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Beitou

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Beitou
Republik China hat keine übergeordnete Region.
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Beitou (北投區) ist ein Stadtbezirk von Taipeh und für seine heißen Quellen bekannt.

Karte von Beitou

Hintergrund[Bearbeiten]

Schon vor hunderten von Jahren kannten die Menschen in der Region des heutigen Taipeh einen Platz wo keine Bäume wachsen und die Erde kocht. Die Eingeborenen nannten den Platz Patauw, Heimat der Hexen, was auf den starken Geruch und Nebel zurückzuführen ist. Über die Zeit wurde aus Patauw Beitou. 1894 fand ein deutscher Forscher namens Ouely den Ort und begann Schwefel von Beitou zu verkaufen. Während der japanischen Besatzung war es der japanische Geschäftsmann Hirata Gengo, welcher das erste Hotel mit heißer Quelle in Beitou errichtete. 1913 wurde das erste öffentliche Bad mit Anlehnung an das Izu Onsen in Japan errichtet. Der Ort wurde an das Eisenbahnnetz angebunden um Touristen nach Beitou zu bringen. Die japanischen Einflüsse sind noch bis heute zu sehen. In den 50iger Jahren diente die Region als Kulisse für viele taiwanesische Filme.

Beitou liegt zwischen der Datun Vulkangruppe und dem Rand des Taipeh Beckens. Auch wenn die Datun Vulkane ruhen gibt es im gesamten Gebiet Zeichen vulkanischer Aktivität, wie die heißen Quellen und Schwefelwasserstoff-Eruptionen. Das Wasser der heißen Quellen in Beitou ist sehr schwefelhaltig und enthält außerdem noch Eisen und Spuren von Radon. In Beitou gibt es eine weltweit einzigartige Bariumsulfat Kristallvariation, das Hokutolit.

Anreise[Bearbeiten]

Mit der Taipeh MRT (Tamsui Line) bis Beitou, danach umsteigen in die Bäderbahn nach Xinbeitou.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Beitou Park. Der Park bildet das Herzstück von Beitou. Er wurde 1913 vervollständigt und befindet sich entlang des Beitou Flusses. Am Ran des Parkes reihen sich große Hotelanlagen und Möglichkeiten zum Baden in den heißen Quellen. Im Park selber befinden sich diverse andere Sehenswürdigkeiten, ein öffentliches Bad und die Bibliothek. Der Beitou Fluss hat eine Temperatur von 35 °C und ist an einigen Punkten für ein kleines Fußbad zugänglich.
  • „Museum der heißen Quellen“, No. 2, Zhongshan Rd, Beitou Dist. (KMT Beitou (rote Linie)). Tel.: +886 2 2893 9981. Im angrenzenden „Höllental“ etliche heiße Quellen, die meist von entsprechenden Hotels überbaut sind. Entwickelt wurden sie zur Zeit der japanischen Verwaltung. Aus den Überresten des ersten öffentlichen Bades in Beitou entstand das Museum, welches einen schönen Überblick über die Geschichte und die Badekultur Beitous gibt. Für naturwissenschaftlich interessierte gibt es einen tieferen Einblick in die Geologie und die Chemie der Region und der heißen Quellen. Geöffnet: Di.-So. 9.00-17.00. Preis: Eintritt frei.
  • Nur hundert Meter vom vorigen ist das 1 Ketagalan Culture Center, No. 3-1, Zhongshan Rd, Beitou Dist. wo über taiwanesische Aboriginals informiert wird. Geöffnet: Di.-So., 9.00-17.00.
  • Pflaumen Garten. Der Pflaumengarten ist ein 1930 im japanischen Stil gebautes Landhaus. Einer der bekanntesten Bewohner des Hauses war Yu Youren, einer der größten Kalligraphen des modernen Chinas. Im Haus findet man eine Ausstellung über die Arbeiten Youren und seiner politischen Aktivitäten bei der Kuomintang. Beim Betreten muss man die Schuhe ausziehen und Pantoffeln anziehen. Geöffnet: täglich außer Mo. Preis: Eintritt frei.
  • Puji Tempel. Der Puji Tempel ist etwas versteckt zwischen den Hotelanlagen an einen kleinen Berghang zu finden. Erbaut 1905 ist er ein seltenes Beispiel der Tempelarchitektur der buddhistischen Shingon Sekte, des japanischen Vajrana Buddhismus. Das Design ist an das der Bauten der japanischen Edo Periode angelehnt.
  • Thermal Valley. Das Thermal Tal auch Höllen Tal genannt ist die Hauptattraktion in Beitou. Auf einer Fläche von 3500 Quadratmetern gibt es diverse heiße Quellen, welche einen kleinen See speisen. Die Wassertemperatur beträgt durchschnittlich 90 °C und das stark schwefelhaltige Wasser hat beim Austritt einen pH Wert von 1 und ist somit mehr Schwefelsäure als Wasser. Der See selbst bildet einen spektakulären Anblick, wenn der Dampf vom See aufsteigt. Je nach Wetterlage und Temperatur ist dieses Schauspiel mehr oder weniger beeindruckend. Beim Überqueren der kleinen Brücken sollte man auf die heißen Dämpfe achten. Das betreten des Sees ist verboten. Am Rand des Sees findet man diverse Hinweisschilder wie man erste Hilfe leistet, wenn jemand in den See fällt.
Hot Spring Museum
Thermal Valley
Beitou Park
Puji Tempel

Aktivitäten[Bearbeiten]

Heiße Quellen, SPA und alles was damit zu tun hat. Jedes Hotel hat seinen eigenen Bäder und es gibt öffentliche und private Badeanstalten. Das heiße Wasser der Quellen wird zentral von einem Rohrleitungssystem bis in die Hotels gebracht.

Küche[Bearbeiten]

Es gibt sehr viele japanische Restaurants, aber auch einige chinesische. Eine Besonderheit sind die Guandula Enteneier, welche in den heißen Quellen gekocht werden.

Unterkunft[Bearbeiten]

Es gibt eine vielzahl an Hotels und Spas, fast alle in der oberen Preisregion.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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