Thüringen
Das Bundesland Thüringen befindet sich in der Mitte Deutschland. Aufgrund dieser Lage und seines Waldreichtums trägt das Land den Titel "Grünes Herz Deutschlands". Die Landeshauptstadt ist Erfurt, die neben der Kulturstadt Weimar und dem Gebiet Thüringer Wald die touristischen Hochburgen bilden. Aber auch Abseits dieser Hochburgen hat Thüringen, aufgrund früherer Kleinstaaterei, vor allem kulturell viel zu bieten. Thüringen grenzt im Osten an Sachsen, im Süden an Bayern, im Westen an Hessen und Niedersachsen und im Norden an Sachsen-Anhalt.
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Lage
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Flagge
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| Kurzdaten | |
| Hauptstadt: | Erfurt |
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| Staatsform: | Bundesland der Bundesrepublik Deutschland |
| Fläche: | 16.172 km² |
| Bevölkerung: | 2,23 Mio. (April 2011) |
| Sprachen: | Deutsch |
Inhaltsverzeichnis |
Regionen [Bearbeiten]
Der Süden des Landes wird vom Thüringer Wald dominiert, der sich zwischen den Flüssen Werra und Saale erstreckt. Westlich der Werra teilt sich das Land zusammen mit Hessen und Bayern den Höhenzug der Rhön. Östlich der Saale setzt sich der Thüringer Wald als nicht so hohes, aber landschaftlich ebenfalls reizvolles Thüringer Schiefergebirge fort. Im äußersten Südosten, östlich des Flusses Weiße Elster, teilt sich Thüringen zusammen mit Sachsen und Bayern das Vogtland.
Eine Landschaft mit vergleichsweise spärlicher natürlicher Vegetation ist das nördlich des Thüringer Waldes gelegene Thüringer Becken. Es grenzt im Norden an den Harz und wird südlich von Sondershausen von der Hainleite unterbrochen.
Es ergibt sich folgendes Bild der Urlaubsregionen bzw. Feriengebiete (von Norden bis Westen im Uhrzeigersinn):
- Nordthüringen: Harz, Hainich, Hainleite, Kyffhäuser und Eichsfeld.
- Thüringer Kernland (auch zuweilen "Thüringens Mitte" genannt)
- Saaleland: Ilm-Saale-Platte, Orlasenke, Saaletal, Thüringer Toskana und Thüringer Schiefergebirge
- Ostthüringen: Thüringer Holzland, Thüringer Vogtland und Osterland.
- Thüringer Wald, Westlicher und Mittlerer Thüringer Wald, Hohes Schiefergebirge und Schwarzatal.
- Südwestthüringen: Werratal, Rhön und Grabfeld.
Städte [Bearbeiten]
Hauptstadt des Freistaats Thüringen ist Erfurt. Die größten Städte des Landes liegen auf einer Linie in Ost-West-Richtung. Dabei handelt es sich um Gera, Jena, die "kulturelle Hauptstadt" Weimar, Erfurt, Gotha und Eisenach. Bedeutende Städte außerhalb dieser Linie sind Suhl im Thüringer Wald, Nordhausen am Südrand des Harzes und die Skatstadt Altenburg im äußersten Osten des Landes. Im Thüringer Wald sind Ilmenau, Oberhof sowie die Fachwerkstadt Schmalkalden sehenswert. Touristisch sehenswert sind weiterhin die ehemaligen Residenzstädte Rudolstadt im Saaletal mit der Heidecksburg und Meiningen im Werratal mit dem bekannten Theater und seinen Museen.
Ausgewählte Städte:
Die als Skatstadt bekannte, ehemalige Residenzstadt Altenburg, ist mit ihren rund 38.000 Einwohnern die größte Stadt im ostthüringischen Altenburger Land und hat Kulturell viel zu bieten. Hier wurde zwischen 1810 und 1818 das Kartenspiel Skat entwickelt. Neben dem Deutschen Skatverband hat auch das International Skatgericht sein Sitz in der Stadt, sogar einem Brunnen ist dem Kartenspiel gewidmet. Neben dem Schloss und dem großen zusammenhängenden historischen Altstadtgebiet gibt es auch ein Kunstmuseum mit überregionaler Bedeutung. Jedes Jahr finden im Sommer in Zusammenarbeit des Landestheaters Altenburg mit der Stadt Altenburg die Altenburger Prinzenraub-Festspiele statt. Außerdem befindet sich in Altenburg die Gumpert Sportwagenmanufaktur, ein Hersteller teurer exklusiver Sportwagen, deren Besichtigung für Autoliebhaber ein Muss ist.
Eisenach, die Geburtsstadt von Johann Sebastian Bach, liegt im Westen Thüringens. Sie liegt auf 221 m Meereshöhe am Nordwestende des Thüringer Waldes, wo Hörsel und Neffe zusammenfließen. Bekannt ist die Stadt aber vor allem durch Luther der sich auf der Wartburg versteckt hielt. In der Innenstadt sind vor allem dass Schloss mit der Porzellansammlung, die Georgenkirche sowie das Luther- und Bachhaus eine Besichtigung wert. Auch als Automobilstadt machte sich Eisenach einen Namen. Vor dem zweiten Weltkrieg produziert BMW in Eisenach seine Autos, zu DDR-Zeiten wurde der Wartburg gefertigt und seit der Wiedervereinigung lässt Opel seinen Corsa in der Stadt zusammenbauen. Diese Geschichte des Automobilbaus in Eisenach wird im Museum "automobile welt eisenach" gezeigt.
Die Landeshauptstadt Erfurt besitzt eine mittelalterliche Altstadt mit vielen Fachwerkhäusern. Die bekannteste Brücke in Erfurt ist ohne Zweifel die mit Häusern bebaute 120m lange Krämerbrücke. Das Wahrzeichen der Stadt ist aber der über die Stadt ragende Dom zusammen mit der benachbarten Severikirche. Auf der großen Treppe die vom Dom zum Markt herunterführt finden jedes Jahr im August die Domstufen-Festspiele statt. Ein beeindruckendes Bauwerk ist auch die Zitadelle Petersberg, von der Festung genießt man einen fantastischen Blick auf die Altstadt. Bekanntheit erreichte Erfurt auch als Blumenstadt, der Egapark zeugt heute immer noch davon.
Gera, die Geburtsstadt von Otto Dix, ist die drittgrößte Stadt Thüringens und liegt im Tal der Weißen Elster. Für den Thüringen-Besucher ist diese Stadt im Schatten von Erfurt wahrscheinlich nur ein zweitrangiges Ziel, obwohl sie doch einige kulturelle Highlights besitzt. Orangerie und Theater stammen aus der Zeit des Fürstentums Reuß. In der Innenstadt zieren das Rathaus und die Salvatorkirche das Stadtbild. 2007 richtete sie zusammen mit der kleinen Nachbarstadt Ronneburg die Bundesgartenschau aus.
Gotha ist bekannt geworden vor allem durch die Gründung der ersten Versicherung Deutschlands und durch den Zusammenschluss zweier Arbeiterparteien zur Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands, die später in SPD umbenannt wurde. Gotha war lange Zeit eine Residenzstadt. Das frühbarocke Schloss Friedenstein zeugt noch von dieser Zeit. Nur unweit des Schlosses befindet sich das Museum der Natur, es ist das größte Naturmuseum Thüringens.
Die Universitätsstadt Jena liegt im Saaletal, rings von hohen, meist schroffen Kalkbergen umgeben. Nach Erfurt ist sie die zweitgrößte Stadt Thüringens. Jena ist „Stadt der Wissenschaft 2008“. Die historische Altstadt wurde im zweiten Weltkrieg schwer in Mitleidenschaft gezogen. Dadurch prägt eine Abwechslung von modernen und historischen Bauten das Stadtbild. Auffälligstes Gebäude ist der 149 Meter hohe JenTower. Das zylindrische Hochhaus wurde zu DDR-Zeiten gebaut und nach der Wende grundlegend umgebaut. Der Höhepunkt eines Besuches in Jena ist das Zeiss-Planetarium, es ist das betriebsälteste weltweit.
Meiningen liegt im Werratal zwischen Thüringer Wald und Rhön an der Grenze zu Bayern. Die Stadt ist eine Station der Klassikerstraße und hat für den Städtetourismus und den Kulturtourismus gleichermaßen ein großes und breites Angebot. Allgemein bekannt ist Meiningen als „Theaterstadt“. Die Mundart ist Henneberg-Fränkisch, eine Unterart von Main-Fränkisch.
Weimar, die Stadt Goethes und Schillers, gehört zum Weltkulturerbe. Jedoch nicht nur die beiden Dichter verweilten in der Stadt, auch der Komponist Johann Sebastian Bach und der Bauhausgründer Walter Gropius waren in der Stadt tätig. Weimar bietet eine Menge an Sehenswürdigkeiten, unter anderen das Deutsche Nationaltheater, Bauhaus-Museum, Schillers Wohnhaus. Es ist wohl die bekannteste Stadt Thüringens, nicht nur kulturell, sondern auch geschichtsträchtig, vor allem durch die Weimarer Republik. Das dunkelste Kapitel der Weimarer Geschichte ist während der NS-Zeit. Vor der Stadt befand sich das KZ-Buchenwald, das heute eine Gedenkstätte der Opfer ist.
Weitere Ziele [Bearbeiten]
- Naturpark Thüringer Wald und Biosphärenreservat Rhön (thüringischer Teil). Hier findet man auf dem Aussichtsturm des Schneekopfs mit 1001 m Höhe den höchsten Punkt von Thüringen.
- Für Naturliebhaber empfiehlt sich auch das Gebiet der oberen Saale am Westrand des Thüringer Schiefergebirges. Dort befinden sich die Hohenwarte- und die Bleilochtalsperre. Nicht weit vom Saaletal entfernt ist das Schwarzatal mit der Oberweißbacher Bergbahn.
- Unverzichtbar für eine naturräumliche Erkundung ist der Rennsteig, der sich von Eisenach über den Kamm des Thüringer Waldes bis zur bayerischen Grenze im Thüringer Schiefergebirge hinzieht. Nördlich Eisenachs kann man auf einem Baumkronenpfad im Nationalpark Hainich dem Wald auf's Dach steigen.
- Von Weimar und Jena nördlich Richtung Bundeslandgrenze teilt sich Thüringen mit Sachsen-Anhalt ein Gebiet an Ilm, Saale und Unstrut, das wegen seiner sonnigen Flusshänge und sanften Hügel den Beinamen "Toskana des Ostens" erhielt, und im übrigen als Weinbauregion Saale-Unstrut bekannt ist. Hier treffen auch die Saale-, Unstrut- und Ilmtal-Radwanderwege aufeinander.
- Auf der ehemaligen deutsch/ deutschen Grenze bei Asbach-Sickenberg befindet sich das überregional bedeutende Grenzmuseum Schifflersgrund, etwa 40 km nordöstlich im Eichsfeld das Grenzlandmuseum Eichsfeld.
Hintergrund [Bearbeiten]
Thüringen war bis 1920 keine staatliche Einheit. Das Land der Residenzen war vielmehr ein Spiegel der deutschen Kleinstaaterei: immer und immer wieder fanden Erbteilungen statt und starben andere Linien nach kurzer Zeit der Existenz wieder aus. Davon zeugen heute nicht nur die großen herzoglichen Schlösser von Weimar oder Gotha, sondern auch kleinere Residenzen wie die des 500-Seelen-Dorfes Ebersdorf bei Schleiz (Link).
Nach der Leipziger Teilung von 1485 wurde ein Großteil des heutigen Thüringens von den Ernestinern regiert, aber auch die Unterlinien der Schwarzburger und Reußen besaßen Herrschaften. Selbst Preußen und Sachsen hatten kleine Anteile am Kuchen. Da die thüringischen Fürsten nur ein geringes politisches Gewicht besaßen, ist es nicht verwunderlich, dass sie sich als Ersatz besonders der Kultur widmeten. So ging Goethe nur durch die Bemühungen des Herzogs Carl August nach Weimar. Nach der Abdankung des Adels wurde 1920 das Land Thüringen gebildet. Mit einer Unterbrechung von 1933 bis 1945 bestand es bis 1952. Bis 1990 war es in die drei Bezirke Erfurt, Gera und Suhl aufgeteilt, wobei einige heute zu Thüringen gehörende Gebiete auch anderen Bezirken zugeordnet waren. Dazu gehörte zum Beispiel das Altenburger Land, das dem Bezirk Leipzig zugeordnet war.
Die offizielle Landeshymne Thüringens ist "Thüringen, holdes Land", als inoffizielle, weil wesentlich öfter gesungen, gilt das Rennsteiglied.
Anreise [Bearbeiten]
Flugzeug [Bearbeiten]
In Thüringen gibt es zwei Flughäfen, auf denen größere Flugzeuge wie der A320 landen können: der Flughafen Erfurt und der Flughafen Leipzig-Altenburg. Auf dem Flughafen Erfurt wurden die Linienflüge eingestellt, nur der Charterverkehr in die typischen Massentourismusziele wird noch angeboten. Vom Flughafen fährt eine Straßenbahn zum Erfurter Bahnhof, von den der Reisende dann in weitere Teile Thüringens gelangt.
Der Flughafen Leipzig-Altenburg befindet sich im äußersten Osten des Landes, direkt an der Grenze zu Sachsen. Ryanair als einziges Linienfluganbieter auf diesem Flughafen hat 2011 die Linienflüge eingestellt. Eine Busverbindung bringt den Reisenden zum Bahnhof Altenburg. Von dort geht es ohne Umstieg mit einem Regionalexpress weiter in das Landesinnere bis nach Erfurt. Benachbarte Flughäfen um Thüringen sind Frankfurt, Leipzig/Halle und Nürnberg.
Bahn [Bearbeiten]
In Thüringen sind die Bahnverbindungen immer noch recht gut, allerdings hat die flächenmäßige Anbindung an den Fernverkehr in den letzten Jahren nachgelassen. ICE Verbindungen gibt es aus den Städten Berlin, Frankfurt und München, ansonsten erfolgt die Anreise hauptsächlich über Regionalexpresszüge. Auskünfte sind am besten bei der Deutschen Bahn einzuholen.
Auto [Bearbeiten]
Von Norden und Süden erfolgt die Anreise meistens über die Autobahn 9 (Berlin-München). Aus Richtung Ost und West gelangt der Reisende über die Autobahn 4 (Dresden-Frankfurt) nach Thüringen. Die beiden Autobahnen stellen die wichtigsten Verbindungen dar und sind daher größtenteils sechsspurig ausgebaut. Es gibt nur noch kleinere Ausbaulücken.
Weitere Autobahnen in Thüringen sind die Autobahn 38 (Leipzig-Göttingen), die Autobahn 71 (Schweinfurt-Süd Harz) und die Autobahn 73 (Nürnberg-Suhl). Während die Autobahn 73 im Jahr 2008 fertig gestellt wurde, befinden sich die A38 und die A71 im Norden des Landes teilweise noch im Bau.
Hinweis: Die Anreise mit dem Auto sollte freitags nachmittags vermieden werden, da viele Thüringer, die in den angrenzenden Bundesländern arbeiten, wieder nach Hause fahren.
Mobilität [Bearbeiten]
Bahn [Bearbeiten]
Während bei der Anreise zur Deutschen Bahn so gut wie keine Alternative gibt, kann bei Fahrten innerhalb Thüringens auch auf Privatbahnen zurückgegriffen werden. So fährt die Vogtlandbahn Bahnhöfe in Ostthüringen an. Des Weiteren gibt es vor allem in Mittel- und Südwestthüringen einige Privatbahnen unter anderen die Süd-Thüringen-Bahn und die Erfurter Bahn.
In Thüringen gibt es zwei Verkehrsverbünde. Einmal der Verkehrsverbund Mittelthüringen um Gotha, Erfurt, Weimar, Jena und Gera und der Länderübergreifende Mitteldeutscher Verkehrsverbund im Altenburger Land, der sich auch auf den Nordwesten Sachsens um Leipzig und auf den Südosten Sachsen-Anhalts um Halle erstreckt.
Mit dem Thüringen-Ticket kann eine Person für 21,- € (2012) durch Thüringen, durch Sachsen und durch Sachsen-Anhalt fahren. 4 weitere Personen zahlen jeweils 3,- € zusätzlich. Eigene Kinder/Enkel bis 14 Jahre fahren kostenlos mit. Das Ticket gilt in Regionalzügen der DB, den meisten Privatbahnen und in einigen Busgesellschaften, Mo. bis Fr. ab 9 Uhr, am Wochenende und feiertags ganztags bis 3 Uhr am Folgetag.
Es gibt das Hopper-Ticket, mit dem man 50 km Strecke hin und zurück für 7 € fahren kann. (Juli 2012)
Die thüringischen Regionalbahnen nehmen Fahrräder umsonst mit.
Bus [Bearbeiten]
Busse verbinden meist nur die nächstgelegene Städte und Dörfer miteinander. Während die Anzahl der Stadtlinien in den letzten Jahren meistens stabil blieben, verringerten sich aufgrund des Bevölkerungsrückgangs die Linien auf den Überlandstrecken. Die Thüsac im Altenburger Land versucht mit Kleinbussen die Linien aufrecht zu erhalten. Dies sind meist Großraumtaxis mit 8 Sitzplätzen die im Auftrag der Thüsac fahren. Sollte eine größere Gruppe mitfahren muss diese sich vorher bei der Thüsac melden, damit dann ein größerer Bus kommt. Eine Übersicht gibt es auf den Seiten des Bus Thüringen e.V
Auto [Bearbeiten]
Auch auf Fahrten innerhalb des Landes sind die Autobahnen die wichtigsten Strecken. Während die Autobahnen zum größten Teil gut ausgebaut sind, fehlen bei wichtigen Bundesstraßen noch zum Teil Ortsumfahrungen. In Erfurt gibt es eine Umweltzone.
Schiff [Bearbeiten]
Schifffahrtsverkehr mit Personenbeförderung gibt es nur auf der Bleilochtalsperre und der Talsperre Hohenwarte mit Rundfahrten. Ansonsten kann nur die Werra und die Saale mit dem Kanu befahren werden.
Fahrrad [Bearbeiten]
Thüringen besitzt ein attraktives Netz an Radwanderrouten das alle Landesteile erschließt, aber zum Teil wegen der bergigen Lage recht anspruchsvoll ist.
Sprache [Bearbeiten]
Die Sprache in Thüringen teilt sich im wesentlichen in zwei Dialektgruppen auf. Das Fränkische südlich des Thüringer Waldes und das Thüringisch-Obersächsische nördlich davon. Die Dialekte sind jedoch ähnlich wie in Sachsen recht unterschiedlich. So unterscheidet sich schon der "Gersche Fettguschendialekt" vom Dialekt der Greizer, obwohl beide Städte nur 30 km auseinander liegen.
Kaufen [Bearbeiten]
Küche [Bearbeiten]
Die bekanntesten Thüringer Spezialitäten sind die Thüringer Rostbratwurst und Thüringer Klöße.
Nachtleben [Bearbeiten]
Lernen [Bearbeiten]
Thüringens älteste Universität ist die Friedrich-Schiller-Universität in Jena. Sie besitzt heute zehn Fakultäten.
Arbeiten [Bearbeiten]
Feiertage [Bearbeiten]
| Termin | Name | Bedeutung |
| 1. Januar | Neujahrstag | |
| 29. März 2013 | Karfreitag | vor dem ersten Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond |
| 1. April 2013 | Ostermontag | |
| 1. Mai | Maifeiertag | |
| 9. Mai 2013 | Christi Himmelfahrt | 40 Tage nach Ostern |
| 20. Mai 2013 | Pfingstmontag | 50 Tage nach Ostern |
| 3. Oktober | Tag der Deutschen Einheit | |
| 31. Oktober | Reformationstag | |
| 25. Dezember | 1. Weihnachtstag | |
| 26. Dezember | 2. Weihnachtstag |
Im überwiegend katholisch geprägten Eichsfeld im Nordwesten des Landes wird zusätzlich Fronleichnam (30. Mai 2013) zelebriert.
Sicherheit [Bearbeiten]
Thüringen gilt als ein sehr sicheres Bundesland, in der jährlich erscheinenden Bundeskriminalstatistik führt das Land mit Bayern mit der niedrigsten Kriminalität die Tabelle an.
Gesund bleiben [Bearbeiten]
Das Holzland, das Saale-Orla-Gebiet und das obere Werragebiet um Hildburghausen ist als FSME-Risikogebiet eingestuft. Dabei handelt es sich um Gebiete, in denen zwischen 1985 und 2004 mindestens fünf Erkrankungen durch Frühsommer-Meningoenzephalitis oder mindestens zwei FSME-Erkrankungen innerhalb eines Jahres registriert wurden.
- Notruf: 112
- Giftnotrufnummer: +49 (0)361 730730
Klima [Bearbeiten]
Klimatisch begünstigt ist die Südseite des Thüringer Waldes, besonders aber das Saale- und Unstruttal, wo sogar Wein gedeiht.