Sierra Leone

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Sierra Leone liegt an der Küste von Westafrika. Im Norden grenzt Guinea und im Süden Liberia an. Die Länge der Atlantikküste beträgt 402 km. Hinter einem 100 km langen Flachlandstreifen an der Küste hebt sich das Land in Richtung Osten zu einem 1.200 bis 2.000 m hohen Gebirgsplateau an.

Lage
Bild von Westafrika mit eingezeichneter Lage von Sierra Leone
Flagge
Flagge von Sierra Leone
Kurzdaten
Hauptstadt: Freetown
Staatsform: Präsidiale Republik
Währung: 1 Leone (SLL)
= 100 Cents
Fläche: 71.740 km²
Bevölkerung: 6,1 Mio. (07/2007)
Sprachen: Englisch (offiziell), Mende, Temne, Krio (lingua franca)
Religionen: Muslime 60 %, Naturreligionen 30 %, Christen 10 %
Stromnetz: 230 V/ 50 Hz
Telefonvorwahl: +232
Internet TLD: .sl
Zeitzone: MEZ - 1h (WEZ)

Administrative Gliederung[Bearbeiten]

Drei Provinzen und ein Gebiet:

  • Southern Province (Westliche Provinz); Distrikte: Bo, Bonthe, Moyamba, Pujehun
  • Northern Province (Nördliche Provinz); Distrikte: Bombali, Kambia, Koinadugu, Port Loko, Tonkolili
  • Eastern Province (Östliche Provinz); Distrikte: Kailahun, Kenema, Kono
  • Western Area (Westliches Gebiet) mit der Hauptstadt Freetown; Distrikte: Western Area Rural, Western Area Urban

Jeder Distrikt ist außerdem in mehrere Chiefdoms untergliedert.

Städte[Bearbeiten]

Karte von Sierra Leone
  • Freetown - Landeshauptstadt, Hauptstadt der Western Area
  • Kenema - Hauptstadt der Eastern Province
  • Makeni - Hauptstadt der Northern Province
  • Bo - Hauptstadt der Southern Province

Weitere Ziele[Bearbeiten]

  • River No 2 - der wohl schönste Strand Afrikas: feinsanding, türkisblaues Mehr, grüne Hügellandschaft; muss sich nicht vor der Karibik verstecken
  • Lakka Beach, Toke, Beach
  • Nationalmuseum in Freetown (direkt beim Cotton Tree)
  • Cotton Tree - riesiger, jahrhundertalter "Baumwoll-Baum" im Zentrum von Freetown
  • Eisenbahn-Museum (in Cline Town, Western Area)
  • die Inseln Bunce und Banana
  • Tacugama Schimpansen-Schutzgebiet [1]
  • Outamba-Kilimi Nationalpark, mit einigen der letzten Zwergflusspferde der Erde
  • Moa-Island
  • Tiwai Island

Hintergrund[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

Alle Einreisenden müssen einen gültigen Reisepass besitzen. Bis auf Bürger der westafrikanischen Union müssen alle anderen in den ausländischen Vertretungen des Landes ein Visum beantragen.

Das Visum für Bürger aus Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz wird von The Embassy of The Republic of Sierra Leone in Bonn ausgestellt.

Für eine einmalige Einreise als Tourist sind € 100,- als Gebühr zu entrichten. Es gilt allerdings nur 3 Monate ab Datum der Ausstellung.

Flugzeug[Bearbeiten]

Regelmäßige Direktflüge nach Sierra Leone, Freetown/Lungi International Airport gibt es von Paris, London und Brüssel. Ab Frankfurt/Main fliegt man mit Royal Air Maroc über Casablanca (Marokko) und Monrovia (Liberia) nach Freetown.

Bei Ankunft und bei Abflug ist es notwendig, Informationen zur Person in schriftlicher Form abzugeben. Dazu werden jeweils entsprechende Zettel verteilt. Für die Einreise sind ein Visum sowie der international gültige Impfausweis erforderlich.

Bei Ankunft und/ oder bei Abflug wird keine Touristengebühr veranschlagt.

Flughafentransfer[Bearbeiten]

Passagiere haben mehrere Möglichkeiten, mittels eines Flughafentransfers vom Flughafen nach Freetown zu gelangen:

  • Luftkissenboot (Dauer ca. 20 Minuten)
  • Helikopter (Intercity Air; Dauer ca. 15 Minuten)
  • Boot-Shuttle-Service (Dauer ca. 30 Minuten)
  • Auto-Fähre (Dauer ca. 45 Minuten, preiswerteste Lösung) - 15 Autominuten vom Flughafen entfernt bis zum Kissy Ferry Terminal in Freetown
  • Bus, Taxi, Mietwagen (Dauer ca. 4-6 Stunden auf dem Landweg).

Bahn[Bearbeiten]

Der Bahnverkehr ist nach Ende des Krieges im Jahr 2002 vollständig eingestellt wurden.

Bus[Bearbeiten]

Auto[Bearbeiten]

Schiff[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Das Hauptverkehrsmittel in der Hauptstadt sind Taxis und kleine Transporter(PodaPoda). Die Taxis verkehren immer in bestimmten Bereichen der Stadt (vergleichbar zum deutschen Zonensystem). Einstieg ist nahezu überall sekundenschnell durch Handzeichen möglich. Grundsätzlich lädt das Taxi sämtliche Reisewilligen am Weg ein und fährt dann nach und nach die Ziele innerhalb der Zone ab. 2006 betrug der Preis für eine solche Fahrt fest 800 Leone. Die kleinen Transporter fahren längere Strecken, dafür relativ feste Routen und an den Enden jeweils Sammelstellen an. An diesen ist ein Umstieg auf andere Routen möglich. Ein Zustieg ist allerdings jederzeit und überall möglich.(Hand raus reicht ^^) 2006 erkannte man die Ziele der PodaPodas dadurch, dass sie durchgehend aus den Fahrzeugen gerufen wurden. Um zum Strand zu kommen musste man zum Beispiel ein PodaPoda finden, aus dem es ständig Lumli schallte.

Grundsätzlich wird jegliches Verkehrsmittel so voll wie möglich betrieben. Taxis fahren schonmal mit 8 Fahrgästen, die kleinen Transporter haben schonmal 20 Leute an Bord. Ansonsten sinkt die Zahl der Taxis und PodaPodas nach 19 Uhr schlagartig, nachts fuhr nichts. Auch rieten einheimische Kollegen aus Sicherheitsgründen davon ab, nachts diese Verkehrsmittel zu nutzen.

Zusätzlich zu diesem System gibt es Abfahrtsstellen für Busse, welche Ziele außerhalb der Hauptstadt oder auch andere Städte anfahren. Soweit ich mich erinnere gab es keine Informationsstellen, man musste sich durchfragen oder mit den Kollegen reisen.

Sprache[Bearbeiten]

Offizielle Amtssprache ist Englisch.

Die Sprache Krio wird von den meisten Einheimischen gesprochen. Dabei handelt es sich um ein Gemisch aus Creoles und Englisch.

Kaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Typisch westafrikanische Küche mit Grundnahrungsmittel Reis.

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Feiertage[Bearbeiten]

Termin Name Bedeutung
xx. yy Xyz Xyz

Es gibt jeden letzten Samstag im Monat den "Cleaning Day". D.h. in der Zeit von 6:00 bis 12:00 Uhr ist jeder Einwohner aufgerufen auch ausserhalb seines Hauses für Ordnung und Sauberkeit zu sorgen. In dieser Zeit fahren keine Taxis und Busse. Der Verkehr für private Fahrzeuge ist ebenfalls untersagt. Weiterhin sind alle Geschäfte und Märkte geschlossen.

Sicherheit[Bearbeiten]

Vor Ort liessen sich keine gesicherten Informationen zu diesem Thema finden. Grundsätzlich wurde empfohlen in der Dunkelheit keine öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen (Da diese Nachts nicht fahren wäre allein deren Erscheinen schon dubios). Ansonsten betonten Einheimische, dass das Land sehr sicher ist und keine Gefahr für Leib und Leben besteht- Raubüberfälle hingegen wären schon möglich, man sollte also nicht zuviele Wertsachen bei sich haben. Persönlich kann ich das nur bestätigen. Weder in der Hauptstadt noch in den Provinzen gab es jemals Probleme.

Gesund bleiben[Bearbeiten]

Bereits für die Ausstellung des Visums benötigt man die Pflichtimpfung gegen Gelbfieber. Die Kosten in Höhe von ca. 35,00 EUR werden von den meisten Krankenkassen erstattet. Zusätzlich ist es dringend erforderlich, eine entsprechende Malariaprophylaxe durchzuführen. Aspririn eignet sich nicht bei Malariabefall, da es das Blut zusätzlich verdünnt. Es sollten unbedingt Alternativen wie Paracetamol genutzt werden.

Das Wasser aus den Leitungen ist nicht als Trinkwasser geeignet. Trinkwasser ist abgefüllt zu kaufen.

Klima[Bearbeiten]

Respekt[Bearbeiten]

Post und Telekommunikation[Bearbeiten]

Es gibt überall kleine Internetcafés. Die meisten Hotels in Freetown bieten ebenfalls Internetzugänge an.

Prepaid-Karten zum Mobiltelefonieren (national, international) kann man überall kaufen.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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