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Nationalpark Perito Moreno

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Der 115.000 Hektar große Nationalpark Perito Moreno liegt im Südwesten Argentiniens im Andenraum der Provinz Santa Cruz, an der Grenze zu Chile. Er schützt eine bergige Landschaft mit Seen, Tälern und mittleren Berggipfeln bis 2.300 m Höhe.

Der Park, der zu den ältesten Argentiniens gehört, wird wegen seiner abgelegenen Lage kaum von Touristen besucht und bietet daher die Möglichkeit, die patagonische Andenlandschaft noch nahezu im Urzustand kennenzulernen. Zudem hat er zahlreiche längere Wanderwege zu bieten.

Hintergrund[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]

Der Park wurde bereits 1937 gegründet. Er wurde zu Ehren des Geographen Francisco Moreno (der meist Perito Moreno genannt wird, wobei Perito für "Experte" oder "Forscher" steht) so genannt, der im frühen 20. Jahrhundert zahlreiche Gebiete Patagoniens bereist und kartographiert hatte.

Landschaft[Bearbeiten]

Landschaft rund um den Lago Belgrano

Drei größere Seen, der Lago Belgrano, der Lago Burmeister und der Lago Nansen ziehen sich durch die Täler des Nationalparks. Die höchsten Gipfel sind der Cerro Árido (2.279 m) und der Cerro Mie (2.254 m), die bestiegen werden können. Es gibt weiterhin einige kleinere Gletscher, die jedoch schwer erreichbar sind.

Flora und Fauna[Bearbeiten]

Während der Osten des Parks noch zur patagonischen Steppe gehört, ist der Westen mit seinen Lenga-Wäldern (eine Südbuchenart) deutlich grüner und feuchter. Die Fauna ist artenreich: neben den in ganz Argentinien beheimateten Guanakos (Wild-Lamas), die hier besonders zahlreich vorhanden sind, gibt es Pumas, Füchse, Hirscharten (unter denen der Huemul hervorsticht), Nandus, sowie Vogelarten wie Flamingos, Schwäne und Eulen. Eine Besonderheit ist, dass die Seen hier noch nicht von exotischen Arten kontaminiert wurden (wie dies in fast allen anderen patagonischen Seen geschah) und daher nur endemische Fischarten vorkommen. Auch daher ist das Angeln streng verboten.

Klima[Bearbeiten]

Das Klima ist kühlgemäßigt und durch die relativ hohe Lage des Parks (900 bis 2300 m) noch etwas rauher als auf in der offenen patagonischen Steppe. Im Sommer liegen die Temperaturen um 15° C, wobei es selbst im Januar Frost geben kann; und im Winter um oder unter 0° C mit recht häufigen, aber nicht sehr ergiebigen Schneefällen. Trotz der Bewaldung kommt der Park nur durchschnittlich auf 200 mm Niederschlag.

Anreise[Bearbeiten]

Öffentliche Verkehrsmittel zum Park gibt es keine, man ist also auf das eigene Auto, Motorrad, Mountainbike oder einen Tourveranstalter angewiesen. Ausgangspunkt zum Park ist die Kleinstadt Gobernador Gregores, die als eine der einsamsten Orte Patagoniens gilt und nur von wenigen Bussen angefahren wird. Von dort aus sind es weitere 220 km Schotterstraße, von denen 90 km unbefestigt sind.

Gebühren/Permits[Bearbeiten]

Der Eintritt in den Park ist frei (Stand 2009). Feuermachen, Angeln und Jagen sind streng untersagt.

Mobilität[Bearbeiten]

Es gibt mehrere Fußwege und im Ostteil auch einige Fahrwege durch den Park.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Der Park ist reich an archäologischen Fundstätten, die aber nicht ohne weiteres besucht werden können.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Es gibt zahlreiche Wanderwege, die alle Gebiete des Parks abdecken. So können zahlreiche Seen besucht werden und unter anderem der Cerro Mie bestiegen werden. Es können auch einige mehrtägige Touren unternommen werden, die bis beinahe an die chilenische Grenze heranreichen. Infrastruktur gibt es allerdings keine, abgesehen von einer Schutzhütte am Weg zum Brazo Belgrano.

Das Befahren der Seen und Flüsse mit Booten aller Art ist nicht erlaubt.

Kaufen[Bearbeiten]

Essen und Trinken[Bearbeiten]

Alles muss selbst mitgebracht werden.

Schlafen[Bearbeiten]

Hotels und Herbergen[Bearbeiten]

Im Park liegt die Estancia Oriental, die Übernachtung und Verpflegung anbietet. Etwa 20 km vor dem Park liegt die Estancia Menelik. Auch sie bietet Übernachtungsmöglichkeiten und Essen an. In Gobernador Gregores gibt es einige kleinere Hotels.

Camping[Bearbeiten]

Zelten ist an mehreren Stellen im Park möglich, man darf jedoch kein Feuer machen, weshalb ein Gaskocher dringend mitgenommen werden sollte.

Sicherheit[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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