gegend der heutigen Great Ocean Road lebten die indigenen Watha Wurrung am östlichen Ende und die Gadubanud weiter westlich etwa bis nach Warrnambool .
Ersichtlich erster Europäer war hier ab Juli 1846 George D. Smythe, der die Gegend des Cape Otway zu erkunden hatte. Als im Gadubanud-Gebiet des Cape Otway eine indigene Frau entführt wurde, töteten die Gadubanud am 26. Juli 1846 in einer Auseinandersetzung den europäischen Entführer. Aus Rache verübten die Europäer am 1 Aire River Ende August 1846 das Blanket-Bay-Massaker an sieben Gadubanud.[1]
Die erste Überlegung, eine Straße entlang der Südküste Victorias zu bauen, kam bereits 1864 auf. Diese sollte eine Verbindung der zahlreichen Küstenorte und Fischerhäfen entlang der Küste auf dem Landweg sein, die bis dahin nur per Schiff zu erreichen waren. Konkrete Planungen und Erkundungen für einen möglichen Verlauf der Strecke erfolgten allerdings erst 1918. Im Jahr 1919 begann der Bau der Straße. Ausgeführt wurden die Arbeiten von 3000 heimgekehrten Soldaten nach dem Ende des Ersten Weltkrieges.
Aufgrund der besonderen geographischen und geologischen Gegebenheiten stellte sich der Bau als sehr schwierig und langwierig heraus. So wurde der erste Abschnitt zwischen Torquay und Lorne im Jahr 1922 fertiggestellt. Es folgten einzelne Abschnitte, die von Westen her gebaut wurden. Der letzte und komplizierteste Abschnitt war die Strecke zwischen Apollo Bay und Lorne ; die gesamte Great Ocean Road wurde am 26. November 1932 eröffnet.
Die durch Wassererosion entstandene Felsformation The Twelve Apostles hielt Jahrtausende den Sturmfluten stand, bis am 15. Januar 1990 der innere Felsbogen – die felsige Brückenverbindung zum Festland – von der London Bridge auf einer Breite von 40 Metern einstürzte. Die Felsformation bestand bis zu jenem Zeitpunkt aus neun Felsnadeln und Felsbögen aus Kalkstein. Am 3. Juli 2005 stürzte eine der Felsnadeln ein, so dass sich die Anzahl der sichtbaren Formationen von neun auf acht verringerte. Der 2 Island Archway , ein über 25 m hoher Felsbogen und einer der bekanntesten Gesteinsformationen Australiens, stürzte am 10. Juni 2009 ein[2] und reduzierte die Anzahl auf sieben. Die Twelve Apostles sind Teil des am 5. Mai 1964 eingerichteten 3 Port Campbell National Park .
Klima, Flora und Fauna
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Durch die Lage auf der Südhalbkugel der Erde ist der Sommer in Australien zwischen Dezember und Februar. In Victoria herrscht ein gemäßigtes Klima mit warmen und trockenen Sommern und kühlen, milden Wintern. Durch die Inlandshitze des Outback und die maritimen Einflüsse des Ozeans kann es in Melbourne und Umgebung „vier Jahreszeiten an einem Tag“ geben. Im Sommer liegen die Durchschnittswerte am Tag zwischen 14 °C und 25 °C, im Januar und Februar können die Höchsttemperaturen auf über 30 °C klettern. Der Herbst (März bis Mai) bringt es tagsüber auf 20 °C. Im Juli/August (Winter) fällt der meiste Regen mit je 16 Regentagen. Obwohl die Gegend unter Wassersportlern sehr beliebt ist, sei darauf hingewiesen, dass die Meerestemperatur der Bass-Straße (Bass Strait) auch im Hochsommer nicht allzu gemütlich ist: Mehr als 20 °C wird selten erreicht.
In Victoria wurden 139 Säugetierarten gezählt. Dazu gehört die für Australien charakteristische, sehr endemische Fauna. Insbesondere Kängurus (61 Arten), Koalas, Echidnas oder Wombats kennzeichnen die nur in Australien vorzufindende Tierwelt. Zu den rund 450 Vogelarten gehören die flugunfähigen Emus, außerdem Kookaburras („lachender Hans“) oder Regenbogen-Loris. Unter den mehr als 2000 Pflanzenarten befinden sich die allgegenwärtigen 674 Arten von Eukalypten, die das Landschaftsbild beherrschen. An der Küste wachsen aber auch Akazien, Banksien, Kausuarinen, Kirschmyrten („Lilly Pilly“) und Schmuckzypressen.
Reisevorbereitung
[Bearbeiten]Das beste Transportmittel für die Great Ocean Road ist ein Mietwagen ab/bis Melbourne. Das öffentliche Verkehrsmittel des V/Line-Bus verkehrt zwischen Torquay-Lorne-Apollo Bay-Warnambool, allerdings nur 3-mal in der Woche (montags/mittwochs/freitags). Von Melbourne muss ein Zug von 1 Southern Cross Station nach 2 Geelong Station genommen werden, ein Anschluss-Bus fährt bis Torquay. Als Pauschalreise werden außerdem geführte Busreisen angeboten.
Die Great Ocean Road kann mit Mietwagen auch mit mehreren besichtigungsbedingten Zwischenstopps bequem innerhalb eines Tages befahren werden. Es wird jedoch empfohlen, unterwegs einige Übernachtungen einzuplanen, so dass die herrliche Gegend ausführlich innerhalb einer Woche genossen werden kann.
Anreise
[Bearbeiten]Von Melbourne aus sind es über die
Richtung Südwest 110 km bis nach Torqay.
Eher ungewöhnlich aber reizvoll ist die Anfahrt vom Osten Melbournes nach Sorrento und dann mit der Autofähre in 1¾ Std. bis Queenscliff (tagsüber meist stündlich, Preis 2025: Erw. AUD 19, Auto AUD 83) von dort weiter nach Torquay. Dies ließe sich für Selbstfahrer verbinden mit einem Abstecher in die Lake Connewarre State Wildlife Reserve .
Die Rückfahrt kann entweder über die Great Ocean Road oder über den National Highway
nach Melbourne erfolgen (257 km). Eine Weiterfahrt nach Adelaide ist über den National Highway
möglich (595 km).
Von Warrnambool fahren täglioch zwei 3 Züge von/nach Melbourne.
Streckenverlauf
[Bearbeiten]Die Great Ocean Road
verläuft meist als Küstenstraße, nur im Süden werden die Küsten um das 4 Cape Otway und den Great Otway National Park gemieden.
Übersicht
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Ausgehend von Torquay gibt es folgenden Streckenverlauf:
| geografischer Ort | Entfernung in km |
|---|---|
| Torquay | 0 |
| Anglesea | 19 |
| Fairhaven | 12 |
| Lorne | 19 |
| Apollo Bay | 45 |
| The Twelve Apostles | 84 |
| Port Campbell | 12 |
| Allansford | 52 |
| Gesamtstrecke | 243 |
Einzelheiten
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- 1 Torquay 1400 Einwohner, eines der weltweiten Zentren für Surfen. Im Ort gibt es zahlreiche Geschäfte für den Wassersportbedarf. Der Ort liegt direkt südlich des Vororts Geelong von Melbourne. Entsprechend überlaufen kann es an Wochenenden sein. Es scheint, als ob die gesamte Ortschaft nur vom Surfen lebt. Hier ist beheimatet das.
- 2 Australian National Surfing Museum das 1993 eröffnete Museum zeigt alles über die Geschichte und Bedeutung des Surf-Sports. Geöffnet: täglich 09:00-17.00 Uhr. Preis: AUD 12.
- 4 Tiger Moth World, Blackgate Rd bietet Rundflüge im Doppeldecker, ebenso im Angebot ist Fallschirmspringen (englisch: skydiving). Preis: AUD 250, bis 12 Apostles: AUD $1250-1950 für 3-4 pax.
- 1 Bells Beach ein weltberühmter Surfort, bekannt für seine kraftvollen, langen rechten Pointbreak-Wellen, die erfahrene Surfer anziehen und Austragungsort des ältesten Profi-Surfwettbewerbs der Welt, des Rip Curl Pro, sind.
- 5 Point Addis ist ein Kap, das namensgebend ist für den.
- 6 Point Addis Marine National Park ein 46 km² großer mariner Nationalpark.
- 2 Anglesea 3200 Einwohner, vom Ort aus wendet sich die Great Ocean Road der Küste zu. Der Main Beach von Anglesea ist für Surfer, Familien und Schwimmer sind südlich davon besser aufgehoben am.
- 2 Point Roadknight Beach
- 3 Split Point Lighthouse ein 1891 gebauter, 66 m hoher Leuchtturm.
- 3 Lorne eine Ortschaft an der Louttit Bay. Vor dem Strand liegen fünf Segelschiffwracks. Bereits seit der Mitte des 19. Jahrhunderts kamen Sommerfrischler hierher, darunter auch Rudyard Kipling. Berühmteste Ortsansässige war die Turmspringerin Lily Beaurepaire, Teilnehmerin an der Olympiade in Antwerpen 1920, die hier jahrelang als Bademeisterin Leben rettete. Bekannt ist das Städtchen auch wegen der hier 2006 abgehaltenen Livesaving Championships. Im Radius von 10 km gibt es hier 10 Wasserfälle wie die.
- 9 Mündung des Erskine River in den Ozean (Erskine River Mouth) kann von der Great Ocean Road aus beobachtet werden.
- 1 Point Sturt das Kap ermöglicht einen herrlichen Ausblick auf die Südküste.
- 10 Mount Defiance 350 m hoher Berg, von dem aus ein guter Blick auf die Küstenlandschaft möglich ist.
- 2 Teddy Lookout ein bei Touristen beliebter Aussichtspunkt.
- 4 Grey River Road eine Schotterpiste mit vielen Koalas, abseits der Great Ocean Road.
- 11 Wildlife Wonders ein Wildtiergehege. Die Great Ocean Road wendet sich nun von der Küste ab und führt durch dichte Eukalyptus-Wälder.
- 12 Beech Forest ein historischer Ort mit Zugang zum Regenwald mit riesigen Redwood-Bäumen und Wasserfällen.
-
- 13 Great Otway-Nationalpark (Great Otway National Park) am 11. Dezember 2005 eingerichteter Nationalpark. Weiter südlich führt die Lighthouse Road zum.
- 6 Cape Otway Lighthouse ein Leuchtturm aus 1848, 73 m hoch und der zweit älteste Leuchtturm Australiens, der 1994 außer Betrieb genommen wurde. Zurück auf der Great Ocean Road folgt.
- 5 Lavers Hill ein Dorf mit 90 Einwohnern, das der Orientierung dient.
- 6 Princetown Dorf mit 300 Einwohnern. Von hier aus wird wieder die Küste erreicht.
- 1 Twelve Apostles Visitor Centre hier kehrt die Great Ocean Road wieder an die Küste zurück. Das Besucherzentrum ist Teil des.
- 14 Twelve Apostles Marine National Park am 16. November 2002 gegründeter und 75,11 km² kleiner Nationalpark mit der Hauptattraktion.
- 3 The Twelve Apostles sind aus dem Ozean hervorstehende Felsnadeln und Felsbögen und bestanden stets aus neun Felsen bis zum 3. Juli 2005, als die erste Felsnadel einstürzte. In Höhe der Twelve Apostles beginnt die Steilküste. Ursprünglich genannt „Sau und ihre Ferkel“ (englisch: Sow and piglets), wählte man die etwas höflichere Bezeichnung Twelve Apostles, obwohl es nie mehr als neun waren. Ein 50 m hoher Felsen stürzte 2005 zusammen, im Jahre 2008 ein weiterer – „da waren's nur noch sieben.“ Die beste Tageszeit zum Fotografieren ist bei Sonnenuntergang, etwa eine ¾ Stunde später kommen die hier wohnenden Pinguine wieder an Land. Es folgt.
- 15 London Arch (London Bridge) ein markanter Fels. Seit der Mittelteil, der die Verbindung zur Spitze herstellte, 1990 eingestürzt ist, nennt man die Felsformation nicht mehr “London Bridge”, sondern “London Arch”.
- 16 The Grotto eine Felsformation an der Küste, wo das Meerwasser auf ein Felsloch trifft.
- 7 Port Campbell eher ruhiges Dorf mit 500 Bewohnern, das als Ausgangsbasis zum Besuch der Felsformationen dient. Der örtliche, bewachte Strand ist in einer Bucht gut geschützt. Der alte Landungssteg (“Jetty”) wird vor allem von Anglern geschätzt.
- 17 Bay Of Martyrs ein weniger frequentierter Küstenabschnitt mit dennoch dramatischen Kalksteinklippen und Kliff-Pfeilern.
- 3 Logans Beach am Strand befindet sich ein Wandersteg zur Walbeobachtung.
- 8 Port Fairy ist ein weiterer kleiner Ort mit heute 3700 Einwohnern, der ursprünglich als Walfanghafen angelegt worden war. Der beschilderte Heritage Walk informiert über die Lokalgeschichte. Man mag es eher beschaulich, was sich auch in den städtischen Verordnungen ausdrückt: Hunde am Strand sind im Sommer verboten, das Mitführen von Kottütchen ist überall verpflichtend, weite Teile des Stadtgebiets sind “alcohol free zone”.
- 9 Allansford 1000 Einwohner zählende Kleinstadt, hier endet formal die Great Ocean Road als Auffahrt zum National Highway
. - 10 Warrnambool Stadt mit 33000 Einwohnern, sie kann als Ausgangspunkt für eine Weiterreise auf der
nach Adelaide genutzt werden.
Aktivitäten
[Bearbeiten]Surfschulen bieten unterschiedliche Pakete und Qualifikationsstufen von Anfänger bis Profi.
- Torquay
Im gesamten Stadtgebiet von Torquay ist das Betreten der Sanddünen aus Gründen des Landschaftsschutzes verboten. Für Schwimmer empfiehlt sich der Back Beach.
- 4 Point Impossible Nudist Beach, 425 The Esplanade Offiziell gestatteter FKK-Strand zwischen Markierungen 53W und 55W, genannt ”optional dress beach”. Am Nordende schließt sich das Landschaftsschutzgebiet Breamlea Flora and Fauna Reserve an. Die Wellen bei Juc-Juc sind nicht ganz so groß wie am Bells Beach.
- Lorne
In den Tagen vor Neujahr veranstaltet man auf einer Farm fünf Kilometer außerhalb (985 Erskine Falls Rd) das Falls Music & Arts Festival (3 Tage kosten AUD 399). Einmal jährlich im Januar findet der “Pub to Pier Swim” über 1200 Meter statt, was bis zu 4000 Teilnehmer anlockt.
In den Hügeln hinter den Ort gibt es vier Wasserfälle, zu denen jeweils Wanderwege ausgeschildert sind (Nord nach Süd):
- Vom Lorne Visitor Centre 7½ km in nord-westlicher Richtung vorbei an den Straw Falls zu den Erskine Falls (mit Parkplatz). Zurück zur Küste über nicht ganz einfaches Gelände zu 4 km zur Blanket Leaf Picnic Area, dann 2,2 km vorbei an einem Campingplatz (ohne alles) zu den Cora Lynn Cascades. Am Bach entlang 3,3 km bis zum Cora Lynn Parkplatz, 800 m weiter sind die Phantom Falls, von dort 1¾ km zur Allenvale Mill.
- Ein Rundweg führt vom Parkplatz St. George River 2,4 km zur Qdos Gallery, 2½ km zu den Phantom Falls, 1,2 km bis The Canyon, 2½ km zu den Won Wondahs Falls (Abstecher 300 m zu Henderson Falls), 2¾ km zur Allenvale Mill, 2¾ km zurück zum Parkplatz.
- Von Allenvale Mill, 2 km bis Sheoak Picnic Area, gut 3 km zum Lower Kalimna Fall, einen Kilometer weiter zum Upper Kalima Fall.
- Biegt man von der Sheoak Picnic Area zur Küste ab, kommt man nach 2½ km zur Swallow Cave, bald danach dem Sheoak Falls und einen Kilometer weiter zur Küstenstraße.
- Cumberland River Reserve (mit Campingplatz) nach 500 m vorbei am Castle Rock, 2½ km zum Cumberland Fall.
- Apollo Bay

Apollo Bay liegt an der Ostseite des Cape-Otway-Nationalparks, der von hier gut zugänglich ist. Im Januar wird jährlich die Apollo Bay and Otway District Show veranstaltet. Das örtliche Musikfestival findet an einem Wochenende im März oder April statt. Der Hafen ist trotz des oft stürmischen Wetters ein Zentrum des Hummerfangs.
- 8 Old Cable Station Museum, 6250 Great Ocean Rd Geöffnet: Sa., So., Feiertage 14:00-17:00. Preis: AUD5, Friedhofsführung AUD 20.
- 5 Apollo Bay Aviation (Apollo Bay Airport) Apollo Bay Aviation bietet vom Landeplatz aus Rundflüge zu den Twelve Apostles. Preis: 40-60 min. AUD390, im Hubschrauber um A$ 370-600 p-P.
- Nationalparks Cape Otway und Great Otway

Der 104 km lange Wanderweg Great Ocean Walk führt von Apollo Bay bis zu den Twelve Apostles. Es wird empfohlen, sich acht Tage Zeit zu nehmen. Zelten ist im Park nur gestattet, wenn man die Route in Ost-West-Richtung begeht und mindestens zwei Wochen im Voraus reserviert hat. Es gibt unterwegs sieben Campingplätze, die über Parks Victoria gebührenpflichtig (je ca. AUD 30) im voraus zu buchen sind und 10-15 km voneinander entfernt sind.
An Wochentagen während der Schulzeiten wird man um 07:30 Uhr ab dem Parkplatz bei den Twelve Apostles gratis per Bus nach Princeton mitgenommen.
Es gibt mehrere Anbieter, die mehrtägige Wanderungen mit oder ohne Führer organisieren. Die Preise hierfür dürfen als überhöht bezeichnet werden: AUD 1500-2500 für 5-8 Tage sind üblich.
Sehenswert sind:
- 19 Triplet Falls (Von der Great Ocean Rd. bei Laver Hill auf die Colac Lavers Hill Rd. abbiegen, dann dem Philips Track folgen bis zum Otway Fly. Nach etwa 3 km Feldweg erreicht man den Parkplatz) Ein kurzer Rundgang mit Aussichtsplattformen auf gutem Weg ist ausgewiesen. Wem ein Wasserfall nicht genug ist, der kann die 200 m entfernte Little Aire Falls aufsuchen. Schnabeltiere (englisch: Platypus) leben in den Bächen, zeigen sich aber bei Tageslicht selten.
- Es bietet sich an den Besuch zu kombinieren mit dem 20 Otway Fly Tree Tops Walk, 360 Philips Track Zwischen den Baumwipfeln geht es entlang eines 600 m langen Stegs. Ein 45 m hoher Aussichtsturm bildet die Krönung. Geöffnet: Einlaß 9.00-15.30. Preis: Tree Top: A$ 26; Klettergarten: A$ 108.
- Port Campbell

- 21 Great Ocean Road Wildlife Park (Dingo Awareness Center), 29 The Boulevarde, Gellibrand Lower VIC 3237 (vor Provincetown). Tel.: +61 425 861 758, E-Mail: greatoceanroadwildlife@gmail.com Dieser Wildlife-Park bietet die Möglichkeit, direkt zu den Tieren zu gelangen und sie mit vorbereitetem Futter zu füttern. Die Betreiber des Parks vertreten eine ganzheitliche Sicht der Natur, in der die Wertschätzung von Tieren zu einem erfüllten menschlichen Leben gehört. Das angeschlossene Earhtbound Cafe bietet vegane Speisen. Geöffnet: 10:00-19:00 Uhr.
- 2 Visitor's Centre, 26 Morris St. Tel.: +61 1300 137 255 Es werden auch Ferngläser und GPS-Geräte vermietet. Im Umkreis von 50 Metern um die Touristeninfo befinden sich auch die Unterkünfte verschiedener Art, beginnend mit dem Holiday Park, dem Hostel Flashpackers oder dem Port Campbell Hotel. Geöffnet: 09:00-17:00 Uhr.
- Warrnambool

Der Ort verfügt über eine Trabrennbahn (“Harness Racing”). Es ist üblich, dass die örtlichen Gestüte ihre Pferde zum Schwimmen (hinter Booten) vor allem morgens zur Bucht bringen.
- 6 Flume und Surfside Beach Zum Westende hin gibt es zwei Campingplätze: Surfside Holiday Park sowie Shipwreck Bay Holiday Park. Hinter letzterem BMX-Strecke und ein Minigolfplatz.
- 9 Warrnambool Art Gallery (Direkt beim Rathaus, wo sich auch das örtliche Theater befindet) In den Fundus gelangten in 130 Jahren fast 2000 Stücke, beginnend mit Ölschinken der Küste bis zu etlichen Arbeiten von Fletcher Jones. Geöffnet: Mo.-Fr. 10.00-17.00, Sa./So. bis 15.00.
- 10 Flagstaff Hill Maritime Village, 89 Merri St Nicht frei von Kitchigem eher für Familien mit schulpflichtigen Kindern. Die abendliche “Shipwreck Laser Show” soll ein gewisses Gruselgefühl aufkommen lassen. Leuchtturm und Touristeninfo (mit teuerem Fahrradverleih) nebenan. Preis: Museum A$ 19, Laser Show extra.
- Port Fairy
Wirklich etwas los ist nur während drei Tagen im März zum Folk Festival mit gut 40000 Besuchern. Eine weitere „aufregende“ Aktivität, das ”Sausage Dog Race“ hat man vor einigen Jahren in das politisch korrekte “Dachshound Dash” umbenannt – an einem Juni-Wochenende veranstaltet man also Dackel-Wettrennen! Klassische Musik bietet man beim Spring Music Festival im Oktober. Der örtliche Leuchtturm kann sonntags bestiegen werden (AUD 5). Am Battery Hill kann man alte Kanonen besichtigen.
- 3 Port Fairy and Region Visitor Information Centre, Railway Place, Bank St. Tel.: +61 3 5568 2682 Geöffnet: Ttäglich 09:00-17:00 Uhr.
- 22 Lady Julia Percy Island 22 km von Pt. Fairy im Meer, der einzige Unterwasservulkan Australiens ist ein Seelöwen- und Vogelschutzgebiet. 3-4 stündige Bootsausflüge (ohne Betreten der Insel) kosten AUD 100.
- 8 Belfast Aquatics, 39 Campbell St Hallenbad mit beheiztem 25-Meter-Becken und Fitness-Studio. Geöffnet: Mo.-Fr. 06:30-20:00 Uhr, Sa./So. 08:00-18:00 Uhr. Preis: AUD 7.
Unterkunft
[Bearbeiten]- Torquay
Die Webseite Booking.com zeigt für Torquay 280 Unterkünfte aller Kategorien an. Darunter befinden sich:
- 1 Wyndham Resort Torquay, 100 The Esplanade hochklassiges Hotel mit Pool und Meerblick.
- 2 Torquay Hotel/Motel, 36 Bell Str Motel der Mittelklasse.
- 3 Torquay Foreshore Caravan Park (Am Surf Beach) Sicher einer der teuersten Campingplätze des Landes. Preis: Cabins, saisonal A$ 230-360 (2 Pers.); Stellplatz A$ 40-90.
- Anglesea
Im Ort gibt es 86 Hotels aller Kategorien, darunter:
- 4 Great Ocean Road Resort, 105 Great Ocean Road direkt an der Great Ocean Road gelegenes Hotel der oberen Mittelklasse.
- 5 Anglesea Backpackers, 40 Noble St. kein Hostel, sondern eher unterdurchschnittliches Hotel, mit dünnen Wänden, für die Qualität überteuert. Geöffnet: Rezeption 09:00-22:00 Uhr, check-out 10:00 Uhr. Preis: Doppel: AUDnbsp;100-125.
- 6 Big4 Holiday Park, 45 Murray St, Anglesea Stellplätze und Cabins unterschiedlichster Qualität. Kinderfreundlich, mit Pool; keine Haustiere.
- 7 Family Caravan Park, 35 Cameron Rd, Anglesea mit Blick über Strand und Meer. Preis: Stellplätze AUD 39, Cottages ab AUD 136.
- Lorne
Der Ort bietet 252 Hotels aller Kategorien, darunter:
- 8 Lorne Foreshore Caravan Park, 2 Great Ocean Rd (100 m vom Visitor's Centre, über die Brücke). Tel.: +61 3 5289 1382 5 Bereiche. Gleicher Betreiber wie in Torquay mit ähnlich unverschämten Preisen. Über die Hauptraße ist der örtliche Supermarkt. Preis: NS Cabin ab A$ 136.
- 10 Great Ocean Road Cottages, 10 Erskine Ave (100 m zur Buhaltestelle) Zugleich “Backpackers,” scheint nach Eigentümerwechsel aus der YHA geflogen zu sein. Undurchsichtige Preisgestaltung im Web. Geöffnet: Rezeption 8.00-20.00, check-in 14.00. Preis: Schlafsaal A$ 60, 5-Bett Familienzimmer/Cabin A$ 360-440.
- Richtig Geld ausgeben kann man bei einem Aufenthalt im 11 Pole House, 60 Banool Rd., Fairhaven (30 km südwestlich Torquay). Tel.: +61 3 5220 0200 Kinder unerwünscht. Eine Ferienwohnung für bis zu vier Personen, die wie der Name sagt, auf einem 40 Meter hohen stählernen Pfahl über dem Strand errichtet wurde. Das urspüngliche hölzerne Gebäude aus den 1970er Jahren wurde vor wenigen Jahren durch eine Stahlkonstruktion ersetzt. Preis: Wochenpreis, saisonal A$ 3500-6000; Jahresdurchschnitt A$ 895/Tag.
- Luxuriöse Baumhäuser mit japanischer Ausstattung bietet 12 Qdos, 35 Allenvale Rd. Tel.: +61 3 5289 1989 Mehrtagespakete mit Kunst- und Kulturangeboten werden in Kombination mit den Unterkünften angeboten. Geöffnet: Im August geschlossen. Preis: A$ ab 550.
- Apollo Bay
Der Ort verfügt über mindestens 247 Hotels aller Kategorien, darunter:
- 14 Eco Beach (YHA), 5 Pascoe St. (200 m vom Bushalt). Tel.: +61 3 5237 7899 Klassische Jugenherberge. Geöffnet: Rezeption 8.30-11.00, 16.00-20.30. Preis: A$ 30 (Mitglieder).Schlafsaal A$ 25-30, Doppel 70-90
- 15 Backpackers Lodge, 23 Pascoe St. Tel.: +61 3 5237 7850 Direkt nebenan ist das gehobene B&B Captain's at the Bay. Geöffnet: Rezeption 8.30-11.00, 16.00-20.30.
- 16 Point of View, 165 Tuxion Rd Luxuriös. Man hat sich auf Pärchen spezialisiert, Einzelreisende sind nicht willkommen. Preis: ab AUD 600 für 2 Nächte.
- Nationalparks Cape Otway und Great Otway
- Auf Gruppen zielen die Ferienwohnungen des Lighthousekeepers Inn/Lodge (Von der Great Ocean Rd. der beschilderten Abzweigung Lighthouse Rd. folgen). Mahlzeiten im angeschlossenen Cafe 09:00-16:30 Uhr kosten extra. Gerade am Weg vom Parkplatz kann man häufiger Koalas sichten. Preis: Selbstversorger im Haus 2 Pers. ab AUD 450; B&B ab 225 p.P.
Ebenso antreffen kann man sie im Conservation Ecology Centre abseits der Lighthouse Rd., wo man sich auch die Bestandserhaltung von Kaninchenkängurus (englisch: Potoroo) und Beutelmardern (englisch: Quoll) kümmert. Angeschlossen ist die Unterkunft Great Ocean Ecolodge.
Neben den erwähnten Zeltplätzen der Parkverwaltung (Aire River West ist für Fahrzeuge über 5 t nicht erreichbar) gibt es noch:
- 17 Bimbi Park, 90 manna Gum Dr. Tel.: +61 3 5237 9246 Ausritte mit Führer ab AUD 65/h. Verschiedene Arten der Unterkunft buchbar.
- Twelve Apostles
In der nahen Umgebung befinden sich 79 Unterkünfte aller Kategorien, darunter:
- 18 12 Apostles Motel, 314 Booringa Rd (Ca. 3 km vom Parkplatz der 12 Apostles) Preis: Doppel ab AUD 240.
- Port Campbell
Die Stadt hat mindestens 59 Unterkünfte, darunter:
- 20 Port Campbell Parkview Motel & Apartments, 4 Desaily Str in der unmittelbaren Nähe zur Great Ocean Road gelegenes Motel.
- 21 Flashpackers, Tregea St. Preis: Doppel ab AUD 90.
- 22 Holiday Park, 1 Morris St Mit Gemeinschaftsküche.
- 23 Southern Ocean Villas, 2 McCue St
- Warrnambool
Die Stadt verfügt über mindestens 116 Unterkünfte aller Kategorien, darunter:
- 24 Lady Bay Resort, 2 Pentobe Rd nahe an der Bucht Lady Bay gelegenes Hotel.
- 25 Beach Backpackers, 17 Stanley St Mit hauseigner Bar. Fahrrad- und Surfbrettverleih.
- 26 Discovery Holiday Park, 25 Pertrobe Rd Mit offener Küche, WLAN.
- Port Fairy
Hier gibt es 238 Hotels aller Kategorien, darunter:
- 27 Big4, 115 Princess Hwy
- 28 Killarney Beach Camping, 125 Mahoneys Rd, Killarney (10 km von Pt. Fairie und 20 km von Warrnambool im Dorf Killarney). Tel.: +61 428 314 823 Preis: AUD 22-27.
- 29 Pt. Fairie Youth Hostel (YHA), 8 Cox St. Tel.: +61 3 5568 2468 In denkmalgeschützten Gebäude. Fahrrad- und Kajakverleih. Preis: A$ 27.
- 30 Central Motel, 56 Sackville St
Sicherheit
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In ganz Australien gilt Linksverkehr. Das Lenkrad ist in Autos rechts, Verkehrsschilder stehen grundsätzlich auf der linken Straßenseite, der Gegenverkehr fährt rechts. Besonders an Kreuzungen und im Kreisverkehr muss sich der an Rechtsverkehr gewöhnte Fahrer umstellen. Auf der Great Ocean Road herrscht reger Wildwechsel insbesondere von Kängurus und Koalas, letztere meist in baumbestandenen Gegenden. Eine vorsichtige Fahrweise ist auf der kurvenreichen Strecke angebracht, so dass man nicht schneller als 50 km/h unterwegs sein sollte (außerhalb Ortschaften sind 80 km/h erlaubt). An der Strecke befinden sich zahlreiche Haltebuchten und Parkplätze. Auf der Straße verkehren auch Busse, Lkw, Motorräder und Fahrräder.
Die Kriminalität ist auf der gesamten Great Ocean Road sehr gering, Touristen können sich sicher fühlen.
Die Waldbrandgefahr ist an der Strecke sehr hoch. Entsprechende Warnschilder weisen meist auf hohe Gefahr hin.
Praktische Hinweise
[Bearbeiten]Telefonvorwahl für alle genannten Ortschaften: 03…. (Eingeschränkte) Internetbenutzung ist in den Bibliotheken von Torquay, Pt. Fairie oder Warrnambool möglich.
Literatur
[Bearbeiten]- George Baker: Features of a Victorian Limestone Coastline. Journal of Geology, Vol. 51 (1943), S. 359-386
- Nina Waldkich, Roadtrips Australien: Unvergessliche Traumrouten für den perfekten Urlaub mit Auto, Camper & Motorrad, Bruckmann Verlag GmbH, 2025; ISBN 978-3734332845.
Weblinks
[Bearbeiten]- www.visitgreatoceanroad.org.au – Offizielle Webseite von Great Ocean Road
- Surf Coast Shire Tourism mit herunterladbaren Broschüren und Plänen der einzelnen Ortschaften.
- Aktuelle Wassertemperaturen








