Hunsrück
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Der Hunsrück ist ein Mittelgebirge in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Mit dem 816 m hohen Erbeskopf stellt der Hunsrück übrigens auch den höchsten Berg von Rheinland-Pfalz.
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Regionen[Bearbeiten]
Nachbarregionen[Bearbeiten]
Teilregionen[Bearbeiten]
Rheinland-Pfalz[Bearbeiten]
- Der Artikel schließt alle Gebiete des Landes Rheinland-Pfalz ein, die nördlich der Nahe, westlich des Rheins und südlich der Mosel liegen und nicht direkt im Bereich der genannten Flußtäler liegen. Dabei wird das Nordufer der Nahe oberhalb der Einmündung der Glan dem Hunsrück zugeordnet.
- Auch das Gebiet des Landes Rheinland-Pfalz westlich der Saar wird in diesem Artikel beschrieben.
Saarland[Bearbeiten]
- Der Artikel schließt ungefähr das Gebiet des saarländischen Anteils am Naturpark "Saar-Hunsrück" mit den angrenzenden Städten ein.
Tal der Saar[Bearbeiten]
- Der Hunsrück wird durch die Saar zerteilt.
Orte[Bearbeiten]
- Hermeskeil
- Kell am See
- Thalfang am Erbeskopf
- Morbach
- Kirchberg/Hunsrück
- Simmern/Hunsrück
- Kastellaun
- Rheinböllen
- Emmelshausen
- Idar-Oberstein (Nahetal)
- Kirn (Nahetal)
- Losheim am See
- Merzig (Saartal)
- Mettlach (Saartal)
Weitere Ziele[Bearbeiten]
Hintergrund[Bearbeiten]
Sprache[Bearbeiten]
Anreise[Bearbeiten]
Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]
- Im Gebirge liegt der Flughafen Frankfurt-Hahn, der besonders von Billigfliegern angesteuert wird. Er hat leider noch keine Bahnanbindung; so ist besonders die Anbindung zu anderen Hunsrückgemeinden wie Morbach schlecht.
Mit der Bahn[Bearbeiten]
- Mit der Bahn erreichbar sind die Städte an der Nahe, an der Saar und an der Mosel, z.B. Idar-Oberstein, Merzig, Cochem
Mit dem Bus[Bearbeiten]
- Morbach verfügt über Busverbindungen u.a. nach Idar-Oberstein und Bernkastel-Kues
- Simmern ist u.a. aus Bingen direkt erreichbar.
Weitere Verbindungen sind unter der Webseite "Der Takt" vom Ministerium des Inneren, für Sport und Infrastruktur einzusehen.
Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]
Die Hunsrück-Radwege sind mit zahlreichen Radrouten der angrenzenden Flusstälern verbunden:
Die Hunsrück-Radrouten werden unter Aktivitäten abgebildet.
Mobilität[Bearbeiten]
Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
Berge, Aussichtstürme und -punkte[Bearbeiten]
- Erbeskopf - Mit 816 m ist der Erbeskopf der höchste Berg des Hunsrücks. Sowohl im Sommer wie auch im Winter ist die Erhebung interessant. Weitere Infos siehe Artikel zum Berg.
- Idarkopf - Die 743 m hohe Erhebung ist ein markanter Berg im zentralen Hunsrück. Für Fernblick-Liebhaber steht der 28,50m hohe, frei zugängliche Idarkopfturm zur Verfügung. Aber auch schon von der Skipiste hat man einen sehenswerten Ostblick. Lage der Idarkopfturms: 49° 51' 42" N 7° 16' 13" O.
- Im Winter zählte der Idarkopf mit zu den attraktivsten Skigebieten in der Region (weitere Infos siehe Abschnitt Wintersport).
- Salzkopf mit Salzkopfturm - Der 24 m hohe offene Holzturm steht auf dem 628 m hohen Salzkopf nordwestlich von Bingen. Vom frei zugänglichen Bauwerk hat man eine weite Rundsicht über die Wälder das Hunsrücks sowie auch in das Mittelrheintal. Bereits 1899 errichtete das Militär einen ersten hölzernen Turm, der 1922 erneuert wurde. 1973 wurde der heutige Turm errichtet. 1997 musste das Bauwerk aufgrund von Schäden durch die Roßameise saniert werden. [1] Im Sommer 2009 mussten aufgrund von Fäulnis in der tragenden Konstruktion erneut Teile des Turms erneuert werden. Seit dem 4. Juni 2010 ist dieses Projekt abgeschlossen und das Bauwerk wieder zugänglich. Lage: 49° 59' 53" N 7° 46' 53" O
- -Anfahrt: Die A 61 an der Ausfahrt Stromberg verlassen. Von hier Richtung Daxweiler halten. Im Bereich des Forsthaus Lauschhütte das KFZ abstellen. von hier läuft man knapp einen Kilometer bis zum Turm.
- -Sonstiges: In der Lauschhütte gibt es eine Einkehrmöglichkeit . Wer möchte kann seine Schwindelfreiheit im angegliederten Kletterwald trainieren. Ein Spielplatz ist ebenfalls vorhanden. Auf dem Weg zum Turm kommt man an der Rodelbahn vorbei. Die etwa 200 m lange Waldwiese in Nordlage besitzt ca. 35 m Höhenunterschied.
- Aussichtsturm Hattgenstein - Der futuristische, 2006 erbaute Holzturm ist 28,6 m hoch. In 21 m Höhe besitzt er eine überdachte Aussichtsplattform. Vom Turm hat man an klaren Tagen einen schönen Blick Richtung Osten zum Nordpfälzer Bergland. Der Turm erhielt 2006 in Holzbaupreis des Ministeriums für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz.[2]
- - Lage: am ehemaligen Sportplatz in Hattgenstein-Birkenfeld auf etwa 590 m Höhe bei 49° 41' 48" N 7° 9' 8" O
- - Anfahrt: Bundesstraße 269 bis zum Abzweig Hattgenstein (ist 12 km von der A 62 Anschlußstelle Nr. 4 Birkenfeld entfernt). Nach etwa 1 km erreicht man den Ort Hattgenstein. Hier am Ortseingang rechts in den Kiefernweg einbiegen.
Museen[Bearbeiten]
Museen mit überregionaler Bedeutung:
- Deutsches Edelsteinmuseum in Idar-Oberstein (Museumsseite)
- Hunsrück-Museum in Simmern
Wildparks, Wildgehege und Freizeitparks[Bearbeiten]
- Hochwildschutzpark Hunsrück bei Rheinböllen mit Falknerei. Der Park ist gut über die A 61 zu erreichen (Ausfahrt Nr. 45 - Rheinböllen). Parkseite
Aktivitäten[Bearbeiten]
Wandern[Bearbeiten]
- Saar-Hunsrück-Steig - Der 180 km lange Wanderweg verbindet die Saarschleife bei Mettlach mit der Edelsteinstadt Idar-Oberstein. Alternativ kann man auch zur Römerstadt Trier wandern. Weiteres siehe www.saar-hunsrueck-steig.de.
Radfahren[Bearbeiten]
- Thema:Hunsrück-Radweg (alter Name auch Rhein-Hunsrück-Saar-Radweg) - 155 km erschließt den zentralen Hunsrück in Ost-West-Richtung von Niederheimbach im Mittelheintal über Rheinböllen, Simmern, Kirchberg, Meinhardt, Morbach, Erbeskopf, Hermeskeil, Kell am See ,Zerf und Saarburg
- Schinderhannes-Radweg - attraktiver Bahntrassenweg mit mäßigen Steigungen, der 37 km im Hunsrück von Emmelshausen nach Simmern auf asphaltierter Strecke verläuft. Ein Freizeitbus bringt Sie wieder zurück regio-radler. Der Radweg beginnt an der Bahnstation Emmelshausen.
- Ruwer-Hochwald-Radweg - 49 km ohne Anstieg vom Hochwald zur Mosel, 505 hm hinauf, 95 hm hinab · neuer Bahntrassenradweg von Hermeskeil über Kell nach Trier-Ruwer, Anreise mit Radler-Bus von Türkismühle nach Trier an Wochenenden und in den Ferien.
siehe auch: Radrouten im Hunsrück
Wintersport[Bearbeiten]
Ski Alpin[Bearbeiten]
- Skigebiet am Erbeskopf - Es gibt am 816 m hohen Berg insgesamt drei beschneibare Hänge.
- Skigebiet am Idarkopf - Die Doppellifte sind seit Februar 2010 außer Betrieb. Durch Orkan Xynthia zerstörten umgefallene Bäume teilweise die Liftanlagen. Aber schon vorher gab es Probleme mit dem Antrieb. Die Gemeinde möchte das Skigebiet allerdings erhalten. Nach einem Investor wird langfristig gesucht. [3] bzw.[4]. Das Gebiet liegt übrigens am Osthang des 746 m hohen Idarkopfes bei Stipdhausen. Es gibt zwei Schlepplifte mit etwa 1,6 km Abfahrten (Höhenunterschied ca. 200 m).
- Freizeit- und Wintersportzentrum am Peterskopf bei Nonnweiler - Es gibt einen Lift mit 360 m langer Piste bei 63 m Höhenunterschied. Ferner gibt es eine 330 m lange Rodelbahn (Info). Schneetelefon: 06873 - 91134
Ski Nordisch[Bearbeiten]
- Kammloipe "Idarwald" - Die relativ schneesichere Strecke verläuft zwischen dem Erbeskopf und dem Idarkopf zwischen 650 und 750 m Höhe. Eine Loipenkarte ist hier zu finden.
weitere Aktivitäten[Bearbeiten]
- Besuch der Sommerrodelbahn Peterberg bei Nonnweiler.
Küche[Bearbeiten]
Nachtleben[Bearbeiten]
Sicherheit[Bearbeiten]
Klima[Bearbeiten]
Ausflüge[Bearbeiten]
Literatur[Bearbeiten]
Weblinks[Bearbeiten]
- Hunsrück-Touristik - offizielle regionale Touristikseite
- Naturpark Soonwald-Nahe
- Naturpark Saar-Hunsrück
Webcams[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ Salzkopfturm in der Datenbank zum Holzbau der Landesforsten Rheinland-Pfalz
- ↑ Aussichtsturm Hattgenstein in der Datenbank zum Holzbau der Landesforsten Rheinland-Pfalz
- ↑ Skigebiet Idarkopf auf Lost-Ropeways.de - abgerufen am 31.12.2010
- ↑ Skigebiet Idarkopf auf www.idarkopf.de - Ski Alpin im Menue links; abgerufen am 31.12.2010