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Kanonenbahn-Radweg

Vollständiger Artikel
Aus Wikivoyage
Strecke am Mühlenberg-I-Tunnel
Der Küllstedter Tunnel ist mit 1530m der längste Radtunnel Deutschlands.

Der Kanonenbahn-Radweg ist ein rund 30km langer Bahnradweg im thüringischen Eichsfeld. Die Strecke führt von Dingelstädt bis ins Werratal bei Frieda. Dabei geht es von Thüringen über die ehemalige innerdeutsche Grenze nach Hessen.

Als Highlihghts werden fünf imposante Tunnel durchfahren. Darunter findet sich der Küllstedter Tunnel, der mit 1530m der längste Radtunnel Deutschlands ist. Je nach Sichtweise kann der Bahnradweg durchaus zu den schönsten Radwegen in Deutschland gezählt werden. Wikipedia schreibt korrekt: Das Besondere am Kanonenbahn-Radweg ist die einmalige Wegführung weitab vom Straßennetz mit historischen Bauwerken in einem der schönsten Naturräume des Eichsfeldes.[1] Für den langen Küllstedter Tunnel auch an warmen Sommertagen einen warmen Pullover oder eine leichte Jacke nicht vergessen.

In Kombination mit Rad und Bahn bietet sich per E-Bike und Tourenrad eine gemütliche Tagestour als Strecke vom Bahnhof Silberhausen bei Dingelstädt bis zum Bahnhof Eschwege an. In dieser Richtung verläuft die Strecke weitgehend bergab.

Die Route lässt sich mit Rad und Bahn als Tagesausflug ab Erfurt, Göttingen oder auch Kassel absolvieren. Über Mühlhausen ist eine attraktive Wochenendtour in 2 Tagen möglich.

Wer möchte kann den attraktivsten Streckenteil auch per Fahrraddraisine ab Lengenfeld unterm Stein befahren.

Streckenprofil

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Routenlogo
  • Länge: 32km, Tagestour Bf Silberhausen bis Bf Eschwege: 43km
  • Ausschilderung: ist vorhanden. Das Routenlogo zeigt einen Tunnel, eine Bahnlinie und den Schriftzug "Kanonenbahn-Radweg".
  • Steigungen: Von Dingelstädt bis Eschwege geht es weitgehend bergab. Lediglich bei Lengenfeld muss mit einer Steigung im Ort das Viadukt umfahren werden.
  • Wegzustand: Der Kanonenbahnradweg ist komplett in Asphalt ausgebaut und damit tauglich für das Rennrad.
  • Verkehrsbelastung: Außerorts meist verkehrsfrei geführt.
  • Geeignetes Fahrrad: Fahrrad mit am Besten 7-Gang-Naben- oder Kettenschaltung.
  • Familieneignung: direkt auf dem Bahnradweg sehr gut. Die unteren Streckenteile zwischen Lengenfeld und Frieda verlaufen in Orten teilweise auf Straßen. Die Gesamttour ist geeignet für Kinder ab 10 Jahren, die selbständig sicher im Verkehr mit Kfz radeln können.
  • Inlinereignung: durchgehend nein, aber direkt auf dem Bahnradweg gegeben. Einstieg hier am besten Parkplatz ehem. Bahnhof Dingelstädt.

Hintergrund

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Verlauf der Kanonenbahn
Infotafel an der Route: Historisches zur Kanonenbahn (in der maximalen Bildvergrößerung auf Commons lesbar)

Der Kanonenbahnradweg trägt diesen martialisch klingenden Namen, weil er auf einer ehemaligen militärstrategischen Eisenbahnstrecke verläuft.

Der Radweg zwischen Dingelstädt und Frieda folgt einem Abschnitt der historischen Kanonenbahn. Diese strategische Eisenbahnverbindung wurde in den 1870er-Jahren nach dem Deutsch-Französischen Krieg gebaut, um Truppen und Material möglichst unabhängig von großen Städten und stark frequentierten Hauptstrecken in Richtung der Westgrenze verlegen zu können.

Um eine gleichmäßige, für Militärzüge geeignete Streckenführung zu erreichen, wurden erhebliche Erdarbeiten ausgeführt: lange Dämme, tiefe Einschnitte sowie mehrere größere Brückenbauwerke prägen bis heute das Bild. Die vergleichsweise geringe Steigung kommt heute dem Radverkehr zugute.

Im Abschnitt Eschwege - Dingelstädt war die Strecke bereits seit 1945 unterbrochen. Am 3. April 1945 sprengte die Wehrmacht auf dem Rückzug den Friedaviadukt. Ziel war es den Vormarsch der Alliierten zu erschweren.

Nach dem Zweiten Weltkrieg geriet die Strecke durch die deutsche Teilung ins Abseits. Mit der Wiedervereinigung entfiel zwar die Grenzlage, doch wirtschaftlich lohnte sich ein durchgehender Eisenbahnbetrieb nicht mehr. Der Abschnitt auf Westdeutscher Seite wurde schrittweise stillgelegt.

Auch der Personenverkehr zwischen Silberhausen und Geismar wurde zum 1. Januar 1993 eingestellt. Bereits im August 1984 ergab eine Brückenprüfung am Lengenfelder Viadukt bauliche Mängel. Der Betrieb der Brücke wurde daraufhin bis zum 31. Dezember 1992 befristet. Laut Wikipedia lagen die Sanierungskosten damals bei 15 und 20 Millionen DM . Dieser Betrag war nicht wirtschaftlich. So plante man den Abriss der Brücke. Mit der Ausweisung des Bauwerks als Denkmal wurde der Abriss verhindert.

Der Eichsfelder Kanonenbahnverein eröffnete hier am 15. Mai 2006 eine Draisinenstrecke. Zwischen 2006 und 2012 nutzen 170.000 Gäste das Angebot.

Heute nutzt der 2017 bis 2019 erbaute, weitgehend steigungsarme Radweg ebenfalls die ehemalige Bahntrasse. Er verbindet landschaftlich reizvolle Bereiche des Eichsfelds und des Werratals und bietet durch die großzügige Linienführung sowie die erhaltenen Ingenieurbauwerke einen Eindruck vom ursprünglichen Charakter der Strecke.

weitere Hintergrundinfos zur Bahnlinie siehe hier im Wikipediaartikel Kanonenbahn.

Vorbereitung

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Karte Kanonenbahn-Radweg

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Karte
Karte des Kanonenbahn-Radweg: Für die Darstellung der Strecke bei den Ebenen "Radwege" anklicken (Kürzel KAN)

Mit Rad und Bahn bietet sich eine gemütliche Tagesstreckentour vom Bahnhof Silberhausen bis zum Bahnhof Eschwege an. In dieser Richtung führt die Strecke weitgehend abwärts.

Wie bereits in der Einleitung erwähnt lässt sich die Strecke mit Rad und Bahn als Tagesausflug ab Erfurt, Göttingen oder auch Kassel absolvieren.

Reisezeit

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Beste Reisezeit ist von Mai bis September. Je nach aktueller Witterung finden sich auch im April und Oktober schöne Radreisetage.

Übrigens auch in der Warmen Jahrenzeit einen warmen Pullover oder eine dünne Jacke mit nehmen. Im langen Küllstädter Tunnel herrschen auch an heißen Hochsommertagen nur 10 bis 12 Grad Celsius.

Mehrtagesvarianten

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Kanonenbahn-Radweg und Unstrut-Radweg

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Ab Eschwege eignet sich der Kanonenbahn-Radweg ideal als Radanreise zur Unstrutquelle. Die Erste Etappe auf dem Unstrut-Radweg verläuft dann bis Mühlhausen.

In der Altstadt von Mühlhausen.

Zweitagesrunde zwischen Eschwege und Mühlhausen

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Für die folgende Zweitagesrunde lohnt auch eine längere Bahnanreise. Denn es gibt viel zu sehen. Als Einstiegspunkte eignen sich sowohl Eschwege, wie auch Mühlhausen. Wer eine längere Zugfahrt hat, für den bietet sich eine erste Übernachtung bereits am Einstiegspunkt an.

  • 1. Etappe: Eschwege – Unstrut-Werra-Radweg – Mühlhausen (etwa 55km) - Von Eschwege dem Werraradweg bis vor Treffurt folgen. Hier auf den Unstrut-Werra-Radweg abbiegen. Die Strecke ist in großen Teilen nun ebenfalls ein Bahnradweg. Der Ausbauzustand aber meist Schotter. Landschaftlich schön geht es über den Hainich nach Mühlhausen. Hier wird eine Übernachtung eingelegt. Das historische Mühlhausen hat viel zu bieten. Nachmittag oder Abends unbedingt einen Rundgang durch die Altstadt unternehmen.
  • 2. Etappe: Mühlhausen – Unstrut – Kanonenbahn-Radweg – Eschwege (etwa 65km) - Ab Mühlhausen den Unstrut-Radweg flussaufwärts bis zur Unstrutquelle. Dann bei Kefferhausen auf den Kanonenbahn-Radweg auffahren. Rückfahrt, wie hier im Artikel beschrieben, nach Eschwege.

Erlebinsdraisine

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Mit der Fahrraddraisine über das Lengenfelder Viadukt.

Wer möchte kann die Kanonenbahn auch per Fahrraddraisine bzw. Raddraisine entdecken. Das Angebot wird unter dem Namen "Erlebinsdraisine" vermarktet. Die Anreise erfolgt nach Lengenfeld unterm Stein. Vom Draisinenbahnhof stehen drei Tourenvarianten zur Auswahl.

Für einen Tagesausflug empfhielt sich Strecke eins bis Küllstedt (26 km hin und zurück). Auf diesem Streckenabschnitt geht es über das Lengenfelder Viadukt und durch die fünf Tunnel des Kanonenbahnradwegs. Am ehemaligen Bahnhof Küllstedt findet sich Gastronomie für eine Einkehr.

Die Draisinen fassen vier bis sieben Personen. Zwei Personen treten vorne. Am Streckenende gibt es eine Dreheinrichtung, mit der die Draisine gewendet werden muss. Es sind auch "Pedelecdraisinen" mit Elekrounterstützung im Angebot.

Weitere Infos siehe erlebnis-draisine.de.

Anreise

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Öffentliche Verkehrsmittel

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Mit Rad und Bahn bietet sich eine Tagestour vom 1 Bahnhof Silberhausen bis zum 2 Bahnhof Eschwege an. In dieser Richtung führt die Strecke weitgehend abwärts.

Der Bahnhof Silberhausen wird von Regionalexpresszügen aus Kassel-Wilhelmshöhe, Göttingen und Erfurt angefahren. An allen drei Bahnhöfen besteht Anschluss an den Fernverkehr.

Wer von Erfurt aus anreist benötigt keine Fahrradkarte. In Thüringen kann das Fahrrad kostenlos mitgenommen werden. Ab Göttingen ist eine Fahrradtageskarte notwendig. Aus Kassel ist zwar im NVV, wie im gesamten Nahverkehr in Hessen, die Radmitnahme kostenlos. Aber der Zug von Kassel nach Erfurt quert nördlich Bahnhof Eichenberg ein Stück niedersächsisches Gebiet. Daher muss bei der Anreise ab Kassel nach Silberhausen eine Fahrradtageskarte für den Nahverkehr gelöst werden.

Fahrrad

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Dingelstedt kann ab Mühlhausen über den Unstrut-Radweg erreicht werden.

Laut OpenStreetMap findet sich direkt am Streckenbeginn bei Dingelstädt ein kostenfrei nutzbarer 3 Parkplatz .

Wer die Strecke ab Eschewege in Angriff nehmen möchte, kann den großen 4 Parkplatz Festplatz Werdchen nutzen. Dieser Platz ist kostenfrei nutzbar. Über die Tränenbrücke (hier das Rad schieben) gelangt man nach wenigen hundert Metern zum Werratal-Radweg. Vor Frieda auf den R5 wechseln. Der R5 führt zum Beginn des Kanonenbahn-Radwegs in Frieda.

Wer mit dem Auto & Rädern anreist kann einfach auch nur von Dingelstädt bis Lengenfeld fahren. Hier endet das interessanteste Stück des Bahnradwegs. Die Streckentour auf dem Bahnradweg in Hin und zurück ist etwa 40km lang.

Streckenbeschreibung mit Sehenswürdigkeiten

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Im Folgenden wird eine attraktive Streckentour vom Bahnhof Silberhausen bis Bahnhof Eschwege beschrieben.

1. Teilabschnitt Bf Silberhausen – Lengenfeld unterm Stein (etwa 24km)

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Km 0: Bahnhof Silberhausen - Beginn der abwechslungsreichen Tagestour.

~ ~> Vom außerhalb gelegenen Bahnhof geht es in den Ort 1 Silberhausen . Im Dorf rechts Richtung Dingelstedt halten. Außerorts gibt es an der Landstraße eine Radweg.
In 2 Dingelstädt am 1 Verzweig der Radwegweisung Verzweig der Radwegweisung Richtung Frieda halten. Hier findet sich auch das erste mal das Logo des Kanonenbahn-Radwegs. 22km sind es laut Radwegweisung bis Lengenfeld unterm Stein.

Km 3: 2 Routenverzweig am ehem. Bahnhof Dingelstädt - Hier beginnt der Bahnradweg. Von Leinefelde kommend stößt hier der Unstrut-Hahle-Radweg auf den Kanonenbahn-Radweg. 31km zeigt die Radwegweisung bis Frieda im Werratal an. Zwischen Dingelstedt und Lengenfeld unterm Stein wird der Radweg vom Gleis der Draisinenbahn begleitet (erlebnis-draisine.de).

ehem. Bahnhof Dingelstädt
~ ~> Nun kommt das typische Gefühl beim Bahntrassenradeln auf: Man kann einfach weitgehend geradeaus radeln. Bei Km 3,5 muss noch eine Landstraße gequert werden. Aber dann ist der Bahnradweg auf den nächsten 19km komplett frei von Straßenquerungen.
Wer möchte kann über den 3 Abzweig "Kefferhausen Nord" einen Abstecher zur 1 Unstrutquelle machen (knapp 4km einfach mit 30 Höhenmetern).
Wer von Lengenfeld kommt kann für den Besuch der Quelle den 4 Abzweig "Kefferhausen Süd" nutzen.
Kanonenbahnradweg am ehem. Bahnhof Küllstedt
Die fünf Tunnel der Strecke:
Die Kalktuffquelle am Heiligenberg.

Km 11: 5 Abfahrt am ehem. Bahnhof Küllstedt - Hier kann die Route Richtung Küllstedt und Büttstedt verlassen werden: Rastplatz mit Wetterschutz, kleiner Spielplatz, 1 Gaststätte Lindenhof (Öffnungszeiten Mi-So 11-20 Uhr laut Openstretmap).

~ ~> Jetzt kommt der interessanteste Teil des Bahnradweg: Bis Lengenfeld werden gleich fünf Tunnel gequert. Darunter ist der 5 Küllstedter Tunnel mit 1530m der längste Radtunnel Deutschlands. Im Küllstedter Tunnel wurden zur Sicherheit vier Notruftelefone installiert. Aufgrund des ehemals zweigleisigen Ausbaus der Kanonenbahn besitzen die Tunnel einen großen Querschnitt. Die automatisch beleuchteten Tunnel werden vom Radweg und dem Draisinengleis gemeinsam genutzt. Beachtenswert ist auch die 2 Kalktuffquelle am Heiligenberg .
Blick von der Nordseite der Bahnbrücke auf Lengenfeld
Blick von der Südseite des Bahnviadukts auf Lengenfeld

Km 22,5: 6 Ende des Bahnradwegs in Lengenfeld unterm Stein - Schutzhütte

~ ~> Von Ende des Bahnradwegs geht es steil auf Nebenstraßen in den Ort 3 Lengenfeld unterm Stein hinunter. Das oberhalb des Orts liegende Schloss Bischofstein wird als Pflegeheim genutzt. Die Anlage ist nicht zugänglich. Im Ort steht das bekannte 1 Bahnviadukt . Das Bauwerk ist 244m lang und 24m hoch. Aus Sicherheitsgründen ist das Bauwerk nicht für den Rad- und Fußverkehr zugänglich. Es darf lediglich mit Draisinen befahren werden. Aber auch von unten im Ort ist der Anblick imposant.
Mit einer mäßigen Steigung wird der Draisinenbahnhof Lengenfeld unterm Stein erreicht.

2. Teilabschnitt: Lengenfeld unterm Stein – Bf Eschwege (etwa 19km)

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Draisinenbahnhof Lengenfeld unterm Stein
Radwegekirche in GRoßtöpfer

Km 24: 7 Draisinenbahnhof Lengenfeld unterm Stein - Der Draisinenbahnhof ist der Startpunkt des zweiten Teilstücks der Tour. Imbiss in der Saison im Bahnhof, Startpunkt der Draisinen, Info: erlebnis-draisine.de)

~ ~> Die Strecke begleitet den kürzeren Ast der Draisinenbahn Richtung Geismar. Vom Ende das Bahnradwegs rasante Abfahrt hinunter an die Frieda. Über Wirtschaftswege wird das Dorf 4 Geismar erreicht. Gut ausgebaute Wege führen nach Großtöpfer

Km 31: 5 Großtöpfer - Die evangelische 1 Kirche "Der gute Hirte" ist seit 2012 eine Radwegkirche. Der Vorraum der Kirche ist geöffnet. Es gibt Trinkwasser. Vor der Kirche ein Picknickplatz. In einer alten Telefonzelle findet sich ein Büchertauschkasten. Im Sommerhalbjahr wird Sontags teilweise das "Waffel-Cafe" veranstaltet. Neben der Kirche steht der Gutshof Vogt mit Hofladen und Übernachtungsmöglichkeit.

~ ~> Von Großtöpfer ist es auf einen schönem Talradweg nicht mehr weit nach Frieda. Unterwegs kommte man am ehemaligen Standort des 8 Friedaviadukt vorbei. Der Bau wurde 1945 von der Wehrmacht auf ihrem Rückzug gesprengt. Es stehen nur noch beide Widerlager und der Bahndamm.

Km 36: 6 Frieda - Im Ort endet der Kanonenbahnradweg an der Kirche. Hier auf den Hessischen Radfernweg R5 Richtung Eschwege wechseln.

Blick vom Bismarckturm auf Eschwege
~ ~> Von Frieda radelt man über die Werra und dann in die Weite des Werratals. In der Ferne grüßen die Leuchtenberge. Auf dem Großen Leuchtenberg steht der 1 Bismarckturm mit schöner Panoramarundsicht über das Eschweger Becken.

Km 40: 9 Eschwege Felsenkeller - Wer möchte kann von hier zu Fuß zum Großen Leuchtenberg mit Bismarckturm wandern (frei zugänglich zwischen März bis November). Alternativ ist es auch möglich den Turm von Eschwege aus über geschotterte Fahrwege anzufahren. Bis um 2022 gab es am Felsenkeller einen beliebten Biergarten. Stand 2026 scheint es keine Bewirtung mehr zu geben.

Fachwerkromantik am Marktplatz Eschwege. Das Motiv ist von 2009. Mittlerweile wurde der Platz umgestaltet und der Parkbereich verkleinert.

Km 40: 7 Eschwege , Marktplatz in der Altstadt - Eschwege besitzt eine schmucke Fachwerkaltstadt. Es bestehen viele Einkehrmöglichkeiten. Gut zu wissen: Auf dem Weg vom Marktplatz zum Bahnhof findet sich eine 1 öffentliche Toilette .

Km 43: Bahnhof Eschwege - Ende einer erlebnisreichen Tagestour. Es besteht Zuganschluss nach Göttingen und Bebra. Wer mit dem Fahrrad zurück nach Kassel möchte fährt am besten über Bebra. Hier gibt es Aufzüge. Der Bahnhof Eichenberg besitzt Stand 02-2026 keine Aufzüge. Zurück nach Erfurt geht es über Bebra und Eisenach.

Sicherheit

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Auch beim Radwandern kann ein Fahrradhelm die Schwere von Kopfverletzungen bei Stürzen entscheidend mindern (siehe z.B. auch dieser Fachartikel zum Thema).

Weiter geht's

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GPX-Daten

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  • Streckenverlauf Kanonenbahn-Radweg als GPX-Track von Openstreetmap zum Herunterladen / Download als GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org. Es kann die Richtung der GPX-Daten gewählt werden. Ferner kann hier auch ein Höhenprofil eingesehen werden.

Literatur- und Kartenhinweise

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Vollständiger Artikel
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Einzelnachweise

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  1. Wikipediaartikel Kanonenbahn-Radweg Absatz Sehenswürdigkeiten_an_der_Strecke (Stand 28. Februar 2026) - abgerufen 28. Februar 2026