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Ain (Département)

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Département Ain

Ain ist ein Departement in der französischen Region Auvergne-Rhône-Alpes.

Topografische Karte des Departements

Landschaften und Verwaltung[Bearbeiten]

Um die Landschaft Ain liegen weitere interessante Gebiete:

4 Arrondissements mit 23 Kantonen und 409 Gemeinden:

Orte[Bearbeiten]

Weitere Ziele[Bearbeiten]

  • Côtiere
  • Ornithologischer Park von Villars-lès-Dombes
  • Altstadt von Pérouges

Hintergrund[Bearbeiten]

Sprache[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

Der nächstgelegene Flughafen ist der von Lyon, zu dem es auch einen Zubringerdienst gibt.

Im Übrigen bestehen gute Zugverbindungen: Bellegarde-sur-Valserine (Verbindung Lyon-Genf) und Bourg en Bresse (TGV-Station)

Die Anbindung an das Straßenverkehrsnetz (Autobahn, Nationalstraße) ist hervorragend.

Mobilität[Bearbeiten]

Das Departement ist bestens mit Zügen, Autobahnen, Nationalstraßen erschlossen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • PNR du Haut-Jura - Regionaler Naturpark Oberjura (Parc naturel régional du Haut-Jura): im Südwesten des Juras an der Schweizer Grenze.
  • Ars-sur-Formans - Jean-Marie Vianney war hier von 1818 bis 1859 Pfarrer. Ab 1826 wurde Ars-sur-Formans Pilgerort, weil bis zu 100 000 Menschen jährlich den Predigten dieses Pfarrers lauschten oder bei ihm beichteten. 1905 wurde der Pfarrer selig bzw. 1925 heilig gesprochen und seit 1929 ist Jean-Marie Vianney Schutzpatron der Pfarrer in aller Welt. In der an die Pfarrkirche angebauten Basilika ruht der unverweste Leichnam des Heiligen.
  • Bourg-en-Bresse et ancien monastère de Brou - Bourg-en-Bresse und das Kloster von Brou: Die Stadt liegt am Westrand des französischen Jura, 70 km nordöstlich von Lyon und 120 km westlich von Genf. Das Stadtrecht bekam Bourg-en-Bresse 1250, die Herzöge von Savoyen machten sie im 15. Jh. zur Hauptstadt der Bresse. 1535 fiel Bourg-en-Bresse an Frankreich, wurde aber von Herzog Emmanuel Philibert zurückerobert. Erst 1601 war Frankreich endgültig Herr der Stadt und der Provinz. - Unter den 31 historischen Monumenten der Stadt ist das wohl sehenswerteste das Kloster von Brou: eines der schönsten spätgotischen Bauensembles Frankreichs (harmonische Gesamtgestaltung, besonders interessante Kirchenfenster, einzigartige Steinmetzarbeiten bei den Grabmäler in der Abteikirche) - Weitere Sehenswürdigkeiten in Bourg: die Kathedrale Notre-Dame mit ihrer Renaissance-Fassade, das Musée de Brou mit Gemälden der europäischen Malerei zwischen dem 15. und dem 20. Jh., das Hôtel-Dieu (17. Jh.) mit einer historischen Apotheke, das Schloss der Herzöge von Bresse und das Stadttor "porte des Jacobins" aus dem 15. Jh. Aus dieser Zeit gibt es auch zahlreiche Häuser in der Altstadt von Bourg-en-Bresse.
  • Divonne-les-Bains - Thermalkurort in den Pays de Gex am östlich Fuß des Juras, knapp an der Schweizer Grenze nahe der Stadt Nyon im Kanton Waadt (Vaud). Eine ehemalige Moorlandschaft östlich von Divonne-les-Bains wurde trocken gelegt und ein Badesee geschaffen (Lac de Divonne - Wassersportzentrum). Nordwestlich der Gemeinde im Jurakamm finden sich typische Karsterscheinungen (Karrenfelder, Dolinen). - Der Ortsname ist keltischen Ursprungs und die Wasser der Divonne wurden bereits in der römischen Antike über ein Aquädukt nach Nyon geleitet. Ab dem Mittelalter wechselte Divonne häufig seine Herren bis es 1601 endgültig an Frankreich kam und rekatholisiert wurde. Seit dem Wiener Kongress gehört die Gemeinde zur Freihandelszone des Raumes um Genf. - Divonne-les-Bains ist ein beliebtes Freizeitzentrum (auch für die benachbarte Schweiz): Kasino, Thermen, Pferderennbahn, Golfplatz Kulturzentrum Esplanade du Lac und Forestland.
  • Les Dombes - Das hügelige Plateau wird im Westen von der Saône, im Süden von der Rhône, im Osten vom Ain und im Norden von der Landschaft Bresse begrenzt. Seit dem 15. Jh. wurden in den Bodensenken mit wasserundurchlässigem Lehm zahlreiche Fischteiche angelegt. Diese boten eine wichtige Einnahmequelle, brachten aber auch die Malaria, was zur Entvölkerung der Region führte. Daher wurde die Zahl der Teiche im 18. Jh. reduziert und sie wurden seither alternierend bewirtschaftet (Karpfen, Hechte, Schleien).
  • Ferney-Voltaire - liegt unmittelbar neben dem Flughafen von Genf /(Genève) und nur 8 km von seinem Stadtzentrum entfernt und damit in der Freihandelszone der Pays de Gex. Auch die Hauptgebäude des Kernforschungszentrums CERN liegen in unmittelbarer Umgebung. Voltaire lebte hier ab 1759 bis zu seinem Tode 1778.
  • Barrage de Génissiat - Die Staumauer von Génissat ist eine Gewichtsstaumauer, die den Rhône zu einem schmalen See von 20 km Länge aufstaut. Als die Staumauer 1948 fertiggestellt wurde, war Génissiat die größte Wasserkraftanlage Europas.
  • Nantua - liegt zwischen Bourg-en-Bresse und Genf/(Genève). Die Kleinstadt erstreckt sich durch die Juraketten im Bugey. Eind See im Nordosten Nantuas (Lac de Sylans) entstand durch einen Bergsturz im 16. Jh.
  • Pérouges - liegt 30 km nordöstlich von Lyon auf einem Hügel in den Dombes nahe dem Fluss Ain. Es ist eines der schönsten Dörfer Frankreichs (Plus beaux villages de France): eine kulturhistorische Auszeichnung und Klassifikation in Frankreich. Im Mittelalter war Pérouges meist unabhängig (besonders vom Erzbischof von Lyon) und kam 1601 zu Frankreich. Durch die Abwanderung im 19. Jh. verfiel die Stadt allmählich und wurde erst ab 1911 wieder aufgebaut. - Großartig ist das historische Stadtensemble insgesamt: häufig Kulisse für historische Filme, Ritterspiele;
  • Trévoux - Die mittelalterliche Kleinstadt liegt ganz im Westen des Departements am Ufer der Saône, 20 km nördlich von Lyon. Im Mittelalter war Trévoux das Tor des Heiligen Römischen Reichs zu Frankreich, zu dem Trévoux bereits 1523 kam und wurde gleichzeitig die Hauptstadt des Fürstentums Dombes. Zur gleichen Zeit kam auch Lyon zu Frankreich, wo ein Parlament gegründet wurde, das im 18. Jh. nach Trévoux verlegt wurde. - Historische Monumente: Burg (13./14. Jh.); Parlament (aus dem 18. Jh.); alte Apotheke (17. Jh.); Château de Corcelles (im 19. Jh. zum Jagdschloss ausgebaut); Passerelle de Trévoux (Hängebrücke über die Saône von 1851);

Aktivitäten[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

  • boudin bressan - Blutwurst aus der Bresse
  • brochet et carpe de la Dombes - Hecht und Karpfen aus der Dombes
  • corniotte de Louhans - eine Mehlspeise
  • crème épaisse - eine eingedickte Sauce
  • écrevisse - Krebse
  • galette de Pérouges - Kuchen von Pérouges
  • huile de colza grillé - Öl aus geröstetem Raps
  • huile de noix - Nussöl
  • volaille de Bresse (AOC) - Geflügel aus der Bresse: stets ein Freilandhuhn, das mit Mais oder Buchweizen gefüttert und direkt beim Züchter geschlachtet wird.

Nachtleben[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Das Departement ist ruhig, es ist nichts zu befürchten. Vielleicht einige Unannehmlichkeiten in den Vororten von Bourg und Oyonnax.

Klima[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Charles-Henri de Bossieu, Yves Garnier, Philippe Lacrouts (Hg.): Atlas départemental de la France. Larousse, 2004, ISBN 2-03-505448-6; 288.

Weblinks[Bearbeiten]

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