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England Coast Path

Artikelentwurf
Aus Wikivoyage

Der England Coast Path, offiziell King Charles III England Coast Path führt auf 2689 Meilen (4327,5 km ) entlang der gesamten Länge von Englands Küste.

Streckenprofil

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Wegweiser
Detaillierte Beschreibung eines Abschnitts, hier bei Bexhill
  • Länge: 4237,5 km 
  • Ausschilderung: die für Fernwanderwege übliche Eichel , ergänzt durch das “St. George’s Cross”
  • Steigungen: nur an einigen felsigen Küstenabschnitten
  • Wegzustand: Feldwege, wenig Landstraßen
  • Saison: theoretisch ganzjährig, sinnvoll Ostern bis Mitte Oktober
  • Fahrrad und Pferd: die Wegerechte (“right to roam”) gestatten das Reiten und Radfahren nicht.

Wollte man die Strecke innerhalb eines Jahres komplett abarbeiten, müßte man jeden Tag 24,1 km  wandern.

Die Bereiche an der Südküste sind zugleich Abschnitte am europäischen Fernwanderweg E9

Hintergrund

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Ein Wegerecht zwischen Stacheldraht ist nicht unüblich
Eines der beliebten Tore zum drüberklettern, hier an der rechten Seite.

Die Planungen für den England Coast Path, der mehrere bestehende Wege durch gut 1600 Kilometer neu markierte Strecken verbindet, begannen während der Amtszeit des Premiers Gordon Brown. Das Gesetz Marine and Coastal Access Act 2009 erleichterte es Wegerechte über privates Land sicherzustellen, etwas das aufgrund englischer Eigentumsbestimmungen schwierig ist. Die Markierung fand 2012–26 statt. Wanderer dürfen sich auch zwischen der Flutlinie und dem Pfad, z.B. an dazwischenliegenden Stränden aufhalten. Neu ist die Möglichkeit einen “roll back” von Amts wegen anzuordnen, falls ein Stück des Weges nicht mehr nutzbar ist. Zum ersten Mal fand diese Regel Anwendung nachdem im Februar 2026 ein Teil der Klippen bei Charmouth in Dorset ins Meer gestürzt war und nun fünfzehn Meter weiter inland eine neuer Pfad ausgewiesen werden konnte. Die offizielle Benennung King Charles III England Coast Path wurde im Mai 2023 bekannt gegeben.

Natural England ist als öffentliche Körperschaft für den Weg zuständig. Der gemeinnützige Verein England for the Ramblers (kurz “The Ramblers”), eine Vereinigung lokaler Wandervereine, unterstützt dabei.

Vorbereitung

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Auf „englisches Wetter“ mit naßkaltem Niesel und viel Wind muß man vorbereitet sein.

Hunde sollten immer angeleint sein, es gibt seit dem Dogs (Protection of Livestock) (Amendment) Act 2025, keine Obergrenze mehr hinsichtlich Geldstrafen für solche die „wildern,“ d. h. landwirtschaftliche Nutztiere hetzen oder jagen.

„Wild zelten“ ist verboten.

Anreise

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Ist in den einzelnen Ortsartikel beschrieben. Siehe auch: Seebäder in England

Öffentliche Verkehrsmittel

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Sind in den einzelnen Ortsartikel beschrieben.

Fahrrad

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Radfahren und das Reiten sind nicht gestattet. Ausnahmen sind nur die wenigen als “Bridle path” gekennzeichneten Bereiche.

Streckenbeschreibung mit Sehenswürdigkeiten

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Hier wird keine Wegbeschreibung gegeben, sondern nur wichtigere Punkte in den, offiziell acht, Regionen der Route erwähnt.

Gute 1600 Kilometer wurden für die Wegstrecke neu markiert. Folgende ältere Wegstrecken sind eingebunden worden:

Bournemouth Coast Path: 20 Meilen (32 km ) zwischen Sandbanks – Milford-on-Sea
Cleveland Way (Abschnitt Filey – Saltburn): 50 Meilen (80 km ); zugleich der englische Ostzweig des E2
Cumbria Coastal Way: 185 Meilen (298 km ), von Silverdale (Lanc.) – Carlisle
Durham Coastal Footpath: 11 Meilen (18 km )
Isle of Wight Coastal Path: 67 Meilen (108 km )
Lancashire Coastal Way: 66 Meilen (106 km ), von Silverdale (Lanc.) – Freckleton
Norfolk Coast Path: 45 Meilen (72 km ). Hopton-on-Sea – Hunstanton
Northumberland Coast Path: 63 Meilen (101 km )
Saxon Shore Way: 163 Meilen (262 km ); Gravesend – Hastings, im Süden zugleich E9
Solent Way: 60 Meilen (97 km ); Milford-on-Sea (Anschluß Bournemouth Coast Path) – Emsworth; zugleich E9
South West Coast Path: 630 Meilen (1010 km ); zugleich E9
Suffolk Coast Path (früher “Suffolk Coast and Heaths Path”): 50 Meilen (80 km )
West Somerset Coast Path: 58 Meilen (93 km ), Steart – Dunster Beach

Abschnitt 1: North East & East Coast

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Northumberland und Tyne and Wear

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Berwick-upon-Tweed ist die nördlichste Stadt Englands. Die Küste von Northumberland prägen sandige Strände mit Dünen. Ein etwa sechzig Kilometer langer, zwei Kilometer tiefer Streifen der Küste ist als Northumberland Coast National Landscape geschützt.

Wer mittelalterliche Burgruinen mag ist hier richtig, als da sind Warkworth Castle, Alnwick Castle und Dunstanburgh Castle. In Bamburgh Castle hatten die frühen Könige Northumberland ihren Sitz.

Holy Island ist besser bekannt als Lindisfarne. Hin kommt man bei Ebbe trocknen Fußes über den Causeway, der zur Flut regelmäßig überschwemmt wird: tagesaktuelle Zeiten

Blyth und das Dorf Seaton Sluice zählt schon zur Tyneside. Newcastle upon Tyne ist mit Sicherheit eine der häßlichsten Städte Englands.

Für eine spektakuläre Aussicht erklimme man die 137 Stufen des Leuchtturms St. Mary’s in Whitley Bay. Eine Ausstellung erläutert seine Geschichte und gibt Einblicke in die Tierwelt des Naturschutzgebiets St. Mary’s. Der Leuchtturm ist zwischen den Gezeiten über einen kurzen Damm erreichbar.

Das römische Kastell Arbeia bei South Shields war eine Garnison am Hadrianswall, der, vorbei an Newcastle upon Tyne, bis heute Zivilisation von den Barbaren trennt.

Mit Blick auf die Nordsee und den Fluss Tyne thronen die Ruinen von Tynemouth Castle über der Landzunge. Mit der Shields-Fähre überquert man den Tyne zwischen North Shields und South Shields.

Guten Blick auf das nahegelegene Naturschutzgebiet hat man vom Leuchtturm von Souter in South Tyneside. Er steht auf einer grasbewachsenen Klippe aus seltenem Magnesiumkalkstein. Es war der erste Leuchtturm der Welt, der mit Strom betrieben wurde.

Durham Heritage Coast

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Von Sunderland durch Seaham bis Hartlepool. Im Laufe der Industrialisierung des 19./20. Jahrhunderts ist die Gegend durch den Bergbau stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Schließung der Minen unter Margaret Thatcher Anfang der 1990er-Jahre veränderte die Region dramatisch und führte zu hoher Arbeitslosigkeit und Armut. Das Projekt “Turning the Tide” brachte eine gewisse Renaturierung.

North Yorkshire

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Klippenlift von Saltburn
Filey Brigg

Dieser Abschnitt, auch als Cleveland Way ausgeschildert, führt entlang Klippen der Küste von North Yorkshire, vom ehemaligen Industriezentrum Middlesbrough durch die Küstenstädte Redcar, Saltburn, Whitby, Scarborough und Filey.

Abstecher in die Yorkshire Dales.
Fahrt mit der Museumsbahn North York Moors Railway, von Pickering über Grosmont bis Whitby.

East Riding

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Die Route führt entlang Küstenlandschaft aus Kreidefelsen und vorbei an der größten Seevogelkolonie Großbritanniens, die man von den Klippen des RSPB-Naturschutzgebiets Bempton aus beobachten kann. Von Bempton aus führt der Weg weiter zum Flamborough Head, den nördlichsten Kreidefelsen Großbritanniens.

Von Flamborough aus ist es ein kurzer Spaziergang ins Seebad Bridlington. Danach führt die Route entlang der wenig besiedelten Holderness-Küste. Außerhalb der Dörfer gab es aufgrund der rasanten Erosion kaum befestigte Wege entlang der Küste; es handelt sich um die am schnellsten erodierende Küste Großbritanniens. Der Weg in der Regel über Felder oder, falls vorhanden, über Pfade, bietet weite Ausblicke auf das Meer und die Strände. Es gibt mehrere kleine Dörfer, die oft etwas abseits der Küste liegen, sowie die kleinen Badeorte Hornsea und Withernsea.

Von Easington bekommt man einen bemerkenswerten Kontrast an Landschaften zu sehen. Das beginnt am Spurn Point, einer schmale Landzunge an der Humber-Mündung mit viel Natur und Vogelschutzgebieten. Danach folgt der Weg den Hochwasserdämmen also ein leichtes, ebenes Wandern mit Fernsicht. Die von Schiffen viel befahrene Humber-Mündung prägt eine Landschaft, die bei Ebbe ausgedehnte Wattflächen freilegt.

Bei Saltend Chemical Works ändert sich der Charakter des Weges – es wird deutlich industrialisierter. Kurz vor Hull passiert man stillgelegte Dock und gelangt dann in das historische Viertel der Hull Marina. Das nächste Ziel ist die Humber-Brücke – eines der bekanntesten Bauwerke Nordenglands. Sie kann zu Fuß an der Westseite 5/6–21 Uhr überquert werden.

Abschnitt 2: Lincolnshire Coast

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The Wash und seine Dörfer

Ist man über die Brücke in Barrow-on-Haven (Barrow-upon-Humber) so geht man am Mündungstrichter nach Grimsby. (Der Bereich ums Immingham Dock ist bis Anfang 2027 gesperrt.) Weiter ins nahe Cleethorpes, dem regenärmsten Ort auf der Insel.

Es geht weiter nach Mablethorpe, dann Skegness. Auf halbem Wege, man geht durch den Lincolnshire Coastal Country Park wurde 2019 in Chapel St. Leonards das North Sea Observatory eröffnet.

Drei Kilometer südlich Skegness, am Gibraltar Point informiert ein Besucherzentrum über die Natur der Region. Man kommt hier an das Ästuar des Wash. Hier sind im Winter die großen Schwärme der Kurzschnabelgänse auffällig.

Um Friskney Eaudyke und wegen einer gefährlichen Brücke müssen ebenfalls einige Umwege gegangen werden. An der Küste zwischen Holbeach St. Matthew und Dawsmere schießt die Luftwaffe gelegentlich scharf.

Das Ende von Lincolnshire erreicht man in Sutton Bridge.
Vom dort kann man auf dem Peter-Scott-Wanderweg nach King’s Lynn gehen.

Abschnitt 3: East Anglia

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Vom Sutton Bridge am Wash zur Mündung der Themse kommt man zunächst nach Norfolk. An den Ufern herrscht eine gewisse Abgeschiedenheit; kilometerweit gibt es weder öffentliche Einrichtungen noch Verbindungswege. Gegangen wird überwiegend entlang von Deichen, die zum Schutz der entwässerten Ackerflächen errichtet wurden. Die Deiche und die angrenzenden Salzwiesen werden auch von Rindern beweidet. Hier sind einige Schutzgebiete speziell für Robben, Sandregenpfeifer und Austernfischer, das bei Snettisham für Zugvögel.

Infrastruktur und Verkehrsanbindungen findet man in King’s Lynn.

1 Sandringham House, PE35 6EH . Herrensitz im Besitz der britischen Königsfamilie. Merkmal: Behinderten-WC. Geöffnet: Mitte Apr - Mitte Juli, Aug - Okt 11:00-16:45, Gärten ganzjährig. Preis: £ 28.

Die Strecke führt, auch hier entlang sandiger Küste durch die Naturschutzgebiete Norfolk Coast und Blakeny Reserve von Hunstanton nach Weybourne [Eröffnung dieses Abschnitts Herbst 2026 ] Cromer und Winterton-on-Sea.

Weybourne: a) Muckleburgh Military Collection, ein Privatmuseum mit 25 Panzern, oder b) zu den Ruinen von Baconsthorpe Castle.
nahe Cromer: Felbrigg Hall, ein Herrnhaus aus der Tudor-Ära.

Der Weg in Caister-on-Sea führt an der Rettungsstation und dem alten Rettungsbootsschuppen vorbei, der heute ein Museum beherbergt.

Naturschutzgebiet Winterton-Horsey Dunes vor große Herausforderungen. Betonblöcke, die ursprünglich während des Zweiten Weltkriegs in den Dünen platziert wurden, um das Vordringen von Panzern zu verhindern, liegen heute verstreut am Strand, da die darunterliegenden Sanddünen im Laufe der Jahre weggespült wurden. Aus Winterton und Hemsby geht es weiter California nach Great Yarmouth.

Great Yarmouth – Norfolk kann man durch den Naturpark Norfolk Broads erwandern.

Bei Corton gelangt man in die Grafschaft Suffolk un den östlichsten Punkt der britischen Inseln, dem North Beach in Lowestoft, nahe Ness Point. Nach Lowestoft hinein kommt man durch das Landschaftsschutzgebiet Gunton Warren.

Henstead Exotic Gardens, ein botanischer Garten, 3 km  inland, der nur an Sonntagen von Juli bis Sept. geöffnet ist.

Weiter nach Süden kommt man, durch das Benacre National Nature Reserve, in Southwold an. Walberswick liegt am anderen Ufer des Flusses Blyth.

Dunwich (mit Café, Pub und saisonalem Museum), heute ein kleines Dorf, ist vor allem dafür bekannt ist, einst eine bedeutende mittelalterliche Stadt gewesen zu sein. Jene liegt heute unter den Meer – ein Opfer der Küstenerosion. Die letzten Reste der Kirche All Saints, die schon seit 1755 keinen Pfarrer mehr hatte, stürzten 1904 und 1919 ins Meer.

Nach etwa 10 km  durch Landschaftsschutzgebiet mit Vogelbeobachtungsstationen kann man sich im Sizewell Visitor Centre über die Vorteile der Atomkraft aufklären lassen.
Alternativ schwenke man etwas inland zu den Ruinen der Leiston Abbey oder Orford Castle (20 km  sdl.) bzw. Framlingham Castle (22 km  westlich).

In Slaughden, südlich Aldeburgh („berühmt“ für Maggi Hamblings Muschelskulptur „Scallop“ am Strand) kann man teuer in einem Martello-Turm übernachten.

St.-Peter-on-the-Wall, bei Bradwell, ist bekannt wegen seiner aus dem Jahr 660 stammenden Kapelle.

Eine Fähre verkehrt von Mai bis September zwischen Bawdsey und Felixstowe Ferry und ermöglicht so Rundwanderungen.
(Zwingend für den Rest des Jahres) führt der Wanderweg ins Landesinnere zwischen Waldringfield und Martlesham durch Ackerland.

Auch beim Landguard Fort in Felixstowe (dessen Frachthafen ist der größte Großbritanniens) muß man wieder auf ein Boot, um nach Harwich zu gelangen (Anschluß nach Hoek van Holland).
Aus Felixstowe hinaus muß man über die 45 Meter hohe Orwell Bridge (Autobahn) über die Orwell-Mündung nahe Ipswich.
Einige Abschnitte des Küstenwegs (am linken Ufer des Flusses Stour) von Shotley Gate (kurze Fähre nach Felixstowe) nach Bawdsey entlang der Flussmündungen von Orwell und Deben sowie von Aldeburgh nach Southwold werden erst im Sommer 2026 markiert.

Die Grenze zu Essex erreicht man bei Cattawade.

Colchester ist 30 km  von Harwich
Um Mersea Island führt ein 13½ Meilen langer Rundweg.
Clacton hat in den frühen 2020ern die verarmteste Stadt Englands zu sein. Sie ist ein abschreckendes Beispiel für eiskalte „Sozialreformen.“

Um die Dengie Peninsula geht man zwischen Maldon und Burnham-on-Crouch. Den Fluß Blackwater muß man in einer Schleife umgehen.

Das Thurrock Thameside Nature Reserve, Canvey Island und Two Tree Island sind wiederum für Vogelbeobachter interessant. Die Gegend nordöstlich Shoebury ist als Truppenübungsplatz Sperrgebiet “Shoeburyness and Foulness Island.“ In diesem Gebiet gibt es aber öffentliche Wege.

Von Southend-on-Sea (mit Hadleigh Castle) nach Tilbury (Hafen mit Kreuzfahrtterminal) ist man schon am Rande der Metropolis London. Über die Themse gibt es zur Abkürzung eine Fähre nach Gravesend oder man folgt der Route nach Woolwich und geht im Fußgängertunnel unter der Themse durch.

Abschnitt 4: South East

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Saxon Shore Way, Teil des England Coast Paths sowie weitere Fernwanderwege in Kent

Um Kent zwischen Gravesend (oder Woolwich) nach Brighton durch etliche Häfen des alten Städtebundes Cinque Ports.

Bis Rochester ist man immer noch im Großraum London. Der Weg führt über die Isle of Grain. Nur westlich von Grain und dem Dorf Allhallows ist man in einsamerer Landschaft mit Meer. Der Weg folgt dem erhöhten Hochwasserschutzdamm durch Weideland bis zur Westküste bei Rushenden und bietet Ausblicke über die Mündungen von Medway und Swale (auch hier Vogelschutzgebiete). Das Industriegebiet Ridham wird umgangen.

Isle of Sheppey
aus Swale dem Faversham Creek 5 km  landeinwärts folgend, in das historische Städtchen Faversham.

Das Seebad Whitstable ist für seine Austern bekannt. Der Weg führt dann nach Herne Bay und weiter in die so genannte Isle of Thanet, die zusammengewachsenen Orte Westgate-on-Sea, Margate bis Ramsgate alle oberhalb der berühmten Kreidefelsen und schließlich nach Sandwich.

Südlich davon ist Walmer mit seinem Schloß im Tudorstil. Von hier schwenkt die Küste nach Westen über Dover, das mehr zu bieten hat als den Hafen und Folkstone (mit Sandgate) mit den großen Anlagen im Bereich des Kanaltunnels. Die Römer landeten im Jahr 43 in Richborough.

Reste des zweiten Weltkriegs im Gelände an der Südküste

Man kommt nach East Sussex. Ein kurzes Teilstück zwischen Camber und Rye Harbour und ist im Frühjar 2026 noch nicht fertiggestellt. Man kann Rye – Camber Sands mit dem Bus nach fahren (8 Minuten, der Umstieg in Rye dauert 15–20 Minuten).

Von der flachen Küste Sussex kommt man zu Sandstein- und Lehmklippen. Jene, und die Pfade dort, sind weich, erodierend, instabil aber auch matschig wenn naß.

Am Küstenabschnitt zwischen Hastings und Bexhill sieht man in den Seebädern eine einzigartige Mischung aus viktorianischer und edwardianischer Architektur.
bei Hastings: Country Park und Besucherzentrum Bale House.
Abstecher nach Battle, dem eigentlichen Schauplatz der Schlacht von Hastings 1066.

Vom Cliff End Beach hat man einen guten Blick auf die einzigartige Klippengeologie des High Weald.

Panorama: Du kannst das Bild waagerecht scrollen.

Vorbei am Yachthafen Sovereign Harbour erreicht man die Promenade am Eastbourne Pier. Weiter nach Beachy Head, Cuckmere Haven. An der Cuckmere-Flussmündung liegt der Seven Sisters Country Park bei Exceat, wo man auf den South Downs Way National Trail trifft.

Weiter über Seaford, auch hier Kreidefelsen am Seaford Head, um die Bucht in Richtung Newhaven (Fährverbindung mit Dieppe, 4 Std.).

Nach Brighton hinein gelangt man vorbei an den Überreste des West Piers und dem Aussichtsturm Brighton i360. Die Landschaft bleibt bis Shoreham-by-Sea eindrucksvoll.

Abschnitt 5: South

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Um auf die Isle of Wight zu gelangen, kann man auch 2026 noch ein Hovercraft benutzen, eine Technik die andernorts als obsolet ausgemustert wurde.

Man kommt hier in die Grafschaft Hampshire. Ein Seebad reiht sich an das nächste: Shoreham, Worthing, Bognor Regis sowie die Naturschutzgebiete von Pagham Harbour und Medmerry.

Bei Itchenor gibt es eine Fähre über den Chichester Channel, Mai bis September täglich, sonst nur am Wochenende. An der Ostseite von Hayling verläßt man die Insel über die Langstone Bridge, sofern man nicht an der Südspitze per Fähre auf Portsea Island übersetzt und von dort nach Portsmouth hinein geht.
es bietet sich an (von Bognor) über Chichester direkt nach Portsmouth zu gehen (fahren), der Weg am Meer über Selsey Bill ist lang und etwas umständlich. Thorney Island ist „wild,“ teilweise auch Truppenübungsplatz.

auf die Isle of Wight gibt es aus Portsmouth regelmäßige Verbindungen mit Schiffen nach Fishbourne oder Ryde. Der schon länger bestehende Rundweg Coastal Path um die Insel gilt als Teil des England Coast Paths.

Von den Gunwharf Quays in Alt-Portsmouth geht man entlang weitgehend bebauter Strecke über Gosport nach Southampton.

Von Barton on Sea, hier erreicht man Dorset, sind es etwa fünfzehn Kilometer bis Bournemouth.

Abschnitt 6: Dorset und die Südküste von Cornwall

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Von Plymouth bis Dartmouth/Kingswear sind es 124 km  bzw. 109 km  zu zweiterem aus Lyme Regis.

Ab Kimmeridge Bay und Lulworth Cove ist man auf dem South West Coast Path. Zwischen South Haven Point und Sandbank Point gibt es eine Fähre (auch nach Poole).

Man bleibt auf dem South West Coast Path durch Weymouth mit dem Nothe Fort und der Isle of Portland, weiter entlang der West Dorset Heritage Coast bis Lyme Regis. Von dort entlang der UNESCO-Welterbe Jurassic Coast mit den Rousdon Cliffs nach Seaton.

Die Südküste von Devon entlang kommt man an die English Riviera mit Torquay und seinen Nachbarorten Paignton und Brixham. Die Küste wird nun felsiger.

An der Mündung des River Dart stehen sich Kingswear Castle, von dem nur noch ein Turm erhalten ist und Dartmouth Castle gegenüber. Um den Fluß zu überqueren muß man eine der zwei möglichen Fähren nahe dem Bahnhalt Kingswear nach Dartmouth nehmen.

Die gesamte Gegend ist ländlich geprägt. Zwischen East Portlemouth und Salcombe ist wieder eine kurze Fähre zu benutzen. Overbeck’s Garden bei Salcombe gehört dem National Trust.

Die Erme (Devon) muß knietief durchwatet werden und dies geht nur bei Ebbe, ± 1 Stunde ums Niedrigwasser. Die Überquerung dauert eine Stunde und ist bei Regen und schlechtem Wetter gefährlich. Es gibt einen markierten Umweg im Mündungsbereich des Exe.

St Michaels Mount erreicht man von Falmouth

Die felsige Südküste Cornwalls (das zum großen Teil Besitz des Prince of Wales ist) ist immer schon beliebtes Ziel inländischer Sommerfrischler. Man kommt auf dem nach Plymouth durch Noss Mayo gegenüber des Nationalparks Warren Point.
Abstecher aus Plymouth in den 1 Dartmore-Nationalpark .

Das vom Golfstrom gemilderte Klima läßt gewisse Palmenarten gedeihen. Alleine im Umfeld von St. Austell/Charlestown sind drei botanische Gärten, allesamt mit saftigen Eintrittspreisen: das Eden Project, Pinetum Gardens und die Lost Gardens of Heligan.

Die Strecke von Cremyll nach St. Mawes bietet etwas Auf und Ab. Zwischen St. Anthony – St. Mawes – Falmouth (🚂) überquert man wieder zwei Flußmündungen per Fähre. Weiter geht es nach Penryn (🚂) und auf die Halbinsel The Lizard.

 UNESCO-Welterbe Cornish Mining World Heritage Site: Poldark Mine bei Helston und Chyandour Cliff in Penzance.

In Penzance ist das westliche Ende Cornwalls erreicht. In Land’s End ist man am südwestlichsten Punkt von England.
Von Mitte März bis Oktober verkehren Schiffe vom 1 Fährterminal zu den Scilly-Inseln.

Abschnitt 7: South West - Atlantic Coast

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Die Route führt von Penzance entlang der Nordküste von Cornwall in den Bristol Channel bis Aust.

Abstecher

Von Weston-super-Mare geht man nach Nord-Ost. Über die Severn-Brücke bei Aust geht man nach Wales.

Hauptartikel: Wales Coast Path

Bristol

Abschnitt 8: North West

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Aus Wales heraus kommt man nach Cheshire ins nahe Chester von wo man nach Liverpool, Grafschaft Merseyside hineingeht. Die Mersey-Fähre landet am Pier Head Terminal.

Der Weg hinaus folgt dem 35 km  langen Mersey Trail. Am River Douglas geht es weiter entlang des Leeds & Liverpool Canal (Rufford-Zweig) zum Tarleton Lock, einer Seeschleuse.

Auf Walney Island liegen 26 km  des Weges, als Rundweg ab der Jubilee Bridge.

Hinter Lanacster umgeht man den Lake District an der Küste, dabei einen Truppenübungsplatz vermeidend. Aus Lancashire kommt man in die Grafschaft Cumbria. Es geht durch die ehemaligen Industrizentren Whitehaven und Workington, wo 1856 die erste Bessemerbirne verwendet wurde.

An der Solvay Coast, einer flachhügelige Küstenlandschaft mit fünf Naturreservaten, ab Maryport (Abschnitt Rumbling Bridge, bei Abbeytown – Kirkandrews-on-Eden wird erst 2026 markiert ) geht man Richtung Carlisle. Bei Gretna Green hat man die Grenze zu Schottland erreicht.

Weiter geht’s zu Fuß

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Literatur- und Kartenhinweise

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Der englische Fachverlag Cicierone hat 2025 für Teilstrecken Wanderführer (mit Karten 1:25.000 und 1:50.000) für £ 16–25 pro Band veröffentlicht. In Deutschland werden sie von Freytag & Berndt vertrieben.

  • Neale, Stephen; England Coast Path: 1,100 Mini Adventures Around the World's Longest Coastal Path; ²2023 [beruht noch auf den Planungen 2018; erwähnt viele Cafés usw. als Führer ungeeignet];, ISBN 9781844866205
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(Stand: Mär 2026)

Fremdenverkehrsinfo

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