Nationalparks in der Dominikanischen Republik

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Die Dominikanische Republik hat zwölf Nationalparks ausgewiesen. Außerdem gibt es noch weitere Naturschutzgebiete.

Liste der Nationalparks[Bearbeiten]

Parque Nacional Armando Bermúdez[Bearbeiten]

Parque Nacional Armando Bermúdez, auf der Nordseite des Pico Duarte, 766 km², 1956 eingerichtet und Parque Nacional José del Carmen Ramirez, auf der Südseite des Pico Duarte, 764 km², 1958 eingerichtet; sind die beiden höchstgelegenen Naturparks in der Karibik. Die Entstehung der Gebirge ist vulkanisch, ca. 60 Millionen Jahre alt. Die Niederschlagsmengen liegen zwischen 1.000-4.000 mm im Jahr, die Vegetation ist subtropisch bis subtropischer Wolkenwald. In höheren Lagen wächst die bis zu 35 m hohe karibische Kiefer. Es gibt in diesem Nationalpark Wildschweine. In diesen beiden Nationalparks, zusammen mit dem Naturschutzgebiet von Valle Nuevo, findet man 249 Pflanzenarten, von denen 97 nur in der Dominikanischen Republik beheimatet sind. Daneben gibt es dort 64 Vogelarten.

Parque Nacional Del Este[Bearbeiten]

Blick auf die Küste

Parque Nacional del Este, 547 km², 1975 eingerichtet; zum Nationalpark gehört die bewohnte Insel Isla Saona, 110 km² sowie das umgebende Seegebiet. Auf der Festlandseite in der Nähe von Guaraguao gibt es Höhlen mit Felszeichnungen der Taino-Indianer. Von Boca de Yuma und La Romana werden Bootstouren zur Insel angeboten.

Parque Nacional El Choco[Bearbeiten]

Parque Nacional Isabel De Torres[Bearbeiten]

Naturschutzgebiet Monte Isabela de Torres, Puerto Plata, 22 km². Auf dem Berggipfel wurde eine künstliche Parkanlage angelegt, in der man vielfältige Fauna und Flora antrifft.

Parque Nacional Isla Cabritos[Bearbeiten]

Parque Nacional Isla Cabritos, 24 km², 1974 eingerichtet. Die 12 km lange und 2-2,5 km breite Insel Isla Cabritos im Lago Enriquillo ist Brutstätte von Roten Flamingos, Leguanen und von etwa 300 Krokodilen.

Der Lago Enriquillo, 30 km lang, 12 km breit, 256 km² groß, ist der größte Binnensee der Dominikanischen Republik, sein Wasser ist leicht salzhaltig. Es ist zugleich der tiefste Punkt in der Karibik, der Wasserstand ist 40 m unter NN. Vor Millionen Jahren bestand hier eine durchgehende Verbindung zum offenen Meer bis hinüber in die Republik Haiti. Durch die Hebung des Meeresbodens und durch Einschwemmungen der Flüsse ist die Meerenge verlandet. Von Jimani aus fahren Fischer mit ihren Booten zum Nationalpark. Der Fahrpreis beträgt ca. 5 US Dollar.

Parque Nacional Jaragua[Bearbeiten]

Bahia de las Aguilas; "Adlerbucht"

Parque Nacional Jaragua, Oviedo, 1.400 km², 1983 eingerichtet. Dieser Park umschließt die kleine baumlose Insel Alto Velo, die große näher am Festland liegende Insel Beata sowie das darum herum liegende Seegebiet. In diesem Schutzgebiet findet man 60 % aller Vogelarten die in der Dominikanischen Republik leben, darunter Rote Flamingos, Rosalöffler, Silber- und Blaureiher. Einige Höhlen der Urbewohner können in Cueva, Mongó und El Guanal besichtigt werden.

Parque Nacional José Del Carmen Ramírez[Bearbeiten]

Parque Nacional Las Cuevas de Cabarete[Bearbeiten]

Parque Nacional Los Haitises[Bearbeiten]

Vogelinsel

Parque Nacional Los Haitises, Sanchez, 208 km², 1976 eingerichtet, Tel. 552-7593, Fax 552-7334. Der Park besteht überwiegend aus subtropischem Feuchtwald und ausgedehnten Mangrovenwäldern an der Uferregion. Das Alter dieser Region wird auf 40 millionen Jahre geschätzt. Damals war es Meeresgrund auf dem sich Korallenablagerungen zu Felsen entwickelten. Durch die Verschiebung der Erdplatten wurde der Meeresboden 200-300 m aus dem Wasser gehoben. So sind die kilometerlangen Höhlensysteme La Arena, San Gabriel und La Linea in denen sich über 2.000 indianische Zeichnungen aus dem 5.bis 16.Jahrhundert befinden, heute zugänglich geworden. Fahrten ab Samana kosten pro Boot mit 6 Personen 120 US $ (20 US $ pro Person). Abfahrten aus Sanchez vom Restaurant Los Haitises, Tel. / Fax 552-7593, Fahrpreis: 50 US $ pro Person.

Parque Nacional Monte Cristi[Bearbeiten]

Parque Nacional Monte Cristi, Monte Cristi, 530 km². Dieser Nationalpark, 1983 gegründet, umschließt Teile des Seegebietes an der Grenze zu Haiti mit der Inselgruppe Site Hermanos. Im Park befindet sich „El Dromedario que Duerme”, das schlafende Dromedar, eine natürliche Gesteinsformation, die auf dem Meeresgrund ruht.

Parque Nacional Sierra De Baoruco[Bearbeiten]

Parque Nacional Sierra de Baoruco, 800 km², 1986 gegründet. Im Schutzgebiet wachsen insgesamt 166 Orchideenarten, von denen 32 ausschließlich in dieser Region vorkommen.

Parque Nacional Pérez Rancier[Bearbeiten]

Parque Nacional Submarino La Caleta[Bearbeiten]

Der Unterwasserpark von La Caleta wurde 1986 eingerichtet. Dieser Nationalpark liegt westlich von Boca Chica. Ursprünglich war er nur 10 km² groß. Inzwischen wurde er auf das gesamte Seegebiet vor der Hauptstadt Santo Domingo ausgeweitet. Der Marinepark hat eine durchschnittliche Wassertiefe von 10-50 m, das parallel zur Küste verlaufende Riff fällt aber bis zu 180 m tief ab. In diesem Seegebiet wurde 1984 das Schiff "Hickory" in ca. 20 m Wassertiefe bewusst versenkt, um Fische in diesem „Kunstriff“ besser beobachten zu können.

Andere Schutzgebiete[Bearbeiten]

Reserva Cientifica Laguna Rincón[Bearbeiten]

Die Reserva Cientifica Laguna Rincón, am Nordrabd des Ortes Cabral, 15 km westlich von Barahona, zwischen Barahona und dem Lago Enriquillo, 47 km² groß, wurde 1983 gegründet. Dies ist die größte Süßwasserlagune des Landes, mit einer Wassertiefe von 3-5 m.

Reserva Cientifica Valle Nuevo[Bearbeiten]

Naturschutzgebiet Reserva Cientifica Valle Nuevo, südlich von Constanza, 409 km². Dieses Schutzgebiet liegt genau im geographischen Zentrum der Dominikanischen Republik. Große Teile des Waldes wurden 1983 durch Waldbrände zerstört und erholen sich nur langsam.

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