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Offenbach am Main/Innenstadt

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Innenstadt von Offenbach am Main
Impressionen aus der Innenstadt

Die Offenbacher Innenstadt bildet den städtebaulichen und historischen Mittelpunkt der Stadt. Sie beheimatet bedeutende Institutionen und Plätze wie das ehemalige Gebiet der Altstadt um das Isenburger Schloss, die Frankfurter Straße als zentrale Fußgängerzone, den City Tower, den Büsing-Park, sowie den Wilhelmsplatz und das im September 2009 eröffnete Einkaufszentrum „KOMM“ am Aliceplatz.

Hintergrund[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]

Der City Tower

Das frühe Geschichte Offenbach am Main wurde geprägt durch ein kleines Fischerdorf am Mainufer um eine Wasserburg am Standort des Isenburger Schlosses und die Schlosskirche. Bis zum Jahr 1676 bestanden lediglich die Kleine Kirchgasse, Schlossgrabengasse, Sandgasse, Borngasse und zum Teil die Glockengasse. Hier standen etwa 45 bis 50 Häuser mit etwa 600 Einwohner.[1]

Lage[Bearbeiten]

Einen Stadtteil oder Bezirk „Innenstadt“ gibt es nicht, trotzdem lässt sich dieser anhand historischer und topografischer Gegebenheiten bestimmen. Die Innenstadt schließt südlich mit der Bismarckstraße und dem Hauptbahnhof ab (im weitesten Sinne darüber hinaus bis zum Offenbacher Klinikum) und nördlich mit dem Mainufer mit dem Main-Radweg. Im Westen grenzt sie an das Offenbacher Westend. Die östliche Innenstadt bildet das Mathildenviertel um den gleichnamigen Platz.

Neben der innenstadttypischen Bebauung finden sich weitläufige Parks und Bauten der frühen Industriegeschichte. Die natürliche Grenze Main und dessen Ufer als Parkanlage lässt die Innenstadt direkt an die Natur grenzen.

Die Offenbacher Innenstadt ist vielfältig gefächert, sie bietet sowohl

  • Ruhe und Erholung zum Beispiel durch die Main-Promenade, den Büsing-Park, Lili-Park oder auch den D´Orville-Park, als auch
  • Kulturangebote wie das Klingspor-Museum, das Deutsche Ledermuseum, Haus der Stadtgeschichte, die Stadtbibliothek, das Cinemaxx
  • zum Shoppen laden unter anderem der Marktplatz, der Wilhelmsplatz, die Herrnstraße, die Frankfurter Straße und die Große Marktstraße ein
  • Im Gebiet der ehemaligen Altstadt befinden sich die ältesten Straßen der Stadt, wie Schloßstraße, Französisches Gäßchen, Glockengasse, Sandgasse und Kirchgasse.
  • Im Kontrast zu den historischen Vorkriegsgebäuden und den Nachkriegsbauten stehen moderne, in jüngster Vergangenheit erbaute Gebäude wie zum Beispiel der 140 Meter hohe City Tower in der Nähe des Rathauses oder das neue Gebäude der Stadtsparkasse Offenbach zwischen Kleinem Biergrund und Berliner Straße.

Anreise[Bearbeiten]

Verkehrsknotenpunkt Berliner Straße/Marktplatz

An der Kreuzung Marktplatz/Berliner Straße/Schloßstraße befindet sich ein Hauptverkehrsknotenpunkt des öffentlichen Nahverkehrs. Hier ist Haltepunkt für fast alle Linien der Offenbacher Verkehrs-Betriebe und die Station Marktplatz des City-Tunnel Offenbach.Die S-Bahn-Linien S 1, S 2, S 8 und S 9 mit Anbindung an das Netz der S-Bahn Rhein-Main halten hier.[2]

Im westlichen Teil der Innenstadt verbindet die Carl-Ulrich-Brücke die Kaiserstraße mit Frankfurt-Fechenheim, verbunden mit dem Neubaugebiet „Hafen“ und der Hafengrundschule und im südlichen Teil hat der Offenbacher Hauptbahnhof, Anschluss an einige Intercity Züge sowie verschiedene Regionalverbindungen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Altstadt[Bearbeiten]

Salzgässchen, Ecke Bieberer Straße
Das Markthäuschen am Wilhelmsplatz lädt zum „Ebbelwoi“ ein
Der Mainuferpark

Die historische Altstadt von Offenbach befindet sich in etwa im Gebiet der Straßen Schloßstraße, Französisches Gässchen, Sandgasse und Glockengasse, Kirchgasse, Schlossgrabenstraße, Ziegelstraße. Sie erstreckte sich vom Mainufer südlich zum Bereich der heutigen Berliner Straße bis etwa zur Höhe des Hugenottenplatzes und des heutigen Gebäudekomplexes „City-Center“. Später entstand die ab 1691[1] bebaute Herrnstraße, der östliche Bereich der Frankfurter Straße (Bebauung ab 1702), hier stand in Höhe Aliceplatz das Frankfurter Tor, danach kamen nur Wiesen und Äcker. Auch der Marktplatz und das Salzgässchen, sowie um 1700 als Friedhof angelegte Wilhelmsplatz und der Große Biergrund (1707).

Während des Zweiten Weltkrieges fiel beim schwersten Bombenangriff auf Offenbach am 18. März 1944 weite Teile der historischen Altstadt in Schutt und Asche.[3] Nach dem Krieg, besonders in den sechziger Jahren und am stärksten für den Bau der 1962 fertig gestellten Berliner Straße wurde ein Großteil der erhaltenen Altstadt-Gebäude niedergerissen. Das letzte Fachwerkhaus der Glockengasse wurde Anfang der neunziger Jahre zusammen mit dem alten Stadtbad für den heute stehenden Wohnkomplex abgerissen. Heute steht noch ein Fachwerkhaus in der Sandgasse 38 und das Pfarrhaus der Franz. Reformierten Gemeinde, welches jedoch fehlerhaft saniert wurde.

Mittelpunkt der historischen Altstadt war das im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigte und nach dem Krieg wieder aufgebaute Isenburger Schloss aus der Renaissance, (das neben dem Heidelberger Schloss) als der wichtigsten Renaissance-Bau nördlich der Alpen gilt. Am Schlossplatz befindet sich die heutige Hochschule für Gestaltung, eine bedeutende Designausbildungsstätte Deutschlands, in einem Gebäude das 1913 von Hugo Eberhardt entworfen wurde. Unmittelbar daneben ist die Rudolf-Koch-Schule, entworfen 1957 von Adolf Bayer. In der Schloßstraße stand die erste Bernard-Fabrik, welche 1999 in ein Wohnhaus umgebaut wurde.

Heute befinden sich in der Altstadt weitere Bildungsstätten, wie die Musikschule in der Hermann-Steinhäuser-Straße, die Jugendkunstschule in der Herrnstraße und in der Schloßgrabengasse die Gewerblich-technische Schulen.[4]

Einkaufsmöglichkeiten bietet das Toys'R'Us-Gebäude, zwischen Berliner Straße und Ziegelstraße, hier sind Parkhaus, Kiosk, Frisör und Einzelhändler unter einem Dach zu finden. Dieses Gebäude steht vor dem Abriss, inclusive des sich anschließenden „Feldherrenhügel“ mit dem Offenbach Schriftzug. Der an gleicher Stelle ab voraussichtlich 2019 entstehende Neubau wird ein modernes Kaufhaus, eine innenliegende Parkgarage mit Ausleihstation für E-Autos, Kindertagesstätte, Wohnungen enthalten. Auch wird es eine Öffnung des Sandweges zum Main hin geben.

Ursprünglich befand sich in diesem Gebäude der großzügige Neubau des Kaufhaus Bieberhaus,[5]. Später zog dieses jedoch wieder zurück in seine alten Räumlichkeiten in der Bieberer Straße. Am 22. Februar 2003 wurde das Kaufhaus endgültig geschlossen.

Eine weitere Einkaufsmöglichkeit in der Altstadt bietet der Wochenmarkt auf dem Wilhelmplatz. Er findet Dienstag, Freitag und Samstag statt. Aufgrund des reichen Sortiments an regionalen Produkten gehört der Markt zu den kulinarischen Attraktionen der Stadt. Im ehemaligen Marktwärterhäuschen ist heute ein Restaurant, das Gebäude steht unter Denkmalschutz. Rund um den Wilhelmsplatz gibt es noch einige Gastronomiebetriebe, hier kann, wie im Marktwärterhäuschen, im Sommer draußen gesessen werden um Offenbacher „Handkäse mit Musik“ oder Apfelwein zu genießen.

Einmal jährlich findet hier der Offenbacher Künstlermarkt statt. Neben dem vielfältigen Angebot an Acrylmalerei, Kunstkeramik, Skulpturen und Schmuck wird der Markt von einem bunten Bühnenprogramm begleitet.

Zur Erholung bietet sich das nahegelegene Mainufer an, es ist Teil des Main-Radweges und eine weitläufige Grünanlage, die zum Joggen und Radfahren genutzt wird, mit Spielplätzen und Sitzgelegenheiten, der Flohmarkt findet samstags (bis auf Messetage) hier statt. An der Carl-Ulrich-Brücke befindet sich ein großer Parkplatz, der für Kirmesveranstaltungen genutzt wird. In Höhe des Isenburger Schlosses legen Schiffe an und laden zu Main-Rundfahrten ein. Das Offenbacher Mainufer ist Teil des Main-Radweges. Einmal jährlich im Sommer wird das Mainuferfest veranstaltet (Fest der Vereine) mit buntem Kultur-, Musik- und Sportprogramm.

Stadtkern[Bearbeiten]

Die Westseite des Marktplatzes, rechts die Einmündung in die Frankfurter Straße
Der Hugonottenplatz, links außerhalb des Bildes das Kaufhaus C&A, im Rücken die Herrnstraße mit der Stadtkirche
Innenansicht Einkaufszentrum KOMM nach einem Entwurf von Novotny Mähner Assoziierte 2008–2009
Das Offenbacher Stadtforum neben der Französisch-Reformierten Kirche

Heute entspricht der Stadtkern nicht mehr dem der historischen Altstadt. Nach zahlreiche Modernisierungsmaßnahmen befindet sich der heutige Stadtkern nordwestlich davon, in einem Karee bestehend aus Waldstraße, Geleitsstraße, Kaiserstraße und Berliner Straße.

Das östliche Teilstück der Frankfurter Straße zwischen Marktplatz und Kaiserstraße ist knapp 400 Meter lang und ist als Fußgängerzone ausgewiesen. In diesem Bereich ist die Frankfurter Straße die zentrale Einkaufsstraße Offenbachs und Standort großer Kaufhäuser (Kaufhof, H & M, Woolworth, M.Schneider, C&A), zahlreicher Einzelhandelsgeschäfte und kleinerer Passagen, darunter das Musikhaus André und der Musikverlag Johann André mit seinem umfangreichen Musikarchiv.

Die Kreuzungen Herrnstraße und Aliceplatz/Stadthof liegen im Bereich der Fußgängerzone, ebenso wie der Platz der Deutschen Einheit.

In der Herrnstraße gibt es viele kleinere Einzelhändler wie Neues Bettenhaus, Blumengeschäfte, ein Eiscafé und die evangelische Stadtkirche oder der Eingangsbereich des Bekleidungsgeschäfts C&A.

Im Stadthof befindet sich unter anderem der Polizeiladen, der Südeingang des Rathauses, das Café am Rathaus, eine Bäckerei und eine Speisegaststätte. Sowohl die Bäckerei als auch die Gaststätte nutzen den, trotz Innenstadtlage, ruhigen Platz um mit Tischen und Stühlen zum Verweilen einzuladen.

Hier steht das Denkmal für die Krieh die Kränk Offebach-Geschichte am Stadthof/Frankfurter Straße vor der Löwenapotheke von Bonifatius Stirnberg. Auf dem neben dem Stadthof gelegenen Platz der Deutschen Einheit befindet sich ein Opferdenkmal.

Der Aliceplatz wurde 1768 angelegt, zeitweise hieß er Paradeplatz. Früher stand hier ein Kriegerdenkmal, welches 1957 entfernt wurde und heute auf dem Alten Friedhof an der Mathildenstraße steht. Heute ist der Aliceplatz ähnlich dem Stadthof angelegt. Hier befinden sich das Postamt, ein Handyladen, ein Kiosk, ein Eiscafé mit Außensitzplätzen, sowie ein Imbiss mit Stehtischen. Über viele Jahre befand sich das traditionsreiche Bekleidungsgeschäft Hassert an der Ecke Frankfurter Straße/Aliceplatz in einem Gebäude aus der Hugenottenzeit, dem sogenannten „Altfürstin-Haus“. Heute befindet sich darin ein Backshop. Der Aliceplatz, der Stadthof und die Frankfurter Straße vermitteln ein einheitliches harmonisches Straßenbild. Der Offenbacher Weihnachtsmarkt findet hier statt.

Südlich parallel zur Frankfurter Straße verläuft die Große Marktstraße (bis 1822 Judengasse), welche im Bereich zwischen Marktplatz und Aliceplatz auch zur Fußgängerzone gehört. Seitenstraßen sind die Mittelseestraße, sowie die Hintergasse. An der Hintergasse Ecke Große Marktstraße entstand 1729/30 die erste Synagoge Offenbachs, hier wirkte Salomon Formstecher. Die Große Marktstraße ist geprägt von vielen kleineren Geschäften, wie Boutiquen, Schuhgeschäft, Optiker oder Bäcker, Second Hand Laden.

Weiter westlich, im Bereich zwischen Geleitsstraße und Große Marktstraße stand über Jahrzehnte das Pressehaus Bintz (Offenbach-Post). Nach dessen Umzug in die Waldstraße wurde das Gebäude abgerissen um das neue Einkaufszentrum (KOMM[6]) zu errichten (Entwurf: Novotny Mähner Assoziierte 2008–2009). Hier wurden weitere 60 Geschäfte untergebracht. Im Zuge der Bauarbeiten, werden gleichzeitig Teile der Geleitsstraße saniert. Der Bereich der Eingänge am Aliceplatz und der Großen Marktstraße, sowie Kleine Marktstraße wird, wie der Stadthof und der Aliceplatz gepflastert und an die Fussgängerzone angeschlossen.

Nördlich parallel zur Frankfurter Straße verläuft das erste Teilstück der ab 1955 angelegten Berliner Straße durch die gesamte Innenstadt, vorbei am Toys'R'Us, der Sparkasse, der S-Bahn Station Marktplatz, City Tower und dem Rathaus. Der Rathausvorplatz mit der Skulptur Flamme Bernd Rosenheim, ist in den Bereich der Fußgängerzone integriert. Er wird unter anderem für den Weihnachtsmarkt genutzt.

Östlich davon führt die Herrnstraße über die Berliner Straße hinweg, vorbei an der Französisch-Reformierte Kirche zum in den 1990er Jahren errichteten Stadtforum. Auch dieser Bereich ist als Fußgängerzone gestaltet. Im Stadtforum befinden sich Laden, Büro- und Wohnbereiche. Im Bürobereich haben Anwälte, Notare, Steuerberater, einige Ärzte und eine Wohnungsbaugesellschaft Flächen angemietet. Im Ladenbereich sind unter anderem ein Copy Shop und ein Frisör untergebracht, für kulinarischen Genuss sorgt ein vietnamesisches Restaurant.

Bis zu seinem Abriss 1992 stand in diesem Bereich der Herrnstraße das 1887 eröffnete alte Stadtbad, das sich bis zur Kirchgasse erstreckte. Als eines der ersten Hallenbäder in Deutschland diente es später errichteten Hallenbädern als Vorbild. Erhalten ist leider nur noch das alte Portal, welches in den Neubau an der Ecke Herrnstraße/Kirchgasse integriert wurde.

Kulturelle Vielfalt bietet ein Stück weiter das Büsing-Palais mit angeschlossenem Lili-Park und Büsing-Park. Im Hauptbau finden die standesamtlichen Trauungen in beeindruckender Kulisse statt. In den Seitenflügeln des Palais sind das Klingspor-Museum sowie die Stadtbibliothek Offenbach untergebracht. Auch findet sich hier als Aussenanteilung des Standesamt das Trauzimmer in historischer Kulisse. Im Bücherturm der Stadtbibliothek finden regelmäßig Lesungen statt. Daneben bietet die Kinder- und Jugendbibliothek Veranstaltungen für junge Bücherfreunde an. Konzerte in und außerhalb der Bibliothek gehören ebenfalls dazu.

Zwischen Rathaus und Büsing-Palais liegt das denkmalgeschützte, 1958–1961 erbaute ehemalige Parkbad nördlich der Berliner Straße. Heute bildet dieses Gebäude das Foyer des Sheraton Offenbach Hotel, welches zudem direkt mit dem Büsing Palais verbunden ist und dessen Räumlichkeiten für private Feierlichkeiten und Tagungen vermietet.

Westlich davon grenzt der Büsing-Park mit dem Monopteros-Rundtempel und alter Baumsubstanz an das Palais an und reicht bis an die Kaiserstraße und die Berliner Straße. In nordöstlicher Richtung schließt sich direkt an den Büsing-Park der Lili-Park mit dem 2007 vollständig sanierten Lili-Tempel an. In den weitläufigen Parkanlagen beider Parks laden Bänke zum Verweilen ein.

Die NIO (Nahverkehr in Offenbach) bietet einen E-Fahrrad- und Elektroautoverleih an. Die Verleihstation im Stadtkern ist gegenüber der S-Bahn Station Marktplatz und daneben gibt es noch die Verleihstationen in Bieber, Lauterborn und Rumpenheim.

Innenstadtbereich[Bearbeiten]

Ehemalige Kaserne des 5. Grossherzoglich Hessischen Regiments 1914
Die Mainpark Anlagen im östlichen Innenstadtbereich
Die Mathildenschule um 1913
St. Paul, entworfen von Dominikus Böhm 1923/24

Der Innenstadtbereich umfasst die Bereiche um den Stadtkern und die Altstadt bis in Höhe Bismarckstraße und dem Hauptbahnhof im Süden, im Westen bis ungefähr in Höhe des Cinemaxx und im Osten bis zur Mathildenschule im Mathildenviertel – Bahnüberführung Bieberer Straße – Bismarckstraße.

Von der Altstadt kommend über die Mainstraße, die parallel verlaufende Berliner-/Biebererstraße oder die Ziegelstraße, liegt das Mathildenviertel im östlichen Innenstadtbereich. In der Ziegelstraße befindet sich noch ein Luftschutz-Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg. Das Viertel ist durch eine weitgehend geschlossen erhaltenen Wohnbebauung aus der Gründerzeit mit typischer drei- bis fünfgeschossiger Blockrandbebauung geprägt. Es herrscht eine überdurchschnittliche Einwohnerdichte mit einem hohen Anteil an Anwohnern mit Migrationshintergrund. Es finden sich hier Call- und Internetshops, zahlreiche kleinere Einzelhändler für Feinkost und ausländische Spezialitäten.

Hier befindet sich die 1905 erbaute Mathildenschule, sie ist eine Grund-, Haupt- und Realschule und Förderstufe (784 Schüler) und liegt östlich der Altstadt, in Nähe der in den 1970er Jahren auf dem Gelände der ehemaligen Gerberei J. Mayer & Sohn, errichteten Mainpark Anlagen. Die Mathildenschule beteiligt sich am Ganztagesschul-Programm des Hessischen Kultusministeriums. In den ersten Jahren bestand die Schule aus zwei getrennten Bereichen, einen für Jungen und einen für Mädchen. Namensgeberin der Schule ist Großherzogin Mathilde von Hessen. Das historische Schulgebäude wurde 1976 wegen starker Bodensetzungen abgerissen und durch einen Neubau ersetzt.

Schräg gegenüber, in der Bieberer Straße befinden sich in einem ehemaligen Kasernengebäude die Finanzämter Offenbach I & II und am Mathildenplatz das 1. Polizeirevier (das Gebäude wurde bis 1913 als Kunstgewerbeschule – Vorläufer der HfG – genutzt). Vom Mathildenplatz, vorbei an der Marienkirche, trifft die Bleichstraße auf die Wilhelmstraße.

In der Wilhelmstraße nahe dem Wilhelmsplatz befindet sich die Wilhelmschule. Sie ist eine Grundschule mit 270 Schülern und Vorklassen. Seit dem Schuljahr 2004/2005 führt die Wilhelmschule das Gütesiegel einer hochbegabungsfördernden Schule.[7] Die Schule bietet Ganztagsbetreuung an.

Weitere Gebäude und Plätze im östlichen Innenstadtbereich:

  • Mathildenplatz

In südlicher Umgebung

  • Justizzentrum mit dem Amtsgericht Offenbach
  • Martin-Luther-Park (Waldstraße Ecke Bleichstraße)
  • Christuskirche (Alt-katholisch)
  • Bunker Groß-Hasenbach-Straße
  • Hauptbahnhof,

und im westlichen Bereich der Innenstadt

  • Cinemaxx (ehemals Glockenbrot Bäckerei)
  • die Luisenstraße (ehemalige Kaiser-Friedrich-Quelle)

Architektur[Bearbeiten]

Das Toys'R'Us-Gebäude

Die vorindustrielle Bausubstanz ist heute nur noch an Einzelbauten erhalten, davon einige von überregionaler Bedeutung (Isenburger Schloss, Lili-Tempel, Hugenottenhäuser). Bauten der Industrialisierung stellen den überwiedenden Teil der historischen Bausubstands dar, wie Verwaltungsgebäude und Mietshäuser. Hierbei ist zu nennen ist das Goldpfeil-Gebäude, die von Hugo Eberhardt entworfene Verwaltung der Heyne-Fabrik. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde mit dem Bau der Berliner Straße eine große Ost-West-Achse geschaffen, die den Straßenverlauf in diesem Bereich geändert hat. Die verkehrliche Bedeutung dieser Straße prägt das Bild der Stadt, auch wenn sie nicht für die Struktur der Stadt repräsentativ ist. Deshalb wurde diese 1995 nach dem S-Bahn-Bau zur Allee aufgewertet. Nach wie vor befinden sich hier aber auch viele Bauten der 1970er Jahre, wie das Toys'R'Us-Gebäude, andere sind mittlerweile durch Neubauten ersetzt.

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Bierfest (wird seit 2017 nicht mehr durchgeführt)
  • Weinfest
  • Weihnachtsmarkt (erledigt)

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Artikelentwurf Dieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.