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Manila

Welterbe auf den Philippinen

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Manila
RegionMetro Manila
Einwohnerzahl1.902.590(2024)
Höhe9 m
Lagekarte der Philippinen
Lagekarte der Philippinen
Manila

Manila ist die Hauptstadt der Philippinen.

Stadtteile

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Stadtbezirke
Manila

Die Herrschaften Tondo, nördlich des Flusses und Cainta waren Teile des Luzon-Reiches und Handelszentren. Sie wurden in den 1570ern erobert. Tondo, als Stadtteil 1911 eingemeindet, ist heute ein Armenviertel.

„Alt-Manila“ spanischer Zeit am Hafen bilden die 64 Hektar 1 Intramuros („innerhalb der Stadtmauer“) mit der historischen Innenstadt und den ältesten Gebäuden der Stadt sowie südlich davon 2 Malete , südlich des Hafens am Meer, ein szeniges Ausgehviertel in Meeresnähe. Das anschließende Viertel 3 Makati ist das reiche Geschäftsviertel in dem in den 2000ern etliche Hochäuser, aber auch “gated communities“ für Reiche entstanden. Viele Nachbarschaften, „Barangay“ sind mit einer Nummer bezeichnet.

Mit Manila zusammengewachsen, wenn auch administrativ eigenständige Großstädte sind: an der chronisch verstopften Ringstraße EDSA (C4) im Norden das zweigeteilte 4 Caloocan , nach Süden 5 Mandaluyong City , Makati und am Meer 6 Pasay mit dem Flughafen und 7 Parañaque .

Weiter nach Westen schließt sich 8 Quezon City (QC, sprich: „Kyusi“, ​nicht Teil der Provinz Quezon) nahtlos an. Die erst durch Gebietsreform 1939 geschaffene Planstadt war 1948–76 Hauptstadt des Landes, während der Regierungssitz in Manila blieb. Das Repräsentantenhaus tagt immer noch hier. Das es umgebende “Batasan Hills” ist ein Armenviertel. Heute leben in QC über drei Millionen Menschen, ein industrieller Schwerpunkt mit viel Textilindustrie hat sich gebildet.
Nach Osten geht das bebaute Gebiet weiter bis zum Fuß der Berge in 9 Rodriguez resp. 10 Antipolo (Hauptstadt der Provinz Rizal, ​33 km auf dem Sumulong Hwy.) .

Im Süden sind an der Seite der Manila Bay die Cavite-Halbinsel und die Stadt 11 General Trias .
Entlang des Westufers der stark verschmutzten 1 Laguna de Bay reihen sich 12 Muntinlupa , 13 Cabuyao City (in der Provinz Laguna) und 14 Calamba 55 km von Intramuros (Fahrzeit auf der mautpflichtigen R3, ca. 2½ h).

Im Norden sind Valenzuela (bis 1960/63: Pulo), 15 Malolos (Hauptstadt der Provinz Bulacan, ​44 km (1+ h) auf der mautpflichtigen R8) , Santa Maria und 16 San Jose del Monte (SJDM) , knapp 40 km vom Zentrum.

17 Embo (“Enlisted Men’s Barrio”) in Taguig war, wie der Name andeutet, ursprünglich Wohnviertel der Mannschaften der philippinischen Streitkräfte. Speziell das Viertel West-Rembo bleibt ein vergleichsweise gut versorgter Slum.

Hintergrund

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Karte
Karte von Manila

Manila war zu spanischer Zeit das Zentrum spanischen Einflusses in Ostasien. Das jährlich 1585–1815 auf einer Galeone aus Acapulco gebrachte Silber finanzierte den profitablen Handel. Die eingeführten Mexikanischen Dollars blieben allgemein geschätztes Zahlungsmittel in Ostasien wegen ihrer hohen Reinheit bis zur Silberkrise (ab 1893) und am chinesischen Festland teilweise noch weitere Jahrzehnte.

Ab 3. Februar 1945 leisteten die Japaner einen Monat zähen Widerstand gegen die Invasoren der zurückkehrenden Kolonialmacht, was zur weitgehenden Zerstörung der alten Stadt führte.

Etwa sechzig Prozent der ethnischen Chinesen auf den Philippinen und deren Mischlings-Nachfahren (tsinoy) leben im Großraum, was daran liegt, daß ihnen analog amerikanisch rassistischer Praxis Einbürgerung verwehrt blieb und sie deshalb kein Land besitzen durften. Sie wohnten vor allem im Chinesen-Ghetto 18 Binondo . Heute ist hier ein Geschäftsviertel mit dem 2008 eröffneten, kitschigen Einkaufszentrum Lucky Chinatown (seit 2019 mit Hotel und „Chinatown Museum“) und mehreren Hochhäusern neuerer Zeit. Ihre Kultur wird im Museum Bahay Tsinoy gezeigt.

Seit den 1950ern ist die städtische Bevölkerung ziemlich konstant um jährlich vier Prozent gewachsen – in den frühen 1970ern waren es einige Jahre je sieben Prozent, so daß heute ein permanent am Verkehrskollaps schrammender Moloch entstanden ist mit über 18 Millionen Menschen, von denen in einer wirtschaftsliberalen Gesellschaft ohne soziale Sicherung etwa fünf Millionen im Elend von Slums ohne fließend Wasser und Strom hausen.

Anreise

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Mit dem Flugzeug

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Ninoy Aquino International Airport (NAIA, ​Manila International Airport, ​IATA: MNL; 7 km südlich des Zentrums). Tel.: +63 2 8877-1109 . Der Flughafen verfügt über vier Terminals: T1: Ausländische Gesellschaften, T2: Philippine Airlines, T3: phil. Billigflieger, T4: Inlandsflüge. Es verkehrt ein Shuttlebus zwischen den Terminals. Die Umsteigezeiten z.B. von Fernflügen zu Domestic-Flügen sollten nicht zu knapp bemessen sein, Verkehrsstaus sind häufig und führen zu unnormal langen Fahrzeiten. Der NAIA ist Heimatbasis von Philippine Airlines und ihrer Regionaltochter, dem Billigflieger PAL Express sowie Drehkreuz für die inländisch agierenden Cebu Pacific ein Billigflieger, der die AirSWIFT 2024 aufkaufte, dessen Tochter Cebgo (nur Turboprops) und Philippines AirAsia. Das Shop-Angebot des Flughafens ist nicht sehr ausgeprägt.
Flughafenhotels

Über die Straße vom Ausgang des T3 sind sämtliche internationalen Ketten der gehobenen Preisklasse:

  • Belmont Hotel, Tel. +63253188888
  • Manila Marriott Hotel, Tel. +63289889999
  • Hilton Manila Newport World, Tel. +63272397788
  • Hotel Okura, Tel. +63253182888
Anfahrt

Die Firma Ube Express bietet direkte Fahrten zu sieben verschiedenen Busstationen im Großraum. Anfang 2026 kosten die meisten Fahrten ca. € 2–5.
Auch gibt es Busfahrten in die Innenstadt. Wie auch bei Grab und Uber hat man es hier mit klar definierten, vorher bekannten Fahrpreisen zu tun.

Eine Eigenart des Flughafens ist sein Taxisystem: Unmittelbar am Ausgang des Ankunftsbereichs finden sich zahlreiche Taxis, zu denen man von einem Angestellten eskortiert wird, der den Taxipreis anhand einer fiktiven Liste bestimmt – das kann das Zehnfache des regulären Taxameter-Preises sein. Mögliche Vorgehensweisen:

  1. Den geforderten Preis bezahlen – 1500 bis 3000 Pesos je nach Ziel.
  2. Den Preis runterhandeln – die Hälfte ist machbar.
  3. Eine Treppe nach oben in den Abflug-Bereich nehmen und dort ein Taxi nehmen, dort sind die geforderten Preise günstiger.
  4. Der Flughafen liegt mitten in der Stadt, so dass man nach ca. 300 Metern Fußmarsch an einem der innerstädtischen Highways steht und ein Taxi heranwinken kann, bei dem man die Benutzung des Taxameters einfordern kann – innerhalb des Stadtzentrums zahlt man dann 100 bis 350 Pesos. (Die Autobahn-Maut muss der Fahrgast bezahlen.)
  5. Statt dem Taxi per Uber- oder Grab-App fahren. Grab ist in den Philippinen verbreiteter als Uber, das schlägt sich auch in der Menge der zu findenden Fahrer nieder. Außerdem ist der Preis, wie auch beim Bus, klar definiert und sehr preiswert.

Der Bau des New Manila Airports wurde in Bulakan 2020 begonnen. Ginge alles nach Plan soll er 2028 eröffnen mit Anschluß an die Tramlinie LRT-7.

Mit der Bahn

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Die lange vernachlässigte PNR betreibt Regionalzüge zwischen Laguna und Quezon sowie in der Region Bicol zwischen Sipocot, Naga, Lupi und 1 Bahnhof Legazpi .

Die PNR Metro Commuter Line, mit dem 2 Umsteigebahnhof Tutuban wurde wegen Streckenneubaus bis (mindestens) 2029 komplett stillgelegt.

Mit dem Bus

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Die 46 entlang der EDSA befindlichen Busstationen verschiedener Unternehmen werden seit 2019 aufgelöst. Stattdessen gibt es drei zentrale Umsteigebusbahnhöfe.

  • Im Norden Valenzuela Gateway Complex . Verbindungen aus Nord- und Zentral-Luzon. Verkehrsgünstig zum North Luzon Expressway.
  • In AsiaWorld, Stadtteil von Bay City ist Parañaque Integrated Terminal Exchange (PITX; Anschluß LRT-1, auf Ebene 3) . Verkehrsgünstig zum Manila–Cavite Expressway (R1).
  • Im Südosten Santa Rosa Integrated Terminal . Verbindungen mit den Regionen Calabarzon und Bicol. Dazu die Fernbusse aus dem Süden, die auf dem “Nautical Highway System” kommen.

Dazu:

  • Vista Terminal Exchange (Starmall Alabang Transport Terminal), Muntinlupa, . Regionalverkehr; Endpunkt etlicher Jeepney- und P2P-Strecken. Auch Endhalt des Ube Express vom Flughafen.
  • Victory Liner Cubao Terminal, 683 Epifanio de los Santos Ave, Cubao, Quezon City,. Tägliche Verbindungen aus Alaminos, Lingayen, Bolinao, Olongapo, Baguio u.a.

Auf der Straße

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Rings- und Fernstraßen in Manila. Die Stadtautobahn C4 ist bekannt als „EDSA,“ R1 als „Manila–Cavite Expressway“

Die Autobahnen North- bzw. South Luzon Expressway (NLEX bzw. SLEX) verbinden mit den entsprechenden Landesteilen.

Die Ringstraße EDSA ist die notorisch verstopfte Hauptverkehrsader.

Der mautpflichtige Metro Manila Skyway im Südosten der Stadt ist mit 39 km eine der längsten auf Stelzen ausgeführten Stadtautobahnen der Welt. Er verbindet NLEX und SLEX. Von ihm zweigt der 12,5 km lange NAIA Expressway zum Flughafen ab.

Der Sumulong Highway kommt geradewegs aus Osten im Stadtgebiet von Antipolo.

Mit dem Schiff

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Manila verfügt mit dem Port Manila (offiziell: Pantalan ng Maynila) über den geschäftigsten Hafen der Philippinen. Er wird durch den Pasig-Fluss geteilt:

  • Der Seehafen von North Harbour verfügt über sieben Anlegestellen (Nummern 2, 4, 6, 8, 10, 12, 14). Kreuzfahrtschiffe legen üblicherweise am 3 Pier 4 an. Hier fahren auch die meisten der innerphilippinischen Fähren auf 24 Routen ab.
  • Der South Harbour hat fünf Piers (Nummern 3, 5, 9, 13, 15), das Passagier-Terminal 4 Eva Macapagal Super Terminal liegt zwischen den Piers 13 und 15.

Reedereien sind:

  • 2GO Travel (früher Aboitiz Transport und Negros Navigation). Wichtige Rundrouten, meist 2 wchtl.:
    • Manila – Cebu – Cagayan de Oro – Cebu – Manila
    • Manila – Bacolod – Iloilo – [Cagayan de Oro] – Iloilo – Manila
    • Manila – Davao – General Santos – Iloilo – Manila
    • Manila – Siargao – Butuan (Nasipit) – Ozamiz – Manila
  • Atienza Shipping Manila – Coron
  • Buchungsportal PHferry
Jachten

Manila ist für Sportsegler kein ideales Ziel. Besser sind das Caylabne Bay Resort Marina, 70 km südlich oder Ankerplätze bei Corregidor oder Mariveles.

Ein Jachthafen ist am 5 CCP Bay Terminal . Für Gäste im Manila Yacht Club muß man Mitglied in einem Verein sein, der gegenseitige Rechte einräumt. Das Umfeld des Jachtklubs ist eines der gehobeneren Viertel zum Ausgehen. In unmittelbarer Nachbarschaft ist das Kongreßzentrum, Marinehauptquartier, Freizeitpark Star City und der massive Komplex des Kulturzentrums der Philippinen un die “Entertainment City”.

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Vom Steg in diesem Becken fahren Ausflugsboote zum 6 Engineer’s Dock von Corrgeidor. Wenige hundert Meter weiter ist das 7 Fährterminal Camaya Coast , das direkt zum Ressort Camaya Coast in Mariveles, Bataan fährt (1¾ Std).

Mobilität

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Nahverkehr in Metro Manila
Trambahnlinien LRT und MRT
Fahrverbote
Abhängig von der letzten Zahl der Nummer des Kennzeichens gelten von 7–10 und 17–20 Uhr innerstädtische Fahrverbote: Montag 1+2, Dienstag 2+3. Mittwoch 5+6, Donnerstag 7+8, Freitag 9+0. (Stand: Jan 2026)

Manila verfügt über ein unzureichendes System von Hauptverkehrsstraßen, so dass ganztags, insbesondere aber während der morgendlichen und abendlichen Rushhour, mit umfangreichen Staus im Stadtgebiet zu rechnen ist. Diese müssen für zu erreichende Flüge oder Überlandbusse berücksichtigt werden.

Innerhalb Manilas gibt es vier Möglichkeiten, von A nach B zu kommen: Tricycles, Jeepneys, Busse und Taxis.

2017–19 wurde ein Konzept entwickelt, den komplett privaten Nahverkehr aus Bus- und Jeepneyrouten rationalisiert unter staatliche Kontrolle zu bringen. Dies führte zu einer Ausdünnung des Angebots.

EDSA Carousel ist eine Buslinie auf separater Spur, die 4.00–23.00 Uhr vom Busbahnhof PITX zum 8 Monumento (Umstieg LRT-1) fährt.

Sammeltaxis (“public utility vehicle,” PUV) auch bekannt als UV Express oder GT Express, fahren feste Strecken vor allem in der Region (sie dürfen nicht auf der EDSA fahren). Das Farbschema der eingesetzten Fahrzeuge ist weiß, als Teil der Konzession müssen gewisse pflichtgemäße Aufschriften dort stehen. Die üblichen japanischen Kleinbusse (7-Sitzer) sind klimatisiert.
P2P, “point to point” sind spezielle Linien, die ohne Zwischenhalte von Anfang bis Endstation durchfahren. Die meisten verkehren nur Montag bis Freitag. Sie kosten deutlich mehr als normale Busse. Betriebsbeginn ist meist 5.30 oder 6.00 Uhr, Betriebsende höchst unterschiedlich schon um 18 oder aber auch 22.30 Uhr.
Jeepney- und UV-Expresslinien im OSM-Wiki.

Busse verkehren wie Jeepneys auf festgelegten Routen, halten jedoch (oft) nur an festgelegten Haltestellen und haben manchmal eine Klimaanlage. Im Regelfall ist in der Frontscheibe ein Schild mit der Endhaltestelle angebracht.
Libreng Sakay sind einige von der Regierung finanzierte Linien, die man gratis benutzen kann. Eingeführt wurden sie während der Corona-Zeit, dann bis auf weiteres beibehalten.

Seit wenigen Jahren gibt es auch Jeepney-Fahrzeuge mit Elektroantrieb. Sie kosten geringfügig mehr. Wer aussteigen will sagt: “Para po!”

Die einfachste Möglichkeit sich in Manila fortzubewegen sind Taxis. Solange man in Manila unterwegs ist, sind Taxis das bequemste Fortbewegungsmittel, da sie in der Regel mit Klimaanlage ausgestattet sind. Die Taxis die vor Hotels oder dem Flughafen stehen, haben teilweise höhere Preise (und geben sich oft als Hoteltaxi zu erkennen). Sollte man kein Taxi finden, helfen einem die Schutzmänner oft, ein Taxi herbeizuwinken. Generell halten Taxis überall, auch auf der mittleren von vier Spuren um einen Fahrgast aufzunehmen. In manchen Gegenden gibt es spezielle Taxieinstiegspunkte, an denen man sich in eine Warteschlange einreihen muss, um ein Taxi zu bekommen, z.B. bei der Landmark-Mall. Beim Einsteigen sollte man darauf achten, dass der Fahrer das Taxameter einschaltet, ansonsten kann der Endpreis schon mal etwas astronomisch ausfallen. Die Fahrt beginnt mit 40 Peso und kostet einen weiteren Peso für 500 Meter. Selten übersteigt der Fahrpreis in der Stadt 150 Peso, die Fahrt von Makati zum Flughafen kostet ungefähr 120 Peso (einigermaßen fließender Verkehr vorausgesetzt). Trinkgeld ist optional, aber zehn Prozent werden gerne gesehen.

Tram

Manila verfügt über den Light Rail Transit (LRT). Die Fahrpreise sind streckenabhängig. Bei Verwendung einer Wertkarte wird es geringügig billiger.

Die Haltepunkte haben für jede Linie eine eigenen Nummer. Als zentraler Umsteigepunkt für LRT-1, MRT-3 und MRT-9 umgebaut wird die 9 North Triangle Common Station (nach Ausbau: Unified Grand Central Station) verbunden mit der 300 Meter entfernten Station 10 North Avenue . An der EDSA zugleich wichtiger Knoten für Busse, die dort entlang verkehren. (Dazwischen ist das Einkaufszentrum Ayala Malls TriNoma.)

  • Linie 1 (grün) verkehrt zwischen fünf Uhr morgens und neun abends 26 km (Nord-Süd) zwischen 11 Haltepunkt Baclaran (Flughafennähe 2 km) , entlang der Taft und Rizal Avenue nach Monumento bis 12 Dr. Santos Avenue (Sucat, nach dem nahen Einkaufszentrum SM City Sucat) – [im Bau Niog ]. Betriebszeiten sind ca. 4.30–22.30 Uhr.
  • LRT-Linie 2 verkehrt zwischen Antipolo und13 Recto , Betriebszeiten 5.00–21.00 Uhr.
  • MRT-Linie 3 fährt als Hochbahn entlang der Stadtautobahn EDSA zwischen North Avenue und dem Endhalt 14 Taft Avenue (in Panay) , Betriebszeiten 4.30/5.20–22.00 Uhr.
  • [Eröffnung geplant 2027 (wohl 2031): Linie 6: Cavite – Niog (Umstieg LRT-1)]
Fähren

Flußfähren auf dem Pasig verbinden von Taytay 15 Anleger Nagpayong (bei der Napindan-Brücke) über Makati mit Manila wo der Endhalt kurz nach Escolta das 16 Fährterminal Plaza Mexico ist. Die Boote fahren nicht, wenn bei Hochwasser zu viel Abfall im Wasser ist.

Die 17 Singco-Fähre dient der Überquerung des Flusses Tango.

Ausflugsboote schippern vom 18 Esplanade Seaside Terminal in Pasay.

Sehenswürdigkeiten

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In Manila
Die imposante Manila Cathedral ist bereits die sechste Kirche an dieser Stelle

Stadtteil Intramuros, mit alter spanischer Festung „Fort Santiago,“ einigen alten spanischen Häusern und Kirchen. Kutschenfahrten durch Intramuros werden angeboten, sind jedoch recht teuer. Intramuros hat, wie ganz Manila, sehr unter dem 2.Weltkrieg gelitten. Man findet dort heute noch Ruinen, die alten spanischen Häuser sind nur z.T. wieder aufgebaut und restauriert worden. Dennoch ist dieser Stadtteil recht sehenswert. Zwischen Intramuros und Ermita liegt der Rizal-Park.
Weiter südlich, fußläufig erreichbar über den Bay-Walk, aber doch recht weit, erneut ein Bay-Walk hinter der MOA (Mall of Asia) mit einem Riesenrad und sonstigen Karussells, Open-Air-Restaurants, an den Wochenenden mit Live-Musik. Ist an Wochenenden rege besucht. Zwischen Rizal-Park und MOA, immer längs des Roxas Blv. in südlicher Richtung, findet man die oben erwähnte Anlegestelle der Schiffe zur Insel Corregidor (alte spanische, später amerikanische Festung) und für etwa einstündige Rundfahrten in die Manila-Bay.

Quezon-City: sehr sehenswert, aber kaum bekannt, der 2 ECO-Park (Santa Mesa) . Viele Grillplätze, ein Teich mit Koi’s, ein Angelteich, neues Schwimmbad, Orchideengarten, kleine überdachte Sitzplätze und Hütten. Oben vom Damm aus, der Blick auf das große Wasserreservoir „La Mesa.“ Das Richtige für einen Familienausflug. Leicht, auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln, erreichbar über die Commonwealth-Ave. (in vielen Karten noch als „Don Mariano Marcos Highway“ eingetragen).

Kirchen

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  • UNESCO-Welterbe 1 San Agustín, Intramuros, General Luna Street . Die Kirche San Augustin ist die älteste Steinkirche der Philippinen. Die Bauarbeiten unter Aufsicht verschiedener Ausgustinermönche an der Kirche begannen 1587 und wurden 1607 abgeschlossen. Die Kirche hat allem Unbill der Jahrhunderte getrotzt: den unzähligen Erdbeben, der britischen Invasion 1762, dem spanisch-amerikanischen Krieg und der japanischen Invasion. Das Chorgestühl besteht aus 68 aus Molave-Holz (Vitex parviflora) geschnitzten Stühlen. Im Vorbeigehen unbedingt einen Blick in die Kirche werfen, ob nicht gerade eine Hochzeit stattfindet. Die Kirche wurde 1993 zum Weltkulturerbe erklärt.
  • 2 Kathedrale, Intramuros, General Luna Street . Die heutige Kathedrale ist bereits das sechste Gebäude an dieser Stelle und wurde zwischen 1953 und 1958 mit Hilfe des Vatikans errichtet. Die erste Kirche stand hier bereits 1581 und Bestand noch aus Mangrovenholz und Bambus. Die fünfte Kathedrale verlor ihren Glockenturm bei einem Erdbeben 1880, nur ein Jahr nach der Vollendung des Baus. Im Zweiten Weltkrieg bei den Gefechten um Manila 1945 wurde die Kirche dann endgültig zerstört. Die Kirche wurde 1981 von Papst Johannes Paul II. in den Rang einer Päpstlichen Basilika (Basilica Minor) erhoben.
  • Sebastians-Basilika. 1888–91 um einen Stahlrahmen erbaut. Das so entstandene Fachwerk wurde mit Stein verfüllt. Der Stahl kam aus Belgien, die Bleiglasfenster von Oidtmann. Die rauhe Seeluft führte zu starken Schäden, so daß der Bau auf die roten Liste des World Monuments Fund kam. Schon 2006 erfolgte Aufnahme in die Vorschlagsliste des UNESCO-Welterbes, die 2018 nach Planungen für ein Hochhaus nahebei wieder zurückgenommen werden mußte. Erst 2011 kam sie unter Denkmalschutz, nun gab es Mittel zur Restaurierung.
  • 1 La Naval de Manila, Quezon Avenue 537 (Santo-Domingo-Kirche in Quezon) . Statue der Schutzpatronin der Hauptstadt, der Philippinen und der Seefahrer, von 1593. Dei 142 cm hohe Figur hält im linken Arm ein Christuskind, in der rechten Hand ein Szepter. Die Kirche in der sie heute steht, wurde vom Dominikanerorden 1954–57 erbaut, als Ersatz für die im Dezember 1941 in Intramuros zerstörte.
  • 2 Chinesischer Friedhof (華僑義山) . Der zweitälteste Friedhof der Stadt war auch ein Zeichen der Rassentrennung, denn beerdigt wurde nach christlichem, buddhistischen oder taoistischem Ritus. Basierend auf einer Analyse der Namen auf den dreißigtausend Grabsteinen, läßt sich erkennen, daß fast 90% der Einwanderer aus dem südlichen Fujian gekommen waren. Der Chong Hock Tong-Tempel von 1878 wurde 2015 wegen Termitenfraßes abgerissen und 2017 durch einen steinernen Neubau ersetzt. Das Denkmal davor ehrt Carlos L. Palanca, der den Bau des ersten Tempels finanziert hatte. Der Tempel Liat See Tong, die „Märtyrer-Halle“ (烈士堂) gedenkt zehn während der Besatzung hingerichteter Männer. Dahinter erinnert ein Denkmal an die 260 Toten des Einsturzes des Ruby Towers beim Erdbeben 1968. Die Kong Tek Tong-Halle (功德堂) ist ein Kolumbarium für kostengünstige Begräbnisse. Am vormaligen Grab des Rebellen Apolinario Mabini (1864–1903) steht eine Pyramide, umgebettet wurde er 1956. Ein weiteres Denkmal ehrt Dr. Clarence Kuangson Young, den nationalchinesischen Konsul, der es vorzog auf seinem Posten zu bleiben als die Japaner anrückten, was er nicht überlebte. Das daneben befindliche “Philippine Chinese Anti-Japanese War Memorial” von 1979 gedenkt anderen Toten jener Zeit.
  • 3 Bambus-Orgel in der Josefs-Kirche, Las Piñas . Die Orgel der Kirche wurde 1818–24 mit Pfeifen aus Bambus gebaut. Sie wurde während dreier Erdbeben, die 1880 innerhalb einer Woche stattfanden beschädigt und seitdem immer wieder renoviert. Nach der Überholung 1975 wurde sie weltweit gezeigt, das Konzert in Bonn auf Schallplatte aufgenommen. Eine weitere Rundumerneuerung erfolgte 2003/4, dabei wurde das bisherige Schafleder der Bälge durch haltbareres Schweineleder ersetzt. Jedes Jahr im Februar gibt es Konzerte während des Bambusorgel-Festivals.

Burgen, Schlösser und Paläste

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  • 3 Fuerza de Santiago, Intramuros, General Luna Street . Im Stadtzentrum im am Pasig River gelegen befindet sich das historische Fort Santiago. Im Fort befinden sich ehemalige spanische Kasernen, die von den japanischen Besetzern als Gefängnis für Kriegsgefangene umfunktioniert wurden. Der philippinische Volksheld Jose Rizal war hier in den Tagen vor seiner Hinrichtung eingesperrt, an ihn erinnert heute eine Ausstellung in einem der Gebäude (Rizal Shrine). Der Ausblick über den Fluss wird etwas durch dessen Gestank gestört. Der Pasig wird immer noch als eine Kloake verwendet, obwohl man sich seit Jahren um verbesserte Wasserqualität bemüht. In die Bastion Reducto de San Francisco Javier von 1763 hat man 1981 eine älter wirkende Kirche gebaut. Das Gewölbe, ursprünglich Pulvermagazin, wurde später Kerker. Den insgesamt 600 hier Gestorbenen hat man zum Andenken ein weiße Kreuz gesetzt. Wer nicht zu Fuß die 4,5 km lange Umfassungsmauer laufen will kann eine Kutsche (kalesa) nehmen. Bezahlt wird nach Zeit (ab ₱400/30 Min.), Platz haben sie für bis zu 4. Geöffnet: 8.00-22.00 nur mit Online-Reservierung, nur Sa.+So. 6.30-8.00 ohne. Gewölbe 14.00-22.00. Preis: 75 Pesos, Kombikarte mit Casa Manila und Baluarte San Diego.
    • 1 Intramuros Visitor Center (an der Nordseite des Fort Santiago nicht weit von den Ruinen der Ami-Kaserne) . Mit Souvenirladen und Café. Hier beginnt auch die “Free Walking Tour” (2 tgl. am Wochenende).
  • 4 Malacañang-Palast, Jose P Jose Laurel St, San Miguel, Manila, . Erbaut als Ersatz für den beim Erdbeben 1869 zerstörten Gouverneurspalast. Amtssitz des Präsidenten bzw. vor der Unabhängigkeit von 18 spanischen General- und 14 amerikanische Zivilgouverneuren. Geöffnet: Mo.-Fr. 8.00-17.00. Preis: gratis, aber mit Gruppenführung, die bis zu 3 Tage voraus gebucht werden kann.
Zum Palast-Komplex gehören in der Nähe die museal genutzten Malacañang Heritage Mansions:
Bahay Ugnayan. Ausstellung über Präsident Marcos, den Sohn, der 2022 ins Amt gelangte. Geöffnet: Di.-So. 9.00-16.00. Preis: gratis.
Goldenberg Mansion, erbaut um 1898 1950–63 vom hebräischen Namensgeber bewohnt, danach von Imelda Marcos zum Gästehaus des Präsidenten umfunktioniert. Nur zugänglich bei Veranstaltungen.
5 Teus Mansion (Di.-Fr. 9.00-17.00) war das Wohnhaus des namensgebenden Bürgermeisters Manilas in den 1870ern, dann seiner geschäftlich deshalb erfolgreichen Sippe. Auch diese Haus wurde von Imelda Marcos gekauft und zeigt heutzutage die Familiengeschichte des Gründers.

Denkmäler

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In Quezon City sind drei Denkmäler, die der Marcos-Diktatur und ihrer Opfer gedenken:

  • 6 People Power Monument , ein achtzehn Meter hohes Denkmal der „Macht des Volkes” gewidmet. 900 Meter entfernt ist der:
  • 7 EDSA Shrine , der auch den Protesten gegen Joseph Estrada und seinem Sturz 2001 huldigt.
  • 8 Heldendenkmal (Bantayog ng mga Bayani) erinnert an die Toten des Aufstandes 1986. Sie werden auf Tafeln namentlich genannt.
  • 9 Bonifacio-Denkmal, Monumento Circle . Unter Denkmalschutz stehendes 45m hoher Obelisk gekrönt von einer knapp 14 Meter hohen Engelsfigur. Gedacht wird den Aufständischen um Andrés Bonifacio (1899). Geschaffen 1933 vom verdienten nationalen Volksünstler (1973) Guillermo Tolentino.

Museen

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  • 10 Casa Manila. Tel.: +63 527 4084 . Restauriertes spanisches Kaufmannshaus aus dem späten 19. Jahrhundert, das einen guten Einblick in das damalige Leben gewährt. Das Museum liegt gegenüber der San Augustin Kirche in der General Luna Street in Intramuros. Geöffnet: Di.-So. 9.00-18.00.
  • 11 Museo de Intramuros . 2009–18 in der Casa Misión eröffnetes Museum. In der zugehörigen, ehemaligen Jesuitenkirche San Ignacio, erbaut um einen Stahlrahmen 1899, hat man als „Überlauf“ 2024 das Centro de Turismo mit 8000, primär kirchlichen, Exponaten eingerichtet. Geöffnet: Di.-So. 9.00-18.00. Preis: Besucherzentrum gratis; Museum 150 Pesos.
  • 12 Bahay Tsinoy, 32 Anda St, Intramuros, Manila 1002 (Teil des Kaisa Angelo King Heritage Centers). E-Mail: . Museum der chinesischen Kultur in Manila. Man zeigt das Leben der Chinesen auf den Philippinen während der Kolonialzeit als sie im „ältesten Chinatown der Welt“ aus rassistischen Gründen ausgegrenzt wurden. Das Museum zeigt auch einige Stücke aus der Zeit der spanischen Verwaltung. Geöffnet: Di.-So. 10.00-16.30.
  • Im 4. OG des Rathauses ist im alten Glockenturm eine kleine Kunstgalerie und Aussichtsmöglichkeit.
  • Die 13 Pasig River Esplanade ist eine Promenade, die irgendwann die gesamten 25 km des Pasig entlang führen soll. Ein erster Abschnitt eröffnete 2023 beim Hauptpostamt, bis Ende 2025 waren zwei Kilometer fertig.
  • Cultural Center of the Philippines (CCP) . Die Programme der Theater usw. werden auf der Webseite angekündigt. (Eine Renovierung des alternden Betonbaus von 1969 begann man 2024 zu planen.) Teile des 62 Hektar großen Komplexes werden von Regierungsstellen und der Zentralbank genutzt.
    • Teil der Anlage ist der 14 Kokusnuss-Palast ein opulentes Gästehaus der Regierung im Auftrag von Imelda Marcos 1978 erbaut. Sie zweigte hierfür Gelder der Sozialkasse der Kokos-Bauern ab – der Name kommt jedoch vom verwendeten Material, eben Kokosstämmen. Der Kronleuchter im Ballsaal ist aus 101 Kokosnüssen gefertigt. Papst Johannes Paul II. weigerte sich 1981 hier während seines Pastoralbesuchs abzusteigen, da die Pracht des Hauses zu sehr im Kontrast mit der bitteren Armut im Lande stand. Andere Gäste wie Brooke Shields oder Muammar al-Gaddafi hatten weniger Skrupel. Ab 2011 wurde das Haus einige Jahre als Amtssitz des Vizepräsidenten genutzt, ansonsten finden Bankette und Hochzeiten hier statt, er dient auch als Filmkulisse.}}
    • Star City-Erlebnispark, nach Brand 2019 renoviert 2022 wieder eröffnet
    • Beim Bau des 1 Manila Film Center ertranken bei einem Unfall 1981 169 Arbeiter gleichzeitig im flüssigen Beton. Es gibt einen Saal mit 360°-Leinwand. Seit einem Großfeuer ist es ungenutzt. Beim jährlichen Filmfest werden zehn lokale Produktionen vorgeführt (bis Schadensbeseitigung im Shangri-La Hotel).
    • Im angrenzenden Stück Land hat die Lotterieverwaltung PAGCOR eine acht Quadratkilometer große “Entertainment City” geschaffen. Acht Luxushotels mit Spielbanken sollen Las Vegas imitieren. Ein angedachter ca. 650 Meter hoher Aussichtssturm wurde nicht gebaut.
  • 15 Museum of Contemporary Art and Design, De La Salle-College of Saint Benilde, Design and Arts Campus (D+A Campus), Dominga Street, Malate, Manila 1004 Kalakhang Maynila, Philippinen (LRT-1: Haltestelle Vito Cruz) . Geöffnet: Di.-Sa. 10.00-18.00, So. bis 14.00.
In Makati
  • 16 Ayala Museum, Makati Avenue cor. De La Rosa Street, Greenbelt Park, Ayala Center, Makati City. Tel.: +63 757 7117 . Kern der Ausstellung sind 60 handgefertigte Dioramas (kunstvoll bemalte Tapeten), welche die Geschichte der Philippinen darstellen. Daneben werden Miniaturmodelle verschiedener Schiffe verschiedener Epochen ausgestellt. Geöffnet: Di.-So. 11.00–19.00 Uhr nur mit online-Buchung. Preis: Ausländerspezialpreis: ₱850, nur je ein Stockwerk 2 oder 4: ₱300, 3.: ₱500.
  • 17 Yuchengco Museum, RCBC Plaza, Ayala Avenue / Senator Gil J. Puyat Avenue, Makati City 1200 (in RCBC Plaza) . Ausstellungen moderner und bildender Kunst in einem mondänen Gebäude mit Buchhandlung und Souvenirladen. Geöffnet: Mo.-Sa. 10.00-18.00.
In Quezon City, Marikina, Valenzuela
  • 18 Vargas-Museum, Roxas Ave, Diliman, Quezon City, . Moderne Kunst. Geöffnet: Di.-Sa. 9.00-17.00.
  • 19 Ateneo-Galerie, Areté, Ateneo de Manila University Soledad V Pangilinan Arts Wing, Katipunan Ave, Diliman, Quezon City, (im Kunstgebäude Arete) . Kunstmuseum der Universität Ateneo. Geöffnet: Mo.-Sa. 9.00-17.00.
  • 20 Spirit of Bethlehem (im Einkaufszentrum Riverbanks Center) . Kleine Krippenausstellung. Geöffnet: Fr.-So. 8.00-17.00.
  • 21 Schuhmuseum, 315 1800 J. P. Rizal St, Marikina 1800 . In einem Gebäude von 1860, das die Geschichte der industriellen Schuhherstellung des Ortes zeigen soll. Es werden nur 381 der 4200 Paar Schuhe gezeigt, die Imelda Marcos bei ihrer Vertreibung aus dem Malacañang-Palast zurücklassen mußte. Das Museum ist Teil der geschichtsklitternden Propaganda über die Marcos-Diktatur. Geöffnet: 7.30-16,30.
  • 22 Geburtshausmuseum Kapitan Moy . Don Laureano „Kapitan Moy“ (1851–91) gilt als der Begründer der Schuhindustrie von Marikina dessen Bürgermeister er war. Im EG des historischen Gebäudes sind heute zwei Restaurants.
  • 23 Museo Valenzuela . Heimat- und Gedenkmuseum für den Aufständischen Pío Valenzuela (1869–1956) nach dem 1960/63 die ganze Stadt benannt wurde.
  • 24 Kunstmuseum Pintô, Antipolo City Heights Subdivision, Grand Heights Subdivision 1 Sierra Madre St, Antipolo 1870 Rizal. Tel.: +63 (0)2 697 10 15, E-Mail: . Galerien mit moderner und indigener Kunst verteilt über sechs Missionshäuser mit üppigen Gärten, die eine gezielte botanische Auswahl von hunderten Arten bergen. Geöffnet: Di.-So. 10.00-18.00.

Parks

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  • 3 Rizal Park . Im Park ist ein Rizal-Denkmal, das Museum für Naturgeschichte sowie das für Anthropologie, die beide Di.-So. von 9.00-18.00 Uhr geöffnet sind. Weiterhin ist an der Seite zu Intramuros hin ein Planetarium und ein Orchidarium nebst japanischem Garten. Neben der Ecke mit Schachtischen beim Auditorium schließt sich ein chinesischer Garten an. Dazwischen sind noch Springbrunnen und ein Teich. Das “Visitor Center” ist ein Souvenirladen mit Café.
25 Rizal-Monument, Roxas Boulevard . Im Südosten des Parks befindet sich das Rizal Monument über dem Grab des philippinischen Volkshelden Jose Rizal. An dieser Stelle wurde Rizal 1896 von spanischen Militärs exekutiert. Das Monument besteht aus einem Obelisken der mit mehreren Bronzestatuen versehen ist und von einer Ehrengarde bewacht wird.
26 Lapu-Lapu-Statue . „Wächter der Freiheit“ mit viel Pathos, nordkoreanischen Statuen ebenbürtig.
27 Nationalmuseum. Tel.: +63 527 0278 .
Zur See hin schließt sich der “Quirino Grandstand” an, eine Tribüne von 1949, die für Kundgebungen, Amtseinführungen und Events zum Unabhängigkeitstag genutzt wird.
  • 4 Zoo und botanischer Garten von Manila (LRT-1: Haltestelle Quirino oder Vito Cruz) . 5,1 ha groß, 2020–22 umfassend saniert. Der botanische Teil zeigt vor allem philippinische Pflanzen. Geöffnet: 9/11.00-20-00. Preis: Auswärtige: ₱300.
  • 5 Malabon Zoo, 1 Gov. Pascual Ave, Malabon, . Geöffnet: 8.00-17.00.
  • Das Zentrum von Quezon City ist der (ovale) Kreisverkehr 6 Quezon Memorial Circle (eigefaßt von der Elliptical Road, 200×300m) . Hier wird geballter Personenkult um Manuel Quezon betrieben. Es gibt den Quezon Memorial Shrine, sein Standbild, Wochenendhaus (heute: “Quezon Heritage House”, Di.-So. 9.00-16.00 Uhr), das Museum der Dienstwagen der Präsidenten (Di.-So. 8.00-16.00 Uhr), ein Amphitheater und Grünanlagen. Außerhalb des Ovals nach Süden kommt man zum Rathaus und Krankenhäusern. An den Norden grenzen viele Dienststellen mit Abteilungen des Landwirtschaftsministeriums an. An der Westseite ist der Ninoy-Aquino-Park mit einer Auffangstation für Tiere, dem “Wildlife Center.”

Verschiedenes

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  • 28 El Hogar Filipino (in Binondo) . Ein 1914 errichtetes Geschäftgebäude, mit Büros einer Versicherung, das Krieg und Erbeben des vorigen Jahrhunderts überstanden hat. Zusammen mit dem nahen “First National City Bank Building” erbaut 1922, repräsentativ für den Stil von Bürogebäuden der amerikanischen Kolonialzeit-
  • 29 Amerikanischer Soldatenfriedhof (American Cemetery and Memorial)

Slums

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Kontraste: die Armenviertel East Rembo, Pembo, Rizal, Post Proper Northside und Post Proper Southside mit der Bonifacio Global City im Hintergrund.

Die Gesetzeslage ist so, daß Landbesetzer gewissen Schutz genießen, andrerseits in derartigen Siedlungen Infrastruktur wie Strom und fließend Wasser nicht installiert werden.

Es hat sich eine organisierte „Industrie“ von Slum-Tourismus-Anbietern etabliert. Man wird dann als Gruppe 2–3 Stunden durch eine Gegend geführt. Die Slums von Manila sind nicht Soweto (in Südafrika, wo man als weißer Tourist in Lebensgefahr ist). Ob derartiger Voyeurismus oder „Armutstourismus“ die (2025) verlangten 80–90 Euro pro Person wert sind darf man bezweifeln. Einige Veranstalter beschreiben sich als “community oriented” wobei behauptet wird das Geld käme bei den Bewohnern an. Besonders laut trommelt derart Smokey Tours, hinter denen eine evangelikale Gruppierung steht, die so ihre Missionierungsaktivitäten finanziert. Spaziert man ohne Schmuck und nur einem sinnvollen Barbetrag in die Gegenden und vermeidet es ungefragt in die Wohnungen zu starren oder sie zu betreten wird man selten Probleme haben. Beachte: Auch Arme haben Würde – frag vorm photographieren. Bettelnden Kindern sollte man wie überall auf der Welt nichts geben. Ißt man jedoch dort bei einem Händler kann man sicher sein, direkt jemandem Vorteile gebracht zu haben, anders als bei vollmundigen Versprechungen von organisierten Guides.

Berühmt-berüchtigt war der 54 Hektar große 30 North Cemetery (an der Andres Bonifacio Ave.) wo geschätzt 800 Familien lebten, ihre Hütten auf Mausoleen zusammengezimmert. Es war üblich, sie jährlich vor Allerheiligen abzubauen damit die Eigentümerfamilien ihre Gräber besuchen konnten. 2019 wurde zwangsgeräumt.

Beim Hafen sind hinter dessen nördlichen Teil 19 Estero de Vitas , Tondo, wo die Kirche 4 Santo Niño de Tondo besuchenswert ist, mit 20 Balut Island bis zu Gegend hinter Pier 2 und am südlichen Hafenbecken der 21 Baseco Compound (Barangay 649, Zone 68) , der inzwischen als Wohngebiet anerkannt ist und deshalb mit Stromversorgung.
Der 22 Slum beim nördlichsten Dock, Nr. 18 nennt sich “Happy Land.“

Ebenfalls in Tondo, hinter dem nördlichen Hafen war die Müllkippe 23 Smokey Mountain in der, bis sie in den ausgehenden 1990ern geschlossen und begrünt wurde, dreißigtausend ihren Lebensunterhalt und ihre Nahrung aus dem angelieferten Müll klaubten. Der nahe, heute noch bestehende Slum ist mit 69.000 Menschen/km² extrem dicht besiedelt. Hier werden die meisten Verbrechen der Stadt begangen, allerdings vor allem (Taschen)-Diebstahl. Es wurden einige Hochhäuser mit Sozialwohnungen an den Rand gebaut.

Die Schließung von Smokey Mountain führte nicht zum Ende des Müllklaubens. Viele der Bewohner zogen auf die 24 Kippe von Payatas (in Quezon City) um, wo bei einem Erdrutsch im Juli 2000 232 Menschen starben. Danach wurde der Zugang kontrolliert, die Anlage 2010/17 geschlossen. Seit 2023 ist obenauf ein Park mit Radwegen. Das angrenzede Stadtviertel Payatas ist weiterhin ein Slum, dessen Angaben zur Bevölkerungszahl weit auseinander gehen.

Nach 25 Bagong Silang (Barangay 176) am Nordrand von Caloocan wurden auf Anordnung von Präsident Marcos sen. ab 1971 vor allem indischstämmige Einwohner der alten Slums umgesiedelt. Die Lebensbedingungen hier waren nur geringfügig besser.

Aktivitäten

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Wer saubere, tropische Strände sucht, muß weit aus der Stadt hinaus oder nach Mariveles in Bataan.

  • 2 Rizal Memorial Sports Complex, Adriatico St, Malate, Manila 1004 Kalakhang Maynila, Philippinen . Freibad mit 50-Meter-Becken. Geöffnet: 8.00-24.00.
  • 3 Intramuros Golf Club. Tel.: +63 2 8712-1467, E-Mail: . Ungewöhnlich insofern, als daß die südliche Spielfläche innerhalb einer Bastion des Forts ist. Der zweigeteilte Platz ist kurz, allerdings ist er aufgrund der vielen Teiche und Bäume überraschend anspruchsvoll. Man kann alleine spielen, also ganz spontan vorbeikommen. Ein Caddy wird immer gestellt und freut sich über Trinkgeld. Geöffnet: Di.-So. 6.00-19.00.
  • 4 Polo-Club, 35 McKinley Road, Forbes Park, Makati City. Tel.: +63 2 8817 0951 . Ob und wann Polo-Spiele durchgeführt und besucht werden können erfrage man telefonisch. Der exklusive Club stellt seinen Mitgliedern etliche andere Sportanlagen bereit – ohne Einführung eines Mitglieds kommt man nicht hinein.
Kongreßzentren
  • Philippine International Convention Center, PICC Complex, Pasay City, (im Bereich des Cultural Centers). Nach umfassender Renovierung im Oktober 2025 wiedereröffnet.
  • EVM-Center, Commonwealth Ave, Quezon City,. Mit dem sehr ungewöhnlichen, in einem würfelförmigen Gebäude untergebrachten Museum Iglesia Ni Cristo Museum. Dabei handelt es sich um eine evangelikale Propagandashow der namensgebenden Sekte. Geöffnet: Museum Di.-So. 9.00-15.00.

Veranstaltungen

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1. Sonntag im Mai: Stadtfest in Las Piñas zu Ehren des Patrons, dem Hl. Josef, der Legende nach Stiefvater des Jesus von Nazareth.

Einkaufen

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Sicherheitspersonal an Eingängen von Einkaufszentren sind üblich.

  • 1 Mall of Asia (SM Mall of Asia) . Die Mall of Asia ist mit ihren 500 Geschäften (und Restaurants) eines der größten Einkaufszentren auf den Philippinen. Dazu gehört im südlichen Teil ein Kongreßzentrum, ein Souvenirgeschäft für Spanplatten aus Schweden, das Luxushotel Conrad Manila (Hilton) Tel. +63288339999 sowie das etwas günstigere Microtel by Wyndham Tel. +63284033333.
  • 2 Quinta-Markt (Ortsteil Quiapo, am Flußufer) . Innerstädtischer Basar mit separatem Fischmarkt. Hier war schon seit 1851 einer der beiden großen städtischen Märkte (der andere in Tondo). Die alten unhygienischen Hallen, Stahlkonstruktionen der Jahrhundertwende, wurden 2015–17 durch einen Neubau ersetzt in dem 280 offizielle Händler Stände haben (um einen zu bekommen gibt es mafiöse Strukturen). Zahlreiche Straßenhändler findet man im Umfeld ebenso wie Läden für billige Kleidung und Möbel.

Küche

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Sehr günstig sind die verschiedenen US-amerikanischen Fastfoodketten, die sich praktisch überall in Manila finden. McDonald’s, Burger King und KFC sind sehr günstig bleiben aber mit ihrem Einheitsmampf hinter frisch gebratenen Hühnerspießchen vom Straßenhändler weit zurück. Auch Starbucks ist sehr gut in Manila etabliert und sehr häufig anzutreffen. Daneben finden sich noch andere Ketten (z.B. tokyo tokyo) und Straßenstände, an denen man auch traditionelle philippinische Gerichte und frischen Saft (unbedingt mal Green-Mango-Saft probieren) für sehr wenig Geld bekommt.

Generell ist Essen gehen auf den Philippinen sehr günstig, auch wenn man sich nicht auf Fast Food beschränkt. In der Regel wird man Schwierigkeiten haben, für mehr als 15 Euro zu essen. Eine sehr gute Auswahl an Restaurants der mittleren Preisklasse findet sich beispielsweise in Fort Bonifacio, das meist nur The Fort genannt wird. Die vielen anderen Restaurants in The Fort bieten daneben auch internationale Küche an. Im dortigen Shangri La Hotel bekommt man im EG eine 1 Brotzeit (Kette mit drei weiteren Filialen) inklusive saftiger Rechnung. Wer wirklich Heimweh hat besuche für eine Mahlzeit das 2 House of Döner (GF, 5378 General Luna, Poblacion, Makati City 1210) .

Eine kulinarische Weltreise kann man auch im 3 Greenbelt (weitläufiges, um eine tropische Gartenanlage mit Teichen angelegtes Einkaufszentrum) in Makati erleben, wo sich nicht nur viele Bars finden, sondern auch Restaurants aus aller Welt. Leider schwankt die Qualität des Essens sehr von Restaurant zu Restaurant.

Nachtleben

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Die Straßenbeleuchtung in Seitenstraßen ist mager. Eine kleine Taschenlampe kann sinnvoll sein.

  • 5 Stadttheater (Manila Metropolitan Theater, „Met“), Padre Burgos Avenue (im Stadtteil Ermita zwischen Intramuros und dem Pasig-River). E-Mail: . 1924 gebaut im Art Deco-Stil und bei der Invasion 1945 zerstört, dann 1970 erneuert. Nach weiteren Renovierungen 1991 unter Denkmalschutz gestellt und wieder eröffnet. 2021 in finanziellen Schwierigkeiten.
  • Manila, speziell das Viertel 26 Ermita hatte bis in die frühen 1990er den Ruf eines Traumziels für Sextouristen. Nach Schließung der amerikanischen Basen blieb die Laufkundschaft weg. Bürgermeister Alfredo Lim sorgte ab 1992 für die Einschränkung der sowieso verbotenen Prostitution im Stadtzentrum. Die Gegend eignet sich heute um günstig auszugehen, wobei es trotzdem nicht schadet seine Brieftasche gut festzuhalten.

Glücksspiel

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Die staatliche Lotterieverwaltung betreibt oder konzessioniert etwa zwanzig Spielbanken unter dem Namen Casino Filipino oder PAGCOR Club im Großraum. Manche bieten lediglich Poker. Einige sind in Luxushotels, z.B. im Sheraton Manila Bay in Malate, Midas Hotel & Casino (vormals Hyatt) in San Rafael oder Grand Opera Hotel and Casino im Ortsteil Sta. Cruz.

  • 6 Casino Filipino Binondo, 801 Ongpin / Sabino Padilla St, Manila 1008 (im Chinatown) . Geöffnet: 24 h.
  • 7 Casino Filipino Malabon, 110 MacArthur Hwy, RdPotrero, Valenzuela 1440 (im Malabon Grand Hotel) .

Makati

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  • 1 SaGuijo, 7612 Guijo Street . Legendärer Club für Livemusik aus dem Bereich Alternative. Die Szene in Manila ist klein, der Club auch. Mit 50 Personen, die sich L-förmig um die kleine Bühne gruppieren, ist er gut gefüllt.
  • In der 4 Burgos Street hat sich eine lebhafte Trans-Szene entwickelt.

Unterkunft

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Durchschnittliche Wohnlage für 4–5 Millionen Menschen im Großraum Manila

Günstig

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In Ermita im Bereich südlich des Rizal Parks bis zum Zoo sind in den Seitenstraßen sind weiterhin viele der günstigen oder Mittelklasse-Hotels, wobei sich das sonstige Nachtleben hier gewaltig entschärft hat, seit das amerikanische Militär abzog.

Luxus

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  • 1 Bayview Park Hotel, 118 Roxas Boulevard corner United Nations Avenue, Ermita. Tel.: (0)2 526 1555 . Das Bayview Park Hotel befindet sich gegenüber der amerikanischen Botschaft. In den oberen Etagen ist der Blick auf die Bucht besser. Das Hotel verfügt über Fitness-Center und einen kleinen Swimming Pool. Preis: Preis für ein Zimmer starten mit 60–70 USD.
  • 2 Manila Hotel, 1 Rizal Park, Ermita, Manila, 0913 (am Hafen beim Eva Macapagal Super Terminal). Tel.: +63285270011 . Baujahr 1909–12 1945 ausgebrannt. In den 1970ern erweitert durch ein Hochhaus mit 550 Luxuszimmern darunter die “MacArthur suite” mit 3 Zimmern im 5. OG des Altbaus in der der General 1935 residierte. Das Hotel als Aufenthalts- oder Tagungsort immer wieder im Zentrum von Protesten.
  • 3 Okada Hotel (geplant als Manila Bay Resorts), Entertainment City, New Seaside Dr, Parañaque 1701 Kalakhang Maynila, Philippinen. Tel.: +63288880777 . 1001 Gästezimmer im 15 Stockwerken, die auf zwei Flügel verteilt sind. Mit Spielkasino. Merkmal: ★★★★★.
  • 4 Bayleaf, Muralla St, Intramuros, Manila 1002 . Auch für Nicht-Gäste offen ist das Restaurant Sky Deck mit Blick über die Stadt (16–23 Uhr, Reservierung sinnvoll, Tel. +63253185000; Essen bezahlbar, Getränke teuer). Günstiges Süßes bekommt man im EG im der Cioccolata Churros Cafe.

Makati

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  • 5 Guijo Suites, 7644 Guijo Street (San Antonio Village, zwischen Kamagong Street und Pasong Tamo). Tel.: +63-2-5538998 . Mittelklasse. Nur per Taxi erreichbar, die Shoppingmalls von Makati sind aber nur eine kurze Fahrt entfernt. Der bekannte Alternative-Club SaGuijo ist nur wenige Meter entfernt.
  • Makati Shangri-La, Ayala Avenue / Makati Avenue, Makati City. Tel.: (0)2 813 8888. Momentan das beste Hotel der Stadt. Ungeschlagener Service, gutausgestattetes Fitness Center, Swimming Pool, Sauna, Tennisplätzen, Cafés, Restaurants und Nachtclub mit Live-Musik. Wem die Zimmer (ab 160 USD) zu teuer sind, sollte trotzdem dem Hotel einen Besuch abstatten. Die Lobby ist sehr eindrucksvoll und auch der Nachtclub steht der Öffentlichkeit offen und wird auch von vielen Einheimischen besucht.
  • Prince Plaza II, 101 Dela Rosa St., Legaspi Village Makati City. Großzügig geschnittene Räume mit Kücheneinrichtung, Fernseher und viel Stauraum. Das Hotel liegt in Makati in unmittelbarer Nähe zu Greenbelt. Businesscenter, Fitnessraum, Sauna und Swimmingpool sind vorhanden. Safe nur an der Rezeption. Preis: Doppelzimmer gibt es für ungefähr 40–50 USD pro Raum und Nacht.
6 Oasis Paco Park Hotel (Gehobene Mittelklasse. Relativ günstig gelegen zu Attraktionen (Intramuros, Ocean Park) und Flughafen. In unmittelbarer fußläufiger Umgebung gibt es nichts.), 1032 Belen Street (Paco Park). Tel.: +632 521 2371 .

Pasay

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7 Midas Hotel and Casino, 1501 Roxas Boulevard, 2702 Roxas Boulevard, Pasay 1300 Metro Manila (Edsa, Pasay). Tel.: +63 2 902 0100 . Gehobene Mittelklasse, dafür ziemlich teuer, aber günstig zum Flughafen und zur Mall of Asia gelegen.

Sicherheit

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Für Großstädte übliche Sicherheitsmaßnahmen: Portemonnaie zugriffsicher aufbewahren, nicht benötigte Dokumente und Geldmengen im Hotelzimmer deponieren, spärlich belebte Straßenzüge meiden. Bewaffnete Raubüberfälle kommen (auch an Geldautomaten) vor, ebenso wie der Einsatz von K.o.-Tropfen. Auch steige man mit neu gewonnenen „Freunden“ nicht in ein Taxi. Gelegenheitsdiebstahl oder Abzocke (Vorsicht in Wechselstuben) sind häufig.

Die wohlhabenderen Stadtteile im Süden sind auch die sichereren. Die Gegend des Fort Bonifacio in Tagaig, wo das Militär noch viele Einrichtungen hat, mit seinem Geschäftsviertel 5 Bonifacio High Street gilt als der sicherste, auch zum Ausgehen.

Die Polizei hat seit 2016 geschätzt dreißigtausend „Drogenhändler“ ohne jegliches Verfahren ermordet. Den Schießbefehl erteilte der Staatspräsident und studierte Jurist Rodrigo Duterte, der selbst Fentanylabhängig ist. 78 Morde soll er selbst durchgeführt haben.
Man halte sich daher von Gesetzeshütern fern, die auch gerne einmal zum “shake down” eines „reichen“ Touristen Verbrechen erfinden. Für lokale Gefängnisse gilt uneingeschränkt die Beschreibung der Hölle in Dantes Göttliche Komödie, Buch 3: „Lasst, die ihr eintretet, alle Hoffnung fahren!“

Schwere Erdbeben kommen auf Luzon alle paar Jahre vor, häufig an der Ostküste. Verheerend waren die 1863 in Manila und 1990. In jüngerer Zeit gab es schwere Erschütterungen 2013, 2019 und 2022. Die Zahl der Todesopfer wird durch die unkontrollierte, schlampige Bauweise vieler Gebäude erhöht. Der lange als erloschen geltende Vulkan Pinatubo brach im Jahre 1991 aus.

Gesundheit

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Klima Manilas

Manila ist weit entfernt von deutschsprachigen Gebieten, deshalb ist wenig verwunderlich, dass andere Keime und Bakterien dominieren als daheim, außerdem bedarf das Klima einer Eingewöhnung. Für europäische Besucher sind Nahrung, Mücken und Sonneneinstrahlung die Hauptursachen für Probleme. Unbelebte Straßenstände sollten gemieden werden, DEET-haltige Antimückenmittel sollten auch tagsüber verwendet werden. In Manila sind neben Anopheles-Mücken (Malaria, abends aktiv) auch Tigermücken (Denguefieber, tagsüber aktiv) anzutreffen. Staatliche Krankenhäuser sind effizient; Behandlungen müssen bar bezahlt werden, eine einfache Konsultation mit Diagnose kostet 50–100 Euro.

Im Umfeld des zentralen Kreisverkehrs von Quezon City, der Elliptical Road, sind mehrere der besten Spezialkliniken des Landes u.a. das 1 Lung Center , eine urologische und ein Kinderklinik sowie das 2 Philippine Heart Center .

Die Feinstaubbelastung (PM2,5) liegt an durchschnittlichen Tagen nur fünf Mal über dem internationalen Grenzwert.

Leitungswasser, vieles kommt aus der verschmutzten Laguna de Bay, sollte man keinesfalls trinken. Zwar hat man E. coli durch chemische Behandlung einigermaßen unter Kontrolle, die Weiterbehandlung (Aufheben in offenen Plastikkübeln im Restaurant nötig wegen der häufigen Versorgungsunterbrechungen o. ä.) bleibt problematisch. 2023 fand man Acanthamoeba, Vermamoeba vermiformis, Cubamyces sp. und Candida sp. allesamt ungesunde Mitbewohner. Abkochen (1+ Min.) oder Filtrierung (mind. 1,2 μm) kann hier Abhilfe schaffen.

Praktische Hinweise

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Vor der Hauptpost
Tipp
Alle Telefonnummern im Vorwahlbereich 2 d. h. Großraum Manila wurden 2019 auf acht Stellen umgestellt, die alten 7stelligen funktionieren nicht mehr.

Stromausfälle, sogenannte “brown-outs” mit lokaler, stadtviertelweiter Auswirkung sind häufig. Die Apps der Stromversorger Luzon Grid oder Meralco zeigen Warnungen, Karten betroffener Gebiete und geschätzte Zeiten der Wiederanschaltung.

  • 2 Tourism Information Center, 1052 Natividad Lopez St, Ermita, Manila 1000 .
  • 3 Bureau of Immigration (Ausländerpolizei), Magallanes Dr, Intramuros, Manila 1002 (Fähranleger Plaza Mexico). Tel.: +63284652400 . Für Aufenthaltsverlängerungen. (Alternativ in vielen Provinzhauptstädten. 30tägige Touristenvisa können ggf. auch online um 29 Tage verlängert werden.) Geöffnet: Mo.-Fr. 7.00-17.30.
  • 4 Hauptpost, Liwasang Bonifacio, Magallanes Dr, Intramuros, Manila 1000 Kalakhang Maynila, Philippinen (ggü. vom Metropolitan Theater; Denkmal und Springbrunnen des „Liwasang Bonifacio“ davor) . Als Sitz der Postverwaltung schon wegen seiner monumentalen Fassade mit ionischen Säulen sehenswert. Geöffnet: Mo.-Fr. 8.00-17.00.

Konsulate

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  • 5 Konsularabteilung der deutschen Botschaft, 25/F Tower 2, RCBC Plaza, 6819 Ayala Ave (cor. Sen. Gil Puyat Ave.) 1200 Makati. Tel.: +63 2 8702 3001 . Notfallnummer außerhalb der Bürozeiten bis Mitternach, Wochenende 8.00-24.00: +63-917 867 3000. (Das Konsulat ist auch zuständig für Marshall-Inseln, Föderierte Staaten von Mikronesien). Geöffnet: Di.-Fr. 8.00-9.30, tel. Anfragen Mo.-Do. 7.30-15.30, Fr. bis 13.30; Terminvergabe für Paßsachen Mo.+Do. 14.00-15.00.
Listen von fremdsprachigen Ärzten, Übersetzern, Rechtsanwälten
Englischsprachiger Vertrauensanwalt (engl.): Fausto Law Office, Tel. +63 2 773 89 164.
  • 7 Konsularabteilung der schweizer Botschaft, 24th Floor, BDO Equitable Bank Tower, 8751 Paseo de Roxas, Makati City 1226. Tel.: +63288454545 . (Zuständig auch für Marshall-Inseln, Föderierte Staaten von Mikronesien und Palau.) Geöffnet: Mo.-Fr. 10.00-14.00, Visa 9.00-12.00 nur mit Termin.
  • Für Luxemburger ist deren Vertretung in Tōkyō zuständig. Konsularische Aufgaben übernimmt die belgische Botschaft in Manila, Tel. +63288451869.

Trivia

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Weltweit als aus „Manilahanf“ bekannt wurden seewasserfeste Taue, selbst wenn diese tatsächlich aus einer Bananenpflanze, der Abacá hergestellt wurden. Auch das seit den 1840ern aus der Pflanze gewonnene Packpapier hat als “Manila envelope” („brauner Briefumschlag“) dauerhaft Eingang in die englische Sprache gefunden, obwohl seit Jahrzehnten für die Herstellung normaler Holzschliff verwendet wird.

Ausflüge

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Literatur

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  • Daus, Ronald; Manila: Essay über die Karriere einer Weltstadt; Berlin 1987 (Babylon-Metropolis-Studies)
  • Kunz, Stephan; Erwachsenenbildung als soziale Überlebensstrategie: eine ethnologische Studie am Beispiel der Müllmenschen von Smokey Montain, Tondo, Manila; Frankfurt 1998 (IKO - Verl. für Interkulturelle Kommunikation)
  • Lerner, Ted; Hey, Joe: a slice of the city, an American in Manila; 2007 (Corregidor Peace Institute)
  • Mijares, Primitivo; The Conjugal Dictatorship of Ferdinand and Imelda Marcos 1977, Neudruck Honolulu 2017 (Univ. of Hawaii Press), ISBN 9789715507813 [Das erste Enthüllungsbuch über die inneren Zirkel der Spez’l-Wirtschft während des Kriegsrechts der Marcos-Diktatur. Der Verfasser „verschwand“ bald nach Erschienen.]
  • Rüland, Jürgen; Politik und Verwaltung in Metro Manila: Aspekte der Herrschaftsstabilisierung in einem autoritären politischen System; 1982 (Weltforum-Verl.)
  • Philippines, Manila=Philippinen, Manila=Philippines, Manille=Filipinas, Manila; München 2017 (Nelles Verlag); ISBN 9783865744449 [ältere Auflagen unter abweichenden Titeln]
  • ‘An eye for an eye’: police death squad members unrepentant as Duterte awaits ICC trial. The Guardian, 2025-09-25
Historisch
  • Manila Churches; 1930; Volltext
  • McCullough, E. C.; Interesting Manila; 1906; Volltext
  • Meyer; Keßner; Hanoi Manila Pjöngjang - Staatsbesuch 1977 [Erich Honeckers]; Berlin 1978; Scan
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(Stand: Jan 2026)

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