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Benutzer:Pavlos11/Test-Tilos

Aus Wikivoyage

Nach der römischen Herrschaft kamen die Johanniter ab 1310 von Rhodos auf die Insel. Zur damaligen Zeit war der gesamte Mittelmeerraum eine unsichere Region. Zur Sicherung der Insel wurden nacheinander 7 Kastra gebaut. Strategisch wurden sie so angelegt, das sie untereinander Kontakt halten konnten, und natürlich auch über die Insel Chalki bis nach Rhodos Informationen austauschen konnten. Das Kastro oberhalb von dem Hauptort Megalo Chorio ist noch am besten erhalten. Ein Jahr vor dem Fall von Rhodos wurde 1522 Tilos von den Türken erobert. Diese politische Struktur bliebt dann bis 1912. Ab diesem Zeitpunkt besetzten die Italiener im Rahmen des Tripoliskrieges die Hauptinsel Rhodos und weite Teile des Dodekanes mit der Insel Tilos. Die Insel hatte auch dann bis 1945 den italienischen Namen Piscopi. Italienische Briefmarken bekamen einen entsprechenden Zusatzaufdruck. Nach einer kurzen Besetzung von der deutschen Wehrmacht wurde Tilos dann von den Alliierten befreit, und 1948 offiziell dem griechischen Statt zuerkannt.

Sprache

Selbstverständlich ist die offizielle Landessprache griechisch. Da die Insel überwiegend vom Tourismus lebt, kommt man mit englisch sehr gut weiter. Seit vielen Jahren gibt es einen großen Anteil an britischen Touristen, darauf haben sich die Hotels und Restaurants eingestellt. Einige Tilioten (Einheimische) haben auch mehrere Jahre in den USA gelebt. Natürlich ist es immer gut, einige Wörter auf griechisch parat zu haben. Sowas fördert die zwischenmenschlichen Beziehungen ganz gemein. Auch den russischen Tagestouristen wird entgegen gekommen, es gibt russische Speisekarten und die Bedienung spricht teilweise russisch.

Anreise

Zu diesen Schiffen gehören die schnellen Katamarane der Dodekanes Seaways Linie aus Rhodos, und das ebenfalls schnelle Schiff, die SeaStar. Die SeaStar gehört der Tilosgemeinde und fährt im Sommer fast täglich die Route Rhodos - Tilos. Ein Blick auf den aktuellen Fahrplan (Stefanakis Travel) kann da nicht schaden. Bei Sondersituationen wie Streik oder Sturm die jeweile Hafenpolizei anrufen, oder das Travel-Büro. Die Insel Tilos ist keine große Insel, und man hat daher auch im Sommer nicht immer die Gewähr planmäßig An- oder Abzureisen. Immer einige Tage zusätzlich bei der Gesamtplanung berücksichtigen. Die großen Fähren nehmen natürlich Autos oder Wohnmobile mit, der schnelle Katamaran kann Autos oder kleinere Wohnmobile mitnehmen. Die Kapazität ist aber sehr gegrenzt und recht teuer. Die SeaStar (Tilosboot) kann nur Passagiere mitnehmen. Alle Fährenpreise sind in den letzten Jahren auf einem hohen Preisniveau. Insel hüpfen kann da schnell teuer werden.

Yachthafen

Eine Anreise mit dem eigenen Boot ist auch möglich. Die Anlegestelle für die Fähren in Livadia hält einige Plätze für Motor- und Segelboote frei. Es gibt mehrere Versorgungsboxen für Trinkwasser und Strom. Hafenmeisterin spricht deutsch. Bei Überfüllung des Hafens kann in der großen Bucht geankert werden. Ankergrund ist bei Wind nicht sehr sicher. In den Sommermonaten wird der Yachthafen gerne als Zwischenstation bei Ägäisregatten genommen. Einen Nothafen gibt es noch auf der nördlichen Seite der Insel in Agios Andonios. Die Anfahrt ist aber gerade bei Nordwinden nicht so ganz einfach.

Mobilität

Mehrmals in der Woche fährt der Bus in der Hauptsasion bis zum relativ weit entfernten Kloster Panteleimonas. Die Fahrpläne werden mit den Zeiten der Tagesschiffsausflüge von Rhodos abgestimmt. Leider gibt es im Moment (Stand: Januar 2013) keine Taxis mehr auf Tilos. Am Hafenort Livadia gibt es aber mehrere Auto- und Rollervermietungen. Die Polizeipräsenz ist zwar sehr niedrig auf Tilos, aber die Promillegrenze von 0,5 auch. Die Unfallhäufigkeit im Verhältnis zur Einwohnerzahl ist sehr hoch. Daher ist defensive Fahrweise angeraten. Zwischen den Orten Livadia und Megalo Chorio ist zu jeder Tages- und Nachtzeit mit Ziegen auf der Fahrstraße zu rechnen.