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Zentrale Highlands

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Blick vom Sgorr nam Fiannaidh auf Glencoe

Die Zentralen Highlands sind hier definiert als der Teil der schottischen Highlands zu beiden Seiten des Great Glen. Historisch sind dies die Regionen Lochaber, Lochalsh und Inverness-shire. Nach Süden grenzt Argyll and Bute an, im Osten North East Scotland mit Perth and Kinross und den Cairngorms, nach Norden die nordwestlichen Highlands mit Ross-shire und nach Westen der Atlantik mit den vorgelagerten Inneren Hebriden.

Regionen[Bearbeiten]

Eilean Donan Castle

Orte[Bearbeiten]

Inverness Castle
Plockton
  • Inverness - Hauptstadt und zugleich größte Stadt und Wirtschaftszentrum des Verwaltungsbezirks Highlands. Sie erhielt erst 2001 die Stadtrechte.
  • Fort William bezeichnet sich selbst aufgrund seiner Nähe zu Ben Nevis und Glencoe als Outdoor Capital of the UK.
  • Fort Augustus
  • Drumnadrochit - Städtchen am Loch Ness mit bemerkenswertem Auflauf um das Monster
  • Kyle of Lochalsh - ehemaliger Fährhafen nach Skye und Endpunkt der North Highland Bahnlinie
  • Plockton - ehemaliger Fischerort mit geschütztem Hafen mit Palmen an der Uferpromenade
  • Dornie

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Loch Ness

Hintergrund[Bearbeiten]

Einsame Landschaften, baumlose Hochmoore, rauhe Berge, dunkle Seen, wehrhafte Burgen, zottelige Rinder, Regenbogen - die zentralen Highlands sind das, was Besucher seit dem 19. Jahrhundert von Schottland auf der Suche nach Romantik erwarten.

Dabei ist diese Landschaft Ergebnis menschlichen Handelns. Die einst bewaldeten Berge wurden gerodet, um Holz für den Schiffbau und als Bauholz in Kohlegruben zu gewinnen. In grossflächigen "Säuberungen", den berüchtigten Highland Clearances, haben die Grossgrundbesitzer seit Ende des 18. Jahrhunderts die dort wohnenden Menschen vertrieben, um Raum für die profitablere Schafzucht und später Rotwildjagd zu schaffen.

Sprache[Bearbeiten]

Englisch mit einem kernigen Hochlanddialekt. Dir rr rollen wie Felsstürze, Lautverschiebungen , z.B. von u nach i lassen am ersten Eindruck zweifeln, ob es wirklich Englisch ist. Das gibt sich mit der Zeit, man hört sich ein und gelegentlich gibt sich der gastfreundliche Highlander für einen Fremden auch extra Mühe.

Gälisch wird vereinzelt noch gepflegt, aber mehr privaten Raum. Strassenschilder und Ortsnamen sind zumeist auch in Gälisch gehalten.

Anreise[Bearbeiten]

Inverness hat einen Flughafen mit diversen innerbritischen und vereinzelten Auslandsverbindungen. Eine breitere Auswahl an Flügen hat man von den Flughäfen Glasgow und Edinburgh.

Mit dem Zug hat man Verbindungen von Glasgow bzw. Edinburgh über Perth nach Inverness (Highland Main Line), sowie auf der West Highland Line von Glasgow nach Fort William/Mallaig.

Fernbusse fahren von Glasgow, Edinburgh oder englischen Städten nach Inverness und Fort William.

Mit dem Auto sind die wichtigsten Einfallstrassen die in Teilen autobahnähnlich ausgebaute A 9 von Perth nach Norden Richtung Inverness (und weiter nördlich) und die A 82 von Glasgow über das Loch Lomond nach Fort William. Weitere Strassen sind die A 84 / A 85 von Stirling bzw. Perth.

Mobilität[Bearbeiten]

Das Netz des Öffentlichen Nahverkehrs zieht sich vor Allem entlang der wichtigsten Strassen, das sind die A-Strassen mit ein- und zweistelligen Nummern. Zwischen den grösseren Ortschaften fahren mehrfach, in abgelegene Orte oft nur einmal täglich Busse.

Bahnstrecken gibt es nach Inverness und von Inverness über Dingwall nach Kyle of Lochalsh sowie von (Glasgow)-Crianlarich nach Fort William und Mallaig.

Die meisten Reisenden werden mit dem eigenen Fahrzeug anreisen und ein gut ausgebautes Strassennetz mit zumeist zweispurigen Strassen vorfinden, die ein zügiges Vorankommen ermöglichen. Die wichtigen Strassen sind begradigt und werden, so möglich, um Siedlungen herumgeführt. Kleinere Strassen sind ebenfalls zweispurig, aber oft kurvenreich. Nur in den abgelegenen Tälern findet man noch einspurige Strassen vor.

Schmale Meeresbuchten wie Loch Etive und Loch Leven, Dornoch Firth werden zumeist mit Brücken überquert. Ausnahme ist das Loch Linnhe, auf der die Connel Ferry Richtung Morvern übersetzt und einen 150 km langen Umweg auf teilweise sehr schmalen Strassen um Loch Linnhe/Loch Eil abkürzt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Dampfzug der West Highland Line auf dem Glenfinnan Viaduct

Auch wenn man meint, in dieser unwirtlichen Gegend nur mit Hilfe der Errungenschaften moderner Zivilisation überstehen zu können, so gibt es Siedlungsspuren seit der Eisenzeit. Brochs im Glenelg und Loch Alsh legen davon Zeugnis ab.

Weitere Sehenswürdigkeiten sind mittelalterliche Burgen an strategischen Punkten wie Inverlochy Castle bei Fort William, Eilean Donan im Loch Duich, Castle Tioram im Loch Moidart, Urquhart Castle am Loch Ness, Inverness Castle, teil heute Ruinen, teils im 19. Jh neu erbaut/restauriert.

Im gesamten Gebiet sind Schlösser und üppige Landsitze zu finden. Manche sind privat und auch weiträumig nicht zugänglich, bei anderen sind die Gärten zugänglich, wieder andere sind heute (Luxus-)Hotels, aber zumindest bei Verzehr eines Nachmittagstee zu besuchen, beispielsweise Glenborrodale Castle auf Ardnamurchan, Castle Stuart und Culloden House bei Inverness, Arisaig House in Arisaig.

Technische Sehenswürdigkeiten sind unter anderem der Caledonian Canal, Wasserweg zwischen Nordsee und Atlantik entlang des Great Glen mit zahlreichen Schleusen, u.a. der Devils Staircase bei Fort William und querenden Brücken, die Bahnstrecken mit dem Glenfinnan Viaduct zwischen Fort William und Mallaig oder dem Culloden Viaduct südlich von Inverness. Zahlreiche Staumauern wie am Loch Quoich, dem Blackwater Reservoir und die daraus entstandenen Seen gehören ebenso zu den Sehenswürdigkeiten, wie die grandiose Natur selbst Sehenswürdigkeit Nummer Eins bleibt.

Panorama: Du kannst das Bild horizontal scrollen.

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Im Winter ist Skifahren in den Skigebieten am Aonach Eagach (als "Nevis Range" vermarktet) und im Glen Coe unweit des Kingshouse Hotel möglich. Skiverleih wird vor Ort angeboten.
  • Bergwandern, auf manchen Routen Klettern, ist überall in der Region möglich. Die Berggruppen um den Ben Nevis, der Mamores, beidseits des Glen Coe, in Kintail, des Glen Affric, die entlegenen Monadliath Mountains, der Berge um Loch Monar, das Glen Affric und des Knoydart stellen rund zwei Drittel aller Munros und ermöglichen Touren verschiedener Länge und Schwierigkeitsgrade. Auch mehrtägige Wanderungen sind wahlweise mit abendlicher Rückkehr in die Zivilisation oder Übernachten draussen sind möglich.
  • Indoor-Klettern in der ehemaligen Aluminium-Hütte von Kinlochleven mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden und einer künstlich vereisten Wand zum Eisklettern.

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Auch wenn die schottischen Berge in der absoluten Höhe nicht imponieren, so ist bei Bergwanderungen stets auf wetterfeste Ausrüstung, solide Wanderschuhe, Notvorrat und Karte und Kompass zu achten. Die exponierte Lage gegen die Atlantikstürme, schnelle Wetterumbrüche und die ausserordentlich dünne Besiedlung und fehlende Wegeinfrastruktur bergen Risiken, deren Unterschätzen tödlich enden kann und dies Jahr für Jahr auch tut. In den Bergen sind einerseits Sturm auf den hohen Gipfeln, aber auch Nebel und der Orientierungsverlust im wegelosen Gebiet die grössten Gefahren.

Klima[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

ArtikelentwurfDieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.