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Picos de Europa

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Aussicht vom 1 Mirador de Piedrashistas (in Valdeón)

Der Nationalpark Picos de Europa ist im gebirgigen Teil der nordspanischen Region Asturien. Das waldreiche Kalksteingebirge, „Gipfel Europas,“ wird im Sommer wegen seiner landschaftlichen Schönheit besonders von Wanderern und Bergsteigern besucht.

Geschichte

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Die Gegend war schon in der Steinzeit bewohnt. Es finden sich viele Spuren keltischer Einwohner, die in vor-römischer Zeit hier seßhaft waren.

Ein erstes Schutzgebiet war der 1918 eingerichtete Parque Nacional de la Montaña de Covadonga. Das heutige, vier Mal so große Gebiet wurde 1995 ausgewiesen. Es ist seit 2003 wegen seiner Wälder als UNESCO-Biosphärenreservat geschützt.

Der weniger stark geschützte 1 Parque Regional Montaña de Riaño y Mampodre grenzt unmittelbar im Süden an. Der 2 Parque Natural Montaña Palentina ist Landschaftsschutzgebiet im Südwesten.

Landschaft

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Das Wasserkraftwerk 1 Central eléctrica de La Hermida am Urdón im Liébana-Tal wurde 1909–12 gebaut.

Der westliche Teil des Massivs mit seinem höchsten Punkt Peña Santa (2596 m) ist bekannt als El Cornión, das Mittelstück als Los Urrieles und der östliche Teil als Andara. Das östliche 3 Liébana-Tal ist zusätzlich als Vogelschutzgebiet (ZEPA) ausgewiesen. Auch die vom Deva durchflossene 22 Kilometer lange 4 La-Hermida-Schlucht (durchs Ándara-Massiv) gehört dazu. Ihre schieren Kalksteinwände sind bis zu 600 Meter hoch.

Die Flüsse Deva (Nebenflüsse Quiviesa und die Bullón), Duje, Cares und Sella durchfließen die Gegend zur Mündung bei Unquera. Hier gibt es Meerneunaugen, Lachse, Dohlenkrebse (Austropotamobius pallipes), Fischottern, den nachtaktiven Pyrenäen-Desman (Galemys pyrenaicus).

Flora und Fauna

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Tier- und Pflanzenwelt
Geschätzt 17000 Gemsen der Art Rupicapra pyrenaica parva (sp. Rebeco) leben (2007/8) in den kantabischen Bergen.

Anders als in den Pyrenäen, wo Nadelwälder dominieren, gedeihen hier vor allem Laubbäume, speziell verschiedene Eichenarten sowie Rotbuchen. In Buchenwäldern findet man einem Unterwuchs aus Stechpalmen (Ilex) und teilweise Eiben (Taxus). Wegen ihrer Kleinheit fallen vielen Besuchern die iberische Felseneidechse, Insekten wie der w:Alpenbock (Rosalia alpina) oder der Veilchenblauer Wurzelhalsschnellkäfer (Limoniscus violaceus) selten auf.

Bromus picoeuropeanus ist eine erst kürzlich beschriebne autochtone Grasart, die auf steinigen Böden zwischen 1600 und 2000 Höhenmetern gedeiht.

Es gibt Braunbären in den Bergen. Bartgeier und der iberische Wolf wurden versuchsweise wieder angesiedelt.

Gemeine Geburtshelferkröten (Alytes obstetricans) und A. almogavarii haben Rückzugsgebiete in Gletscherseen. Jene sind auch Lebensraum verschiedener kleiner Süßwassekrebse.

Bereits ausgewirkt auf die Artenvielfalt haben sich die Erderwärmung, durch Abschmelzen von Gletschern und Eishöhlen und damit verbundenem Seenverlust sowie die Verringerung der Nutzung von Almen, was vor allem die Insektenvielfalt betrifft.

Anreise

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Karte
Nationalpark Picos de Europa

Siehe auch: Anreise nach Asturien

Mobilität

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Die N-621 führt von der 1 Abfahrt Unquera (an der Küstenautobahn A4) vorbei am Riaño-Stausee nach Cistierna durch den Ostteil des Nationalparks. Bei Tama ist an einem Parkplatz ein 1 Park-Infozentrum (Centro de Visitantes “Sotama”) , das tgl. 9–20 Uhr öffnet (Tel. +34942738109).
Die schmale N-621 erschließt auch die La-Hermida-Schlucht hinter Panes.

Die N-625 führt von der 2 Abfahrt Llovio (an der Küstenautobahn A4) zum Riaño-Stausee wo sie mit der N-621 zusammentrifft.
Das 2 Infozentrum La Fonseya (geöffn. 9.30-14.30, Sa. auch Nachmittag, Mo. geschl.; Winterpause) ist an der Straße im Dorf 1 Oseja de Sajambre (Sajambre), eine Ortschaft mit mehreren Restaurants und Unterkünften, die sich zu einer Rast anbietet.

Sehenswürdigkeiten

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  • 2 Casa de las Doñas, 39577 Enterrías. Wohnhaus einer wohlhabenden Bauernfamilie, als Heimatmuseum die Lebensumstände darstellend, die noch vor fünfzig Jahren üblich waren. Geöffnet: Sommer: Fr.-So. 16.00-18.00; Sa.+So. auch 12.00-14.00. Preis: € 6.

Ortschaften

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Gemeinden im Gebiet des Nationalparks, die hellgrauen gehören zur Provinz León. Zu Kantabrien gehören Camaleño, Cillorigo und Tresviso, die nur teilweise im Nationalpark liegen.

Cangas de Onís

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(Cangas und die Ortschaft Onís sind 15km voneinander entfernt, auf der AS-114.)

2 Cangas de Onís (Cangues d’Onís), an der N-625 (im Tal der Flüsse Sella und Güeña.). Hier residierten bis 774 die asturischen Könige. Neben der modernen Straßenbrücke steht die mittelalterliche, die wohl auf ein römisches Vorbild zurückgeht.

Der 3 Busbahnhof (Linie Cangas de Onís – Onís – Arenas de Cabrales; zu den Seen) ist etwas außerhalb, nahe der Hauptstraße und dem 1 Wohnmobilparkplatz mit Platz für vierzig Fahrzeuge.

Das Kirchlein 1 Santa Cruz auf einem Dolmenhügel errichtet, wurde gemäß der Inschrift am Grundstein 737 geweiht. Ob der zweite asturische König Favila und seine Gemahlin Froiliuba hier wirklich bestattet sind ist nicht geklärt. Der heutige Bau ist eine Rekonstruktion von 1951.

Unterkunft und Restaurants

Die Auswahl im Ortskern ist groß. Ferienwohnungen sind mehr am Ortsrand.

  • 1 Sidrería La Sifonería de Celso, C. San Pelayo, 28, bajo, 33550 Cangas de Onís, Asturias . Geöffnet: Do.-Mo. 12.30-15.45, 20.00-22.45.
  • 2 Hotel Virgen de Covadonga, C. Calz. de Ponga, 16, 33550 Cangas de Onís, Asturias. Tel.: +34985848184 .
  • 1 Lavanderí Autoservicio Enol, Av. Castilla, 11, 33550 Cangas de Onís, Asturias . Waschsalon. Geöffnet: 8.00-22.00.

Lago Ercina

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Der Gletschersee 5 Ercina (auf 1108m, ​Gemeinde Cangas de Onís) und, wenig tiefer der Enol, liegen inmitten wildromantischer Gebirgslandschaft. Busse fahren über Cuadonga hinauf. Mehrere Aussichtspunkte sind markiert. Einzelheiten erfährt man im 3 Centro de Visitantes Pedro Pidal (Tel. +34 985 848 614) , das 10–18 Uhr öffnet.
Von der alten 6 Buferra-Mine (Mina de Buferrera) ist noch ein Stück des abgestützten Schachts sowie Loren und Schienen der Grubenbahn erhalten nicht barrierefrei.

Verpflegung
  • Refugio Vega de Enol, Vega de Enol, s/n, 33556 Cangas de Onís, Asturias. Tel.: +34689596616. Bietet neben Speisen auch 16 Gästebetten, sowohl Zimmer als auch Schlafsaal.
Von der nahen Kapelle des Klosters Ermita de El Buen Pastor sind Turm und ein Rundbogen erhalten, durch den sich bei Sonnenuntergang das Licht spielend fängt.
  • 2 Maria Rosa . Geöffnet: Sa.-Mo. 11.00-19.00, saisonal bis 23.00.

Cuadonga

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An der nordwestlichen Ecke des Nationalparks ist 3 Cuadonga (Covadonga) wo 722 die erste siegreiche Schlacht gegen die Mauren stattfand. Daher ist der Ort mit Basilika und Kloster sowie der Grotte mit der Virgen de Covadonga („Jungfrau von Covadonga“) und den Gebeinen König Pelayos ein wichtigers Pilgerziel und Zentrum der asturischen Geschichte. Der Fernwanderweg GR-105, die Ruta de las Peregrinaciones (von Oviedo) führt hinauf. Dazu gibt es hier weitere regionale Wanderrouten. Von hier gelangt man zum Lago Ercina.

Höher als die Ortschaft liegen die erwähnten Lagos de Covadonga. Die Straße hinauf gehört zu den berühmtesten Anstiegen der Vuelta a España. Sie ist durchschnittlich 6,3% und maximal 13% steil.

Hin kommt man mit den drei Buslinien der ALSA aus El Bosque, Muñigo, Cangas de Onís die auch zu den Seen weiterfahren.

Unterkunft und Verpflegung
  • Mehrere Casa rurales
  • 3 Arcea Gran Hotel Pelayo, Real Sitio de Covadonga, s/n, 33589 Covadonga, Asturias (Teil des Komolexes um die Basilika). Tel.: +34985846061 .
  • 3 Merendero de Covadonga (am Kreisverkehr unterhalb des Ortes, wo auch die Busse halten) . Geöffnet: 12.00-17.00.

Onís

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Gamoneu ist ein Blauschimmelkäse (D. O.) aus Kuhmich, der in Höhlen bei Onís reift. Ende Oktober findet eine enstprechende Feria statt.

4 Onís. Es fahren Busse der Linien Cangas de Onís – Arenas de Cabrales sowie direkt aus Gijón – Panes.

In der Peruyal-Höhle wurden Spuren steinzeitlicher Bewohner gefunden. Darüber informiert das 3 Naturkundemuseum C. I. Fauna Glacial de Avín und wo man auch geführte Touren in jene Höhle organisiert.

Unterkunft im Dorf Avín
  • 4 Camping Picos de Europa, Carretera, AS-114, km. 16, 33556 Avín, Asturias. Tel.: +34985844070 . Extrem gut ausgestatteter Campingplatz mit Holzhütten, Bar, Restaurant und Hallenbad. Geöffnet: Ostern bis Ende Oktober.
  • 5 Albergue Casa de la Montaña, 33556 Avín, Asturias. Tel.: +34985844189 . Geöffnet: Doppel 32-41 € je Saison; auch Schlafsaal.

Panes

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5 Panes, Teil der Kommune Peñamellera Baja, liegt im Tal des Deva am nördlichen Ausgang der La-Hermida-Schlucht. Hierher fahren Busse direkt aus Gijón, Llanes und Arriondas nach Siejo (auf der anderen Seite der Brücke). Ein Wohnmobilstellplatz liegt 500 Meter südlich des Dofes an der N-621.

Im Dorf ist ein 4 Museum des asturischen Kegelns (Museo de los Bolos) .

Das kleine Freibad ist Juli–August geöffnet.

Es gibt ausreichend Verpflegungs- und Unterkunftsmöglichkeiten.

  • 6 Hotel Rural Villa Elena, Trav. de Panes, 95, 33570 Panes, Asturias. Tel.: +34617715066 .
  • 4 Canoe Aventura, Siejo № 10, 33579, Asturias . Kajak-Verleih und Wildwassertouren. Organisiert auch Kletterausflüge auf die Via Ferrata la Hermida usw.

Poncebos

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6 Poncebos ist der Ausgangspunkt für Wanderungen. Hier ist die Talstation der Standseilbahn nach Bulmes. Bis zur Talstation fahren Busse der ALSA auf der Linie Sotres – Arenas de Cabrales. Der anspruchsvolle Fußweg nach Bulmes beginnt 800m im Tal des Cares an der 5 Brücke La Jaya

Wer nicht auf den Naranjo de Bulnes steigen mag, gelangt über zwei Kilometer Serpentinen (↧ 243 m), die hinter den Hotels beginnen, zum Aussichtspunkt 2 Mirador del Urriellu . Im Bachbett ist die Bar la Fuentina, zum Übernachten gibt es die Casa Maru (Tel. +34683129117).

7 Hotel Garganta del Cares, Lugar Puente Poncebos, 0 S N, 33554, Asturias. Tel.: +34985846463 .
8 Hostal Poncebos. Tel.: +34985846447 .

Potes

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Potes, Liébana (an der N-621) . Der auffällige quadratische 6stöckige Torre del Infantado ist zugleich Rathaus und Kulturzentrum.
5 Oficina de Turismo, Pl. la Serna, 0, 39570 Potes (in der Ortsmitte am Kirchplatz) . Geöffnet: 9.30-17.00.
  • 9 Hotel Valdecoro, C. Roscabado, 5, 39570 Ojedo. Tel.: +34942730025 .

Valdeón

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Mirador del Tombo in Posada de Valdeón

Die acht Weiler des 7 Posada de Valdeón (Caín d. V., Santa Marina d. V., Caldevilla d. V., Cordiñanes d. V., Los Llanos d. V., Prada d. V. und Soto d. V.) liegen am Oberlauf des Río Cares auf Höhen von ca. 850–930 Metern.

Im Dorf Posada ist ein 6 Infozentrum des Nationalparks (Centro de Visitantes de Valdeón) mit ausgestopften Tieren usw., das nur in der Hochsaison öffnet. Beachte, das kleine Oficina de Turismo ist 100 Meter näher am Ort an der Landstraße. Geöffnet wird Mi.-So. 9.30-14.00 Uhr. Es gibt ein Unterkunftsverzeichnis online. Die Wohnmobilstellplätze sind online buchbar (2026: € 15/24 h, max. 96 h/Woche)

Berge

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In den Picos de Europa sind sich auf einer sehr kompakten Fläche knapp zweihundert Gipfel über 2000 m Höhe. Der höchste ist der 7 Torre de Cerredo (2648m) auf der Grenze der Provinzen Asturien und Kastilien-León. Hinauf auf der Via Normal erwartet einen nach der (überholten) UIAA-Skala die Schwierigkeit II. Rasten kann man in den Berghütten 10 Jou de los Cabrones (+34673570548) und 11 Vega de Urriellu .

Der bekannteste Berg ist der 8 Naranjo de Bulnes (Pico Urriello, ​2518m), der auf allen Routen schwieriger und in den Sommermonaten stark frequentierter Berg. Nach der UIAA-Skala fällt selbst der einfachste Aufstieg durch die Südwand in Klasse V: „Sehr große Schwierigkeiten. Zunehmende Anzahl an Zwischensicherungen.“ Am Fuß des Berges ist das Gletschertal Vega Urriellu.
Der Aufstieg zum Fuß des Gipfels kann über mehrere Wanderwege in der Umgebung erfolgen. Die beliebtesten Routen starten in Poncebos und führen über Bulnes und Camburero sowie in Sotres und über Pandébano.

Am Fuße des Berges ist eine Berghütte, das 12 Refugio Vega de Urriellu .
Zu Fuß aus Sotres kommend gibt es zwei mögliche Routen: 1) zur Nordwand auf der Landstraße 4,9km (↥ 264, ↧ 66 m) zum 9 Collado Pandébano und von dort hinauf zur Berghütte 13 Refugio de la Terenosa (Tel. +34630552016) auf 1300 m; von dort 4,4km bis zum Refugio Vega de Urriellu. 2) zunächst nach Süden im Tal des Deju aufwärts, bevor nach Westen geschwenkt wird.
Wer die Besteigung aus Kantabrien über 8 Fuente Dé (Ortsteil von Camaleño), einem Dorf mit Parador und Gondelseilbahn (753m Höhenunterschied), angeht kann die Schutzhütte 14 Cabaña Verónica zum pausieren nutzen. Am Parkplatz von Fuente Dé öffnet vom 1. Juli bis 15. Sept. ein Infokiosk.

Aktivitäten

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Klettern

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  • In der La-Hermida-Schlucht sind Klettersteige (Via Ferrata) für Schwindelfreie. Die Vía Ferrata de la Hermida und Vía Ferrata al Cielo sind mit Schwierigkeit 3 klassifiziert, El Milar mit 2–3, Vía Ferrata Peñarruscos mit K5–6.
Oberhalb des Endes von der Hermida ist die beeindruckende Höhle 10 Cueva Ciloña für diejenigen, die noch Kraft übrig haben.
  • 12 Via Ferrata Camaleño ist beim Weiler Barrio los Llanos an der Landstraße CA-185 im Liébana-Tal. Hier beginnt auch der markierte Weg auf den 13 Monte Subiedes (904m)

Wandern

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Nicht weit von Sotres an der Ruta de la Reconquista ist die Almsiedlung 9 Invernales del Texu angelegt als Schutzhütten und Ställe

Verschiedene kurze Wanderwegen im Zuständigkeitsbereich der Provinzen sind mi PR -Markierungen ausgwewiesen. Normalerweise sind die Routen, die als Tagesausflug gegangen werden können, wobei man sich zur jeweiligen Schwierigkeit vor Ort informieren sollte.

Ruta de la Reconquista in drei Etappen von 10 Sotres – Poncebos – Vega de Comeya – Cuadonga/Covadonga.

Ruta del Cares

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Ruta del Cares mit Umgebung und Wegen am Naranjo de Bulnes

Der elf Kilometer 6 Ruta del Cares durch die enge Schlucht des Flusses Cares verbindet Puente Poncebos mit Posada de Valdeón durch Caín in León. Angelegt wurde der Pfad 1916–21, um das Wasserkraftwerk Camarmeña versorgen zu können. Der 1945–50 verbesserte Weg war, vor Bau einer richtigen Straße, im Winter zugleich die einzige Verbindungen der Dörfer zur Außenwelt.

Die Strecke erfordert festes Schuhwerk, ist aber ohne Schwierigkeiten zu gehen. Es kann voll werden, da jährlich (d. h. im Sommer) bis zu dreihunderttausend Wanderer kommen. (Für Bergsteiger läßt sich eine Besteigung des Bulnes mit einbinden.)

Anillo de Picos

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Der durchaus anspruchsvolle Wanderweg „Ring der Picos de Europa“ (El Anillo de Picos syn. Anillo tres macizos) wird in sieben Tagen, sofern man sehr fit ist, sonst bis neun Tagesetappen gegangen. Die volle Strecke ist 117km lang (↥ 8590 m, ↧ 8610 m). Der niedrigste Punkt ist in Poncebos, der höchste auf 2360 Metern.

Es gibt eine kürzere Anillo Extrem genannte Schleife, die, 82 km, lang in fünf Tagen gegangen werden kann.
Anillo Vindio, 63km lang, führt um die Berge westlichen Massivs.

Offizielle Saison ist 1. Juni bis 15. Oktober. Bereits Mitte September kann es zu Schneefällen kommen. Wer möchte kann ein Wanderbuch kaufen, das in den Hütten abgestempelt werden kann.
Daten und Bedingungen geführter Touren erfrage man unter guias@elanillodepicos.com oder ☎ 600 628 162

Da es sich um Rundtouren handelt, die an verschiedenen Stellen begonnen werden können, hier nur eine tabellarische Übersicht:

VindioExtremoTres Macizos
WestmassivWest- und ZentralmassivWest, Zentral- und Ostmassiv
MittelAnspruchsvollSehr anspruchsvoll
An/Abstiege: ↥↧ 3900m↥↧ 7050m↥ 8590 m, ↧ 8610m
Strecke: 63 km82 km110 km
4 Etappen7 Etappen9 Etappen
Ausgangspunkte:¹ Cangas, Sajambre oder ValdeónCangas, Sajambre, Valdeón, Liébana, CabralesCangas, Sajambre, Valdeón, Liébana, Sotres, Cabrales
   
Valdeón – Ario 8 hValdeón – Jermoso 4 hValdeón – Jermoso 4 h
Ario – Vegarredonda 4-6 hJermoso – Verónica 3 hJermoso – Verónica 3 h
Vegarredonda – Vegabaño 8-10 hVerónica² – Urriellu 3 hVerónica³ – Liébana 1 h
Vegabaño – Valdeón 4 Urriellu – Cabrones 3 hLiébana – Andara 7-8 h
 Cabrones – Bulnes 4 hAndara – Urriellu 6 h
 Bulnes – Ario 7 hUrriellu – Cabrones 3 h
 Ario – Vegarredonda 4-6 hCabrones – Bulnes 4 h
 Vegarredonda – Vegabaño 8-10 hBulnes – Ario 7 h
 Vegabaño – Valdeón 4 hArio – Vegarredonda 4-6 h
  Vegarredonda – Vegabaño 8-10 h
  Vegabaño – Valdeón 4 h
1) An den Ausgangsorten gibt es Kooperationspartner zum günstiger Übernachten.2) Da es in der Cabaña Verónica keine Übernachtungsmöglichkeit gibt, kann die Etappe von Collado Jermoso nach Urriellu oder umgekehrt zurückgelegt werden, wobei immer an der Cabaña Verónica Rast gemacht wird.3) Da es keine Möglichkeit gibt, in der Cabaña Verónica zu übernachten, muß man Zwischenstopp zwischen der Etappe von Collado Jermoso nach Ándara einlegen, wobei immer an der Cabaña Verónica Rast gemacht wird.
Berghütten

Geöffnet ist normalerweise von Mai bis Oktober, ggf. auch an Wochenenden außerhalb dieser Zeit, was einzeln erfragt werden muß. Alpenvereinsmitglieder erhalten Rabatte.

  • 15 Vega de Ario (auf 1630m). Tel.: +34 984 092 000 . 35 Betten.
  • 16 Vegarredonda (auf 1460m). Tel.: +34985922952 . 63 Betten.
  • 17 Vegabaño (auf 1432m). Tel.: +34 699 633 244 .
  • 18 Collado Jermoso (auf 2064m). Tel.: +34 636 998 727 . 24 Betten.
  • Cabaña Verónica (auf 235m). Tel.: +34 663 51 64 56. Keine Übernachtungsmöglichkeit, nur Verpflegung. 8 Notschlafstellen.
  • 19 Casetón de Andara (auf 1725m). Tel.: +34 635 425 228 . 20 Betten.
  • Vega de Urriellu. Tel.: +34 650 780 381. Geöffnet: 15. März bis 15. Dez.
  • Jou de los Cabrones (auf 2100m). Tel.: +34 650 780 381. 16 Betten.
  • 20 La Terenosa (auf 1300m). Tel.: +34 984 090 992 . 20 betten.

Einkaufen

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Anders als sonst in spanischen Nationalparks gibt es eine Wohnbevölkerung in mehreren Dörfern. Wie überall im ländlichen Spanien haben die örtlichen Tante-Emma-Läden aber nur eingeschränkte Angebote und Öffnungszeiten.

Klima

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Jahresniederschlagsmengen lokal
Jahresdurchschnittstemperaturen

Das nur zwanzig Kilometer entfernte Meer sorgt dafür, daß die Gebirgskette von hoher Luftfeuchtigkeit und ausgiebigen Niederschlägen gekennzeichnet ist.

Praktische Hinweise

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Die europäische Notrufnummer 112 funktioniert überall. Die spanische Landpolizei Guardia Civil, zugleich Bergwacht, erreicht man unter Kurzwahl 062.

Für alle spanischen Nationalparks gilt ganzjährig Leinenzwang für Hunde.

Literatur

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  • Álvarez-Alonso, David; Middle Magdalenian Human Occupation at Coímbre Cave, Zone A (Asturias, Northern Iberia); Journal of Archaeological Science, Reports, Vol. 69, № 105492, February 2026, doi:10.1016/j.jasrep.2025.105492
  • García Rodríguez, Noelia; Los deportes de naturaleza en las áreas protegidas. El caso del Parque Nacional de los Picos de Europa (España); Revista de antropología social [Madrid], Vol. 33 (2024), № 2, S. 233–49, doi:10.5209/raso.98031
  • Marek, Margaret; Water Grabbing and the Dammed Esla: The Enchanted Waters of Jorge de Montemayor and the Riaño Reservoir; in: Leone, Maryanne L. (ed.); Beyond Human, Vol. 83 (2023), University of Toronto Press, S. 76–101; doi:10.3138/9781487548353-007; [Geschichte des Baus des Riaño-Stausees und neuner dafür gefluteter Dörfer in den 1980ern]
  • Rabe, Cordula; Picos de Europa: 52 Wanderungen in und um Spaniens ältesten Nationalpark; München ⁶2023 (Rother Bergverlag)
  • Stüllein, Martin; Kantabrien: Nordspanien: von der Küste bis zu den Picos de Europa: 50 ausgewählte Touren; München 2022 (Rother Bergverlag); ISBN 9783763346097
Landkarten
  • Parque Nacional de Picos de Europa Set aus 2 Karten 1:25.000; 2025/26 (Editorial Alpina)
  • Instituto Geográfico Nacional; Parque Nacional de los Picos de Europa (ETRS89) Download (KMZ)
    • Mapa Topográfico Nacional Kartenblätter 1:25.000 Asturias, 1:50.000 (2002–08) Asturias
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(Stand: Jun 2026)

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