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Niddaroute

Brauchbarer Artikel
Aus Wikivoyage
Blick auf die Niddaquelle
Nidda bei Frankfurt
Niddamündung bei Höchst, rechts der Main

Die Niddaroute ist ein beliebter Radwanderweg in der Wetterau und im Rhein-Main-Gebiet. Als beliebter Tagesklassiker begleitet der Niddaradweg den Fluss von seiner Quelle im Vogelsberg bis zu seiner Mündung bei Frankfurt am Main-Höchst in den Main.

Die auch Niddaradweg genannte Strecke ist eine beliebte Tagesausflugsroute. Wer gemütlich radeln möchte bleibt im Unterlauf, wer routinierter unterwegs ist erkundet den Oberlauf am Vogelsberg. Mit den Freizeitbuslinien des Vogelsberger Vulkanexpresses mit Fahrradmitnahme gelangt man bequem auf die Höhe zum Hoherodskopf.

Streckenprofil

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  • Länge: 94km In der Kilonmetrierung der Streckenbeschreibung wurden die 4km vom Hoherodskopf zur Quelle mit eingerechnet. Dann 98km bis zu Mündung bei Frnakfurt-Höchst.
  • Ausschilderung: Vorhanden. rote Pyramide des Regionalpark Rhein-Main mit Schrifthinweis "Niddaroute"
  • Steigungen: Die Route ist lediglich im Vogelsberg sehr bergig. Ab Schotten weitgehend eben. Bei Talfahrt vom Hoherodskopf und Auffahrt mit dem Freizeitbus aber nicht so relevant. Klar: Das Fahrrad muss für die Teils steilere Gefällestrecke auf geschotterten Forstwegen sicher beherrscht werden.
  • Wegzustand: Ausbauzustand meist gut als Asphaltweg. Im Vogelsberg oberhalb Schotten teilweise auch Schotterwege im Forst.
  • Verkehrsbelastung: Außerorts meist verkehrsfrei geführt.
  • Geeignetes Fahrrad: Fahrrad mit mindestens 7-Gang-Naben- oder Kettenschaltung. Aufgrund der Steigungen ist aber ein Pedelec zweckmäßig. Wer vom Hoherodskopf nach Bergfahrt mit dem Bus nur bergab fährt kommt auch ohne Pedelec aus.
  • Familieneignung: Ab Schotten gegeben. Die Strecke ist ab hier für Familien tauglich. Eine richtige fast komplett verkehrsfreie Familienroute ist die Strecke zwischen Assenheim und Frankfurt-Höchst.
  • Inlinereignung: durchgehend nein, lokal im Unterlauf ab Assenheim gegeben.

Hintergrund

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Einzugsbereich der Nidda

Die Radroute wird durch den Zweckverband Regionalpark Niddaroute betreut. Diese wurde 2007 gegründet. Seit dem wurde die Route umfangreich ausgebaut (Hintergrundinfos). Offizieller Titel der Strecke ist "Niddaroute".

Hintergründe zum Fluss siehe auch Wikipediaartikel Nidda.

Vorbereitung

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Die Strecke lässt sich in einer sportlichen Tagestour absolvieren. Oder man teilt die Strecke auf zwei Tagestouren auf. Als Zwischeneinstieg bietet sich hier der 1 Bahnhalt Bruchenbrücken an. Hier hält die S-Bahn Frankfurt - Friedberg.

Karte
Karte der Niddaroute bzw. des Niddaradweg: Für die Darstellung der Anschlussstrecken bei den Ebenen "Radwege" anklicken.

Anreise

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Öffentliche Verkehrsmittel

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Freizeitbusse des Vogelsberger Vulkanexpress bis zum Hoherodskopf. Das Netz besitzt sternförmig mehrere Linien. Es werden auch Fahrräder transportiert. weitere Infos: vogelsberger-vulkan-express.de/

Fahrrad

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Über den Hessischen Radfernweg R 4 kann der Hohe Vogelsberg von Norden z.B. ab Alsfeld erreicht werden.

Da es sich um eine längere Streckentour handelt, am besten mit der Bahn anreisen bzw. den Freizeitbussen anreisen.

Streckenbeschreibung mit Sehenswürdigkeiten

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Hoherodskopf: Südwestblick an der Sommerrodelbahn Richtung Rhein-Main-Gebiet
360° Panorama eines Fischteichs im Oberwals. Öffnung der Bilddatei im 360-Grad-Modus.
Niddastausee
Nidda: Steinerne Niddabrücke mit Mühlrad
Florstadt-Staden: Seufzerbrücke (kein Zugang)
Florstadt-Staden: Ysenburg’sche Schloss
Unterhalb Bad Vilbel: Höhe Frankfurt-Eschersheim ist die Nidda bereits ein stattlicher Fluss.

Die Streckenbeschreibung beginnt am Hoherodskopf. Die Kilometrierung rechnet die 4 km von Hoherodskopf bis zur Niddaquelle mit ein. Daher weichen die Zahlen von der offiziellen Kilometrierung ab.

Zwischen Schotten und Gronau läuft der Hessische Radfernweg R4 auf der Strecke mit.

Vom Hoherodskopf zur Niddaquelle

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Vom Hoherodskopf führt eine Radroute nach Richtung Ulrichstein und am Landgrafenborn vorbei. Stand 02-2026 ist diese Strecke in Openstreetmap nur teilweise als "beschilderte Radroute" erfasst. Anhand der Marker hier im Text sollte sie aber nachvollzogen werden können. Die Route hat fast nur mittleres Gefälle. Sie verläuft größtenteils auf gut fahrbaren, geschotterten Fahrwegen im Oberwald.

  • Km 0: 1 Hoherodskopf - Treffpunkt der Freizeitbuslinien des Vulkanexpress. Touristenzentrum im Hohen Vogelsberg mit Gastronomie usw. Schöner Blick in die Wetterau. Vom Hoherodskopf sich an die Radwegweiser Richtung Ulrichstein halten.
  • Vom 1 Abzweig an der Landstraße führt ein beschilderter Weg westlich am Taufstein vorbei. Am 2 Beginn des Treppenwegs zum Taufstein , kann man kurz das Fahrrad parken und zu Fuß den Aussichtsturm erklimmen. Das Bauwerk ist frei zugänglich. Bei guter Sicht hat man von oben einen Fernblick auf die umliegenden Gebierge. Hier finden sich auch Blockfelder bzw. Blockhalden aus Granit.
  • Über den 2 Wanderparkplatz Heide kommt man zum 2 Breungeshainer Moor (Bank am Weg).
  • 3 Abzweig Geiselstein - Wer möchte kann die Granitklippe des 3 Geiselstein besuchen. Die letzten 50m auf die Kuppe sind Fußweg. Ausblick gibt es allerdings keinen. Die Felsen liegen komplett im Wald.
  • Km 4: 4 Landgrafenborn - Der Landgrafenborn ist die erste Niddaquelle. Laut Wikipedia würde das Wasser aber ohne das Offenhaltens des Grabens der Weser zufließen. Mit dem vor langer Zeit angelegtem künstlichen Graben fließt das Wasser der Nidda und damit dem Rhein zu.
  • 4,1 5 Niddaquelle - Ein Waldpfad führt weniger Meter weiter zur "benannten Niddaquelle". Hier findet sich eine Schutzhütte.

Niddaquelle bis Nidda

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~ ~> Von der Niddaquelle geht es Schotterwegen abwärts. Nach Querung der Landstraße kommt man an ein paar Fischteichen vorbei. Am Waldrand oberhalb Rudingshain ergeben sich Ausblicke. Ab hier fährt man auf Asphalt. Es geht nun steiler in den Ort Rudingshain hinab.
Hinter Rudingshain muss man noch einmal einen Hügel bergauf strampeln. Aber um so steiler geht es dann auf Asphalt nach Schotten hinein.
  • Km 16: 6 Niddastausee - Bademöglichkeiten.
  • Km 29: 2 Nidda - Kurbereich in 3 Bad Salzhausen (2km abseits der Route)

Nidda bis Niddatal-Assenheim

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  • Km 40: 5 Dauernheim
NSG Nachtweid mit Vogelbeobachtungshütte
NSG Nachtweid: Beobachtungshütte an der Niddaroute
~ ~> Südlich Dauerheim kommt man am 7 NSG Nachtweid mit Vogelbeobachtungshütte vorbei. Hier wurde auf einem künstlichen Hügel eine Vogelbeobachtungshütte errichtet. Der Blick geht auf einem künstlich angelegten See.
  • Km 44: 6 Staden - Sauerbrunnen, laut Wikipedia "extrem saures, aber trinkbares Quellwasser". Im Ort abseits der Route: Seufzerbrücke (nicht öffentlich zugänglich), Reste der Burg Staden: Torturm und Ysenburg’sche Schloss mit Hotel und Restaurant.
→ Anschluss Limes-Radweg
  • Km 47: 7 Nieder-Florstadt - Querung der Bundesstraße per Ampel, Verpflegungsmöglichkeiten (u. a. Lebenmmittelmärkte Norma und REWE)
~ ~> Südlich Nieder-Florstadt geht es auf Asphaltwegen Direkt am Fluss entlang. Vor Assenheim unterquert die Strecke die 1 Niddabrücke Assenheim . Über die große Talbrücke führt die Bahnstrecke Friedberg–Hanau.

Niddatal-Assenheim bis Frankfurt-Höchst

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Das Grüngürteltier
Grüngürteltier an der Zufahrt zum alten Flugplatz Bonames
  • Km 52: 8 Niddatal-Assenheim - Bahnanschluss an die Strecke Friedberg - Hanau. Wer S-Bahnanschluss haben möchte kann die 2km entfernte Stadt Bruchenbrücken anfahren. In Assenheim gewinnt der Fluss an Größe: Die aus dem Taunus kommende Wetter mündet hier. Die 4 Wettermündung kann auf einem kurzen Abstecher angefahren werden. Am anderen Ufer steht die Statue "Die Hüterin der Gewässer".
~ ~> Südlich Assenheim geht es durch die weiten Niddawiesen direkt am Fluss entlang. Wer möchte kann bei Km 55 einen Abstecher nach 9 Ilbenstadt machen. 500m abseits im Ort findet sich das ehemalige 1 Kloster Ilbenstadt . Die Kirche wird im Volksmund auch "Wetterauer Dom" genannt.
  • Km 65: 10 Karben - Hier finden sich am Bürgerzentrum Einkehrmöglichkeiten, Rastmöglichkeiten mit Bänken, eine E-Bike Ladestation und östlich der Nidda ein Spielplatz.
  • Km 76: 12 Bad Vilbel - Schön gestaltes Niddaufer mit Parkanlage, Ruine der Burg Vilbel, Musuem "Lebendiges Römer-Mosaik", Niddaplatz mit Gebäude der Stadtbibliothek Bad Vilbel als Flussbrücke, diverse Einkehrmöglichkeiten in der Stadtmitte (Frankfurter Straße)
~ ~> Unterhalb von Bad Vilbel rücken die Siedlungen näher an den Fluss heran. Da man direkt im Grünzug an der Nidda radelt bleibt es recht grün. Bei Km 82 findet sich der 8 Alte Flugplatz Bonames . Das Naherholungsgebiet mit Feuerwehrmuseum und Cafe lädt zur Pause ein. Hier findet sich auch eine Statue des 2 Grüngürteltier .

Sicherheit

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Auch beim Radwandern kann ein Fahrradhelm die Schwere von Kopfverletzungen bei Stürzen entscheidend mindern (siehe z.B. auch dieser Fachartikel zum Thema).

Im unteren Bereich der Niddaroute ist die Strecke an schönen Ausflugstagen hoch frequentiert. Hier bitte auf Fußgänger Rücksicht nehmen. Bei Gegenverkehr bitte nicht zum Überholen in der Mitte durchquetschen. Bitte frühzeitig klingeln und erst dann vorbeifahren wenn klar ist, dass man als Radfahrer wahrgenommen wurde. Dabei mit mäßiger Geschwindigkeit mindestens 0,75 m, besser einen guten Meter Seitenabstand zu den Fußgängern einhalten.

Weiter geht's

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  • Mainradweg flussabwärts Richtung Mainz oder fluassaufwärts nach Frankfurt Stadtmitte

GPS-Daten

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Literatur- und Kartenhinweise

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