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Corbett-Nationalpark

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Jim Corbett National Park
Fläche: 1318,54km²

Der Corbett-Nationalpark ist ein 1318,54km² großer Nationalpark im indischen Bundesstaat Uttarakhand.

Hintergrund

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Indien verfügt über 106 Nationalparks, von denen der 1 Corbett-Nationalpark der älteste ist. Zusammen mit der westlich angrenzenden Sonanadi Wildlife Sanctuary und dem Kalagarh–Wald bildet er die Corbett-Tiger-Reserve mit einer Fläche von 1318km², die 1973 im Zuge des „Project Tiger“ gegründet wurde. Er liegt im 2 Kumaon-Vorgebirge des Niederen Himalaya in Nordindien mit einer Höhenlage zwischen 400 und 1085 Metern (Kanda Ridge). Der Park wird auf der offiziellen Beschilderung oft als „Corbett Tiger Reserve“ ausgewiesen.

Das touristische Hauptziel im Park sind die Bengal-Tiger.

Geschichte

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Bereits während der britischen Kolonialzeit gab es Planungen zur Einrichtung eines Schutzgebietes für den Bengal-Tiger. Im Jahre 1868 verbot die britische Kolonialverwaltung die Ansiedlung von Viehfarmen in den ausgedehnten Waldgebieten der Region.[1] Bereits 1903 entstand die Besucher-Unterkunft Mundiapani Forest Rest House. Die Bijrani Tiger Reserve wurde 1928 eingerichtet und stellte 325km² unter Schutz.

Am 6. August 1936 kam es zur Gründung als Hailey National Park, benannt nach dem damaligen britischen Gouverneur Sir Malcolm Hailey. Nach Indiens Unabhängigkeit am 15. August 1947 wurde das Schutzgebiet 1952 umbenannt in Ramganga National Park nach dem östlichen Grenzfluss Rāmgangā River mit der gleichnamigen Stadt. Schließlich kam es 1957 zur erneuten Umbenennung nach dem Großwildjäger und späteren Naturalisten Edward James Corbett. Am 1. April 1973 wurde der Nationalpark innerhalb des „Project Tiger“ zu einem Tiger-Reservat erhoben.[2] 1977 gab es einen Bestand von 44 Tigern, 1994 wurden 123 Tiger inventarisiert.

Im Februar 1985 tötete im Park ein Tiger den Vogelkundler David Hunt. Der ursprünglich 520,82km² große Nationalpark erfuhr 1987 durch die 3 Sonanadi Wildlife Sanctuary (301,18km²) und den Kalagarh–Wald (496,54km²) eine Erweiterung auf heutige 1318,54km². Heute (2025) leben 252 Tiger im Reservat, die höchste Dichte aller indischen Nationalparks.

Regionen

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Der Nationalpark befindet sich ausschließlich im Bundesstaat Uttarakhand, an der südlichen Parkgrenze liegt der Bundesstaat Uttar Pradesh.

Klima, Flora und Fauna

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Asiatische Elefanten im Grasland des Parks

Indien liegt allgemein in den Äußeren Tropen, wobei das Wetter maßgeblich durch den Monsun bestimmt wird mit einer heißen Trockenzeit (März–Mai), einer feuchten Regenzeit (Juni–September) und einer kühleren Trockenzeit (November–Februar). Die Temperaturen können in der heißen Trockenzeit im Landesinneren zwischen 40 und 50°C erreichen. Speziell in Nordindien macht sich die Höhenlage der Vorgebirge des Himalayas durch deutlich kühlere Temperaturen bemerkbar. Die „kühle“ Trockenzeit zwischen März und Juni kann tagsüber auch bis zu 42°C erreichen, nachts kühlt es auf 15 bis 20°C ab. Der Monsun mit hoher Regenwahrscheinlichkeit und Luftfeuchtigkeit (mindestens 85%) fällt in den Zeitraum von Juni bis September/Oktober. Deshalb ist der Park zwischen dem 16. Juni und 16. Dezember geschlossen.

Es gibt im Park über 50 Säugetierarten. Dazu gehören 1260 Asiatische Elefanten, 252 Bengal-Tiger[3], Kragen- (auch Himalaya-Schwarzbär genannt) und Lippenbär (Faultierbär), Asiatische Schakale, Indische Leoparden, Dschungelkatzen und Bengal-Katzen. Interessant sind zudem Axishirsch (Chital), Barasingha, Muntjak, Sambarhirsch, Schweinshirsch oder Wildschwein als Opfertiere für den Bengal-Tiger. Zu den 25 endemischen Reptilienarten zählen Gavial (Fluss-Krokodil) und Maggar (Sumpf-Krokodil), sie halten sich im Ramganga-Reservoir auf. Zu ihnen gesellen sich noch Pythons, Königskobras, Kettenvipern, Warane und verschiedene Schildkrötenarten. Allgegenwärtig sind als Affenarten der Rhesus-Makake und der Hanuman-Langur. Unter den mindestens 577 Vogelarten können vor allem Nashornvögel, Eisvögel und der Indische Pfau beobachtet werden, letzterer ist seit 1963 der Nationalvogel Indiens.

Im Park gedeihen über 600 Pflanzenarten, wobei dichte feuchte Laubwälder mit 73% der Fläche dominieren, weitere 10% sind Savannen-ähnliche Grasflächen. Unter den Pflanzenarten befinden sich mindestens 110 Baumarten. Die Laubwälder beheimaten Sal-Bäume (40% aller Bäume im Nationalpark), sowie Khai-, Mango-, Peepal- und Rohini-Gewächse. Unter den 37 Grasarten befindet sich auch der bis zu 25 Meter hoch wachsende Bambus.

Reisevorbereitung

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Der selbst organisiert reisende Tourist muss sich auf unterschiedliche Umschriften für dasselbe Objekt einstellen (eines der Einfahrtstore im Park heißt entweder „Khara Gate“ oder „Kaara Gate“, der Tempel heißt entweder „Sitavani-Temple“ oder „Sitabani-Temple“), schwere Straßenschäden auf asphaltierten Nationalstraßen in Kauf nehmen, hohe Verspätungen oder plötzliche Ausfälle von Inlandsflügen berücksichtigen und schwierigste hygienische Bedingungen meistern.

Beste Reisezeit – besonders wegen der Tierbeobachtung – wird der Zeitraum von November bis Februar sein.

Der selbst fahrende Tourist darf nicht mit seinem Mietwagen durch den Nationalpark fahren. Es gibt nur zwei andere Möglichkeiten, den Park zu erkunden: Safaris mit organisierten Touren und zugelassenen Führern (in Jeeps, Canter-Bussen oder auf Elefanten) oder Pauschalreisen mit Kleinbussen, die ab Delhi fahren. Reservierungen sind mindestens 2 Monate im Voraus vorzunehmen.

Anreise

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Der Nationalpark ist sehr abgelegen, so dass eine Anreise entsprechend umständlich ist. Der am nächsten liegende Pantnagar Airport (IATA: PGH) befindet sich 88km südöstlich des Parks, wird von Kleinflugzeugen angeflogen und selten genutzt.

Mit Auto/Bus kann man von der nächst größeren Stadt Moradabad (etwa 900.000 Einwohner) über den National Highway die am Park liegende Ortschaft Ramnagar erreichen (85km). In Ramnagar befindet sich das 1 National Park Central Information and Reservation Office direkt am Highway 309, es erteilt eine Eintrittsgenehmigung. Die Entfernung von der Hauptstadt Delhi nach Ramnagar beträgt über den National Highway 255km.

Ab New Delhi railway station fahren täglich der Ranikhet Express und der Corbett Link Express zum Bahnhof 1 Ramnagar railway station .

Streckenverlauf

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Vom Highway gibt es einen 1 Abzweig / Junction zu der zum Nationalpark führenden Zubringerstraße, es folgt eine dreimalige Flussüberquerung des Garjiya Sot bis zum Amdanda Gate.

Es gibt 7 offizielle Einfahrtstore (englisch: gate, hindi: khatta), manchmal werden auch acht erwähnt:

Einfahrts-Ausfahrtstor (Gate) Himmelsrichtung Entfernung in km
vom nächsten Ort
2 Amdanda Gate Südost3km von 1 Ramnagar
3 Dhangarhi Gate Nordost78km von 2 Ranikhet
4 Dhela Gate Süd3km von Dhela
5 Durgadevi Gate Nordost18km von 3 Marchula
6 Kālāgarh Gate Südwest2km von 4 Kālāgarh
7 Khara Gate Süd13km von 5 Dhela
8 Vatanvasa Gate Nord37km von 6 Lansdowne

Von Ramnagar sind es 3km bis zum Amdanda Gate, 15km bis zum Dhela Gate und 19km bis zum Dhangarhi Gate.

Übersicht

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Die Parkstraße Ring Road umrundet den Nationalpark mehr oder weniger in Höhe seiner Grenzen (113km). Im Park gibt es wenig spezifische geografische Objekte, zumal sämtliche Safaris auf den Tiger und den Asiatiischen Elefanten fokussiert sind. Für die Führer sind Safaris erst dann erfolgreich, wenn ein Tiger gesichtet wurde.

geografischer Ort Entfernung
in km
Amdanda Gate0
Bijrani FRH11
Dhikala FRH36
Gesamtstrecke47

Die Abkürzung FRH steht für „Forest Rest House“, mit denen die sehr einfach ausgestatteten Gäste-Bungalows gemeint sind. Von Ramnagar zum Hauptcamp des Parks Dhikala FRH sind es 47km.

Einzelheiten

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Karte
Karte von Corbett-Nationalpark
Sehenswürdigkeiten

Im Park befinden sich 8 Aussichtstürme, für Elefanten-Ausritte stehen in Dhikala FRH und Bijrani FRH 17 trainierte Elefanten zur Verfügung.

  • 4 Rāmgangā River (रामगंगा नदी) . ist mit einer Länge von mindestens 596km der größte Fluss im Nationalpark. Er wird aufgestaut durch den.
  • 2 Rāmgangā Dam (रामगंगा बहूद्देशीय परियोजना) . 1947 erbauter Staudamm für das.
  • 5 Rāmgangā-Reservoir . 21km² großer Stausee, der den Corbett-Nationalpark vom westlich gelegenen Sona Forest trennt. Die Ufer werden von Wildtieren zur Tränke aufgesucht.
  • 6 Arni Pass . 771m hoher Bergpass.
  • 7 Kālāgarh ki Dhār . 596m hoher Hügel im Südteil des Nationalparks.
  • 8 Palpur Ki Dhar . 1061m hohe Bergkette.
  • 1 Sitavani-Tempel / Sitabani-Tempel . in der Sitabani-Zone liegt dieser hinduistische Tempel, der wohl im 9. Jahrhundert der Heiligen Adi Shankaracharya gewidmet wurde.
  • 9 Sona Nadi river . liegt im Süden des Parks und mündet in den Stausee Rāmgangā-Reservoir.
  • 2 Sotakhal / Sutta Khāl Temple . ein buddhistischer Tempel.
  • 10 Tairiya Khāl . 941m hoher Bergpass.

Die meisten Tiger halten sich in der Umgebung des Bijrani FRH und Dhikala FRH auf, doch auch hier ist die Wahrscheinlichkeit einer Sichtung gering.

Ökozonen im Park

Der Corbett-Nationalpark ist zum Zwecke des Ökotourismus in acht Zonen aufgeteilt, wo sich auch die Gäste-Unterkünfte befinden. Dies hat zur Folge, dass die jeweiligen Guides entscheiden, in welcher Form und wo eine Safari stattfindet. Grundsätzlich werden Safaris in zwei Schichten (englisch: shift), frühmorgens (05:30 bis 09:00Uhr) und nachmittags (13:00 bis 17:00Uhr), angeboten. Die Zahl der Safaris ist pro Zone und pro Tag begrenzt.

Ökozone BemerkungenGate
1 Dhikala-Zone 47km vom Amanda Gate, Umgebung des 1 Dhikala FRH : höchste Wahrscheinlichkeit, Tiger zu sehenDhangarhi Gate
2 Bijrani-Zone 5km westlich vom Amanda Gate, Umgebung des 2 Bijrani FRH : zweit höchste Wahrscheinlichkeit, Tiger zu sehenAmdanda Gate
3 Jhirna-Zone nördlich vom Dhela Gate : hügelreiche Landschaft, wechselt mit Grasland abDhela Gate
4 Garjia-Zone 9km von Ramnagar : dichte Sal-Wälder, geringe Wahrscheinlichkeit für Tiger-SichtungenGarjia Gate
5 Sitabani-Zone 25km von Ramnagar: gehört nicht zum Kern der Tiger-Reserve und ist eine Puffer-Region mit Leoparden und Elefanten. Hier befindet sich der Sitavani-Tempel Sitabani Gate
6 Pakhro-Zone 22km entfernt von 7 Kotdwar : hohe Elefantenpopulation, manchmal TigerPakhro gate
7 Dhela-Zone am Dhela Gate : dritt höchste Wahrscheinlichkeit, Tiger zu sehenDhela Gate
8 Durgadevi-Zone 53km nordwestlich von Ramnagar: am Ramnagar- und Manal River gelegenDurgadevi Gate

Die Wahrscheinlichkeit, Tiger zu beobachten, hängt allgemein von folgenden Faktoren ab:

  • Die Dichte der Population: Auf 1318km² Parkfläche gibt es 252 Tiger, so dass einem Tiger ein Revier von 5km² zur Verfügung steht. Vergleich: Um die Brooks Falls (Alaska) gibt es 50 Grizzly-Bären auf einer Fläche von 50km², also lebt ein Bär in einem Habitat von 1km². Hier einen Bären zu sichten, erhöht die Wahrscheinlichkeit gegen 100%.
  • Die Länge des Beobachtungszeitraums: je länger man auf Safari ist, umso wahrscheinlicher wird eine Begegnung. Im Corbett-Nationalpark ist pro Safari der Zeitraum allgemein zu gering, so dass mehrere Safaris mit allen drei Transportmitteln unternommen werden sollten.
  • Der Beobachtungsort: Tiger können besonders häufig an Wasserstellen und in der Nähe von ihren Raubopfern gesichtet werden. Dass sie sich entlang der Parkstraßen bevorzugt aufhalten, ist dagegen nicht belegt.
  • Die Beobachtungszeit: März bis Juni und dann am frühen Morgen (06:00Uhr) und späten Nachmittag (15:00Uhr) sind die besten Zeiten.

Den ortskundigen Führern sind diese Faktoren bekannt.

Bilder

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Mobilität

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Die Unterkünfte im Park werden durch 113km Pisten miteinander verbunden. Touristen dürfen nicht mit einem Mietwagen selbst organisiert durch den Nationalpark fahren. Die Reisenden können im Park zwischen drei parkeigenen Transportmitteln wählen:

  • Jeeps (englisch: gypsy) mit zugelassenen Führern für maximal 6 Personen,
  • offene, LKW-ähnliche Busse (englisch: canter) für 16 Personen mit einem guten Rundumblick oder
  • Safari auf Elefanten (hindi: shikra) mit zugelassenen Elefantenführern (hindi: mahut) für höchstens 4 Touristen. Im Dhikala-Camp startet die Elefanten-Safari bei 9 Elephant Back Safari .

Es empfiehlt sich, diese Safaris in Ramnagar möglichst kombiniert zu reservieren oder im Rahmen von Pauschalreisen mit Kleinbussen, die ab Delhi fahren, durchzuführen. Wer die Reise selbst organisiert, sollte mindestens 2 Monate im Voraus vor Reiseantritt buchen. Wie in einigen anderen indischen Nationalparks mit Safari-Charakter, können in Bijrani und Dhikala Elefanten mit Führer für die Safari gemietet werden. Elefanten gleiten selbst auf unebenem, sehr holprigen Untergrund geschmeidig und im Zeitlupentempo dahin, wo Jeeps mit großen Erschütterungen fahren müssen.

Gebühren/Permits

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Die Canter-Safari kostet für Inder 2500 INR, für Ausländer 5000 INR (jeweils 1 Person). Eine Elefanten-Safari kostet 500 INR pro Person (Ausländer 1500 INR). Jeeps kosten 7500 INR/12000 INR.. Eine Angel-Erlaubnis für den Ramganga-River wird in Lansdowne erteilt.

Aktivitäten

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Safaris in Kraftfahrzeugen oder mit Elefanten, geführte Wanderungen und Angeln.

Unterkunft

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Älteste Unterkunft im Park: Mundiapani FRH (1903)

Im Park befinden sich 24 so genannte Forest Rest Houses (FRH) mit sehr einfacher Ausstattung, unter anderem (alphabetisch) 3 Bijrani FRH , 4 Dhikala Camp , 5 Gairal Forest Lodge , 6 Gauzpani FRH , 7 Jhirna FRH , 8 Kanda FRH , 9 Khinnannauli / Khinnannavli FRH , 10 Morghatti FRH , 11 Mundiapani FRH , 12 Paterpani FRH , 13 Sapdull / Sapduli FRH , 14 Sultan FRH oder das 15 Vatanvasa FRH . Sie alle liegen in einer der acht Zonen und sind Ausgangsort für Safaris. Alleine in der Dhikala-Zone gibt es 5 FRHs. Die Qualität ist rustikal, sehr einfach mit Dusche/Bad. Die vegetarischen Mahlzeiten werden in Kantinen oft in Form eines Buffets angeboten. Alkohol ist verboten.

In der Nähe der Gates befinden sich außerhalb des Parks Lodges/Hotels wie das 16 Hotel Corbett Kingdom in Ramnagar.

Sicherheit

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Siehe auch: Sicher reisen
In Indien besteht Linksverkehr. Selbstfahrer müssen ihre Fahrzeuge in Ramnagar parken und sich mit reservierten und geführten Jeeps oder Canters in den Park fahren lassen. Die akzeptablen Schotterpisten im Park werden die mitfahrenden und nicht selbst fahrenden Touristen nicht sonderlich interessieren. Die Parkstraßen verlaufen durch viele Flussdurchquerungen ohne Brücke wie durch den 11 Mohan Pani Sot .

Die Gefahr für Touristen, bestohlen oder überfallen zu werden, ist in dieser Region sehr gering. Es muss nicht mit Straftaten gerechnet werden. Allgegenwärtig sind in der Nähe von Touristenzentren jedoch aggressiv bettelnde Kinder in großer Zahl.

Gesundheit

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Siehe auch: Tropenkrankheiten
Siehe auch: Reiseapotheke
Auch trotz der (geringen) Höhenlage besteht im Corbett-Nationalpark das Risiko der Infektion mit Malaria- oder Dengue-Fieber, insbesondere nach der Monsun-Saison zwischen Juni und November. Lange Ärmel und Hosen verringern das Risiko, doch ein viel größerer Schutz geht von Moskito-Netzen und einer medizinischen Malaria- und Dengue-Prophylaxe aus. Tropenmedizinisch versierte Ärzte sollten deshalb 2 Monate vor Reiseantritt konsultiert werden. Für Speisen und Getränke gilt der Tropengrundsatz „kochen, braten/abkochen, schälen oder vergessen“ (englisch: Cook it, boil it, peel it or forget it).

Literatur

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  • David Abram, The Rough Guide to India, Rough Guides Publishing, 2003, S. 365 ff.; ISBN 978-1843530893.
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Einzelnachweise

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  1. Bhagwati Joshi/P. C. Tiwari, Wildlife in the Himalayan Foothills, Indus Publishing Company, 1997, S. 208
  2. Experts Arihant (Hrsg.), Know Your State Uttarakhand, Arihant Publication India Limited, 2015, S. 84
  3. die Anzahl ist im Hinblick auf die Fläche des Nationalparks für die langfristige Erhaltung der Art zu gering. Biogenetisch sind langfristig 500 Tiger zur Arterhaltung und Reduzierung der Inzucht erforderlich.
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