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Unesco-Welterbestätten in Afrika
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Damaraland

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Versteinerter Stamm

Das Damaraland bezeichnet ein Gebiet im Nordwesten Namibias, das zu den Provinzen Kunene und Erongo gehört und in dem ein Großteil des Volksstamms der Damara lebt.

Regionen[Bearbeiten]

Lage
Lagekarte von Namibia
Damaraland
Damaraland
Baumstämme im Versteinerten Wald

Das Damaraland grenzt im Westen an den Küstenstreifen der Skelettküste. Nördlich davon liegen das überwiegend von Himbas besiedelte Kaokoveld und der Etosha Nationalpark. Im Süden geht es in etwa bis zur Nationalstraße B2. Innerhalb dieser Region liegen das Brandberg-Massiv, dort befindet sich mit dem 2.606 m hohen Königstein der höchste Berg Namibias.

Orte[Bearbeiten]

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Orgelpfeifen aus Basalt

Sprache[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Petroglyphen Twyfelfontein

Twyfelfontein[Bearbeiten]

Das Tal von Twyfelfontein liegt ca. 90 km westlich von Khorixas bei 20° 35′ 26″ S 14° 22′ 20″ O. Man findet dort über 2000 Petroglyphen (Felsgravuren) und Felszeichnungen, die bereits in der Kolonialzeit entdeckt wurden. 1952 wurden sie zum Nationalen Denkmal erklärt, seit 2007 zählen sie zum Weltkulturerbe der UNESCO. Man schätzt das Alter der Figuren zwischen 2.500 und 10.000 Jahre, genaue Daten gibt es (noch) nicht. Sicher ist, dass damals das Klima und die Vegetation anders war, die Gravuren zeigen Tiere, die heute nicht mehr in dieser Gegend vorkommen.

Die Gravuren befinden sich an einem Hang im offenen Gelände, das man allerdings seit einiger Zeit nicht mehr ohne Führer betreten darf, der Schutz der Figuren erforderte diese Maßnahme. Eine gute Sicht auf die Gravuren hat man am Nachmittag, wenn die tieferstehende Sonne den Kontrast verbessert. Die Pfade zu den Felsbildern sind meist schmal und teils recht steil, gutes Schuhwerk ist Bedingung.

Versteinerter Wald[Bearbeiten]

Gute 30 km westlich von Khorixas bei den Koordinaten 20° 26′ 16″ S 14° 36′ 21″ O findet man den Versteinerten Wald oder Petrified Forest, dessen Bäume vor 250-300 Millionen Jahren an einem unbekannten Ort gewachsen sind und hier als Treibholz anlandeten und versteinerten. Die schönsten Stämme findet man auf einem Hügel, den man nur mit einem einheimischen Führer betreten darf. Hier gibt es am Parkeingang überdachte (schattige) Rastmöglichkeiten mit WC und einen Kiosk mit Erfrischungen.

Orgelpfeifen[Bearbeiten]

Welwitschia auf Geröll beim Verbrannten Berg

In der Nähe des Verbrannten Bergs sind in einem kleinen Tal (Lage: 20° 37′ 0″ S 14° 25′ 0″ O) die Orgelpfeifen oder Organ Pipes. Es handelt sich dabei um stehende Basaltsäulen, die beim Erkalten prismenförmige Strukturen gebildet haben. Die Säulen sind teils nur wenige Zentimeter hoch, teilweise erreichen sie Höhen bis zu 5 Metern.

Verbrannter Berg[Bearbeiten]

Das Farbspiel des Burnt Mountain (Lage: 20° 38′ 8″ S 14° 24′ 27″ O) rechtfertigt diesen Namen. Seine Gesteinsschichten sehen teils verkohlt aus, teils wirken sie wie Schlacke. Die Steine sind teilweise so weich, dass man mit sanftem Druck damit die Haut bemalen kann, so wie es Brauch bei den Himbas ist, die in der weiteren Umgebung wohnen. Das Gestein ist aus Lava entstanden, die durch Druck ihre Eigenschaften verändert hat. Es lohnt sich aber auch, einen Blick auf Flora und Fauna zu werfen. Hier gibt es eine stattliche Anzahl von Pflanzen der Gattung Welwitschia, die trotz oder gerade wegen ihres seltsamen Aussehens zu einem nationalen Symbol Namibias gebracht hat. Im Frühjahr blühen auf den Gesteinshalden auch unzählige Sukkulenten, und mit etwas Glück und Geduld sieht man die schwarzen Nebeltrinker-Käfer, die in der extrem regenarmen Region überleben können.

Brandberg-Massiv[Bearbeiten]

Im Damaraland
Verbrannter Berg: Sukkulenten auf dem Geröll

Etwa 120 km südwestlich von Khorixas und rund 30 km westlich von Uis liegt das Brandberg-Massiv (Lage: 21° 7′ 0″ S 14° 33′ 0″ O) in der Mitte der Provinz Erongo. Es hat eine durchschnittliche Höhe von 2500 m, seine höchste Erhebung ist der Königsstein, dessen Höhe mit Werten zwischen 2573 und 2606 m angegeben wird. Die Zisab-Spitze oder auch Tsisab-Spitze am Ostrand des Massivs ist 2169 m hoch.

Bekannteste Sehenswürdigkeit im Brandberg-Massiv ist die Weiße Dame, eine Felszeichnung in der Tsisab-Schlucht. Insgesamt gibt es rund 50.000 Felsmalereien in dieser Bergregion.

Erreichbar ist der höchste Berg Namibias von Windhuk nach 1 Uis (21° 13′ 9″ S 14° 52′ 4″ O) über die C36 (330 km), wo es Unterkünfte gibt. Um den Berg besteigen zu dürfen, sind pro Tag N$ 150 Gebühr fällig, außerdem ist mindestens zwei Wochen vorher beim National Heritage Council ein begründeter Antrag (mit “motivation letter”), mit detaillierten Angaben zu allen Beteiligten, zu stellen.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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