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Ismant el-Charāb

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Ismant el-Charāb ·إسمنت الخراب
Kellis · Κελλις
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Ismant el-Charab (auch Ismant/Ismint/Asmant/Esment el-Kharab/el-Charab, Smint, griech. Kellis, arabisch: ‏إسمنت الخراب‎, Ismant al-Charāb, „das in Ruinen liegende Ismant“) ist eine archäologische Stätte im Osten der ägyptischen Senke ed-Dāchla, etwa 5 Kilometer ostsüdöstlich vom Dorf Ismant entfernt. Für die Stätte dürften sich Archäologen interessieren. Da das Areal noch wissenschaftlich untersucht wird, sollte man die Besichtigung mit der Tourist-Information in Mūṭ oder dem Grabungsteam abstimmen.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die archäologische Stätte von Ismant el-Charāb ist etwa 800 Meter südlich der Fernverkehrsstraße von Balāṭ nach Mūṭ gelegen. Sie befindet sich auf einer natürlichen Tonerde-Terrasse und misst etwa 1050 Meter (Ost–West) × 650 Meter. Wie Scherben anzeigen, wurde das Gelände bereits seit dem Mittelpaläolithikum (vor über 40.000 Jahren) besiedelt. Die heutigen Überreste stammen aus der römischen Zeit zwischen dem ersten und vierten nachchristlichen Jahrhundert. Das Dorf mit seinen Tempeln und Wohngebäuden, das griechisch Kellis (Κελλις) genannt wurde, gehörte zum Verwaltungsbezirk von Mothis (Mūṭ). Wichtigster Wirtschaftszweig war die Landwirtschaft. Schon seit koptischer Zeit wurde als Ortsname Smne (Ⲥⲙⲛⲉ) oder Smint (Ⲥⲙⲛⲧ) verwendet.[1] Daraus leitete sich zuerst der arabische Name Smint (arabisch: ‏سمنت‎) ab, aus dem später Ismant wurde.

Der Tempel für den Gott Tutu ist das früheste Bauwerk in dieser Siedlung. Er befindet sich im Westen des Grabungsgeländes. Im Tempel ist als erster römischer Kaiser Nero (Regierungszeit 54–68) inschriftlich auf einer Statuenbasis überliefert. Erweitert und dekoriert wurde der Tempel unter Hadrian (Regierungszeit 117–138) und Pertinax (Regierungszeit 193).

Der Tempel war dem altägyptischen Sonnen- und Schöpfungsgott Tutu (griechisch Tithoes), seiner Mutter, der Göttin Neith, und seiner Gefährtin Tap(a)schai (auch Tanetpaschai, „die zum Schicksal Gehörige“) geweiht. Der Gott Tutu ist erst seit der 26. Dynastie in Kalābscha belegt und der hiesige Tempel der einzige ihm geweihte. Dargestellt wird Tutu entweder als Sphinx oder menschengestaltig. Die Göttin Tapschai ist nur in diesem Tempel belegt und trägt als ihre Attribute Hörner, Sonnenscheibe und zwei Straußenfedern auf dem Kopf. Tutu und Tapschai verkörpern in diesem Tempel zudem den König und die Königin von Ober- und Unterägypten. Der Gott Tutu wurde auch in den Gräbern von Qārat el-Muzawwaqa dargestellt.

Nördlich und südlich des Tempelkomplexes befinden sich mehrere Mausoleen. Im Osten des Grabungsareals wurden Verwaltungs- und Wohngebäude angelegt. Im Südosten befinden sich zwei Kirchen, die den Keramik- und Münzfunden zufolge zwischen dem Beginn und dem Ende des 4. Jahrhunderts errichtet wurden.

Kultbetrieb im Haupttempel gab es bis in die Mitte des 4. Jahrhunderts. Im Verlauf des 4. Jahrhunderts wurde das Christentum Schwerpunkt des religiösen Lebens. Die hier errichteten Kirchen zählen zu den frühesten Kirchenbauten Ägyptens. Am Ende des 4. Jahrhunderts wurde die Siedlung verlassen. Der Grund ist unbekannt. Denkbar wären Wasserknappheit oder das Herannahen von Sanddünen. Diese Ort wurde später nie wieder besiedelt, was natürlich einen Glücksfall für die Archäologen darstellt. In arabischer Zeit wurde der Ort Ismant etwa 5 Kilometer weiter westlich neu errichtet. Der ägyptischen Historiker Ibn Duqmāq (1349–1407) nannte beide Ortschaften in seiner Liste von 24 Ortschaften der Senke. Die hiesige Ortschaft nannte er Smint el-qadīma (arabisch: ‏سمنت القديمة‎, „das alte Smint“) und erwähnte, das in seiner Nähe Reis angebaut wurde.[2]

Die archäologische Stätte wurde erstmals 1819 vom Italiener Bernardino Drovetti (1776–1852) unter dem Namen Smint el-Ḥamrāʾ (arabisch: ‏سمنت الحمراء‎, „das rote Smint“) wegen der vorherrschenden Farbe der Tonerde genannt.[3] Der Brite John Gardner Wikinson (1797–1875), der die Senke 1825 besuchte, berichtete über ein großes Steingebäude [den Tempel des Tutu] mit einem Steintor, über eine Kapelle, die mit Quadraten und Blumen bemalt war, und über große Lehmgrabkapellen mit Pilastern an der Fassade und gewölbten Decken aus römischer Zeit.[4] Der Brite Hugh John Llewellyn Beadnell (1874–1944) kartographierte den Ort.[5]

Holztäfelchen mit koptischem Text, archäologisches Museum von el-Chārga

Der deutsche Orientalist Bernhard Moritz (1859–1939) berichtete 1900 von seiner Exkursion in die Libysche Wüste, dass er in Ismant el-Charāb zahlreiche Wohnbauten, herum liegende Steinquader und mehrere Grabkapellen vorgefunden hatte. Wegen fehlender Werkzeuge konnte er die größte Grabkapelle nur teilweise freilegen und fand mehrfarbige Wanddarstellungen.[6] Am 14. Mai 1908 wurde die Stätte vom US-amerikanischen Ägyptologen Herbert Eustis Winlock (1884–1950) aufgesucht.[7] Er beschreibt die Grabkapellen, insbesondere die größte, und dokumentiert die auch schon von Moritz gefundenen Wanddarstellungen von Gabenträgern im altägyptischen Stil, die heutzutage aber verloren sind. Er glaubte, nur Grabbauten aus römischer Zeit vorzufinden, sogar ein Grab aus Sandstein findet er. Zu den Funden zählten Keramik, Fayence und Glas.

Nach dem Besuch durch den Briten William Joseph Harding King (1869–1933)[8] kehrte für lange Zeit Ruhe ein.

Der Erforschung von Ismant el-Charāb zählt zu den wichtigsten Projekten des Dakhleh Oasis Projects (DOP). Seit 1981 wird das Gelände durch Wissenschaftler des DOP unter Leitung von Colin A. Hope untersucht, und es wurden Pläne erstellt. Seit 1986 wurden Grabungen durchgeführt.[9]

Zu den wichtigsten Funden in den Wohnhäusern zählten zahlreiche Schriftzeugnisse, die auf Holztäfelchen, Papyrus[10] oder seltener Pergament abgefasst wurden. Hierzu zählten private Briefe, Wirtschaftstexte wie Abrechnungen in der Landwirtschaft,[11] Verträge und literarische Texte. Darunter befanden sich auch christlich-orthodoxe Texte, der Hauptteil bestand aber aus vier Kodizes mit manichäischem Inhalt. Diese gnostische offenbarte Religion, die sich in Ägypten im dritten Jahrhundert etablierte, ist eine Art Gegenreligion zum orthodoxen Christentum. Die Religion ist nach ihrem Gründer, dem Perser Mani (216–276/277), benannt. Sie entstand im judenchristlichen Umfeld, nahm aber auch Ideen des Buddhismus und des Zoroastrismus in sich auf. Von den Anhängern dieser Religion verlangte man Askese und Reinheit, um zur Erlösung zu gelangen.

Münzen, Keramik und datierte griechische Verträge stammten aus dem 4. Jahrhundert. Zu den schönsten Funden zählen sieben bemalte Glaskrüge, der berühmteste ist der sog. Gladiatorenkrug.[12]

Anreise[Bearbeiten]

Die Anreise kann von Mūṭ aus über die Fernverkehrsstraße nach el-Chārga mit einem PKW, Taxi oder öffentlichen Verkehrsmitteln erfolgen. Für die Anreise benötigt man kein geländegängiges Fahrzeug. Man stellt das eigene Fahrzeug in einigen Metern Entfernung zur Straße am Straßenrand ab.

Mobilität[Bearbeiten]

Der Untergrund der archäologischen Stätte ist sandig und lässt sich daher nur zu Fuß bewältigen. Man achte darauf, dass man nicht durch Unachtsamkeit antike Relikte zerstört.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Nach Raubgrabungen wird das Gelände bewacht und kann ohne Genehmigung durch die oberste Antikenbehörde in Kairo oder den Antikendienst in Mūṭ nicht mehr betreten werden.

Grab 1 der Nordgruppe
Südostecke des Grabs 1

Bereits von der Straße aus sichtbar ist eine Reihe von 1 20 Grabkapellen (25° 31′ 6″ N 29° 5′ 43″ O), die sich etwa im Nordosten des Grabungsgeländes befinden. Die beiden größten befinden sich am südlichsten Ende. Die Kapellen wurden hauptsächlich aus Lehmziegeln errichtet. Ihr Eingang befindet sich im Osten, dem teilweise ein Portikus (Vorhalle mit Halbsäulen) vorangestellt ist. Zuerst gelangt man in eine quer liegende Kammer, die zu einer bis drei hinteren Kammern führt. Die Kammern besitzen eine Tonnengewölbedecke. Die Mausoleen waren als Familienbegräbnisstätten vorgesehen.

Die 2 südlichste Kapelle (25° 31′ 3″ N 29° 5′ 43″ O) ist mit einer Länge von etwa 25 Metern (Ost–West) und einer Breite von 20 Metern die größte. Ihre Mauern stehen noch etwa 7 bis 8 Metern an. Sie besitzt eine Vorhalle, eine vordere Kammer und drei hintere Kammern. Moritz und Winlock haben 1900 bzw. 1908 in der mittleren Kammer noch Wanddarstellungen von Gabenträgern in altägyptischer Weise vorgefunden. Heute sind sie aber verloren. Reste der ebenfalls bemalten Decken wurden aber noch im Schutt gefunden. Im Bereich der hinteren Kammern und hinter der Kapelle wurden etwa zwanzig Begräbnisse gefunden.

Etwa 25 Meter weiter nördlich befindet sich ein ähnliches Mausoleum, das aber nicht so gut erhalten ist. Unmittelbar im Norden dieser Kapelle befinden sich neun Kapellen, die lückenlos aneinander angefügt wurden. Etwa 40 Meter nordöstlich der letzten Lehmziegelkapelle gibt es noch ein zerstörtes Steingrab.

Tempel des Tutu
Tempelhof im Osten der Umfassungsmauer, Blick nach Norden

Südwestlich der nördlichen Gräbergruppe befindet sich das Grabungsareal D mit dem 3 Tempel für Tutu, Neith und Tapschai (25° 30′ 58″ N 29° 5′ 39″ O), Herrin der Stadt. Aus konservatorischen Gründen ist der Tempel heutzutage zugeschüttet, seine Größe und Lage lassen sich aber dennoch ausmachen. Der Tempel besitzt zwei Umfassungsmauern, die äußere ist unförmig, während die innere etwa dem Tempelgrundriss folgt. Der Tempel ist von Osten nach Westen ausgerichtet. Man erreichte den Tempel durch ein undekoriertes Doppeltor in der inneren Umfassungsmauer. In den Ecken der inneren Umfassungsmauer befindet sich je ein Lehmziegelschrein, in denen wohl volkstümliche Gottheiten verehrt wurden.

Hinter dem Eingang folgt ein etwa 25 Meter langer Hof, der auf den West-, Nord- und Südseiten mit Lehmziegelsäulen umstanden war. Ein Prozessionsweg führte zum Portikus, der an der Fassade vier Lehmziegelsäulen und an den Seitenwänden noch eine weitere Säule besaß. Die Fassade trug eine Widmungsinschrift aus dem 3. Jahrhundert n. Chr. Dahinter folgt das Haupttor zum Tempel, das den Zugang zu einem weiteren Hof ermöglichte. Der Tempel einschließlich des Portikus’ ist etwa 25 Meter lang. Das Haupttor besaß ein bemaltes erhabenes Relief, auf dem ein Kaiser, wohl Hadrian, in einer Kulthandlung vor Tutu und einer Göttin dargestellt war. Hinter dem Hof befanden sich drei weitere, hintereinander liegende Tempelräume. Der zweite bildete den Opfersaal, der hinterste das Sanktuar (Allerheiligstes).

Der Schrein in der Südwestecke, der heute aber auch zugeschüttet ist, trug die interessantesten Darstellungen im Tempelbereich. Der Schrein diente wohl als Geburtshaus, was man aus der Darstellung zweier Götter, vielleicht Chnum und Ptah, an Töpferscheiben ableitet. Der Schrein bestand aus einem Vorhof und zwei aus Lehmziegeln errichteten Räumen mit Tonnengewölbe. Die Darstellungen wurden als Wandmalerei auf Stuck ausgeführt. Über einem Sockel mit quadratischen Mustern und Vogel- und Pflanzendarstellungen gab es in mehreren Registern die Opferhandlungen verschiedener Götter an die Hauptgötter des Tempels, die im altägyptischen Stil ausgeführt wurden. Zu den Opfern gehörten auch gefesselte Gefangene. Der König als Ausführer von Kulthandlungen fehlt hier. Dies wurde nur noch von den Priestern kraft ihres Amtes durchgeführt. Im Schrein wurden Fragmente eines Barkenschreins, mehrere Statuen von Isis und anderer Gottheiten und eine vergoldete Stele des Septimius Severus gefunden.

An der Rückwand des Tempels befand sich mit eigener Umfassungsmauer ein steinerner Gegentempel mit eigenem Vorhof und zwei Räumen. Im Südteil dieses Vorhofes befanden sich zwei Reinigungsbecken aus Sandstein. Das Tor zum Sanktuar wurde unter Kaiser Pertinax gestaltet und stellt so eines der wenigen inschriftlichen Zeugnisse dieses Kaisers in Ägypten dar. In den Darstellungsresten waren Tutu, Seth und Bes erkennbar.

Nördlich des Tempels gab es nebeneinander zwei weitere, von Umfassungsmauern abgegrenzte Bereiche. Hier befanden sich Gebäude, die wohl der Verwaltung oder als Speicher dienten. In der äußersten Nordwestecke befand sich ein Kirchenbau aus dem 4. Jahrhundert. Weiter im Nordosten befand sich auf den Hügeln ein ausgedehnter Friedhof. Einige der Bestatteten trugen eine bemalte oder vergoldete Kartonagemaske. Grabbeigaben gab es kaum.

Südlich des Tempelkomplexes befand sich eine weitere Gruppe mit Mausoleen, den 4 Südgräbern (25° 30′ 51″ N 29° 5′ 41″ O).

Große Ostkirche
Große Ostkirche, Blick nach Osten

Östlich der nördlichen Gräbergruppe wurden zahlreiche Wohngebäude im 5 Grabungsareal B (25° 31′ 7″ N 29° 5′ 50″ O) errichtet. Sie wurden aus Lehmziegeln errichtet. Die Innenwände waren teilweise mit Malereien versehen und besaßen Nischen, Borde und Regale. Bisher wurden über 200 Räume, Korridore und Höfe untersucht. Zu den Funden gehörten Reste der Holztüren und der Türrahmen, Möbelreste, Keramik, Kleidung, Schmuck, Münzen und große Mengen an Schriftdokumenten auf Holztäfelchen oder Papyrus. Anhand von Krugsiegeln konnte festgestellt werden, dass die Gebäude im 2. Jahrhundert errichtet und bis ins 4. Jahrhundert genutzt wurden.

Südlich des vorgenannten Areals befindet sich 6 Grabungsareal A (25° 30′ 58″ N 29° 5′ 47″ O). In seiner Südostecke gibt es ein Gebäudeareal mit einem beheizbaren Badehaus und zwei Kirchen („Ostkirchen“). Die Kirchen wurden von einer Umfassungsmauer mit 35 Metern Länge (Nord–Süd) und mindestens 27 Meter Breite umgeben. Die 7 große Ostkirche (25° 30′ 55″ N 29° 5′ 48″ O), die etwa 20 Meter lang, 17 Meter breit ist und noch knapp 4 Meter hoch anstand, war eine dreischiffige Basilika mit einer bemalten Apsis. 16 Lehmziegelsäulen stehen im Gemeinderaum im Geviert, es gibt sowohl einen West- als auch einen Ostumgang. Die etwa 2,8 Meter breite Apsis wurde mit Halbsäulen eingerahmt und besaß zwei Nischen in der Rundwand. Zu beiden Seiten der Apsis gab es je einen kleinen Raum, der den Priestern als Aufenthaltsort diente (Pastophorion). An der Südwand der Kirche gab es vier Kammern. Der südwestliche Raum besaß eine Treppe und zwei Öfen, wurde also als Küche benutzt. Zu den Funden gehörten die Überreste eines gemalten Henkelkreuzes.

Südwestlich neben der großen Kirche befand sich die 8 kleine Ostkirche (25° 30′ 55″ N 29° 5′ 47″ O), die etwa 10 Meter lang und 6,5 Meter breit ist. Sie bestand nur aus einer einzelnen Kammer mit einer ornamental bemalten Apsis mit Halbsäulen. Die vorgefundenen Münzen und Keramikfragmente belegen, dass beide Kirchen bereits im 4. Jahrhundert errichtet wurden und so zu den frühesten Kirchenbauten Ägyptens zählen.

Im Osten befindet sich ein weiteres großes Wohngebiet, das 9 Grabungsareal C (25° 31′ 6″ N 29° 5′ 59″ O).

Unterkunft[Bearbeiten]

Unterkünfte gibt es z. B. in Mut und im Bereich von Qasr ed-Dachla.

Ausflüge[Bearbeiten]

Der Besuch von Ismant el-Charāb lässt sich mit anderen Stätten entlang der Fernverkehrsstraße nach Tineida verbinden. Hierzu zählen insbesondere Balāṭ und Qilāʿ eḍ-Ḍabba.

Literatur[Bearbeiten]

  • Hope, Colin A.: Dakhla Oasis, Ismant el-Kharab. In: Bard, Kathryn A. (Hg.): Encyclopedia of the Archaeology of Ancient Egypt. London, New York : Routledge, 1999, ISBN 978-0-415-18589-9, S. 222–226.
  • Hölbl, Günther: Altägypten im Römischen Reich ; 3: Heiligtümer und religiöses Leben in den ägyptischen Wüsten und Oasen. Mainz am Rhein : Zabern, 2005, (Zaberns Bildbände zur Archäologie), ISBN 978-3805335126, S. 88–95.

Einzelnachweise

  1. Wagner, Guy : Les oasis d’Égypte à l’époque grecque, romaine et byzantine d'après les documents grecs, Le Caire : Institut Français d’Archéologie Orientale, 1987, (Bibliothèque d’étude ; 100), S. 192, Fußnote 4.
  2. Ibn-Duqmāq, Ibrāhīm Ibn-Muḥammad : Kitāb al-Intiṣār li-wāsiṭat ʿiqd al-amṣār ; al-Guzʿ 5. Būlāq : al-Maṭbaʿa al-Kubrā al-Amīrīya, 1310 AH [1893], S. 11 unten–12, insbesondere S. 12, Zeilen 8 f.
  3. Drovetti, [Bernardino] : Journal d’un voyage à la vallée de Dakel, in: Cailliaud, Frédéric ; Jomard, M. (Hg.) : Voyage à l’Oasis de Thèbes et dans les déserts situés à l’Orient et à l’Occident de la Thébaïde fait pendant les années 1815, 1816, 1817 et 1818, Paris : Imprimerie royale, 1821, S. 99–105, insbesondere S. 102.
  4. Wilkinson, John Gardner: Modern Egypt and Thebes : being a description of Egypt ; including the information required for travellers in that country, Bd. 2. London : Murray, 1843, S. 364.
  5. Beadnell, Hugh John Llewellyn : Dakhla Oasis. Its topography and geology, Kairo, 1901, (Egyptian Geological Survey Report; 1899,4), Tafel V.
  6. Moritz, B[ernhard] : Excursion aux oasis du désert libyque, in: Bulletin de la Société Sultanieh de Géographie (BSGE), Band 5 (1898–1902), S. 429–475, insbesondere S. 452 f.
  7. Winlock, H[erbert] E[ustis] : Ed Dākhleh Oasis : Journal of a camel trip made in 1908, New York : Metropolitan Museum, 1936, S. 20–22, Tf. XI–XIII.
  8. Harding-King, William Joseph: Mysteries of the Libyan Desert. London : Seeley, 1925, ISBN 978-1850779575, S. 37 f.
  9. Die Vorberichte wurden hauptsächlich im Journal of the Society for the Study of Egyptian Antiquities (JSSEA) veröffentlicht, so z.B. Band 11 (1981) 174–241, Band 12 (1982), S. 93–101, Band 13 (1983), S. 121–141, Band 15 (1985), S. 114–125, Band 16 (1986), S. 74–91, Band 17 (1987), S. 157–176 und Band 19 (1989), S. 1–26. Siehe auch: Kaper, Olaf Ernst: Temples and gods in Roman Dakhleh : studies in the indigenious cults of an Egyptian oasis. Groningen : Rijksuniv., 1997.
  10. Worp, K[laas] A.: Greek papyri from Kellis : (P.Kell.G.) ; 1: Nos. 1–90. Oxford : Oxbow Books, 1995, (Dakhleh Oasis Project ; 3). Siehe auch P.Kell. auf papyri.info.
  11. Die Abrechungen stammen aus den 360er-Jahren und sind heute im archäologischen Museum von el-Chārga ausgestellt. Siehe auch: Bagnall, Roger S.: The Kellis agricultural account book : (P. Kell. IV Gr. 96). Oxford : Oxbow Books, 1997, (Dakhleh Oasis project ; 7).
  12. Hope, Colin A. ; Whitehouse, Helen V.: The Gladiator Jug from Ismant el-Kharab. In: Bowen, G. E. ; Hope, Colin A. (Hg.): The Oasis papers 3 : proceedings of the Third International Conference of the Dakhleh Oasis Project. Oxford : Oxbow, 2004, S. 290–310. Die Datei ist 1,3 MB groß.

Weblinks[Bearbeiten]

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