Wiesentheid

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Wiesentheid
Pfarrkirche St. Mauritius und historisches Pfarrhaus
Kurzdaten
Regierungsbezirk: Unterfranken
Einwohner: 4.810 (Dez. 2008)
Höhe: 249 m
Tourist-Information: http://www.wiesentheid.de/
Tourist-Information: 09383 / 97350
Lage
Lagekarte von Deutschland
Wiesentheid
Wiesentheid

Die Marktgemeinde Wiesentheid liegt am Rand zum unterfränkischen Teil des Steigerwalds. Mit seinem Schloss und zahlreichen weiteren Gebäuden im Stil des Barock, des Rokoko und der Renaissance gilt Wiesentheid als eine kleine Residenzstadt.

Inhaltsverzeichnis

Hintergrund [Bearbeiten]

Der Ort wurde 918 als "Wiesenheida" erstmals urkundlich erwähnt.

Das Marktrecht wird Wiesentheid am 15. März 1682 durch Johann Otto von Dernbach verliehen. Nach dem Tod Ottos heiratete seine Witwe Eleonore den Grafen Rudolf Franz Erwein von Schönborn. Er wählt Wiesentheid zum Familiensitz der Schönborns und entfaltet eine rege Bautätigkeit. Unter ihm werden die Residenz und die Barockbauten geschaffen.

Die selbstständige politische Gemeinde Wiesentheid entstand 1818 im Zuge der bayerischen Verwaltungsreform. Bis 1972 gehörte Wiesentheid zum Landkreis Gerolzhofen, der bei der Gebietsreform in Bayern aufgelöst wurde, seitdem ist Wiesentheid dem Landkreis Kitzingen zugeordnet

Anreise [Bearbeiten]

Lage
Lagekarte von Deutschland
Wiesentheid
Wiesentheid
Entfernungen (Straßen-km)
Ebrach: 16 km
Iphofen: 16 km
Kitzingen: 17 km
Bamberg: 51 km
Schweinfurt: 35 km
Würzburg: 37 km
Nürnberg: 84 km

Mit dem Flugzeug [Bearbeiten]

  • Nächste internationale Flughäfen sind der Flughafen in Nürnberg (78 km, ca. eine Autostunde), der Flughafen in Frankfurt (156 km, ca. zwei Autostunden) und der in Erfurt (189 km, ca. gut zwei Autostunden).

Mit der Bahn [Bearbeiten]

Auf der Straße [Bearbeiten]

  • Von Westen und Osten: über die Autobahn A 3, (Nürnberg - Würzburg), RWBA Autobahnausfahrt.svg Wiesentheid, weiter noch 3 km bis Wiesentheid;

Mobilität [Bearbeiten]

  • ÖPNV: Die Buslinien der Region betreut der Omnibusverkehr Franken; (Info);

Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]

  • Die Pfarrkirche St. Mauritius, eine Stiftung des Grafen Rudolf Franz Erwein von Schönborn, wurde von 1727-1732 nach Plänen Balthasar Neumanns erbaut. Bauleiter war der einheimische Baumeisters Joh. Georg Seitz. Besonders sehenswert ist die barocke Innenausstattung mit den Deckenfresken des italienischen Malers Giovanni Francesco Marchini. Er schuf auch die Scheinkuppel an der Flachdecke mit der besonderen Raumwirkung. Der Hochaltar stammt vom Dettelbacher Johann Christian Mayer.
  • Die Kreuzigungsgruppe neben der Kirche stammt aus dem Jahre 1766 und wurde vom Bildhauer Lukas van der Auvera errichtet.
  • Das ehemalige Pfarrhaus (an der Kirche) entstand vermutlich um 1708-1713 nach Plänen Johann Leonhard Dientzenhofers (1660-1707). Seit der Renovierung 1997/98 ist hier die Kulturstätte des Marktes Wiesentheids untergebracht.
  • Kreuzkapelle: die Grundsteinlegung für den achteckigen Kuppelbau erfolgte 1686. Die Bauleitung hatte der Würzburger Hofbaumeister Antonio Petrini (1621-1701). 1692 war das Jahr der Fertigstellung. 1712-1730 Erweiterung um die vier kreuzförmig angeschlossenen Flügel und um die Familiengruft der gräflichen Schönborn-Familie unter dem Altar.
Schloss (Ostseite)
Rathaus
  • Residenzschloss:
Die älteste bekannte Darstellung wird auf das Jahr 1497 datiert. Das Schloss ist ein altes castellisches Lehen mit häufigem Besitzerwechsel im Mittelalter.
Ab 1701 (offiziell: 1704) befindet sich das Schloss im Besitz der Grafen von Schönborn. Die heute sichtbare Form entstand im Wesentlichen während einer Bauphase von 1711-1720.
Im Gebäude ist die Gesamtverwaltung aller Schönborn'schen Betriebe untergebracht. Es wird auch heute von den Grafen von Schönborn bewohnt und ist der Öffentlichkeit nicht zugänglich. Der Zugang zum Schlosspark ist frei.
  • Das Rathaus, erbaut von 1741-1743 im Stil des Rokoko und zunächst Amtssitz des gräflichen Marktrichters. Über dem Portal das Wappen der Gemeinde und der Grafen von Schönborn;
  • Die Schönborn’schen Amtshäuser im Stil des Barock in der Kanzleistraße, erbaut von Johann Georg Seitz in den Jahren 1723-1729.
  • Apothekengebäude am Marienplatz aus dem Jahre 1750;
  • Mariensäule auf dem Marienplatz, 1859 im neugotischen Stil von Carl von Heideloff errichtet.

Aktivitäten [Bearbeiten]

Einkaufen [Bearbeiten]

Küche [Bearbeiten]

  • Landgasthof zur Brücke (Hotel, regionale Küche, edle Brände), Marienplatz 2, 97353 Wiesentheid, Tel.: +049 09383 / 99949. EZ ab 49.-€, DZ ab 34.-€
  • Gaststätte Weißes Roß, Balthasar-Neumann-Straße 8, 97353 Wiesentheid, Tel.: +049 09383 / 2630

Nachtleben [Bearbeiten]

Unterkunft [Bearbeiten]

Gesundheit [Bearbeiten]

  • Allgemeinmediziner, Zahnärze und Tierärzte sind in Wiesentheid vertreten.
  • Marien Apotheke, Marienplatz 13, 97353 Wiesentheid, Tel.: +049 09383 / 97310
Kurzinfos
Telefonvorwahl: 09383
Postleitzahl: 97353
Kennzeichen: KT
Zeitzone: UTC+1
Notruf: 112 / 110

Klarkommen [Bearbeiten]

Post und Telekommunikation [Bearbeiten]

Ausflüge [Bearbeiten]

Literatur [Bearbeiten]

Weblinks [Bearbeiten]