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Oldenburg (Oldenburg)

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Oldenburg
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Oldenburg in Oldenburg ist die viertgrößte Stadt in Niedersachsen. Sie liegt ca. 40 km westlich von Bremen und 90 km südlich der Nordseeküste bzw. 40 km südlich des Jadebusens. Zur ehemaligen Residenzstadt bzw. Hauptstadt des Landes Oldenburg gehören neun Stadtbezirke, die jeweils in weitere Stadtteile untergliedert sind. Als Oberzentrum zwischen Weser und Ems ist Oldenburg administrativer, wirtschaftlicher und kultureller Mittelpunkt des nordwestlichen Niedersachsens.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Stadt nennt sich Oldenburg in Oldenburg. Letzteres bezieht sich auf das historische Land Oldenburg, das sich u.a. im Namen der Regionen Oldenburger Land und Oldenburger Münsterland wiederfindet. Oldenburg erstreckt sich über eine Fläche von ca. 10.300 ha. Die Altstadt mit Fußgängerbereich nehmen davon 25 ha ein. Sie liegt ca. 45 km westlich von Bremen und 90 km südlich der Nordseeküste. Die tiefste Lage ist um 0 m ü. NN und die höchste Lage um 28 m ü. NN.

Oldenburgs Wirtschaft ist geprägt durch einen dynamischen Mittelstand und Schwerpunkte im Dienstleistungssektor, bei Banken und Versicherungen sowie zunehmend durch den High-Tech-Bereich und innovative Ausgründungen aus den Hochschulen. Im produzierenden Sektor sind Automobilzulieferer, Ernährungswirtschaft, Druckereien, Chemie und Dienstleistungen rund um das Foto führend. Der Bereich Energie, insbesondere auch erneuerbare Energien, ist ein Schwerpunkt der Wirtschaftsförderung, neben Informationstechnologie, Bau, Immobilien und dem Gesundheitssektor.

Leben und Wohnen in Oldenburg bedeutet weder kleinstädtische Gemütlichkeit noch großstädtische Hektik. Der Stadt gelingt der schwierige Spagat zwischen diesen beiden Extremen mit großer Leichtigkeit. Und das macht sie bei den Menschen äußerst beliebt. Oldenburg erreicht regelmäßig bei Umfragen zur Wohnzufriedenheit Spitzenwerte. Dies ist sicher der Siedlungsstruktur mit ihrem hohen Anteil von Ein- und Zweifamilienhäusern geschuldet. Vor allen ist es aber ein Verdienst der städtebaulichen Qualitäten der Quartiere. So sind Adressen in den die Innenstadt umgebenden Vierteln stark nachgefragt: Gerichtsviertel, Dobbenviertel, Haarenesch, Ziegelhof, Ehnern, Bürgeresch und Alt Osternburg zeichnen sich durch einen stabilen Mix von viel historischer Bausubstanz mit modernen Ergänzungen aus. Durchgrünte Straßenräume und eine detailreiche Architektur im menschlichen Maßstab sind ebenso qualitätsbestimmend wie die gute Nahversorgung und das oberzentrale Bildungs- und Kulturangebot. Die Neubauquartiere sind geprägt durch qualitätvolle Stadträume, gute Erreichbarkeit öffentlicher Einrichtungen sowie privater Angebote und erlauben den Bauherren individuelle Architektur - und das zu erschwinglichen Baulandpreisen.

Tourismus: Investitionen in Bildung, Forschung und Kreativität. Klassizistische Architektur, tradierte Viertel, gastronomische Vielfalt, Einkaufserlebnisse mit hohem Anteil an inhabergeführtem Einzelhandel sowie die Schaffung einzigartiger Kulturhighlights, Spitzensport und die Symbiose zwischen Tradition und Moderne sind Motor der touristischen Kompetenz.

Anreise[Bearbeiten]

Oldenburg ist Verkehrsknotenpunkt im Nordwesten. Autobahnen und Schienennetz kreuzen sich hier und haben somit eine wichtige Funktion für Durchreisende und auch für Güter. Diese spielen auch im Transport auf den Wasserwegen eine bedeutende Rolle. Zudem liegt mit dem Flughafen Bremen ein europäischer Verkehrsflughafen in unmittelbarer Nähe.

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der größte Zivilflughafen der Nordwest-Region befindet sich in Bremen. Von hier bestehen Linienverbindungen zu zahlreichen deutschen und europäischen Flughäfen. Im Charterflug sind südeuropäische Urlaubsziele dominierend.

Obwohl der Flughafen Münster/Osnabrück im Verhältnis zu Bremen mehr als doppelt so weit von Oldenburg entfernt liegt, erfreut sich dieser internationale Airport steigender Beliebtheit auch bei Fluggästen aus dem Oldenburger Raum.

Die nächsten Regionalflugplätze befinden sich in Hatten, Ganderkesee, Westerstede-Felde und Wilhelmshaven-Mariensiel.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Oldenburg (Oldb)
Achtung, bei der Fahrplanauskunft der Bahn heißt der Bahnhof Oldenburg (Oldb), nicht zu verwechseln mit Oldenburg (Holst)
Im Hauptbahnhof in Oldenburg

Der Oldenburger Hauptbahnhof ist der einzige Bahnhof in Niedersachsen mit einer Bahnsteighalle.

Schienennetz in der Region

Oldenburg ist über Bremen/Hannover in das Fernverkehrsnetz der Deutschen Bahn eingebunden, das überwiegend mit dem Intercity (IC) bedient wird. Bremen und Hannover werden von Oldenburg aus auch mit Regionalbahn (RB) und Regionalexpress (RE) erreicht. Diese Zuggattungen, insbesondere die Regionalbahn, halten auf der Strecke auch an kleineren Bahnhöfen.

Die Bedienung der Strecke Wilhelmshaven-Oldenburg-Osnabrück, und auch nach Bremen, erfolgt über die Züge der NordWestBahn (NWB). Seit Dez. 2010 ist Oldenburg an die Regio-S-Bahn Bremen/Niedersachsen angeschlossen. Die nächste Autoreisezugstation befindet sich am Güterbahnhof Hildesheim. Vom Hauptbahnhof aus sind es nur wenige Minuten in die Innenstadt. Auf der Nordseite befindet sich auch der ZOB (Zentraler Omnibusbahnhof) mit allen Buslinien. Zudem gibt es am Hauptbahnhof einen Fahrradverleih.

Der Oldenburger Hauptbahnhof wird von Fernverkehrszügen (Intercitys) aus Richtung Leer oder Leipzig über Braunschweig, Hannover und Bremen sowie im Regionalverkehr aus Wilhelmshaven, Norddeich und Quakenbrück angefahren. Der nächst bedeutendere Bahnhalt ist Bremen.

Von Oldenburg aus im Stundentakt befahrene Bahnstrecken:

  • Hannover - Bremen - Oldenburg - Leer - Emden - Norddeich Mole (DB)
  • Wilhelmshaven - Oldenburg - Bremen (NordWestBahn)

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Oldenburg ist direkt an die Autobahnen A28 und A29 angeschlossen. Vom Stadtautobahn-Ring führen alle Straßen in die City. Parkplätze für Reisebusse gibt es am Cäcilienplatz (hinter dem Staatstheater), am Bundesbahnweg und bei der Weser-Ems-Halle. In Oldenburg und umzu bedient die Verkehr und Wasser GmbH (VWG) den Busverkehr. Täglich fahren mehr als 45.000 Menschen mit der VWG. Mit der Ausnahme der Linie 304 fahren alle Busse über den Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) an der Nordseite des Oldenburger Hauptbahnhofs . Die VWG ist Partnerin im Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen (VBN), einem Zusammenschluss zahlreicher Verkehrsunternehmen. Die Flächenversorgung in der Region wird von den Weser-Ems-Bussen wahrgenommen.

Regelmäßige Busverbindungen der Weser-Ems-Busse in umliegende Gemeinden wie Wardenburg, Bad Zwischenahn, Edewecht oder auch Friesoythe ermöglichen auch "Nicht-Oldenburgern" aus der Region günstige Anfahrtsmöglichkeiten.

Zentrale Knotenpunkte für den gesamten Busverkehr in und um Oldenburg ist der Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) direkt hinter dem Hauptbahnhof sowie der Haltepunkt "Lappan" in der Innenstadt.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Oldenburg liegt im Schnittpunkt einer Nord-Süd- und einer Ost-West-Verbindung, die durch einen 32 Kilometer langen Stadtautobahnring ergänzt wird. Die A 29, von Wilhelmshaven über Oldenburg, mündet am Autobahndreieck Ahlhorner Heide in die Hansalinie A 1. Über Osnabrück und Münster stellt sie die kürzeste Straßenverbindung zum Rhein-Ruhrgebiet her.

Die A 28 verbindet Oldenburg mit Bremen und stellt den direkten Anschluss an die bedeutenden Routen Hamburg-Skandinavien und Hannover-Kassel-Frankfurt her. Im Westen führt die A 28 in Richtung Emden, Leer und die Niederlande. Über die A 28 (Richtung Leer) gelangt man am Dreieck Bunde auf die A 31 (Emsland-Autobahn). Sie ist eine Alternative zur häufig überlasteten A 1. Die A 31 mündet im Norden des Ruhrgebiets nahe Essen und Oberhausen in die A 2.

Direkte Autobahnverbindungen an die

  • A 28 Bremen - Emden - Leer
  • A 29 Wilhelmshaven - Ahlhorner Dreieck (A 1)
  • A 293 Stadtautobahn zwischen den Dreiecken OL-West und OL-Nord

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Der Yachthafen in Oldenburg

Linienschiffverbindungen nach Oldenburg existieren nicht. Im alten Stadthafen besteht Liegeplatzmöglichkeit für Sportschiffer. Wassersportler kommen über die Weser und die Hunte oder den Küstenkanal und legen am Stadthafen Stau an.

Oldenburgs Binnenhafen hat unter den gleichgearteten Hafenstädten Niedersachsens eine Spitzenstellung im Güterumschlag. Von großer Bedeutung ist dabei die Container-Umschlaganlage der Deutschen Bahn. Bedeutsam ist zudem, dass der Hafen über die Hunte auch von Seeschiffen erreichbar ist, bis zu einer Tragfähigkeit von maximal 1500 Ladetonnen. Hunte und Küstenkanal sind sowohl für die Oldenburger Wirtschaft als auch für Sportschiffer und Freizeitkapitäne äußerst interessant.

Schifffahrt

Oldenburg besitzt einen der umschlagsstärksten Binnenhäfen in Niedersachsen. Auf rund 2 km Länge als Parallelhafen an der unteren Hunte. Die Seewasserstraße Hunte ist schiffbar für Binnen- und Seeschiffe.

Hunte

Die Hunte mündet bei Elsfleth in die Weser, die Huntequelle befindet sich am Nordrand des Wiehengebirges. Der Lauf des Flusses wird durch den Dümmersee unterbrochen.

Küstenkanal

Der Küstenkanal verbindet die Hunte ab Oldenburg mit der Ems bei Lathen. Die Küstenkanalschleuse in Oldenburg ist schiffbar für Binnenschiffe.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

De Hunte-Radweg und der Meer-Radweg führen durch Oldenburg.

Mobilität[Bearbeiten]

Karte von Oldenburg (Oldenburg)

Das Stadtgebiet Oldenburg liegt im Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen, dessen Tarif zur Anwendung kommt. Zusätzlich gelten das Niedersachsenticket und das Schöne-Wochenende-Ticket verbundweit, die BahnCard 100 gilt nur in den Städten Bremen, Bremerhaven, Oldenburg und Delmenhorst.

Fahrpreise[Bearbeiten]

Innerhalb des Stadtgebiets gilt die Preisstufe I mit der Sonderregelung, dass Einzeltickets 90 Minuten ab Entwertung für beliebig viele Fahrten einschließlich Rückfahrten gelten. Tageskarten gelten ab Entwertung bis 03:00 Uhr morgens des Folgetages. Alle Preise Stand Februar 2016: Einzelticket Erwachsener: 2,35 4er Ticket Erwachsener: 8,00 euro (2 Euro je Fahrt) Tagesticket Erwachsener (jeweils zuzüglich maximal 3 Kindern bis 14 Jahre): 1 Erwachsener 6,70 €, 2 Erwachsene 9,30 €, 3 Erwachsene 11,90 €, 4 Erwachsene 14,50 €, 5 Erwachsene 17,10 €. Einzelticket Kind: 1,20 €

Schienenverkehr[Bearbeiten]

Im Stadtgebiet Oldenburg gibt es keine Straßen- oder U-Bahn und nur zwei Personenbahnhöfe: Oldenburg(Oldb)Hbf (bitte so ohne Leerzeichen in die Auskunftswebseite der Deutschen Bahn eingeben) und Oldenburg-Wechloy. Im Hauptbahnhof besteht im Fernverkehr Anschluss an vereinzelte InterCitys, im Regionalverkehr an die Regio-S-Bahn-Linie RS3 (Bad Zwischenahn – Bremen), an die Regionalexpress-Linien RE1 ((Norddeich-Mole – Norddeich) – Emden – Leer – Augustfehn – Oldenburg – Hude – Delmenhorst – Bremen – Verden – Eystrup – Hannover), RE18 (Wilhelmshaven – Rastede – Oldenburg – Ahlhorn – Osnabrück) und RE19 (Wilhelmshaven – Rastede – Oldenburg – Hude – Delmenhorst – Bremen). Oldenburg-Wechloy hat nur Anschluss an die Regio-S-Bahn RS3.

Busverkehr[Bearbeiten]

Abgesehen von der Regio-S-Bahn-Linie RS3 mit zwei Halten im Stadtgebiet wird der gesamte ÖPNV durch Busse bedient. Diese tragen dreistellige Liniennummern, die mit 3 beginnen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirchen[Bearbeiten]

Die Lambertikirche
  • St.-Lamberti-Kirche: Mit ihren prägnanten fünf Türmen erhebt sich die St.-Lamberti-Kirche am Oldenburger Marktplatz. Erbaut zwischen 1155 und 1234 als romanische Saalkirche wurde sie mehrfach umgebaut. Heute lässt der erste äußere Eindruck beispielsweise nicht die sehenswerte, dem römischen Pantheon nachempfundene Rotunde vermuten, die Besucherinnen und Besucher im Inneren erwartet. Eine von fünf Rundkirchen in Deutschland.
Die wechselvolle Geschichte der Kirche beginnt mit dem Umbau zwischen 1377 und 1531 von einer Saalkirche zu einer gewölbten, dreischiffigen gotischen Hallenkirche. Doch in den folgenden 250 Jahren verfiel sie zunehmend. Zwischen 1791 und 1794 ließ man daher in das baufällige Gemäuer eine neue klassizistische Rotunde mit Eingangshalle ersetzen. Der damalige Herzog Peter Friedrich Ludwig brachte diesen Stil mit nach Oldenburg; er kümmerte sich auch persönlich um die Bauarbeiten an der St.-Lamberti-Kirche. Doch bereits ab 1873 wurde die tempelartige Kirche mit Satteldach und ohne Glockenturm nochmals umgebaut. Um die klassizistische Rotunde wurde die noch heute bestehende neogotische Ummantelung gebaut, sowie der 86 Meter hoher Glockenturm und vier weitere Türme an den Ecken errichtet. Um den Einbau der Orgel zu ermöglichen, musste 1968 der Haupteingang verlegt und der Innenausbau entsprechend angepasst werden. 2007 wird die Kirche in der originalen klassizistischen Farbgebung restauriert, die Kapelle wird zurückgebaut zum Vestibül, die Särge von Graf Anton Günther und seiner Frau kehren in die Kirche zurück und auch die Kenotaphe zur Erinnerung an den letzten Grafen und den ersten Herzog finden wieder angestammten Platz. Im Ostteil werden neue Räume eingebaut, darunter im 1. Stock der große „Lambertus-Saal“ in der neugotischen Apsis der Kirche.
  • Gertrudenkapelle + Friedhof mit Mausoleum in der Gabelung Alexanderstraße und Nadorster Straße. : 1428 Seuchenspital außerhalb der Stadtmauern. 1480 neu errichtet. Mittelalterliche Fresken. Auf dem Friedhof ist ein haushohes Mausoleum im klassizistischen Stil zu finden, das Herzog Peter Friedrich Ludwig für seine früh verstorbene Frau erbauen ließ (Beginn des Klassizismus in Oldenburg). Letzte Ruhestätte berühmter Persönlichkeiten.
  • Ev. Dreifaltigkeitskirche: Erbaut 1614-1616. Saalkirche wurde auf Veranlassung des Grafen Anton Günther errichtet. Enthält ein Jugendstilfenster mit Christus als Weltenrichter.
  • Kath. Kirche St. Peter: Erbaut 1873-1876. Erstes bedeutendes Gebäude der Neogotik in Oldenburg. Die Hallenkirche ist mit einem hoch aufragenden Turm ausgestattet und durch Strebepfeiler und Maßwerke reich gegliedert. Die ursprünglich noch höhere und steilere Turmspitze ist 1972 durch einen Orkan zerstört worden. Sie wurde in stark verkürzter Form wiederhergestellt.
  • Ev.-luth. Garnisonkirche: Erbaut 1901-1903 für die Oldenburger Garnison. Die Gestaltung zeigt frühgotische Formen. Nach 1918 wurde die Kirche von der zivilen Gemeinde mitgenutzt. 1955 und 1974 fanden Renovierungen statt, die die Kirche im Inneren erheblich veränderten.
  • Friedenskirche: Die seit 1858 bestehende Methodistengemeinde in Oldenburg errichtete 1894 an der Westseite des Friedensplatzes in exponierter Lage ihre Kirche im neogotischen Stil.
  • Synagoge: Jüdisches Kulturzentrum. Hinter dem Kulturzentrum PFL befinden sich einige Gebäude, die zum ehemaligen Krankenhauskomplex gehörten. In einem davon, einer einstigen Baptistenkirche (1868), ist seit 1995 die Synagoge und das Kulturzentrum der 1992 neu gegründeten Jüdischen Gemeinde untergebracht. Die neue Synagoge steht somit nicht weit vom Standort der einstigen Oldenburger Synagoge entfernt. Sie stand in der Peterstraße gegenüber des Kulturzentrums PFL und wurde 1938 in der Reichspogromnacht zerstört.

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

Das Schloss Oldenburg
  • 1 Schloss Oldenburg. Auf den Fundamenten einer mittelalterlichen Wasserburg entstanden, präsentiert sich das Oldenburger Renaissanceschloss heute in hellem Gelb den Bürgern und Gästen. Graf Anton Günther ließ es als Residenzsitz anstelle der alten „Aldenborg“ erbauen. Zum Schlossplatz hin erhebt es sich mit einem imposanten Glockenturm. Die nachfolgenden Landesherren ließen den Bau noch um Seitenflügel erweitern. Unter Herzog Peter Friedrich Ludwig wurde beispielsweise der Bibliotheksflügel errichtet und das Schloss im Inneren klassizistisch umgestaltet. Die Grenzen zu den bürgerlichen Arealen wurden seit 1839 von der gegenüberliegenden Schlosswache markiert, deren Giebelrelief an den Sieg über Napoleon erinnert. Nach Abdankung des letzten Großherzogs 1918 und der Ausrufung des Freistaates wurde das Schloss 1923 zum Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte. In drei Häusern (Augusteum und Prinzenpalais) zeigt es nicht nur 400 Jahre alte Exponate von Tischbein oder italienischer Barockmalerei aus dem Besitz des ehemaligen Großherzogs, sondern ebenso die Vielfalt und kulturhistorische Besonderheiten des Oldenburger Landes.

Bauwerke[Bearbeiten]

Das alte Rathaus in Oldenburg
  • Altes Rathaus: Seit 1888 steht das heutige Rathaus auf dem dreieckigen Grundstück am Marktplatz. Zuvor gab es bereits zwei Vorgängerbauten. Um 1635 war das 1355 errichtete gotische Rathaus baufällig geworden. Graf Anton Günther ließ an seiner Stelle ein Renaissancerathaus erbauen. Im 19. Jahrhundert wuchs die Stadt und das Rathaus wurde zu klein für die städtische Verwaltung. Diesem Umstand sollte mit einem Neubau Abhilfe geschaffen werden. 1886 wurde das Renaissancegebäude abgerissen. Nach Diskussionen um den Standort des neuen Rathauses fiel die Entscheidung auf das bisherige Grundstück. Unter den Architekten Matthias von Holst und Carl Zaar (Entwurf) sowie Carl Franz Noack (Ausführung) entstand der heutige Bau mit Stilelementen der Neogotik und der Neorenaissance. Noch heute ist das Rathaus Sitz des Oberbürgermeisters. Der Großteil der Stadtverwaltung ist aber in anderen Gebäuden in der Stadt untergebracht.
  • Augusteum: Mit dem Augusteum im Stil der Neo-Renaissance wurde 1867 das erste Kunstmuseum Oldenburgs eröffnet. Teile der großherzoglichen Gemäldesammlung sind heute zu sehen sowie die "Galerie Alte Meister" des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg.
  • Cäcilienbrücke: über dem Küstenkanal am Endes des Damms/Anfang Bremer Straße. Erbaut 1927-1928. Beim Ausbau des Hunte-Ems-Kanals zum Küstenkanal wurde die damalige schmale Klappbrücke über den Kanal durch eine moderne elektrisch angetriebene Hubbrücke ersetzt. Ihre vier gedrungenen Brückentürme, ausgeführt in expressiver Klinkerarchitektur, markieren die Eingangssituation in die Stadt. Mit einer Spannweite von 40 Metern ist die Cäcilienbrücke ein bedeutendes technisches Kulturdenkmal. Die Fahrbahn der Brücke wird mit Stahlseilen und Gegengewichten gehoben, um Schiffen die Durchfahrt zu ermöglichen.
  • Degodehaus: 1676 wütete in Oldenburg ein großer Stadtbrand. Über 700 Häuser brannten, ausgelöst durch einen Blitzschlag, nieder. Eines der wenigen erhaltenen Häuser ist das Degodehaus am Marktplatz aus dem Jahr 1502. Seine heutige Form erhielt es 1616/ 17. Das Fachwerkhaus mit seinem steilen Giebel besitzt innen eine sehenswerte bemalte Holzdecke. 1645 wurde diese vom damaligen Besitzer, Hermann Mylius von Gnadenfeld, in Auftrag gegeben. Sie zeigt eine allegorische Darstellung der damals vertretenden Weltanschauung. Den Namen erhielt das Haus übrigens von seinem ehemaligen Besitzer, dem Kaufmann Wilhelm Degode.
Der Hauptbahnhof
  • Oldenburger Hauptbahnhof: 1867 eröffnete die erste Eisenbahnverbindung zwischen Bremen, Oldenburg und Wilhelmshaven. Der erste Bahnhof war ein umgebauter Güterschuppen, später wurde ein neogotischer Bau in der Nähe des Pferdemarktes als Bahnhof errichtet. Doch Anfang des 20. Jahrhunderts entschloss man sich zum Neubau an heutiger Stelle. Der Jugendstilbau wurde von dem Architekten Friedrich Mettegang entworfen. Außen mit dunklem Bockhorner Klinker versehen, kann man noch heute viele erhaltene Jugendstilelemente im Innenausbau entdecken. Besonders sehenswert ist der gut erhaltene Wartesaal, in dem sich heute der Kartenverkauf befindet. Die großherzogliche Familie erhielt links neben dem Bahnhof einen eigenen Warte- und Einstiegsbereich, die so genannte Fürstenhalle.
  • Oldenburgisches Staatstheater: Das beeindruckende Gründerzeit-Theater empfängt Gäste schon von weitem mit seiner großen Kuppel. 1893 wurde es nach Plänen des Architekten Gerhard Schnitger gebaut. 1842 waren diese bereits einmal umgesetzt worden, das Theater brannte aber ab. Der imposante Bau besticht durch seinen antiken Säulenvorbau und die neobarocke Innenausstattung, insbesondere des Großen Hauses. In dem erst vor einigen Jahren ergänzten Anbau finden sich heute der Haupteingang und das kleine Haus. Derzeit wird das Große Haus saniert und ab September 2011 erstrahlt es im neuen Glanz.
  • Lappan: Das „angelappte“, angesetzte Wahrzeichen von 1467, ist das älteste der Stadt. Der 35 m hohe Glockenturm mit Renaissancehaube überstand den Stadtbrand von 1676 unbeschadet. Das zum Backsteinturm gehörige Heiligen-Geist-Spital wurde aber zerstört. Die prägnante Haube erhielt der Lappan 1709 – die Schindelbedeckung wurde ausgetauscht gegen einen Kupferbeschlag und verleiht dem Turm sein „grünes“ Dach. Am Rande der Oldenburger Innenstadt gelegen, markiert der Turm heute einen wichtigen Halte- und Knotenpunkt des Oldenburger Nahverkehrs.
  • Peter Friedrich Ludwig Hospital (PFL): Das ehemalige Hospital in der Peterstraße geht auf Pläne des Architekten Heinrich Strack zurück. Die ursprüngliche Idee für ein Krankenhaus stammt von Otto Friedrich Ernst Lasius. Zwischen 1838 und 1841 wurde das klassizistische Gebäude im Auftrag des Großherzogs Paul Friedrich August erbaut. Das Hospital erhielt seinen Namen zu Ehren des verstorbenen Landesherren Peter Friedrich Ludwig, Vater des Großherzogs. Nach der Schließung des Krankenhauses 1984 wurde zu einem Kulturzentrum. Heute ist das kurz PFL genannte Gebäude Sitz der Stadtbibliothek. Jährlich findet hier beispielsweise die Kinderbuchmesse KIBUM statt.
  • Prinzenpalais: Der klassizistische Bau an der Einfallstraße in die Oldenburger Innenstadt wurde von Hofbaumeister Heinrich Carl Slevogt zwischen 1821 und 1826 erbaut. Slevogt, ein Schüler Karl Friedrich Schinkels, wurde beauftragt vom damaligen Herzog Peter Friedrich Ludwig. Unter dessen Herrschaft wurde die Stadt zur Residenzstadt umgebaut. In klassizistischer Manier ließ er die Stadt erneuern und erweitern und erschuf so das – nahezu einmalige – heutige Stadtbild. Das zweigeschossige Prinzenpalais wurde zum Wohnsitz der russischen Prinzen Alexander und Peter, später des Großherzogs Nikolaus Friedrich Peter. Dieser ließ das Gebäude nochmals erweitern, beispielsweise um einen Südflügel. Nach Nutzung als Lazarett, Schulgebäude und Behördensitz gehört es seit 2003 zum Oldenburger Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte. Von Romantik bis Expressionismus präsentiert das Museum hier die Entwicklung der bildenden Kunst in Deutschland.
  • Pulverturm, Schlosswall. Erbaut 1529, Rundbau aus Ziegelsteinen und Teil der ehemaligen Stadtbefestigung Oldenburgs. Fungiert heute als Ausstellungsraum. Der Pulverturm diente bis 1765 der Aufbewahrung von Schießpulver. Die kegelförmige Kuppel erhielt er erst um 1735 während der dänischen Regierungszeit.

Denkmäler[Bearbeiten]

  • Friedenssäule am Friedensplatz. Die 1878 zum Gedenken an die Gefallenen im Krieg 1870/1871 erbaute Säule trug ursprünglich eine Bronzefigur, die im Zweiten Weltkrieg zwecks Metallgewinnung entfernt wurde.
  • Statue Karl Jaspers auf dem Cäcilienplatz (1983 von Christa Baumgärtel). Die in der humanistischen Tradition stehende Büste wurde anlässlich des 100. Geburtstages des Philosophen Karl Jaspers in Auftrag gegeben und in unmittelbarer Nachbarschaft seines Geburtshauses aufgestellt.
  • Julius Mosen auf dem Julius Mosen Platz (1992 v. Ivo Gohsmann, Stefan Sakic). Julius Mosen war ein früherer Dramaturg am Oldenburger Hoftheater. Die Plastik wurde im Zuge der Renovierung des Platzes vom Oldenburger Kaufmann Kurt Müller-Meinhardt in Auftrag gegeben und als Geschenk an die Stadt Oldenburg überreicht.
  • Kissen auf dem Rathausmarkt vor Galeria Kaufhof (1979 v. Yoshito Fujibe). Als ein in vielen Kulturen bekannter Gebrauchsartikel vermittelt das Kissen in allgemein verständlicher Form das menschliche Bedürfnis nach entspannter Geselligkeit und zwischenmenschlichem Austausch. Die provisorische Lage entspricht der japanischen Nutzungsweise.
  • Hüterin vor dem Staatstheater (1974 v. Gerhard Marcks, nach dem Modell der ältesten Tochter Brigitte) - heilende, schützende Kräfte, die Gott in die weibliche Natur gelegt hat.

Museen[Bearbeiten]

Oldenburg ist geprägt durch eine Dichte bedeutender Museen, die auch weit über die Stadtgrenze hinaus nicht nur bei Kunstliebhabern Interesse hervorrufen.

  • Horst-Janssen-Museum. Horst Janssen hat im Jahr 2000 sein eigenes Museum in Oldenburg bekommen. Janssen (1929-1995) gilt als einer der größten Zeichner und Grafiker des 20. Jahrhunderts. Seine Kindheit hat er in Oldenburg verbracht. 1992 erhielt er die Ehrenbürgerwürde der Stadt und wurde 1995 auf seinen Wunsch hin auf dem St. Gertudenkirchhof in Oldenburg beigesetzt. Mit Hilfe eines Oldenburger Mäzens konnte eine umfangreiche Sammlung seiner Werke erworben werden, die den Grundstock des Horst-Janssen-Museum bilden.
In einer permanenten Ausstellung zu Leben und Werk wird Janssens Schaffen an beispielhaften Zeichnungen, Aquarellen, Holzschnitten, Radierungen und Lithografien präsentiert. Neben den zeichnerischen und druckgrafischen Arbeiten wird Janssen ebenfalls als Literat vorgestellt. Objekte aus seinem persönlichen Umfeld, wie Utensilien aus seinem Arbeitszimmer, sind zu sehen. Multimediastationen ermöglichen dem Besucher, sich ein eigenes Bild von einer extremen Künstlerpersönlichkeit zu schaffen.
Horst Janssen war Zeichner, Radierer, Lithograf, Holzschnittkünstler, Autor, Plakatkünstler und Illustrator. Die vielen Facetten von Janssens reichem künstlerischen Talent sind Thema der Dauerausstellung im Horst-Janssen-Museum Oldenburg. In zwei Sälen auf rund 600 Quadratmetern Fläche werden in zehn inhaltlichen Abteilungen alle Aspekte des Schaffens von Horst Janssen vorgestellt. Das künstlerische Multitalent ist so ständig im Museum erlebbar und nachvollziehbar, unabhängig vom Thema der jeweiligen Wechselausstellung im Erdgeschoss des Hauses.
  • Augusteum und Prinzenpalais: Das 1867 im Stil der italienischen Renaissance errichtete und aufwendig im Geist des Historismus ausgestaltete Augusteum war das erste Kunstmuseum Oldenburgs. Heute beherbergt das Gebäude, das eigens einmal dafür errichtet wurde, in der Sammlung "Alte Meister" wieder Teile der ehemaligen Großherzoglichen Gemäldesammlung, vorzugsweise italienische und niederländische Gemälde vom 16. bis zum 18. Jahrhundert und europäische Malerei ab dem Mittelalter. Errichtet in der Zeit von 1821-1826, diente das klassizistische Prinzenpalais den verwaisten Enkeln (die Prinzen Alexander und Peter) des Herzogs Peter Friedrich Ludwig als standesgemäßes Domizil. Nach zwischenzeitlicher Nutzung u.a. als Lazarett im Ersten Weltkrieg und als Behördengebäude bis 2001, dient es heute mit der "Galerie der Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts" der Kultur.
Augusteum und Prinzenpalais gehören zum Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte im Oldenburger Schloss.
  • Edith-Ruß-Haus für Medienkunst: Das Edith-Ruß-Haus für Medienkunst trägt den Namen der Oldenburger Studienrätin Edith Maria Ruß, die der Stadt ihr Vermögen mit der Auflage vermachte, ein Haus „für Kunst im Übergang ins neue Jahrtausend" zu schaffen. Entstanden ist eine im norddeutschen Raum einzigartige Einrichtung: Sie widmet sich den Medien, die das private wie das öffentliche Leben im 21. Jahrhundert prägen. Zu sehen sind Werke aktueller Künstler, die mit Technologien wie Video, Computer oder Internet arbeiten. Verbindendes Thema der regelmäßig wechselnden Ausstellungen ist die zunehmende Gegenwart neuer Medien und Kommunikationsformen in der heutigen Alltagswelt. Veranstaltungen wie Künstlergespräche, Vorträge und medien(kunst)pädagogische Workshops bieten die Möglichkeit, die gezeigten Künstler kennen zu lernen und mehr über neue Medien zu erfahren. Ein Stipendiatenprogramm bringt zudem jedes Jahr mehrere Künstler aus verschiedenen Ländern für einige Wochen nach Oldenburg.
  • Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte: Das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte besteht aus drei Häusern: dem Oldenburger Schloss, dem Augusteum und dem Prinzenpalais. Im Oldenburger Schloss, der ehemaligen Residenz Graf Anton Günthers (1583–1667) und der Großherzöge von Oldenburg bis 1918/19, befindet sich heute ein Museum für Kunst und Kulturgeschichte
Auf drei Geschossen wird die Dauerausstellung „Kulturgeschichte einer historischen Landschaft“ präsentiert, die Vielfalt und kulturhistorische Besonderheit des Oldenburger Landes im Verlauf der Jahrhunderte zeigt, ausgehend vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhunderts. Das 1856 im Stil der italienischen Renaissance errichtete und aufwendig im Geist des Historismus ausgestaltete Augusteum war das erste Kunstmuseum Oldenburgs. Heute beherbergt das Gebäude, das eigens einmal dafür errichtet wurde, wieder Teile der ehemaligen Großherzoglichen Gemäldesammlung, vorzugsweise italienische und niederländische Gemälde vom 16. bis zum 18. Jahrhundert und europäische Malerei vom Mittelalter bis zur Neuzeit. Im Erdgeschoss werden wechselnd herausragende Ausstellungen zur Malereigeschichte und zur Kunst der Gegenwart gezeigt. Nach seiner Renovierung und der Wiederherstellung seiner ursprünglichen Raumfolge dient das ehemalige Prinzenpalais am Damm als Ausstellungshaus für Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts. Auf zwei Geschossen wird die Entwicklung der Bildenden Kunst in Deutschland anschaulich gemacht, beginnend mit der Romantik und der Kunst des Klassizismus.
  • Landesmuseum Natur und Mensch: Die Anfänge des Museums gehen auf das Jahr 1835 zurück, als Großherzog Paul Friedrich August eine Insekten- und Vogelsammlung ankaufen ließ. Völkerkundliche Objekte und Archäologische Funde sind später dazugekommen. Ganz im Geist der Zeit entstanden aus der Sammlung von „Naturalien und Alterthümern“ das Naturhistorische Museum, später Staatliches Museum für Naturkunde und Vorgeschichte und seit 01. Januar 2001 Landesmuseum für Natur und Mensch. Bei der Neugestaltung steht – wie seit den Anfängen des Museums – die Natur- und Kulturgeschichte Nordwestdeutschlands im Mittelpunkt. Anders als bisher wird die Naturgeschichte als eine Kulturgeschichte der Natur verstanden, die von Menschen gesehen und gestaltet wird. Unter dem Motto „Natur und Mensch“ werden Geschichte und Geschichten der Großlandschaften – Moor, Geest sowie Küste und Marsch – von ihren Anfängen bis zum modernen Naturschutz erzählt. Die neuen Ausstellungen „Weder See noch Land – MOOR eine verlorene Landschaft“ und „Vom Eise befreit – GEEST – reiche Geschichte auf kargem Land“ sind die erste Teile dieser Umgestaltung.
  • Oldenburger Kunstverein: Im »Kleinen Augusteum« werden die Arbeiten von überregional bedeutenden Künstlerinnen und Künstlern der zeitgenössischen Kunstszene in bis zu sechs Wechselausstellungen im Jahr gezeigt. Daneben veranstaltet der Kunstverein in seine Räumen Autorenlesungen und Vorträge zu Fragen der Kultur und Literatur.
  • Stadtmuseum: Die beiden Villen des Museumstifters Theodor Francksen (1875-1914) bewahren in über 25 Raumensembles bürgerliche Wohnkultur vom 17. Jahrhundert bis zum Vorabend des Ersten Weltkrieges und eine zwar kleine, aber doch beachtliche Antikensammlung von über 100 Vasen und Terrakotten vom 7. Jh. vor Chr. bis ins 3. Jh. nach Chr.. Die Ballin’sche Villa präsentiert Leben und Werk des Oldenburger Künstlers Professor Bernhard Winter (1871-1964) sowie die Stadtgeschichte vom Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert. Das 20. Jahrhundert wird im Erdgeschoss der Neuen Galerie gezeigt. Deren Obergeschoss und der „Saal der Claus-Hüppe-Stiftung“ bieten Platz für zahlreiche Wechselausstellungen und Sonderveranstaltungen im Bereich kunst-, kultur-, sozial- und technikgeschichtlicher Entwicklungen in der Stadt und der Region Oldenburgs. Im Museumsgarten werden nicht nur historische Objekte aus der Geschichte der Stadt, die von Zerstörung und Verlust bedroht waren, präsentiert, sondern auch größere Skulpturen und Plastiken, die das Thema Kunst und Natur unmittelbar ansprechen.

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

  • Rathausplatz: Auf der einen Seite wird der Platz vom Rathaus und der Lambertikirche, auf der anderen von diversen Cafés und Bars gesäumt, die nach einem Einkaufsbummel zum Kaffeepäuschen einladen. Hier kann man in einer historisch angehauchten Atmosphäre ausruhen oder Leute treffen. Ebenso haben auch Wochenmarkt (Di., Do., Sa.) und Bauernmarkt (Fr.) hier einen Stammplatz. In der Adventszeit ist der Rathausplatz ferner Heimat des beliebten "Lambertimarktes" mit zahlreichen Glühweinbuden, Ständen mit Leckereien, Kunsthandwerk, Schmuck etc.
Schloßwache Oldenburg
  • Schlossplatz: Ein großzügig angelegter Platz direkt zwischen Oldenburger Schloss und Schlosswache. Wegen Baustellen und Renovierungsarbeiten wird der Schlossplatz ab 2012 wieder als zentrale Veranstaltungsstätte zur Verfügung stehen.
  • Pferdemarkt: Ursprünglich als solcher genutzt, heute in erster Linie großer Parkplatz und Ort des Wochenmarktes (Di., Do., Sa,). Zudem finden hier Großveranstaltungen statt, etwa Public Viewing zur Fußball-WM oder der "Tag des Pferdes".
  • Waffenplatz: Einer der zentralen Plätze der Innenstadt. Hier gibt es jährlich den "Tanz in den Mai", das Weinfest und andere Veranstaltungen. Im Rahmen der Aktion "Traumgärten" wird das Areal kreativ bepflanzt und gestaltet. Gute Parkmöglichkeiten im benachbarten Parkhaus.
  • Friedensplatz: Ecke Ofener Str./Peterstr. In der Mitte des Platzes steht die "Friedenssäule", die 1878 zum Gedenken an die Gefallenen im Krieg 1870/1871 erbaut wurde. Diese Säule trug ursprünglich eine Bronzefigur, die im Zweiten Weltkrieg der Metallgewinnung zugeführt wurde.
  • Julius-Mosen-Platz: Einst als Halbrund gestaltet, erhielt der Platz Anfang der neunziger Jahre sein jetziges Aussehen. Dort steht die Bronzebüste des Namensgebers Julius Mosen, Dichter und Theaterdramaturg in Oldenburg, 1844-1848.
  • Cäcilienplatz: Parkähnlicher Platz hinter dem Staatstheater, umringt von schönen alten Stadtvillen. In diesem kleinen Park trifft man sich gerne, besonders zum Boulespiel. Ferner sind zwei Bronzebüsten aufgestellt, die Helene Lange (Vorkämpferin der Frauenbewegung) und Karl Jaspers (Philosoph) zeigen.
Stau in Oldenburg
  • Stau/Hafen: Wird heute im vorderen Teil als Yachthafen genutzt. Standort des Hafenfestes und des Stadtstrands. Der Hafen liegt im Schnittpunkt der Seewasserstraße Hunte und der Binnenwasserstraße Küstenkanal. Mit einem jährlichen Umschlag von durchschnittlich 1,4 Mio. Tonnen gehört der Oldenburger Hafen zu den umschlagsstärksten Binnenhäfen Niedersachsens.
  • Bergstraße und Nikolai-Viertel: Das alte Stadtquartier „Nikolai-Viertel“ bildet einen idyllischen Gegenpol zur neu gestalteten Fußgängerzone. An den mit Kopfstein gepflasterten Straßen, den wohl ältesten der Stadt, haben sich viele Kunsthandwerker angesiedelt.
  • Dobbenviertel: Dieses Viertel wurde im ehemaligen Überschwemmungsgebiet eines Flusses erbaut. Mit dem Begriff "Dobben" werden sumpfige Gelände mit vielen Tümpeln und Wasserläufen bezeichnet. Heutzutage befindet sich dort ein beliebtes Wohnviertel mit herrschaftlichen Gebäuden. Bei den so genannten "Hundehütten" handelt es sich um einen Baustil, der im 19. Jahrhundert bevorzugt in Oldenburg umgesetzt wurde und im Dobbenviertel oft vorkommt.
  • Johannisviertel und Ziegelhofviertel: Die engen Gassen, kleinen Plätze und die alten Häuser und Villen mit urigen Läden erzeugen eine ursprüngliche Atmosphäre.

Parks und Gärten[Bearbeiten]

Der Flächenanteil von Wald, Gärten und Grünflächen beträgt über 50 % der Gesamtfläche. Da über 70 % der Bevölkerung in Ein- oder Zweifamilienhäusern mit eigenem Garten wohnt, kommt noch ein bedeutender Anteil an privaten Grünflächen dazu.

  • Schlossgarten: Angelegt im Stil eines englischen Landschaftsgartens prägen uralte Bäume, prächtige Rhododendren (z.T. die ältesten Deutschlands), Wasserläufe und Wiesen das Bild inmitten der Innenstadt. Der Schlossgarten ist mit dem Boot auf der Mühlenhunte auch aus einer anderen Perspektive zu erkunden. Am ca. 18 Hektar großen Park liegt das Elisabeth-Anna-Palais (heute Sitz des Sozialgerichts)
  • Botanischer Garten: 1882 als "Seminargarten" für die Lehrerausbildung gegründet, ist der Botanische Garten heute eine wissenschaftliche Einrichtung des Instituts für Biologie und Umweltwissenschaften der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg. Er umfasst 3,7 Hektar Fläche und enthält ca. 7000 verschiedene Pflanzenarten in unterschiedlichen Pflanzrevieren (Arzneipflanz- und Bauerngarten, Alpinium) sowie exotische Gehölze.
  • Hörgarten: Direkt neben dem "Haus des Hörens" der Oldenburger Hörforschung kann man auf spielerische Weise mehr über Hören und Akustik erfahren. Dazu dienen faszinierende Exponate wie die Flüstergalerie, die akustische Kanone oder die Windharfe. Die Initiative "Deutschland - Land der Ideen" hat den Hörgarten zu einem 'ausgewählten Ort' benannt.
  • Wallanlagen: Rund um die Innenstadt verlief die ehemalige Stadtbefestigung und noch immer erinnern diese Wallanlagen mit ihren geschwungenen Wasserläufen an alte Zeiten, in denen es den Stadtkern zu verteidigen galt. Nach 1800 wurden die Festungsanlagen entfernt und die Wallanlagen in eine Parklandschaft verwandelt. Heute prägen sie das Stadtbild durch ihr üppiges Grün.
  • Eversten Holz: In der direkten Nachbarschaft zum sehenswerten Dobbenviertel mit seinen historischen Villen liegt das Eversten Holz. Großherzog Paul Friedrich August beauftragte 1832 den angesehenen Landschaftsgärtner Julius Bosse, das Eversten Holz in einen Landschaftspark umzugestalten. Heute gibt es dort zwischen Buchen und Eichen schattige Wege zum Spazierengehen, Joggen und Walken. Auch ein großer Spielplatz ist vorhanden.
  • Großer und Kleiner Bürgerbusch: Eingänge: Scheideweg, Bahnweg und Feldstraße. Der Bürgerbusch war einst das Waldgebiet der Oldenburger Bürger, aus dem sie ihr Brennholz holten. Heute ist er in den Kleinen und den Großen Bürgerbusch geteilt. Während der Große Bürgerbusch über weitläufige Grünflächen, einen Spielplatz und einen Trimm-Dich-Pfad verfügt, lädt der direkt an der Alexanderstraße gelegene Kleine Bürgerbusch eher zum kurzen Spaziergang ein.
  • Stadtwald und Blankenburger Holz: stadtauswärts über die Holler Landstraße, in Höhe Kloster Blankenburg auf der linken Seite. Ende 1995 wurde im Rahmen einer großen öffentlichen Pflanzaktion der Oldenburger Stadtwald gegründet. Angepflanzt wurden ca. 150.000 Bäume auf einer 30 ha großen Fläche. Dieser naturnahe Laubmischwald setzt sich vorwiegend aus heimischen Laubbaumarten wie Eiche, Birke, Espe, Erle, Buche, Winterlinde und Eberesche zusammen. Rund 10 ha der Fläche wurden der Entwicklung verschiedener Biotope vorbehalten. Eine Teilfläche des Stadtwaldes ist zudem einem Walderlebnispfad gewidmet. Der Rundgang durch den Stadtwald und den Blankenburger Forst informiert an 17 Stationen über den Lebensraum Wald.

Verschiedenes[Bearbeiten]

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Radfahren: Oldenburg ist eine Fahrradstadt. Die Radwege sind im gesamten Stadtbereich und dem angrenzenden Umland (Ammerland, Naturpark Wildeshauser Geest, Wesermarsch) gut ausgebaut. Am Hauptbahnhof gibt es eine Fahrradstation, in der Räder diebstahlsicher abgestellt werden können und bei der es auch Fahrräder zur Ausleihe gibt.
  • Sport: Ob passiv - etwa bei den Spielen der EWE Baskets (Basketball-Bundesliga) - oder aktiv: Die Oldenburger sind ausgesprochen sportbegeistert. So gibt es in Oldenburg mehr als 100 Vereine, die Sportarten von Aerobic bis Yoga anbieten. Freizeitsport finden sich in den Schwimmbädern, bei den Lauftreffs oder in den kommerziell betriebenen Fitness-Studios. Auch das Wasserwandern erfreut sich großer Beliebtheit. Auf dem Fluss Hunte kann eine abwechslungsreiche und vielseitige Landschaft erkundet werden. Und seit 2010 kann auch an einer Stadtführung mit dem Kanu teilgenommen werden.
  • Grünkohltouren: Grünkohl ist das Oldenburger Nationalgericht. Seine Palmen dürfen erst nach dem ersten Frost geerntet werden. Die Kälte holt die Bitterstoffe aus den Blättern, steigert den Zuckergehalt des Kohls und macht ihn besser bekömmlich. Das Gemüse wird fett und deftig zubereitet und kommt bevorzugt mit Pinkel, Kochwurst und Kasseler auf den Tisch.
Oldenburger Kaufleute fuhren schon im 19. Jahrhundert mit ihren Pferdekutschen nach Ostfriesland, um in den dortigen Dorfgasthöfen das Wintergemüse zu genießen. Die im ganzen Nordwesten beliebten Kohlfahrten haben in dieser Tradition ihren Ursprung. Dabei ziehen die Kohlfreunde in Gruppen durchs Land, um schließlich in einem (Land-)Gasthof zum gemeinsamen Essen und Trinken einzukehren. Bei dieser Gelegenheit wird alljährlich der "Kohlkönig" bestimmt. Seit Sommer 2010 bezeichnet sich Oldenburg selbst augenzwinkernd als „Kohltourhauptstadt“ [www.kohltourhauptstadt.de].

Regelmäßige kulturelle Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Oldenburger Promenade (Kammermusikfestival im Juni): Internationales Musikfestival mit Flaniercharakter. Musik von Klassik bis Jazz, Weltmusik, Alte Musik, Kirchen- und Chormusik.
  • Kultursommer (Juli bis August): Der Kultursommer bietet eine große Vielfalt an Veranstaltungen: Jazz, Pop, Rock, Klassik, Open-Air-Kino, Ausstellungen, Lesungen und Theater.
  • Internationale Keramiktage Oldenburg (1. Augustwochenende): An diesem Wochenende steht Oldenburg ganz im Zeichen der Keramikkunst. Bestandteil der Keramiktage ist der traditionelle Keramikmarkt mit Ausstellern verschiedener Nationalitäten.
  • Internationales Filmfest Oldenburg (September): Eine Spezialität für alle Cineasten, die unabhängiges Filmschaffen und die Produktionen junger deutscher und internationaler Filmemacher lieben und schätzen.
  • KIBUM (Größte nicht-kommerzielle Kinder- und Jugendbuchmesse): Die KIBUM präsentiert alljährlich im November Neuerscheinungen im Bereich der Kinder- und Jugendmedien. Ein vielseitiges Rahmenprogramm mit Autorenlesungen, Theateraufführungen. Erzähl- und Märchenstunden, Mitmachveranstaltungen und Vorträgen bereichert die Messe.
  • Lamberti-Markt (Weihnachtsmarkt): Zwischen den historischen Stätten des Alten Rathauses, des Oldenburger Schlosses und der ehrwürdigen St. Lambertikirche aufgebaut, ist dieser Markt über vier Wochen vor Weihnachten Anziehungspunkt für viele Besucher aus der Region und aus den benachbarten Niederlanden.
  • Kramermarkt Oldenburg (Ende September / Anfang Oktober): Jedes Jahr zieht es bis zu 1,5 Millionen Besucher zum Volksfest in Oldenburg, welches mit einem großen Umzug eingeläutet wird. Der Kramermarkt beginnt auf einem Freitag und dauert 10 Tage [www.kramermarkt-oldenburg.de].

Einkaufen[Bearbeiten]

Einkaufszentrum Schlosshöfe

Eine charmante Altstadt mit kleinen inhabergeführten Geschäften, einer großen Fußgängerzone und Einkaufszentren macht Oldenburg zu einem lohnenswerten Einkaufsziel für Besucher von nah und fern. In der Innenstadt finden sich in der Fußgängerzone, regionale und international vertretene Modegeschäfte wie C&A, Leffers, H&M, Zara Moden oder Männermode Bruns sowie das Schuhhaus Schütte. Das Nikolai-Viertel, ein altes Stadtquartier, bildet einen Gegenpol zur modern gestalteten Fußgängerzone. Im Jahr 2011 wurde das Einkaufscenter Schlosshöfe mit ca. 100 Läden inmitten der Innenstadt fertig gestellt. Am Stadtrand sind die großen Möbelhäuser (z.B. Ikea, Poco, Möbel Buss) und Einkaufszentren (famila Einkaufsland Wechloy) zu finden. Mehrere verkaufsoffene Sonntage und zahlreiche Floh-, Trödel- und Handwerkermärkte laden am Wochenende zum Stöbern ein.

Eine Übersicht einiger Geschäfte gibt es hier.

Küche[Bearbeiten]

Das Lokal der Schwan in Oldenburg

Jeder Stadtteil und insbesondere die Innenstadt bietet eine Vielzahl verschiedener Restaurants. Gutbürgerliche und regionale Küche ist ebenso zu finden, wie Italienisch, Indisch, Fastfood etc. oder auch biozertifizierte Restaurants. Am Rathausplatz liegen diverse Cafés, Bistros und Bars direkt nebeneinander. Eine Übersicht gibt es hier.

Nachtleben[Bearbeiten]

  • Wallstraße zwischen Lappan und Waffenplatz. Oldenburgs "Kneipenmeile", d.h. es gibt verschiedenste Kneipen (z.T. mit Livemusik), Bistros und Bars. Ideal, um Freunde zu treffen oder neue Leute kennenzulernen. Besonders turbulent zur Stadtfestzeit (Ende August).
  • Baumgartenstraße, ein beliebter Treffpunkt für Partygänger im Herzen der Altstadt mit den Locations "César", "Loft" & "Cubes", in denen auch häufig Mottopartys stattfinden.

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Wer in Oldenburg übernachten möchte hat reichlich Auswahl. Neben einem Campingplatz und einer Jugendherberge gibt es 23 Hotels in den unterschiedlichen Preiskategorien.

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

Oldenburg ist ein vielseitiger Bildungsstandort mit Einrichtungen unterschiedlichster Art. Rund 10.000 Studierende und über 1.000 Wissenschaftler forschen und lehren an den Hochschulen der Übermorgenstadt Oldenburg. Zudem gibt es eine Vielzahl an Weiterbildungsangeboten für viele Berufsgruppen. Im Städteranking 2009 der Zeitschrift „Capital“ ist Oldenburg der Sprung von Rang 48 im vorangegangenen Ranking auf Platz 34 gelungen. Oldenburg ist Standort der Carl-von-Ossietzky-Universität und der Jade Hochschule. Seit November 2010 ist die Volkshochschule Oldenburg an ihrem neuen Standort gegenüber von Hauptbahnhof und ZOB angesiedelt.

Wissenschaft[Bearbeiten]

Die enorme Bedeutung der Wissenschaft in Oldenburg wurde durch die Auszeichnung des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft als „Stadt der Wissenschaft 2009“ bestätigt. Das Motto "Übermorgenstadt" verfolgt Oldenburg nach dem Jahr als "Stadt der Wissenschaft" weiter. Universität, Fachhochschule und Institute auf der einen Seite, Unternehmen, die Forschung betreiben oder durch innovative Produkte, Konzepte und Entwicklungen auf sich aufmerksam machen, auf der anderen. IT, Hörforschung, Neue Energien und Pädagogik bilden den Schwerpunkt. Zudem ist Oldenburg Forschungsstelle der Max-Planck-Gesellschaft im Bereich Meeresforschung. Seit 10 Jahren setzen Forscher der Oldenburger HörTech gGmbH international Meilensteine in der Hörforschung. Seit 2002 arbeitet das Kompetenzzentrum HörTech unter einem Dach - im so genannten „Haus des Hörens“ - mit dem Hörzentrum Oldenburg, mit der Abteilung Medizinische Physik der Universität Oldenburg und dem Studiengang Hörtechnik & Audiologie der Jade Hochschule Oldenburg. 80% aller Hörgeräte weltweit haben ein Stück „Made in Oldenburg“ als Bestandteil!

Arbeiten[Bearbeiten]

Oldenburgs Wirtschaft ist geprägt durch einen dynamischen Mittelstand und einen gesunden Branchenmix mit großem Einzelhandels- und Dienstleistungsangebot. Das Institut der deutschen Wirtschaft bescheinigt Oldenburg Spitzenwerte in Sachen Wirtschaftsfreundlichkeit.2009 war Oldenburg „Stadt der Wissenschaften“: An der Carl-von-Ossietzky-Universität und an Fachhochschulen studieren 20.000 Menschen, viele Institute und andere Forschungseinrichtungen genießen weltweites Renommee.

Sicherheit[Bearbeiten]

Oldenburg gilt, im Vergleich zu anderen Großstädten, als sicher.

Gesundheit[Bearbeiten]

Eine Ärztesuche gibt es auf der Internetseite der regionalen Tageszeitung: [1]

  • Fachklinik Oldenburger Land [2]
  • Evangelisches Krankenhaus Oldenburg [3]
  • AugenTagesklinik [4]
  • Klinikum Oldenburg gGmbH [5]
  • Pius Hospital Oldenburg [6]
  • Reha-Zentrum Oldenburg GmbH [7]
  • Karl-Jaspers-Klinik [8]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Die Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH unterhält eine Tourist-Information in der historischen Altstadt.

Service-Center der Stadt Oldenburg: Tel. +49-441-235-4444

Regionalzeitung mit tagesaktuellen Infos ist die Nordwest-Zeitung [9]

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Ammerland, z. B. Bad Zwischenahn (17 km westlich; 10 Minuten mit dem Zug)
  • Wesermarsch, z. B. Elsfleth (24 km nordöstlich)
  • Delmenhorst, 33 km östlich (20 Minuten mit dem Zug)
  • Bremen, 50 km westlich (30–40 Minuten mit dem Zug)
  • Nordseeküste, z. B. Butjadingen (60 km nördlich) oder Wangerland (70 km nördlich)
  • 2 Jaderpark, Tiergartenstr. 69, 26349 Jaderberg. Tel.: +49 (0)4454 911 30, Fax: +49 (0)7757 91 13 10, E-Mail: . Jaderpark in der Enzyklopädie Wikipedia Jaderpark im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsJaderpark (Q1678192) in der Datenbank WikidataJaderpark auf Instagram. Der Jaderpark im ca. 25 km nördlich gelegenen Jaderberg ist ein Tier- und Freizeitpark in Privatbesitz. Der Park unterteilt sich in 4 Themenparks, den Tierpark, den Freizeitpark, den Abenteuerpark und den Spaßpark. Geöffnet: Apr-Okt: täglich 09:00-18:00. Preis: Erw. (ab 13 J.): 18,50 €; Kinder (3-12 J.): 16,50 €.

Literatur[Bearbeiten]

Mit verschiedenen Reiseführern ist Oldenburg leicht zu erkunden. Reiseführer gibt es in den Buchläden oder bei der Tourist-Information zu kaufen. Ein kostenloser Innenstadtplan ist bei der Tourist-Information erhältlich.

Einen Online-Stadtplan gibt es auch auf www.oldenburg-tourist.de > Service > "Stadtplan"

Weblinks[Bearbeiten]

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Brauchbarer ArtikelDies ist ein brauchbarer Artikel. Es gibt noch einige Stellen, an denen Informationen fehlen. Wenn du etwas zu ergänzen hast, sei mutig und ergänze sie.