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Cádiz (Provinz)

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Cádiz ist eine Provinz im spanischen Andalusien.

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Lage der Provinz Cadiz in Spanien

Regionen[Bearbeiten]

Küstenabschnitte:

Orte[Bearbeiten]

Comarcas

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Touristisch gesehen präsentiert sich die Region hauptsächlich durch die Kilometer langen, meist breiten Sandstrände hinter schützenden Dünen entlang der Costa de la Luz. Im Gegensatz zur Costa del Sol am Mittelmeer ist die windumtoste Küste aber mit zwischengelagerten Steilküsten und schmalen Buchten darunter deutlich abwechslungsreicher, vor allem aber noch nicht so vom Massentourismus erschlossen. Außerhalb der Tourismushochburg Novo Sancti Petri fällt vor allem die Abwesenheit riesiger Apartmentanlagen auf. Meist bieten eher kleine, oft noch familiär geführte Hotels oder Ferienwohnungen den Schwerpunkt der Unterbringungsmöglichkeiten. Besonders für Windsurfer bietet die spanische Atlantikküste besondere Attraktionen, Badeurlauber dagegen müssen sich auf ein gelegentlich auch raueres Klima einstellen.

Im nahen Hinterland findet sich in den Naturparks der Sierra Grazalema und Sierra Alcornocales eine stille Bergwelt mit schönen Wanderwegen und spektakulären Aussichten. Die dortigen Bergdörfer sind in einer Ruta de Pueblos Blancos (Straße der weißen Dörfer) aneinander gereiht, die dem Naturerlebnis die Krone aufsetzen. Dasselbe Flair lässt sich jedoch auch in vielen der Küstendörfer erleben.

Die gesamte Provinz Cádiz war bis ins 13. Jhd. maurisch geprägt, und die damals entwickelten Ortskerne sind oft bis heute erhalten geblieben. Die Gegend war zum Zeitpunkt der christlichen Rückeroberung heiß umkämpft, die vielen Burganlagen und Wachtürme zeugen bis heute davon. Der Zusatz "de la frontera" bei vielen Ortsnamen stammt auch aus dieser Zeit, als die jeweiligen Orte eben Grenzstadt waren zwischen maurischer und christlicher Seite.

Über Jahrhunderte hat die Gegend vom Thunfischfang und dessen Verarbeitung gelebt, was sich auch heute noch an den öffentlichen Gebäuden ablesen lässt. In den meisten Festungsanlagen sind kleine Fischverarbeitungen integriert, die noch bis ins letzte Jahrhundert hinein wichtige Zentren des öffentlichen Lebens dargestellt haben.

Die größte und wirtschaftlich wohl agilste Stadt ist Jerez, die meisten Einwohner versammeln sich aber rund um die Bucht (Bahia) von Cádiz, die mit dem Bereich von Chiclana mehr und mehr zu einem einzigen Wirtschaftsraum zusammenzuwachsen scheint.

Sprache[Bearbeiten]

Natürlich wird hier spanisch gesprochen oder zumindest verstanden. Der örtliche, andalusische Dialekt zeichnet sich hauptsächlich durch eine nuschelnde Weglassung von Konsonanten aus (Cádiz wird zu Cái) und ist in seiner Verständlichkeit angeblich mit festem Niederbairisch oder Plattdütsch zu vergleichen. Wenn Sie spanisch können, werden Sie verstanden, selber verstehen werden Sie aber nur, was man Sie wissen lassen möchte. Außerhalb der auf Tourismus fixierten Orte werden Sie sich eher mit Händen und Füßen verständigen müssen, Englisch, Französisch oder Italienisch helfen auch selten weiter. Allerdings verstehen ältere Andalusier oft Deutsch, da sie in den 1960er und 1970er Jahren als Gastarbeiter in Deutschland waren.

Einen netten Exkurs dazu finden Sprachinteressierte in der spanischen Wikipedia.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der einzige internationale Flughafen befindet sich in Jerez de la Frontera. Er wird gerade zur Saison vorwiegend von Pauschalveranstaltern angeflogen. Linienflüge zielen meist auf Sevilla oder Malaga, von wo aus die Region aber problemlos erreicht werden kann.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Cádiz ist Endpunkt der AVE-Linie von Madrid über Sevilla, die auch mit Malaga vernetzt ist. Tarifa ist etwas komplizierter von Malaga aus zu erreichen. Abgesehen davon existieren keine weiteren Bahnverbindungen innerhalb der Region.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Im Bereich der Metropolregion Bahia de Cádiz bis hin nach Jerez hat die Regionalregierung einen gut vernetzten Verkehrsverbundinstallieren können. Die Orte entlang der Küste bis nach Tarifa und Alcegiras werden im Wesentlichen vom Betreiber Comes in eigener Regie bedient.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Von Norden her wird die Region erschlossen über Jerez durch die E-5 von Sevilla, entweder als zahlungspflichtige Autobahn oder über die nahezu parallel verlaufende N-IV mit entsprechendem LKW-Ausweichaufkommen. Vom Großraum Cádiz aus nach Süden verläuft entweder die A-48 hinter der Küstenlinie nach Tarifa oder die A 381 durch die Berge nach Algeciras, wobei nur Letztere durchgängig als Autobahn ausgebaut ist. Von beiden Orten führt die A 7 in freier und mautpflichtiger Variante nach Málaga (wobei für den Transferverkehr die mautpflichtige Variante unbedingt zu empfehlen ist).

Die Naturparks des Hinterlands werden durch eine Autobahn von Jerez nach Arcos de la Frontera erschlossen. Von dort aus geht es über Landstraßen in die Berge bis Ronda. Das so genannte Sherry-Dreieck nördlich von Cádiz ist durch ausgebaute Schnellstraßen bis Rota und Sanlucar gut erschlossen.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Die wesentlichen Fährverbindungen nach Afrika werden von Tarifa (Tanger) oder Algeciras (Tanger, Ceuta und weitere Ziele) aus abgewickelt. Der Hafen von Cádiz wird hauptsächlich von Kreuzfahrtschiffen angelaufen, bedient aber auch Verbindungen nach Teneriffa. Entlang der Küste gibt es verschiedene Sporthäfen wie Rota, Conil oder Barbate.

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Aktivitäten[Bearbeiten]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Feria del Caballo, die Pferdemesse, die Festwoche ist Anfang Mai im Park González de Hontoriain Jerez de la Frontera. Sie geht auf das Jahr 1284 zurück und war zunächst ein Viehmarkt. Es finden zahlreiche Veranstaltungenstatt, Springreitturniere, Dressurwettbewerbe, Pferderallyes, Ausstellungen und Versteigerungen.
  • Der Karneval in Cádiz ist landesweit berühmt. Neben einem Umzug mit Themenwagen ziehen hier Kleingruppen durch die Straßen und geben Spottverse auf aktuelle Geschehnisse zum Besten. Diese "Kleinkunst" wie auch die passende Kostümierung wird das ganze Jahr über eingeübt, auch hier werden die Besten am Ende prämiert. Ähnlich wie in Rio dauert der Karneval hier eine Woche länger. Die besten Gruppen dürfen am folgenden Wochenende nochmals ihr Können in den Straßen zeigen. Leider braucht man schon sehr gute Spanisch- bzw. Andalusischkenntnisse, um die ausgefeilten Wortwitze zu verstehen.

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

ArtikelentwurfDieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.
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