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Erbach (Odenwald)

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Erbach
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Erbach ist eine Stadt mitten im Odenwald. Die Stadt ist Kreisstadt des südhessischen Odenwaldkreises.

Hintergrund[Bearbeiten]

Schlossplatz mit Schloss

Erbach wurde im Jahr 1095 erstmals als Ertbach urkundlich erwähnt. Der Name bezieht sich auf den Erdbach, der in einem Karstsystem teilweise unterirdisch fließt. Um das Jahr 1180 wurde im Tal der Mümling eine Wasserburg errichtet, von der noch Reste vorhanden sind. In der Umgebung dieser Burg, genannt Städtel waren die Wohnungen der Burgmannen, sie sind teilweise heute noch vorhanden. Seit 1532 waren die Herren von Erbach Reichsgrafen. 1560 erhielt der Ort die Stadtrechte. Der letzte Reichsgraf in Erbach war Franz I. (1754-1823), er war ein passionierter Kunstsammler, seine Sammlungen sind heute noch im Erbacher Schloss zu bewundern. Sein Bestreben war es aber auch, das karge Leben seiner Untertanen zu verbessern. So förderte er die Landwirtschaft, und auf seine Anregung wurde in Erbach die Elfenbeinschnitzerei eingeführt,

Anreise[Bearbeiten]

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Von Darmstadt Hbf fährt die Odenwaldbahn (VIAS) mit modernen Dieseltriebwagen über Groß-Umstadt Wiebelsbach, Bad König und Michelstadt nach Erbach und von dort aus weiter nach Eberbach. Einzelne Stadt-Expresszüge fahren von Frankfurt am Main über Darmstadt-Nord nach Erbach. In Groß-Umstadt Wiebelsbach kommen Regionalbahnen von Hanau an.

Erbach gehört - wie der gesamte Odenwaldkreis - zum Verkehrsverbund Rhein-Main. Der Odenwaldkreis ist des weiteren Übergangstarifgebiet im Verkehrsverbund Rhein-Neckar.

Mit dem Freizeitbus[Bearbeiten]

http://www.rmv.de/coremedia/generator/RMV/Freizeit/FreizeitMitRMVPartner/Freizeittipps/14_20Odenwaldkreis/FREI__14__NaTourBus.html NaTourBusse mit Fahrradanhänger - vom Neckar durch den Odenwald an den Main] Linie 40N / 50N: Eberbach - Beerfelden - Erbach - Michelstadt - Eulbach - Amorbach - Miltenberg in beiden Richtungen jeweils im 2-Stunden-Takt, von April bis zum Ende Oktober 2011 an Wochenenden und Feiertagen.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Erbacher Schloss mit Denkmal Graf Franz I.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Die Bundesstraße B47 kommt von Westen über Bensheim und Lindenfels durch den Odenwald nach Erbach und geht weiter über Amorbach nach Walldürn und Tauberbischofsheim. Die B45 kommt von Süden von Eberbach und Beerfelden nach Erbach und geht weiter über Michelstadt und Bad König nach Dieburg.

Mobilität[Bearbeiten]

Karte von Erbach (Odenwald)

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Erbacher Schloss[Bearbeiten]

Das Residenzschloss der Grafen von Erbach ist im wesentlichen ein Bau aus dem Jahr 1736, sein heutiges neobarockes Aussehen erhielt er durch eine Umgestaltung im Jahr 1902. Der mächtige Bergfried geht zurück auf die mittelalterliche Wasserburg, seinen gotischen Turmhelm erhielt er im 15. Jahrhundert. Die Nebengebäude wurden im 16. Jahrhundert errichtet. Zur Schlossanlage zählt noch der Lustgarten mit der spätbarocken Orangerie, sie sind vom Schloss getrennt durch den Marktplatz und die Mümling.

Das Schloss beherbergt im ersten Stock die umfangreichen Sammlungen des Grafen Franz I. und seiner Nachfolger, sie sind heute im Besitz des Landes Hessen. Der zweite Stock wird von der gräflichen Familie bewohnt.

Städtel[Bearbeiten]

Burgmannenhaus Pavey

Nördlich des Schlosses war im Mittelalter der alte Stadtkern rings um die heutige Straße im Städtel. Wesentliche Bauwerke sind die Höfe der ehemaligen Burgmannen

  • Templerhaus, ein repräsentativer Steinbau mit Staffelgiebeln
  • Burgmannenhaus Pavey, in der Nordseite ist ein Turm der Stadtmauer mit eingebaut. Das Anwesen gehört zum evangelischen Kindergarten
  • Habermannsburg

Sonstige Bauwerke[Bearbeiten]

  • Evangelische Stadtkirche, erbaut um 1750, der Turm war einst Teil der Stadtbefestigung
  • Das Landratsamt wurde im Renaissancestil von 1902-1904 erbaut, es steht neben der B45.
Evang. Kindergarten, Fachwerkhäuser im Städtel

Museen[Bearbeiten]

  • Gräfliche Sammlungen Schloss Erbach, Schlosshof (Alter Bau) Marktplatz 7, 64711 Erbach im Odenwald. Tel.: (0)6062 809360, E-Mail: . Ein Prunkstück ist die Hirschgalerie, in ihr findet sich eine Sammlung abnormer Geweihe. Im neugotischen Rittersaal ist eine Waffensammlung, besondere Exponate sind der Ortenburger Sattel und ein Schenkenbecher, eingestuft als National wertvolles Kulturgut. Zu den bedeutenden Sammlungen von Franz I. gehören griechische und römische Skulpturen. Auch die privaten Räumer sind stilvoll ausgestattet, außer dem Wohnzimmer gibt es einen Grünen und einen Roten Salon, den Oraniersaal und ein Chinesisches Zimmer. In diesen Räumen sind Möbel und kunsthandwerkliche Stücke der gräflichen Sammlung. Geöffnet: Besichtigung des Museums nur mit Führung. Zeiten: März-Okt Mo-Fr 11, 14, 16 Uhr, Sa, So, Fei 11, 14, 15, 16 Uhr.

In der Hubertus-Kapelle des Schlosses wurde der spätgotische Schöllenbacher Altar untergebracht, er stammt ursprünglich aus der Wallfahrtskirche Schöllenbach im Odenwald.

Der Schöllenbacher Altar kann im Rahmen einer Führung besichtigt werden. Zeiten: März-Okt Mo-Fr 15.15 Uhr, Sa So Fei 15.15 Uhr und 16.15 Uhr.

  • 1 Deutsches Elfenbeinmuseum Erbach, Marktplatz 7, 64711 Erbach im Odenwald. Tel.: +49 (0)6062 80 93 60, Fax: +49 (0)6062 809 36 15, E-Mail: . Deutsches Elfenbeinmuseum Erbach in der Enzyklopädie Wikipedia Deutsches Elfenbeinmuseum Erbach im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsDeutsches Elfenbeinmuseum Erbach (Q1205606) in der Datenbank Wikidata. 2016 feierte das Deutsche Elfenbeinmuseum seine Wiedereröffnung im Erbacher Schloss. Mit der Eingliederung des Deutschen Elfenbeinmuseums in die Räumlichkeiten des Erbacher Schlosses sind die kunsthandwerklichen Schöpfungen an ihren Ausgangspunkt zurückgekehrt. Durchdrungen vom Geist der Aufklärung und angeregt durch seine sechsjährige Bildungsreise durch Europa machte Graf Franz I. zu Erbach-Erbach (1754-1823) das Elfenbeinhandwerk im Odenwald heimisch. Auf 450 m2 zeigt die chronologisch aufgebaute Ausstellung einen Rundgang von den Anfängen der Erbacher Elfenbeinschnitzkunst bis in die Moderne. Ausgehend von der Ideenwelt Graf Franz I. und dessen eigenhändig geschaffenen, kunstfertigen Objekten führt die Präsentation dem Besucher Entwicklung und zentrale Bedeutung der Erbacher Elfenbeinkunst im 19. und 20. Jahrhunderts vor Augen. Gleichsam schwebend treten die beleuchteten Exponate aus der Dunkelheit ins Licht. Das ästhetische Erlebnis, die Freude an der Schönheit jedes einzelnen gestalteten Werkes steht im Zentrum dieser modernen und einmaligen Präsentation. Geöffnet: März-Oktober: täglich 10 bis 17 Uhr / November und Dezember: täglich 12 bis 16 Uhr (24., 25. und 26.12. geschlossen) / Adventswochenenden: Freitag und Samstag und Sonntag 12 bis 18 Uhr / Januar und Februar ist das Museum geschlossen.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Schlosshof, im Hintergrund die evangelische Stadtkirche
  • Erbacher Wiesenmarkt. Das Volksfest findet jährlich statt in der letzten vollen Woche im Juli einschließlich der beiden Wochenenden. Zum Rahmenprogramm gehören ein Reit- und Springturnier sowie mehrere Pferderennen.

Einkaufen[Bearbeiten]

  • Erbach gilt als Elfenbeinstadt. Auch wenn der Handel mit Elefantenelfenbein nahezu zum Erliegen kam (es gibt nur noch geringe Restbestände), gibt es noch ein breites Angebot. Dies besteht häufig aus Mammutelfenbein, es gibt aber auch Schnitzereien von Walrosszähnen oder aus Horn. Fachgeschäfte sind in der Altstadt, auch im Elfenbeinmuseum gibt es einen Shop.
  • Holzschnitzereien und Drechselarbeiten waren im Odenwald traditionelle Kunstgewerbe. Das Angebot in den Geschäften ist noch vorhanden, oft sind es jedoch Artikel aus dem Erzgebirge oder Importwaren.
  • Keramik ist ebenfalls ein traditionelles Gewerbe, das Angebot ansässiger Töpfer reicht von einfacher Gebrauchskeramik bis hin zum anspruchsvollen Kunsthandwerk.

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

  • Wohnmobilstellplatz: am Alexanderbad sind 11 Stellplätze vorhanden, sie sind in den ersten 72 Stunden kostenlos. Gebühren fallen an für Strom und Frischwasser.

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Altes Rathaus, Tourist-Information
  • Touristik-Information (Touristik-Zentrum Odenwald), Marktplatz 1 (altes Rathaus), 64711 Erbach im Odenwald (am Schlossplatz neben der Brücke). Tel.: (0)6062 6480, E-Mail: . In der Touristik-Information ist der Odenwaldladen, das Angebot geht von Wanderkarten und Literatur über einfache Souvenirs hin zu heimischen Produkten aus der Landwirtschaft. Geöffnet: Nov-Mrz 11-16 Uhr, Apr-Okt 10-17 Uhr.

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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