Olmütz

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Olmütz (tschechisch Olomouc; slowakisch Olomúc) ist eine Universitätsstadt in Mähren und die Hauptstadt der gleichnamigen Region. Sie liegt an der Mündung der Bystřice (Feistritz) in die Morova (March). Die frühere Hauptstadt Mährens liegt 219 m hoch und hat etwas mehr als 100.000 Einwohner. Die erste schriftliche Erwähnung fand vor etwa 1000 Jahren statt, als eine Burg beschrieben wurde, die über die wichtige Handelsstraße von Krakau nach Prag wachte.

Hintergrund[Bearbeiten]

Olmütz

Olmütz liegt in der ethnographischen Region Haná. Durch diese fruchtbare Region, die bereits in der prähistorischen Periode besiedelt wurde, führen viele Flüsse. Olmütz war die Hauptstadt von Mähren, wurde aber 1641 von den Schweden besetzt, so dass die Regierung nach Brünn verlegt wurde.

Eine regional etablierte Legende behauptet, dass die Stadt von Julius Caesar gegründet wurde. Dies ist zweifelhaft, obwohl bekannt ist, dass sich auf dem Gebiet der Stadt ein römisches Militärlager mit dem Namen Uilio Munsis (Juliushügel) befand. Dieser Name wurde allmählich in die heutige Form umgewandelt - Olomouc, ausgesprochen Oh-low-mauwts. Der römische Einfluss ist ein stolzes Erbe der Stadt, was in vielen Bereichen deutlich wird.

Die Stadt selbst ist ein wenig abgelegen. Kulturell ist sie sehr mährisch geprägt, was ein Tourist, der vorher in Prag oder anderswo in Böhmen war, merken wird. Mit der Zeit wird man merken, dass der Mährer hilfsbereiter und offener ist, aber von dem böhmischen Landesgenossen als etwas rückständiger betrachtet wird.

Olmütz ist zweifelsohne das unentdeckte Juwel der Tschechischen Republik. Es besitzt zahlreiche schöne Gebäude, eine großartige Kultur (Sitz des mährischen Philharmonikorchesters) und hunderte Restaurants, Bars und Kneipen, die ihresgleichen suchen. Da aber nur 10 % der Touristen das Wagnis auf sich nehmen, Tschechien außerhalb Prags zu erkunden und dann nur die Touristenstädte der näheren Umgebung besuchen, bleibt Olmütz völlig außerhalb deren Reichweite.

Olmütz ist seit 1000 Jahren Sitz eines Erzbischofs und besitzt deshalb einige der schönsten Kirchen Mitteleuropas - die allerdings nur selten in gedruckten Reiseführern erscheinen.

Anreise[Bearbeiten]

Auto[Bearbeiten]

Lage
Lagekarte von Tschechien
Olmütz
Olmütz
Entfernungen
Prag 243 km
Wien 200 km
Bratislava 190 km
Kattowitz 182 km
Ostrava 99 km
Brünn 79 km

Man erreicht Olmütz von Prag aus über die vignettenpflichtige Autobahn D1.

Flugzeug[Bearbeiten]

Mit Olomouc-Neředín gibt es einen Flugplatz.

Bahn[Bearbeiten]

Die einfachste Möglichkeit, um von Prag nach Olmütz zu gelangen, ist die Direktverbindung mit dem Zug, der alle paar Stunden verkehrt. Derzeit (A nfang 2013) fahren auf der Strecke 3 Zuggesellschaften (Ceske Drahy, Leo und RegioJet). Das Angebot ist häufig , preiswert und sehr gut. Abhängig von der Art des Zuges, kann die Fahrzeit zwischen 2 Stunden 15 Minuten (SC Pendolino für 400 Kč) und 3 Stunden 30 Minuten (Schnellzug für 244 Kč) liegen. Die Art des Zuges muss man immer am Schalter angeben. Wenn man sich nicht sicher ist, kann man dem Verkäufer die Abfahrtszeit mitteilen. Wenn man in der Gruppe reist (zwei oder mehr Personen erden darunter definiert), kann man nach einem Gruppenfahrschein erwerben, der auf Inlandsfahrten 30 % Nachlass gewährt. Man erhällt den Gruppen-Preisnachlass automatisch ohne Nachfrage, wenn man aber sicher sein will, kann man nach „sleva pro skupiny“ fragen. Für Intercity- und Eurocity-Züge muss man einen kleinen Zuschlag von 60 Kč entrichten.

Eine andere Möglichkeit, die Fahrt zu bezahlen, ist die „Kilometrická banka“, eine Prepaid-Karte für 2000 km. Sie kostet 1400 Kč. Die Strecke von Prag nach Olmütz ist 250 km lang. Bis zu drei Personen können eine KB benutzen und zwei Kinder (6-15 Jahre) werden als ein Passagier gezählt. Mit der KB muss man keinerlei Aufpreis bezahlen. Man kann die KB auch im Pendolino benutzen, allerdings muss man 200 Kč für die Sitzplatzreservierung entrichten. In den Hauptverkehrszeiten (Freitag und Sonntag Nachmittag) ist es generell ratsam, einen Sitzplatz zu reservieren.

Von Krakau in Polen fährt der beste Zug am frühen Morgen ab und fährt in vier Stunden direkt nach Olmütz. Die nachfolgenden Verbindungen schließen einen Zugwechsel in Kattowitz mit ein und benötigen eine Stunde länger.

Die besten Verbindungen von Wien benötigen unter drei Stunden und schließen einen Zugwechsel in Břeclav oder Přerov mit ein. Die Züge verlassen Wien entweder am Nord- oder am Südbahnhof.

Bus[Bearbeiten]

Das Fahren mit dem Bus kann für Einzelreisende billiger sein, eignet sich aber meistens nur für kürzere Reisen innerhalb der Tschechischen Republik. Busse werden entweder durch den Staat oder von dem privaten Student Agency betrieben. Student Agency hat auf einigen Verbindungen wettbewerbsbedingt gesenkte Preise; die Busse sind modern und Extradienstleistungen wie Kaffee, Tee und Filme werden angeboten. Einige Routen sind jedoch eher für die Bahn prädestiniert. Die Bahnstrecke von Prag nach Olmütz ist 250 km lang. Der Bus fährt 286 km, weil er zuerst die in den Hauptverkehrszeiten ohnehin staubelastete D1 nach Brünn nutzt und erst dann nordostwärts nach Olmütz schwenkt.

Mobilität[Bearbeiten]

Der Öffentliche Personennahverkehr ist günstig und einfach nutzbar. Fahrkartenautomaten gibt es an jeder wichtigen Bus- und Straßenbahnhaltestelle; außerdem sind Fahrscheine an Kiosks erhältlich. Eine Einzelfahrt kostet 12 Kč.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirchen[Bearbeiten]

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

Denkmäler[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Parks[Bearbeiten]

Verschiedenes[Bearbeiten]

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Klarkommen[Bearbeiten]

Post und Telekommunikation[Bearbeiten]

Die Postleitzahlen sind 771 00 bis 779 00.

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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