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Östliche Dolomiten

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Die Östlichen Dolomiten liegen mit ihrem Nordteil in Südtirol und mit ihrem Mittel- und Südteil in der Provinz Belluno in Venetien. Die Drei Zinnen, Wahrzeichen der Region, sind eine der bekanntesten Felsformationen der Alpen.

Regionen[Bearbeiten]

Gadertal und Kreuzkofelgruppe

Gebirgsregionen[Bearbeiten]

  • Fanesgruppe, sagenumwobenes Hochplateau mit der Kreuzkofelgruppe und der Fanes Alpe.
  • Sextner Dolomiten im Nordosten und mit den Drei Zinnen, eine der bekanntesten Felsformationen der Alpen.
  • Antelao (3.264 m), "Dolomitenkönig" und zweithöchster Berg der Dolomiten.
  • Monte Pelmo (3.168), "Thron der Götter" und dritthöchster Berg der Dolomiten.

Täler in Südtirol[Bearbeiten]

  • Höhlensteintal

Täler im Belluno[Bearbeiten]

  • Das Cadore, die vom üblichen Dolomitentourismus weniger belastete Region um die Flußtäler des Boite, des Ansiei und des Piave.

Orte[Bearbeiten]

  • Abtei, (1315 - 1537 m) berühmte Barockkirche St. Leonhard;
  • Auronzo di Cadore, auch "Strandbad der Dolomiten", berühmter Sommer-und Wintersportort am Santa Caterina See;
Cortina d'Ampezzo
  • Innichen (1756 m) Luftkurort und Wintersport;

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

  • In den östlichen Dolomiten werden über 20 Dreitausender geführt, diese sind aber weniger stark vergletschert als der westliche Teil der Dolomiten.
  • Geologisch bestehen die östlichen Dolomiten (im Unterschied zu den westlichen) aus Hauptdolomit (Dachsteindolomit), der hier horizontal geschichtet ist. Infolge der Verwitterung enstehen die eher klobigen Bergformen der Region. Beispiele sind die Bergstümpfe von Antelao, Pelmo aber auch die Drei Zinnen.
  • Älteste Zeugen der Besiedlungsgeschichte in den östlichen Dolomiten sind steinzeitliche Höhlenfunde. Beispiele sind Feuersteingeräte aus der Mittelsteinzeit (8000 - 3000 v. Chr.). Das auf der Alm Mondeval de Sora (südwestlich von Cortina in 2.100 m Höhe gefundene Skelett eines in der Mittelsteinzeit bestatteten Menschen galt bis zum Fund des "Ötzi" am Similaun als Jahrhundertfund und ist immer noch die höchste bekannte prähistorische Grabstätte Europas. Von 15 v. Chr. bis Ende des 5. Jahrhunderts befand sich die Region unter römischer Herrschaft, es entstand die ladinische Sprache, die sich in verschiedenen Orten der Region bis heute erhalten hat.
  • Im Ersten Weltkrieg waren die nördlichen Gebirgsteile der östlichen Dolomiten Schauplatz erbitterter Kämpfe zwischen Italienern und Österreichern. Die Dolomitenfront verlief vom Kreuzbergpass bei Sexten bis zum "Col die Lana", die Linie hatte strategische Bedeutung als Einfallstor der Italiener in das (damals österreichische) Pustertal in Südtirol.
  • Ökonomisch ist die Region von der Landwirtschaft geprägt, hinzu kommt in der Neuzeit der Tourismus.

Sprache[Bearbeiten]

  • Deutsch wird im nördlichen Teil (Südtirol) gesprochen;
  • Ladinisch wird im zentralen Bereich des Gebirges Ampezzaner Tal (Valle d' Ampezzo) gesprochen.
  • Italienisch wird in den südlichen Bereichen gesprochen.

Anreise[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Passstraßen[Bearbeiten]

Generell sind die Passtraßen in den Dolomiten als landschaftlich äußerst attraktiv zu bewerten, es gelten die üblichen Anforderungen an die Fahrweise im Hochgebirge.

Verkehrsbericht Berg- und Passstraßen mit aktueller Lage auf www.provinz.bz.it.

Gesamtübersicht zu den Alpenpässen.

Fahrbare Übergänge in den Östlichen, von Nord nach Süd sortiert:

Kreuzbergpass[Bearbeiten]

Der Kreuzbergpass (1636 m, ital.: "Passo di Monte Croce di Comélico", 46° 39′ 21″ N 12° 25′ 13″ O) liegt an der Straße aus Innichen im Pustertal nach San Stefano di Cadore in den östllichen Dolomiten, der Pass markiert auch die Grenze zwischen Südtirol und Venetien

Die als wichtige Durchgangsroute vergleichsweise gut ausgebaute und auf der Südseite etwas kurvige Passstraße ist ganzjährig geöffnet, sie ist aber nach Neuschneefällen eventuell wegen der Lawinengefahr gesperrt.

Auf der Passhöhe gibt es ein Hotel (Hotel Kreuzbergpass) und Gastronomie.

Passo Cimabanche[Bearbeiten]

Der Passo Cimabanche (1.530 m. s.l.M, 46° 37′ 0″ N 12° 10′ 13″ O) ist ein wenig auffälliger Gebirgspasss an der italienischen Staatsstraße SS 51, diese verbindet Toblach (1.256 m s.l.m.) im Norden und mit 15 Kilometer Entfernung durch das Höhlensteintal mit dem ebenfalls in rund 15 Kilometer Entfernung südlich gelegenen Cortina (1.211 m. s.l.M).

Der Pass markiert auch die Grenze zwischen den Italienischen Provinzen Belluno (Venetien) und Südtirol, die hier auch die Sprachgrenze zwischen dem Deutschen und dem Italienischen ist. Die deutsche Bezeichnung ist Gemärkpass, sie ist aber nur noch wenig geläufig, da der Passscheitel auf der italienischsprechenden Seite liegt.

Die Anstiege verlaufen beidseits der Scheitelhöhe vergleichsweise flach, die maximale Steigung ist ca. 6%. Der Pass ist ganzjährig geöffnet und mautfrei.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Naturparks[Bearbeiten]

  • Naturpark Fanes-Sennes-Prags in den Pragser Dolomiten, mit einer Fläche von 25.680 ha eines der größten Naturschutzgebiete Südtirols;

Aktivitäten[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Berghütten / Alpine Unterkünfte siehe bei den Bergregionen vor, Unterkunft im Tal siehe bei den Ortschaften.

am Kreuzbergpass (1.636 m s.l.m.):

Sicherheit[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Allgemeine Ausführungen siehe im Abschnitt Klima im Artikel zu den Dolomiten.

Das aktuelle Bergwetter für Südtirol auf www.provinz.bz.it.

Literatur[Bearbeiten]

  • Mark Zahel: Bruckmanns Tourenführer Östliche Dolomiten. München : Bruckmann, 2008, (Tourenführer), ISBN 978-3-7654-4569-9; 216. 19,95 € (Für ambitionierte Bergsteiger)
  • Gino Buscaini: DOLOMITEN, Die 100 schönsten Touren, Bd. Band 1 (östl. Teil). Pforzheim : CARTA, 1983, ISBN 3-88731-014-4; 235. recht anspruchsvolle Tourenauswahl

Karten[Bearbeiten]

  • Sextener Dolomiten: Wander - Rad - und Skitourenkarte, Blatt WK S10. freytag 6 berndt, ISBN 3-85084-745-4.

Weblinks[Bearbeiten]

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