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Artikelentwurf

Germania

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Germania Airbus A319 Simon.jpg
Kurzinformationen
IATA-CodeST
SitzBerlin, Deutschland
Passagieraufkommen
Ziele
Allianz

Geschichte[Bearbeiten]

Die Germania Fluggesellschaft mbH gibt es seit 1986, als die Betriebsgenehmigung der Vorläufergesellschaft S.A.T übertragen wurde. Die S.A.T. (Special Air Transport) hatte ihren Sitz in Köln und wurde 1979 durch Dr. Hinrich Bischoff übernommen. Seit 2009 ist der Sitz der Gesellschaft in Berlin, der Hauptstützpunkt ist der Flughafen Flughafen Berlin-Tegel. Sie war schon immer eine Art Nischenfluggesellschaft, konnte sich nie wirklich etablieren und flog meistens für andere Fluggesellschaften, die keine Kapazitäten mehr hatten, oder für Fluggesellschaften, die Pleite gegangen waren. Zunächst war das Geschäft der Tourismusverkehr, wo die Germania für die TUI flog. Die Flugzeuge flogen im so genannten Wet-Lease für die TUI, dass heißt, dass nicht nur das Flugzeug von der TUI gemietet wurde, auch die Crew wurde von der Germania gestellt. Diese Politik hat man noch heute, viele Flugzeuge der Germania sind im Wet-Lease für TUIfly im Einsatz. Im Boom der Billigfluggesellschaften versuchte die Germania ihr Glück. Man beteiligte sich zu 64 Prozent an der maroden dba, übernahm die Strecken und Flugzeuge, kaufte einige Maschinen des Typs Fokker 100 aus Amerika, wo die Flugzeuge aufgrund des Schocks vom 11. September ausgemustert wurden. Als GEXX (Germania Express) flog sie innerdeutsche Strecken der dba. Zudem wurden die neueren Maschinen an die Billigfluglinie Hapag-Lloyd Express im Wet-Lease vermietet. Die Flüge von Hapag-Lloyd-Express wurden mit Flugnummern der Germania durchgeführt.

Im Sommer 1992 erhielt Germania den Zuschlag für den „Beamten-Shuttle“ zwischen Köln/Bonn und Berlin-Tegel. 2001 fand der erste innerdeutsche Linienflug von Germania statt: von Berlin-Tegel nach Frankfurt/Main zu „Low-Cost-Preisen“. 2012 wurde die Westafrikanische Fluggesellschaft Gambia Bird Airlines (GBQ) gegründet.

Die Germania wurde interessant für die Air Berlin, weniger wegen der Flugzeuge, sondern mehr wegen der Strecken, die es zu übernehmen galt. Air Berlin übernahm alle relevanten Strecken der Germania, bzw. der GEXX, und führte im Laufe der Zeit immer mehr Flüge in eigener Regie durch. Mittlerweile werden alle diese Destinationen von Air Berlin alleine geführt. Auch die Flugzeuge von Hapag Lloyd Express kamen zurück, sie hatte mittlerweile eigene Flugzeuge und nach dem Zusammennschluss von Hapag-Lloyd-Express und Hapagfly zur TUIfly waren sie übrig.

Germania stellte sich im letzten Herbst komplett neu auf und profitierte dabei vom Zusammenbruch der Blue Wings. Man übernahm viele Strecken und flog für Öger-Tours. Mit dieser Firma arbeitete man auch noch immer gut zusammen. Aufgrund des Insolvenzantrages der Germania wurde der Flugbetrieb zum 05. Februar 2018 komplett eingestellt. Im Februar 2019 befindet sich die Fluggesellschaft in Insolvenzverwaltung, es wird jedoch nach einem Investor gesucht um unter Umständen Teile der Airline weiter zu betreiben. Die Schweizer Tochtergesellschaft ist noch nicht von der Insolvenz betroffen.

Flotte[Bearbeiten]

Germania betrieb zehn Boeing B737-700. Seit Anfang 2011 setzte Germania darüber hinaus in seinem gesamten Streckennetz auch den Airbus ein. Insgesamt wurden inzwischen acht Airbus A319 in die Flotte integriert und weitere zwei A321 folgten.

Zu früheren Zeiten betrieb die Germania 7 Flugzeuge des Typs 737-300 die aus dem alten Bestand der dba, 2 davon flogen im Wet-Lease für Air Berlin, eine für die TUIfly mit der entsprechenden Lackierung. Dazu gab es noch 9 Flugzeuge des Typs 737-700, das sind die Maschinen, die früher für die ehemalige Billigfluglinie Hapag Lloyd Express eingesetzt wurden. 6 der Maschinen flogen im Wet-Lease für Air Berlin auch in der entsprechenden Lackierung. Wet-Lease bedeutet, dass die Germania sowohl das Flugzeug vermietet hat, als auch die Wartung und die Crew zur Verfügung stellt. Nachdem die Germania am 04. Februar 2019 beim Amtsgericht Berlin einen Insolvenzantrag stellte wurde der Flugbetrieb zum 05. Februar 2019 eingestellt.

Allianzen[Bearbeiten]

Germania gehörte keiner Allianz an.

Streckennetz und Drehkreuze[Bearbeiten]

Als eigenständige Fluggesellschaft hatte sich die Germania auf Strecken in den Nahen Osten spezialisiert. Sie flog von Stuttgart (IATA CodeSTR), München (IATA CodeMUC), Düsseldorf (IATA CodeDUS) und Berlin/Tegel (IATA CodeTXL) mehrmals die Woche Beirut (IATA CodeBEY) an. Von den gleichen, deutschen Flughäfen konnte man auch nach Pristina (IATA CodePRN) fliegen. Die weiteren Flüge wurden unter der Flugnummer der Germania für Öger-Tours durchgeführt und waren über die Germania nicht buchbar.

Beförderungsklassen[Bearbeiten]

In den Flugzeugen der Germania gab es nur die einfache Sitzklasse.

Lounges[Bearbeiten]

Die Germania betrieb keine Lounges.

Vielfliegerprogramm[Bearbeiten]

Die Germania hatte kein Vielfliegerprogramm.

Check-In[Bearbeiten]

Das Check-In für die Germania wurde von den am Flughafen ansässigen Handlingsgesellschaften durchgeführt.

Buchungsmöglichkeiten[Bearbeiten]

Flüge konnten in Reisebüros, online sowie an Serviceschaltern an den von der Germania angeflogenen Flughäfen erworben werden.

Weblinks[Bearbeiten]

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