Hongkong
Die Metropole Hongkong ist eine Sonderverwaltungszone der Volksrepublik China.
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Hongkong
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| Kurzdaten | |
| Einwohner: | 7.013.832 |
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| Tourist-Information: | discoverhongkong.com |
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Lage
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Inhaltsverzeichnis |
Regionen [Bearbeiten]
Die Sonderverwaltungszone Hongkong lässt sich in vier Regionen Kowloon, Hongkong Island, New Territories und Outlying Islands aufteilen. Die eigentliche Kernstadt erstreckt sich zu beiden Seiten des Victoria Harbours sowohl in Kowloon als auch auf Hongkong Island. Viele Fährverbindungen sowie Autotunnels und U-Bahnlinien verbinden die beiden Seiten der Stadt.
- Kowloon war einmal der am dichtesten bevölkerte Ort der Erde und ist auch heute noch der am dichtesten besiedelte Teil Hongkongs. Dass Kowloon (noch) keine so beeindruckende Skyline hat wie die im Hafen gegenüberliegende Seite liegt daran, dass der Flughafen noch bis vor einigen Jahren mitten in Kowloon am Hafen lag und das Errichten von Hochhäusern unmöglich machte. Kowloon ist vor allem für seine Straßenmärkte und kleinen Läden bekannt, die alles vom günstigen Maßanzug bis zur teuren Rolex verkaufen.
- Mong Kok - Mong Kok liegt nördlich von Tsim Sha Tsui rund um die gleichnamige MTR Station. Bekannt ist das Viertel für seine Märkte und bei den chinesischen Einwohnern Hongkongs für das Nachtleben, dass etwas günstiger als auf der anderen Seite des Hafens ist.
- Tsim Sha Tsui - Die Spitze der Kowloon Halbinsel bietet einen fantastischen Blick über den Hafen auf die Skyline. Tsim Sha Tsui ist vor allem bekannt für touristische Einkaufsmöglichkeiten, maßgeschneiderte Anzüge und gefälschte Rolex Uhren.
- Hongkong Island war die Keimzelle der einstigen britischen Kolonie, die rund um die Stadt Victoria wuchs. Die Skyline der dem Victoria Harbour zugewandten Stadtteile gilt als eine der schönsten der Welt und sie wächst kontinuierlich weiter. Höchstes Gebäude ist derzeit der IFC2 Tower mit 88 Stockwerken im Stadtteil Central. An der Südseite Hongkong Island befinden sich ein paar Strände und verstreute Satellitenstädte wie Stanley und Aberdeen. Überragt wird Hongkong Island durch einige Berge, von denen der Victoria Peak - heute meist nur noch The Peak genannt - die Skyline überragt und einen fantastischen Blick über den Victoria Harbour bietet.
- Central - Das Herz der Stadt mit den höchsten Gebäuden. Hier stehen die Gebäude der Bank of China und der IFC Tower, man findet in Central auch die teuersten Modeboutiquen und Juweliere der Stadt. Auch die Peak Tram und der Hauptfähranleger zu den vorgelagerten Inseln befindet sich in Central.
- Admiralty - Hier befinden sich mehrere Shopping Centre , wie z.B. Pacific Place
- Wan Chai - Der Stadtteil ist das ehemalige Rotlichtviertel und noch heute finden sich hier einige Girliebars. Längst hat sich hier aber das "normale" Nachtleben eingefunden, so dass Wan Chai neben Lan Kwai Fong zum beliebtesten Ausgehviertel gehört.
- Causeway Bay - Causeway Bay ist bekannt für die guten Einkaufsmöglichkeiten. Rund um das japanische Kaufhaus Sogo und die Shopping Mall Times Square finden sich unzählige kleine Läden und Boutiquen.
- North Point
- Happy Valley - Hier kann man die Pferderennbahn besuchen und sein Geld verwetten, eine der Lieblingsbeschäftigungen der Hongkong-Chinesen.
- Southern Districts - Stanley, Repulse Bay, Deep Water Bay befinden sich auf der Südseite der Insel. In Stanley gibt es einen kleinen Einkaufsmarkt mit Souvenirläden sowie viele Restaurants. Repulse Bay ist einer der beliebtesten Badestrände auf Hongkong Island.
- New Territories heißen die Gebiete auf dem Festland, die zusammen mit Kowloon und den umliegenden Inseln gegen Ende des 19. Jahrhunderts zur britischen Kolonie hinzugefügt wurden. Diese Gebiete bilden einen erstaunlichen Kontrast zu hektischen Stadt Hongkong und wirken in manchen Teilen sehr ländlich. Wichtige Orte sind Sha Tin und Tai Wo.
- Outlying Islands heißen all die großen und kleinen Inseln, die rund um die Kowloon Halbinsel und Hongkong Island verstreut liegen. Mit Abstand die größte Insel ist Lantau, auf der sich der Flughafen befindet und die an das U-Bahn Netz angeschlossen ist. Die Insel ist reich an Zielen, beispielsweise dem neueröffneten Disneyland-Freizeitpark und der größten freisitzenden Buddhastatue der Welt. Lamma liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zu Hongkong Island und ist vorallem mit guten Seafood-Essen und Naherholung verbunden.
Hintergrund [Bearbeiten]
Geographie und Klima [Bearbeiten]
Hongkong liegt am Delta des Perlflusses. Hongkongs 1.090 km² Fläche verteilen sich auf vier Gebiete: Hongkong Island (79 km²), Kowloon (12 km²), New Territories (740 km²) und die Outer Islands (248 km²). Bestimmt wird die Stadt durch die Berge an deren Fuße sie sich erstreckt. Die höchste Erhebung ist der TaiMoShan (957 m) in den New Territories, höchste Erhebung Hongkong Islands ist der 'The Peak' (552 m).
Fast acht Millionen Menschen leben in Hongkong, hauptsächlich in Kowloon und im Norden von Hongkong Island. Die New Territories sowie die übrigen Inseln sind oft wenig und teilweise sogar gar nicht besiedelt. 98 Prozent der Bevölkerung Hongkongs sind Chinesen und nur ungefähr ein Prozent der Bewohner sind Weiße. Die wichtigsten Religionen sind der Konfuzianismus, der Taoismus und der Buddhismus. Christen machen in Hongkong fast 10 Prozent der Bevölkerung aus, dabei handelt sich vor allem um Anglikaner und Katholiken. Der Islam spielt nur eine untergeordnete Rolle, Kopftücher sind auf den Straßen eher eine Seltenheit.
In Hongkong herrscht subtropisches Klima mit feuchten und heißen Sommern und mit trockenen und milden Wintern. Die Temperaturen im Januar betragen 5 bis 15 Grad und steigen in den Sommermonaten auf durchschnittlich fast 30 Grad. Besonders ungewohnt mag die hohe Luftfeuchtigkeit sein, vor allem in den Monaten April bis August. Werte von 97 % sind keine Seltenheit. Im April bis September sorgt der Monsun für große Niederschlagsmengen, vor allem in Form von plötzlichen Wolkenbrüchen. Im Sommer (Juli-September) ist Taifun-Saison, und während dieser orkanartigen Stürme herrscht teilweise Ausgangsverbot, an das man sich auch halten sollte. Hongkong kann man das ganze Jahr über bereisen, jedoch sind die Monate Juni bis August doch klimatisch sehr anstrengend.
Geschichte [Bearbeiten]
Archäologische Funde belegen, dass das Gebiet des heutigen Hongkongs bereits seit 6.000 Jahren besiedelt ist. Lange Zeit befanden sich an der Stelle der heutigen Millionenmetropole aber nur kleine Siedlungen von Fischern, die wichtigste Stadt der Region war Kanton (Guangzhou). Erst mit der Ankunft der Europäer erfuhr Hongkong zunehmend Bedeutung. Mitte des 16. Jahrhunderts durften die Portugiesen in Macau einen Stützpunkt errichten, nachdem sie mehrfach chinesische Handelsschiffe im Kampf gegen Piraten unterstützt hatten. Weiterhin bestand jedoch von wenigen Ausnahmen abgesehen Einreiseverbot für Ausländer in das Reich der Mitte.
Nachdem der Handel mit den Portugiesen sich für China ebenfalls als vorteilhaft erwies wurde ab 1685 die Stadt Kanton für den Freihandel mit europäischen Händlern geöffnet. Als erste Handelsgesellschaft richtete sich die British East India Company in Kanton ein. Die Chinesen handelten mit Seide und Tee, während die Engländer Wolle, Zinn und Blei anboten. Da die Menge englischer Waren nicht ausreichte um die gewünschten Mengen Tee zu kaufen begannen die Engländer Mitte des 19. Jahrhunderts Opium aus Indien in China einzuführen. Die Auswirkungen dieser Politik waren für China dramatisch: Plötzlich begann immer mehr Geld im Handel mit England aus China abzufließen, die Anzahl opiumabhängiger Chinesen stieg immens an und Korruption stand in den Handelsstätten auf der Tagesordnung. Als Gegenmaßnahme wurde 1839 wurden alle europäischen Handelshäuser geschlossen und das Opium beschlagnahmt. England entsandte daraufhin ein Expeditionsheer und es kam zum Ersten Opiumkrieg (1840-42). Am 26. Januar 1841 nahm Captain ’’Charles Elliott’’ offiziell die Inseln Hongkong für die Krone in Besitz. Nachdem der Erste Opiumkrieg 1842 mit dem Frieden von NanJing beendet wurde blieb Hongkong im Besitz der Engländer und fünf chinesische Häfen wurden für den Freihandel geöffnet. Dispute über den ausgehandelten Friedensvertrag führten zum Ausbruch des Zweiten Opiumkriegs (1856-58) in dem die Engländer ebenfalls siegreich hervorgingen. Die Halbinsel Kowloon wurde zur Kolonie Hongkong hinzugefügt.
Ende des 19. Jahrhunderts nutzen die Engländer politische Instabilitäten in China und schlossen einen Pachtvertrag im Juni 1898 für die New Territories und die Hongkong umliegenden Inseln für 99 Jahre. Als Pacht wurde die Summe von 5000 HKD ausgehandelt. In der darauf folgenden Zeit entspannte sich das Verhältnis zwischen chinesischen und englischen Händlern, die sich in einer gegenseitigen Abhängigkeit befanden. Die Bevölkerung in der Kolonie wuchs stetig an und auch wirtschaftlich entwickelte sich Hongkong prächtig.
Im Zweiten Weltkrieg besetzte Japan ab 1938 Südchina und Hongkong wurde zum Ziel von ungefähr einer halben Millionen Kriegsflüchtlingen. Einen Tag nach dem Angriff auf Pearl Habor begann am 8.12.1941 die japanische Erstürmung Hongkongs. Nach 18 Tagen kapitulierte der Governor of Hongkong, Sir Mark Young, und die fast vierjährige Besetzung Hongkongs begann. Heute erinnert eine Ausstellung im Museum of History an die Besetzung, in deren Folge die Anzahl der Bevölkerung durch Deportation und die harten Lebensbedingungen in der Stadt erheblich dezimiert wurde.
Nach der Kapitulation Japans im August 1945 fiel die Kolonie zurück an Großbritannien. Die Bevölkerung wuchs schnell wieder an, nicht zuletzt aufgrund des Bürgerkriegs in China (1945-1949). Ein amerikanisches Handelsembargo gegen China und Korea (1950-53) bremste die Entwicklung Hongkongs als Handelsmetropole und führte zur Industrialisierung der Kolonie. In den 1970ern wurden die starken Industriezweige Textil und Uhren durch einen Ausbau der Dienstleistungssektoren Banken und Versicherungen ergänzt und Hongkongs Entwicklung zur internationalen Finanzmetropole in Fernostasien begründet. Die Industrie wanderte zunehmend in angrenzende chinesische Gebiete (z.B. ShenZen) ab und der Tourismus wurde neben dem Finanzdienstleistungssektor zum zweiten großen wirtschaftlichen Standbein.
1984 handelte die britische Regierung unter Magaret Thatcher die Sino-British Joint Declaration in der Britannien und China die Rückgabe von Hongkong verhandelten. Obwohl Hongkong Island und Kowloon nicht Bestandteil des Pachtvertrages waren, waren längst die verschiedenen Gebiete Hongkong so zusammengewachsen, dass an eine getrennte Übergabe der New Territories nicht zu denken war. In der Joint Declaration wurden wichtige Punkte wie der 50jährige Status Hongkongs als Sonderverwaltungsgebiet (Special Administrative Region, SAR), die einhergehende Beibehaltung des Wirtschafts- und Rechtssystems und die Gewährleistung von Grundrechten wie Presse-, Reise- und Berufsfreiheit. Am 1. Juli1997 wurde Hongkong dann in einer großen Zeremonie an China zurückgegeben, jedoch hat sich in vielen Bereichen des Alltags kaum etwas seitdem geändert. Allerdings lässt sich eine Beschränkung der Pressefreiheit feststellen und die freien Wahlen, die für 2007 vorgesehen waren, wurden verboten.
Anreise [Bearbeiten]
Einreisebestimmungen [Bearbeiten]
EU-Bürger der Schengenstaaten sowie Schweizer können bis zu drei Monate (90 Tage) visumfrei Hongkong besuchen. Bei längerem Aufenthalt muss entweder ein Arbeitsvisum beantragt werden oder man muss vorübergehend (Tagesausflug reicht) Hongkong verlassen, beispielsweise nach Macau oder Shenzhen. Bei der Anreise wird im Flugzeug oder Boot ein Einreiseformular (Arrival Card) ausgeteilt, dass man auf jeden Fall gut verwahren sollte, da man das Formular bei der Ausreise ebenfalls wieder vorlegen muss. Neuerdings wird kein Einreisestempel mehr in den Reisepass gesetzt sondern der Reisende erhält einen kleinen Computerausdruck mit den gleichen Angaben die bislang auf dem Stempel zu finden waren. Auch dieser Zettel sollte gut verwahrt werden, er wird bei der Ausreise allerdings nicht einbehalten.
Grundsätzliche Zollkontrollen finden nicht statt, sind aber immer möglich. Zollfrei sind: 200 Zigaretten oder 50 Zigarren, 250g Tabak; 1 Liter Wein. Andere Güter in vernünftigen Mengen. Schusswaffen müssen deklariert werden und bei der Einreise in Verwahrung gegeben werden. Devisen und HKD sind unbegrenzt ein und ausführbar.
Flugzeug [Bearbeiten]
Hongkong wird praktisch von allen großen Fluglinien (z.B. Swiss, Lufthansa, Air France, British Airways, Emirates, Cathay Pacific, Gulf Air, Singapore Airlines, China Airlines) von der Schweiz oder Deutschland angeflogen. Direktflüge bestehen von Frankfurt, Zürich und München und dauern ca. 12 Stunden. Die Preise für ein Hin- und Rückflugticket bewegen sich zwischen 500 und 800 Euro. Am teuersten sind die Tickets in den Sommerferien und um Weihnachten/ Silvester.
Der Flughafen Chek Lap Kok befindet sich in Hongkong außerhalb der Stadt auf der Insel Lan Tau. Diese ist durch die eine große Brücke an die Stadt angebunden. Sollte man noch über kein Quartier verfügen ist der Reservierungsschalter für Hotels in der Eingangshalle zu empfehlen, der oft Zimmer zu sehr gute Konditionen anbietet. Mehrere Möglichkeiten bieten sich an um vom Flughafen in die Stadt zu gelangen. Wahrscheinlich empfiehlt es sich schon direkt am Flughafen eine Octopus-Karte (siehe Mobilität) zu kaufen. Der Airport-Express (AE, 06:00 Uhr bis 01:00 Uhr) ist sicher die schnellste Möglichkeit. Für 80 HKD (100 HKD) ist man in 20 Minuten (24 Minuten) in Kowloon (Hongkong-Station). Für Octopuskarteninhaber ist eine an die Airport-Express-Fahrt anschließende MTR-Fahrt kostenlos. Eine Taxifahrt kostet ungefähr 300 HKD nach Kowloon, beziehungsweise 350 HKD nach Hongkong Island. Die verschiedenen Farben Taxis stehen für die Gebiete die sie anfahren. Rote Taxis fahren in die Stadt (grüne in die New Territories und blaue auf Lan Tau). Daneben fahren verschiedene Busse vom und zum Flughafen. Diese sind durch ein voranstehendes "A" gekennzeichnet.
Bahn und Bus [Bearbeiten]
Von Guangzhou und anderen Orten in China gibt es Bus- und Bahnverbindungen nach Hongkong. An der Grenze muss man mit seinem Gepäck allerdings aussteigen und zu Fuss durch die Kontrollen. Auf der anderen Seite steigt man wieder ein und fährt weiter.
Schiff und Hubschrauber [Bearbeiten]
Mit Macau gibt es eine Fährverbindung. Je nachdem wieviel man zahlen möchte und wieviel Zeit man hat, gibt es verschiedene Angebote. Unter anderem auch mit dem Hubschrauber.
Von Hongkong gibt es zwei Fährenterminals für Macau, eines in Central und eines in Kowloon. Die Fähren fahren rund um die Uhr und im 15- bis 20-Minuten-Takt. Die Fahrtzeit beträgt ca. eine Stunde. Die Abfertigung ist sehr effizient. Normalerweise kauft man am Terminal ein Ticket, geht sofort durch die Passkontrolle und besteigt das nächste Schiff. Lediglich an Wochenenden kann es zu Wartezeiten kommen. An den Terminals gibt es Buchungsmöglichkeiten für Hotels in Macau.
Mobilität [Bearbeiten]
Octopus-Karte und Tourist Day Pass [Bearbeiten]
Egal ob man nun Bus, MTR (U-Bahn), Airport Express, Tram oder Schiff fährt, überall kann man mit der Octopus-Karte bezahlen. Diese Karte wird unter anderem am Flughafen für 150 HKD verkauft. Davon sind 100 HKD Guthaben und 50 HKD Pfand. Aufgeladen werden kann die Karte u.a. an jeder MTR-Station an Automaten, die Geldscheine zu 50 HKD und 100 HKD akzeptieren sowie an Service-Schaltern. Ebenfalls kann man in vielen Cafes dortiger Ketten und Minimärkten Geld aufbuchen lassen. Das höchste Guthaben ist 1000 HKD.
Vorteil der Karte ist, dass immer ein bestimmter Betrag beim Betreten oder Verlassen eines Fahrzeugs automatisch an einer Station abgebucht werden kann und man sich nicht um Tickets oder Kleingeld zu kümmern braucht. Darüber hinaus erhält man auf jede zweite Fahrt mit der MTR, die am gleichen Tag durchgeführt wird, einen Rabatt in Höhe von 10%. Mittlerweile kann man teilweise auch außerhalb des öffentlichen Verkehrswesens mit der Octopus-Card bezahlen, z.B. bei den 7-Eleven Märkten, allen Cafehaus-Ketten oder in einigen McDonald's-Restaurants.
Nicht verbrauchtes Guthaben wird bei der Rückgabe erstattet. Wird die Karte innerhalb von 3 Monaten nach ihrer Ausgabe wieder zurückgegeben, so wird eine Gebühr in Höhe von 9 HKD einbehalten.
Eine Alternative ist der "Tourist Day Pass", den man in den Stationen der MTR am Schalter kaufen kann. Es handelt sich um eine 24-Stunden-Karte, gültig ab der ersten Verwendung. Für 55 HK$ ermöglicht das Ticket unbegrenztes Fahren auf den Linien der MTR. Ausgeschlossen sind Fahrten mit dem Airport Express und zu den Bahnhöfen Lo Wu / Lok Ma Chau (Grenze zu Festland-China). Auch Busse sind nicht eingeschlossen.
Bahn [Bearbeiten]
Die Regionalzüge der KCR waren eine Ergänzung der MTR und gehören seit 2007 auch zur MTR Cooperation. Es kann ebenfalls mit der Octopus-Karte bezahlt werden. Sie fahren auf mehreren Linien bis an die Grenze bei Shenzhen. Mit ihren regelmäßigen Abfahrten, günstigen Preisen und großen Teils unterirdischer Linienführung erinnern sie eher an eine U-Bahn.
Ab dem Hauptbahnhof HungHom fahren Züge in chinesische Metropolen wie Guanzhou, Beijing, Shanghai.
MTR [Bearbeiten]
Hongkong verfügt über eines der modernsten Massentransportsysteme der Welt. Durch Hongkongs Untergrund führen die fünf verschiedene Routen, auf denen die MTR von 6 Uhr morgens bis ein Uhr nachts verkehrt. Zu den Stoßzeiten fahren die Bahnen im 2-Minuten-Takt ansonsten alle 4 Minuten. Fahrpreise beginnen bei 4 HKD. Eine Durchquerung des Hafenbeckens kostet grundsätzlich 10 HKD.
Sofern man nicht mit einer Octopus Card fahren will, kann man an Automaten Einzelfahrkarten kaufen. Auf dem Automaten ist das MTR-Netz abgebildet und man berührt nur die Station, zu der man fahren will. Anschließend wird der Fahrpreis bar bezahlt und die Karte entnommen; die Automaten geben Wechselgeld heraus. Im Gegensatz zur Octopus Card, mit der die Barrieren zur MTR mit "touch and go" geöffnet werden, muss die Einzelfahrkarte manuell in einen Schlitz eingeführt werden und, nachdem man die Barriere durchschritten hat, wieder entnommen werden. Verlässt man die MTR, so wird die Einzelfahrkarte vom Lesegerät einbehalten.
Die MTR-Stationen sind grundsätzlich zweigeschossig aufgebaut und haben eine sehr gute Verkehrsführung. Man begibt sich von der Oberfläche zunächst in ein Zwischengeschoss, indem neben Service-Schaltern eine Reihe kleiner Geschäfte sind. Im Zwischengeschoss sind die Barrieren und hinter den Barrieren geht es ins Untergeschoss an die Geleise. Die Fußgängerströme werden so gelenkt, dass sich ankommende und abfahrende Passagiere nur am Bahnsteig direkt an den MTR-Türen begegnen.
Die Ansagen in der MTR sind grundsätzlich dreisprachig (Mandarin, Kantonesisch und Englisch), Beschriftungen immer zweisprachig (Chinesisch, Englisch). Eine animierte Anzeige der Fahrtstrecke zeigt Linie, Fahrtrichtung, nächste Station und Aussteigeseite.
Essen und trinken ist in der MTR nicht gestattet, ebenso herrscht ein striktes Rauchverbot. In den MTR-Stationen gibt es keine Toiletten.
Airport Express [Bearbeiten]
Als der Flughafen aus der Innenstadt rund 46 Kilometer aus der Stadt herausverlagert wurde, wurde auch eine neue Anbindung benötigt. Der Airport Express ist wesentlich schneller als die MTR und benötigt für die Strecke zwischen Flughafen und Central Station 23 Minuten. Die Strecke führt über Tsing Yi und Kowloon Station. Eine einmalige Fahrt kostet 100 HKD für die Strecke Centralstation - Flughafen (90 HKD ab Kowloon Station, 60 HKD ab Tsing Yi Station). Die jeweils vorausgehende oder anschliessende MTR-Fahrt ist kostenlos. Es besteht auch die Möglichkeit ein Hin- und Rückfahrtticket zu kaufen (Central Station: 180 HKD, Kowloon Station 160 HKD). Der AirportExpress verkehrt zwischen 5:50 Uhr und 1:15 Uhr.
Wer im Besitz eines Tickets für den Airport Express ist, kann den kostenlosen In-town Check-in benutzen. Alle großen Airlines haben Check-in-Schalter sowohl in der Central als auch der Kowloon Station, bei denen Gepäck schon Stunden vor Abflug eingecheckt werden kann. Das ist besonders praktisch, wenn man das Hotel früh verlassen muss, der Flieger aber erst später abfliegt oder wenn man noch gemütlich etwas in Hongkong bummeln möchte. Öffnungszeiten der Check-in-Schalter sind 5:30 Uhr bis 0:30 Uhr.
Der Airport Express bietet auch eine Anbindung an das Gelände der Asian World-Expo.
MTR Light Rail [Bearbeiten]
Die Light Rail ist ein Straßenbahnsystem in Hongkong, welches ebenfalls von der MTR-Gesellschaft betrieben wird. Es erstreckt sich in den westlichen New Territories ausgehend von Yuen Long bis nach Tuen Mun. Für Fahrten mit der Light Rail empfiehlt es sich auf jeden Fall die Octopuskarte zu nutzen, da man sich ansonsten mit Papierfahrscheinen und einem Zonentarifmodel beschäftigen muss. Bei Nutzung der Octpuskarte erfolgt die Abrechung, analog zur MTR, automatisch in Abhängigkeit von Start- und Zielhaltestelle. Auf den Bahnsteigen der Lightrail stehen 2 verschiedene Octopus Lesegeräte. Die orange farbenen Geräte (Entry Fare Processor) zum vermerken der Starthaltestelle auf der Octopuskarte und die grünen Geräte (Exit Fare Processor) zum auschecken und berechnen des Fahrpreises. Da es nicht wie bei der MTR einen abgeriegelten Stationsbereich gibt der nur mit gültigem Ticket betreten werden kann, gibt es sporadische Fahrschein/Octopus Kontrollen auf den Linien der Light Rail.
Tram [Bearbeiten]
Die Straßenbahn kostet 2,30 HK$ und ist so mit der Star Ferry das billigste Transportmittel. Dabei bleibt der Preis gleich, ob man nun nur eine Station oder bis zur Endhaltestelle fährt. Man steigt hinten ein bezahlt beim Aussteigen vorne beim Fahrer entweder bar oder mit der Octopus Card. Die Wagons sind nicht sehr hoch. Wenn man über 180 cm groß ist, sollte man nur einsteigen, wenn man Aussicht auf einen Sitzplatz hat. Es ist üblich, voll besetzte Trambahnen einfach vorbei fahren zu lassen und die nächste zu nehmen. Die Namen der Stationen sind sowohl vom Oberdeck als auch vom Unterdeck lesbar. Generell ist es für den Touristen angenehmer und übersichtlicher, im Oberdeck zu fahren. Die Tram fährt von Kennedy Town im Westen bis nach Happy Valley (zur Pferderennbahn) oder Shau Kei Wan im Osten. Es ist eine der wenigen noch benutzten Doppeldeckerstraßenbahnen der Welt. Eine Fahrt in der Tram, besonders im oberen Deck, sollte bei keinen Hongkong Besuch fehlen. Man kann z.B. irgendwo in Central einsteigen und dann bis Happy Valley oder Northpoint fahren und auf diese Weise einen Teil der Stadt besichtigen. Die Bahnen, die über die Happy-Valley-Schleife verkehren (Linien 4 und 5) fahren nach kurzem Aufenthalt an der Endhaltestelle hinter der Rennbahn weiter in die ursprüngliche Richtung. Eine Tram die vom Western Market her zum Happy Valley fährt setzt ihre Fahrt anschließend in Richtung North Point fort und umgekehrt.
Bus [Bearbeiten]
Honkong verfügt über ein gut ausgebautes Omnibusnetz mit Haltestellen an fast jeder Ecke. Wer den Transfer vom/zum Flughafen nicht mit dem Airport Express vornehmen möchte, für den bietet sich die Doppelstock-Linie A21 an. A 21 fährt direkt nach Kowloon und bietet eine bessere Aussicht als der Zug. Bezahlt wird im Bus im Gegensatz z.B. zur Straßenbahn nicht beim Aussteigen sondern bereits beim Einsteigen. Hierbei sollte man jedoch beachten dass der Fahrpreis grundsätzlich von der Einstiegs- bis zur Endhaltestelle der Linie berechnet wird, selbst wenn man nur eine Haltestelle weit fährt. Der günstigste Fall ist also die Fahrt von der vorletzten zur letzten Haltestelle der Linie, die teuerste Variante ist ein Einstieg an der Starthaltestelle mit Ausstieg an der zweiten Haltestelle der Linie. Da die Bustarife jedoch im europäischen Vergleich ebenfalls sehr günstig sind fällt dies kaum ins Gewicht.
Beachten sollte man auch dass es an Haltestellen, an denen mehrere Buslinien halten, manchmal mehrere Warteschlangen für die unterschiedlichen Buslinien gibt. Diese sind in der Regel durch Striche auf dem Boden zusammen mit den Liniennummern gekennzeichnet.
Auto [Bearbeiten]
Auto fahren ist in Hongkong für Ortsunkundige nicht leicht und sehr teuer. Vor allem Parkplätze sind auf Hongkong Island und der gegenüberliegenden Hafenseite eine Rarität. Kein Wunder, dass der Verkehr fast ausschließlich aus Bussen, Taxis, Lieferwagen und teuren Luxusfahrzeugen besteht. Drei Tunnel führen unter dem Hafen durch und sind kostenpflichtig: Eastern Habour Crossing, Cross Habour Tunnel und Western Habour Crossing.
Taxi [Bearbeiten]
Sehr günstig im Vergleich zu europäischen Metropolen sind Hongkongs Taxi. Die ersten zwei Kilometer kosten 18 HKD, anschließend 1.50 HKD pro 200 Meter. Preise in Taxis werden üblicherweise auf den nächsten HKD aufgerundet.
Eine Besonderheit ist, dass Taxis nur in bestimmten Stadtgebieten Fahrgäste aufnehmen dürfen, dann aber auch überall hinfahren dürfen. Rote Taxis fahren auf Hongkong Island und in Kowloon, blaue Taxis auf Lan Tau und grüne in den New Territories. Für eine Fahrt durch einen der Hafentunnel berechnen die Fahrer die doppelte Tunnelgebühr, da sie leer zurückfahren müssen. An sogenannten cross-harbour Taxistaenden bezahlt man die Tunnelgebühr nur einmalig.
Nicht jeder Fahrer versteht Zielangaben in englischer Sprache. Entweder wird man dann per Funk mit der Zentrale verbunden und kann dort das Fahrziel angeben, oder man muss das nächste Taxi ausprobieren.
Schiff [Bearbeiten]
Nicht so schnell dafür aber auf jeden Fall schöner ist eine Überquerung des Hafens in einem Boot. Die Fähren der Star Ferry sind längst eine Ikone des Hafens in Hongkong geworden. Besonders eindrucksvoll ist die Verbindung Tsim Sha Tsui und Central. Der Preis für diese Strecke beträgt für das Unterdeck 2.50 HKD und 3.00 HKD auf dem Oberdeck. Von halb sieben morgens bis halb zwölf abends verkehren die Fähren im 10 Minuten Takt. Fährverbindungen über den Hafen bestehen von Tsim Sha Tsui nach Central und Wan Chai, von Hung Hom nach Central, Wan Chai und North Point sowie von Kwun Tong nach North Point.
Neben den Hafenüberquerungen verbinden Fähren vor allem Hongkong mit den vorgelagerten Inseln. Der wichtigste Ableger ist der Outlying Islands Ferry Pier, etwas westlich des Star Ferry Piers in Central. Die Outlying Islands werden i.d.R. alle 20 bis 30 Minuten angefahren, wobei sowohl Schnellfähren (Katamarane) und "Reguläre" Fähren mit der Möglichkeit der Sperrgutbeförderung fahren. Letztere sind durch eine blaue Markierung auf den Fahrplänen zu erkennen und geringfügig günstiger, wobei man hier zwischen erster und zweiter Klasse wählen kann. Eine Fahrt von Central nach Cheung Chau oder Mui Wo (Lantau) schlägt hierbei je nachdem ob Wochentag oder Wochenende ist mit ca. 23 HDK (reguläre Fähre, zweite Klasse, wochentags) und 33 HKD (Schnellfähre, sonntags) zu Buche.
Bezahlt werden kann bar, durch den Kauf von Tokens und mit der Octopus Card. Der Kauf von Tokens erfolgt an Automaten, typischerweise werden Tokens nur von Touristen verwendet.
Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
Tempel [Bearbeiten]
- Das Tempelgelände von Lan Tau Island gruppiert sich um einen der größten Buddhastatuen Ostasiens. Wer die Treppen raufgeht, kann in ihr weiter nach oben steigen und einen schönen Blick auf die Umgebung werfen. Im Tempel gibt es ein vegetarisches Restaurant.
- Wong Tai Sin Tempel Einer der größeren Temeplanlagen in Hong Kong und einer der Haupttouristenattraktionen ist der Wong Tai Sin Tempel. Der taoisitsche Tempel zu Ehren des großen Wong ist besonders wegen seiner Wahrsagerei bekannt. Vor der haupthalle des Tempels wird man viele Menschen sehen, welche sich mit den Orakelstäbchen die Zukunft vorhersagen und danach zu einem der vielen Wahrsager gehen. Wer will kann dieses auch ausprobieren, einige der Wahrsager sprechen auch Englisch. Im hinteren Teil des Tempels befindet sich ein ruhiger Garden, wo sich keine Touristengruppen aufhalten. Hier befinden sich kleine Pavillions und eine Neun-Drachen-Wand. MTR Wong Tai Sin
Museen [Bearbeiten]
- Hongkong Musem of History - Die Dauerausstellung “The Hongkong Story” bietet einen hervorragenden Überblick über die Entwicklung der Stadt. Beginnend mit einem Überblick über die geologische und geographische Beschaffenheit Hongkongs werden verschiedene geschichtliche Themen behandelt: Prähistorisches Hongkong, Von der Han zur Quing Dynastie, Folklore in Hongkong, die Opiumkriege, Geburt und frühe Entwicklung der Stadt, die japanische Besetzung der Stadt, Moderne Metropole und Rückgabe an China. Zehn verschiedene Videos Shows werden in Kantonesisch, Mandarin und Englisch angeboten. Der Eintritt kostet ohne Ermäßigung 10 HKD (sonst 5 – 7 HKD). Öffnungszeiten: Mo,Mi-Sa 10-18 Uhr, So 10-19 Uhr, Di geschlossen. Adresse: 100 Chatham Road South, Tsim Sha Tsui, Kowloon, Tel. 2724 9042, Fax. 2724 9090, Web http://hk.history.museum. MTR-Station Tsim Sha Tsui.
- Science Museum - Das Science Musem direkt gegenüber dem Museum of History gleicht einem riesigen Versuchslabor - überall gilt es Knöpfe zu drücken, Aufgaben zu lösen und zu spielen. Die Aufgaben und Versuche entspringen den verschiedensten Disziplinen wie Physik, Biologie, Geographie oder Umweltschutz. Alles ist sehr kind- und jugendgerecht aufgearbeitet. Größtes Ausstellungsstück ist die sogenannte Energie Machine, eine riesige Kugelbahn über drei Stockwerke über die Bowlingkugeln laufen und verschiedene Effekte auslösen. Wochentags läuft die Kugelbahn um 15, 17 ud 19 Uhr, am Wochenende zusätzlich noch um 11 und 13 Uhr. Der Eintritt beträgt 25 HKD (Ermäßigt 12,50 HKD, Gruppen ab 20 Personen 17,5ß HKD). Öffnungszeiten: Wochentags außer Donnerstag 13 - 21 Uhr, am Wochenende und Feiertagen 10 - 21 Uhr. Adresse: 2 Science Museum Road, Tsim Sha Tsui East, Kowloon, Tel. 2732 3232, Fax. 2311 2248, Web http://hk.science.museum. MTR-Station Tsim Sha Tsui.
- Flagstaff House Museum of Tea Ware - Das Museum für Teegeschirr befindet sich im ältesten ausländischen Gebäude von Hong Kong, im Hong Kong Park. Bis 1978 war in dem 1844 errichteten Haus der Komander der britischen Streitkräfte untergebracht. Seit 1984 beherbergt es eine Ausstellung von tratitionellem und mondernen Teegeschirr sowie die Geschichte der Teekultur in China. Der Eintritt ist frei. Webseite des Museums MTR-Admirality.
- Lei Cheng Uk Museum
- Museum of Art
- Space Museum
Verschiedenes [Bearbeiten]
- The Peak (früher Victoria Peak) - Hongkongs Hausberg eröffnet ein einzigartigartigen Blick über die Metropole. Reizvoll ist bereits die Fahrt mit der Peak Tram, die seit 1885 den Peak mit den niedriggelegeneren Stadtteilen verbindet. Vom Peak-Tower, in dem die Tram endet, und von der daneben liegenden Shopping Mall lässt sich bereits ein toller Ausblick auf die Stadt genießen. Wer etwas Zeit hat sollte keinesfalls verpassen, auf der Lugard Road enige Schritte zu spazieren. Nach ca. 10-15 Minuten bietet sich ein spektakuläres Panorama, dass die Stadt aus einer anderen Perspektive zeigt, als vom Peak Tower. Man kann der Lugard Road weiter folgen und den Peak umrunden (Dauer ca. eine Stunde). Der Rückweg erfolgt dann über die Harlech Road. Der eigentliche Gipfel des Peaks liegt eine halbe Stunde zu Fuß von der Tram Station entfernt. Um zum Gipfel zu gelangen folgt man der Mt. Austin Road. Lohnenswert ist dieser Spaziergang vorallem auch wegen der Peak Garden, einem wunderschön angelegten Garten mit fabelhafter Aussicht. Zu bestimmten Uhrzeiten kann es an den Stationen der Peak Tram zu langen Wartezeiten kommen; es empfiehlt sich, die Fahrt am frühen Nachmittag anzutreten. Bezahlt man mit der Octopus Card so kann man zumindest die Schlangen an der Kasse umgehen. Darüber hinaus kann man an der Talstation der Peak Tram Eintrittskarten zum Wachsfigurenkabinett kaufen - diese ermöglichen dann die Nutzung einer Fast Lane an den allgemeinen Warteschlangen vorbei. Peak Tram ab Admiralty: 20 HKD einfach bzw. 34 HKD hin und zurück, zwischen 7 und 24 Uhr alle 10-15 Minuten. Alternativ Bus 15 ab Exchange Square in Central, 9,20 HKD einfache Fahrt.
- Der Ocean Park Hong Kong ist nicht nur für Familien mit Kindern eine nette Möglichkeit, einen ruhigen Tag in Hongkong zu verbringen. Neben mehreren Fahrgeschäften, Restaurants, einer Seelöwen- und Delfinshow sind die Großen Pandas die Attraktion des Parks. Gleich mehrere von ihnen leben hier in großen Gehegen. Daneben gibt es noch ihre Verwandten, die roten Pandas, Zwergotter und Fische zu bewundern. Eine Seilbahn und das „U-Boot“ Nautilus, ein Zug, der scheinbar unter Wasser fährt, verbinden die zwei Teile des Parks am Fuß und auf dem Gipfel eines Berges. Schwarzmilane nutzen hier die Thermik und kreisen über den Besuchern und teils unter den Gondeln der Seilbahn.
- Victoria Harbour ist der Hafen zwischen der Kowloon Halbinsel und der Hongkong Insel in Hongkong. Mit einer Fläche von ungefähr 41.88 km² im Jahre 2004, verleitete seine natürliche Tiefe und die geschützte Position die Briten die Hongkong Insel während des ersten Opium-Krieges zu besetzen um eine Kolonie mit Handelsposten zu errichten. Der Hafen ist für seine grossartige Panoramasicht berühmt und ist in sich eine Top-Touristen-Attraktion. Er ist ein Wahrzeichen der Gegend und wird von den Stadtbewohnern als entscheidendes natürliches, geographisches Element angesehen. Die Bedeutung des Wahrzeichens für das Territorium wurde in den letzten Jahren, als die Regierung im Hafen Sanierungsprojekte abwickeln wollte, deutlich demonstriert. Die Projekte führten zu heftigen Protesten, obwohl die Projekte Arbeit für das letzte und ein weiteres halbes Jahrhundert gesorgt hätten.
- Promenade (Skyline) - Nicht die Stars und Sternchen die sich in den Zementplatten des Avenue of Stars hinter dem Hongkong Cultural Center verewigt haben sind hier der Star sondern die Skyline Hongkong Islands. Egal ob am helllichten Tage oder beleuchtet zur Nachtzeit, die Promenade ist immer einen Besuch wert und ein Highlight unter Hongkongs Sehenswürdigkeiten. Besonders beeindruckend ist die Skyline bei Sonnenuntergang wenn sie in Abendsonnenlicht getaucht wird. Ein Stativ ist abends und nachts auf jeden Fall zu empfehlen. MTR-Station: Tsim Sha Tsui.
- Nian Lian Garden Direkt neben der MTR Station Diamond Hill findet man diesen wunderschönen Garden. Der Ort ist an Wochentagen relativ ruhig und es gibt kaum Touristen. Die Parkanlage ist im tratitionellen chinesischen Stil angelegt und hat neben diversen kleinen Pavillions einen See und einen Wasserfall. Zusätzlich befindet sich im Park ein Gebäude für Ausstellungen, welche Eintritt kosten, ein vegetarisches Restaurant, ein Souveniershop sowie ein zu mietende Halle für Teezeremonien. Direkt gegenüber des Parks findet man die Chi Lin Nunnery, welche einem im Stil der Tang Dynastie erbauten Tempel beinhaltet.
- Kowloon Walled City Park Ein Ort mit besonderer historischer Bedeutung ist der Kowloon Walled City Park. Auf dem Gebiet des Parkes befand sich die frühere Festung Kowloon. Nachdem Hong Kong Island an die Briten fiel wurde die 1810 errichtet Festung durch die Qing Regierung verstärkt. Nach dem auch die New Territories britisch wurden, wurde die Festung durch die Britten geräumt, obwohl diese chinesische Hoheitsgebiet war, und sich selbst überlassen. Wärend der japanischen Besatzung wurde die Festung zerlegt um Baumaterial für den nahen Flugplatz Kai Tak zu bekommen. Nach dem Abzug der Japaner wurde das Gebiet, welches immer noch offiziell zu China gehörte ein gesetzloser Slum. On jede Regeln wurde gebaut und die Straßen beherbergten illegale Geschäfte und Ärzte und waren das Rückzugsgebiet der Triaden. Da Hong Kong keine gesetzliche Gewalt über das Gebiet hatte wurde 1987 zusammen mit China beschlossen die Slums abzureisen, was 1994 endete. Heute befindet sich auf dem Gebiet ein Park im klassisch chinesischen Stil. Im einzigen originalem Haus aus der ehmaligen Festung, dem Yamen, befindet sich eine interaktive Ausstellung über das Leben der Menschen in den ehemaligen Slums. Die bei Ausgrabungen gefundenen Überreste der Festung, sowie diverse historische Bilder sind überall im Park ausgestellt. Tung Tau Tsuen Rd., MRT Lok Fu dann 15 min. zu Fuß.
- Wer sonst nichts zu tun und auch keine Gelegenheit hat, ein anderes zu besuchen, findet die bekannteste Maus der Welt und ihre Freunde im Disneyland Hong Kong.
Aktivitäten [Bearbeiten]
Wandern So kurios das klingen mag, Hongkong ist ein Wanderparadies. Ob MacLehose auf Hongkong Island oder eine Wanderung zum wunderschönen Tai Long Wan Strand bei SaiKung, wo man nur zu Fuss hin kommt, das Wegnetz ist gut ausgebaut und führt teils durch unberührte Natur.
Einkaufen [Bearbeiten]
Hongkong ist ein Einkaufsparadies, besonders für Kameras, Elektronik und Mode. Neben den Einkaufszentren gibt es auch große Kaufhäuser, kleine Boutiquen und Straßenmärkte. Wer zum großen Einkaufsbummel aufbrechen möchte, kann dies zum Beispiel von den MRT-Stationen Kowloon Central oder Causeway Bay aus beginnen.
Elektronik ist allerdings längst nicht mehr zum Schnäppchenpreis erhältlich wie vor Jahren. Die Auswahl ist deutlich geringer als in einem deutschen Elektronikmarkt oder Fachgeschäft. Um einigermaßen günstig einzukaufen, müsste man sehr viel Zeit aufwenden. Ein Beispiel: Im November 2012 sollte ein Tablet Computer angeschafft werden, der zu diesem Zeitpunkt in Deutschland im Versandhandel ab 208 € (incl. Steuer) erhältlich war. Es wurden 6 Ladenangebote in verschiedenen Stadtteilen verglichen und schließlich für rund 200 € ein Gerät erworben, bei dem Benutzerführung und Keyboard erst auf Deutsch umgestellt werden mussten, das keinen Eurostecker hatte, das statt 16GB (wie im deutschen Angebot üblich) nur 8GB hatte und auch nur 1 Jahr Hongkong-Garantie (statt 2 Jahre weltweit). Die 3G-Version wäre nur mit Hongkong-SIM-Karte zu betreiben gewesen. Diese Unterschiede erfährt aber nur, wer auch danach fragt. Wer hier Elektronik einkauft, muss sich also vorab genauestens informieren. Wer sich noch vor Ort auf ein "Beratungsgespräch" einlässt, ist selber schuld.
- Shopping Center
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- Times Square - Große und edle Mall mit vielen Geschäften und Boutiquen der mittleren Preislage. Im obersten Stockwerk befindet sich einer der größten Buchläden Hongkongs (Page One). MTR Causeway Bay, Ausgang Times Square.
- Sogo - Japanisches Kaufhaus in Causeway Bay und Tsim Sha Shui. Auf neun Stockwerken finden sich alle möglichen Gegenstände des täglichen Gebrauchs und Textilien. MTR Causeway Bay, Ausgang Sogo.
- Wan Chai Computer Center - Obwohl technisches Zubehör oft nicht günstiger als in Europa ist, kann sich der Kauf in Hongkong trotzdem lohnen, da manche Produkte in Asien früher auf dem Markt sind. Im Wan Chai Computer Center finden sich unzählige kleine Computer- und Elektronikgeschäfte, die günstiger als die touristisch überteuerten Pendants auf der Nathan Road. MTR Wan Chai.
- Harbour City - Riesiges Shopping Center in Tsim Sha Tsui Canton Road , MTR Tsim Sha Tsui, oder mit der Star Ferry.
- Pacific Place
- Festival Walk
- Landmark - Die Shopping Mall ist in Central und ist auf das obere Preissegment spezialisiert. So gut wie alle wichtigen Designer haben hier ihre Dependancen: Gucci, Dior, Fendi, Vuitton, etc. Pedder Street, MTR Central
- Wing Shing Photo Supplies Co. Ltd. - Ist ein seriöses gutes Fotogeschäft mit festen Preisen, hat was alles was das Herz begeht zu günstigen Preisen (Mongkok Kowloon, - MTR Mongkok)
- Supermärkte
- Wellcome - Günstige Supermarktkette, gibts fast überall
- Park'n'Shop - Günstige Supermarktkette, gibts fast überall
- City Super - teurer Supermarkt mit vielen japanischen und europäischen Produkten
- Great - teurer Supermarkt mit vielen japanischen und europäischen Produkten, frischem Sushi, Säften MTR Station Admiralty, Ausgang Pacific Place
- Straßenmärkte
- Ladies' Market - einer der größten Straßenmärkte, auf dem hauptsächlich Kleidung angeboten wird, aber auch Souvenirs, Haushaltsgegenstände und CDs. Der Markt beginnt gegen Mittag bis in den Abend hinein. Tung Choi Street, MTR Mongkok
- Flower Market - Blumenmarkt
- Goldfish Market - eine ganze Straße mit unglaublich vielen Fischen und Zubehör Tung Choi Street, MTR Prince Edward
- Birds Market - Neben Zierfischen sind Vögel die beliebtesten Haustiere im engen Hongkong. Ein großes Angebot verschiedenster Ziervögel findet sich auf dem Birds Market. MTR Station Prince Edward, Ausgang "Mong Kok Police Station". Die Prince Edward Road West Richtung Osten laufen bis zum Yuen Po Street Bird Garden
- Jade Market - Täglich 10 bis 15 Uhr in der Kanu Street. MTR Jordan oder Yau Ma Tei.
- Lanes in Central - Hier kann man Taschen, Gürtel, chinesische Kleider, Stoffe, Uhren, usw. kaufen Li Yuen Street East und Li Yuen Street West, zwischen Des Veux Road Central und Queens Road Central, in der Nähe vom Escalator
- Cat Street - Hier gibt es chinesisches Porzellan, Holzketten, Mao-Souvenirs und viel Krims Krams, der sich bestens als Mitbringsel eignet in der Nähe der Hollywood Road gegenüber vom Ma On Temple
- Argyle Center - Shopping Center für junge, günstige Mode. Viele kleine Geschäfte und fast immer unglaublich voll, macht aber erst gegen 12 Uhr mittags auf. MTR Station Mong Kok Ausgang "Argyle Centre" nehmen
- Temple Street Night Market - Sicherlich der touristischte Markt in Hongkong. Die Stände werden bereits ab Mittag aufgebaut, richtig voll ist es aber erst ab Einsetzen der Dämmerung. Ideal um Souvenirs und Mitbringsel zu erstehen. MTR Jordan, der Jordan Street Richtung Westen folgen und links in die Woo Sung Street abbiegen.
- Label Shops
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- Nike
- Shop 402, 4/F, Old Wing Sogo Department Store, Hennessy Road, Causeway Bay - Tel. 2895-5668
- Shop G33 & G34, Park Lane Shopper's Boulevard, 145 Nathan Rd - Tel. 2377-9660
- Shop 36 & 40, Manning House, 48 Queen's Road Central - Tel. 2526-7620
- Shop 2612, Level 2, Gateway Arcade, Harbour City TST - Tel. 2895-5912
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- Tommy Hilfiger
- Shop OT 302 Level 3, Ocean Terminal, Harbour City, Kowloon
- Shop 2615-16, 2/F., Harbour City, Kowloon (Tommy Jeans & Girl)
- Shop SK 312, B3 Hongkong Seibu, The Kowloon Hotel TST, Kowloon
- Shop SK 202, B2 Hongkong Seibu, The Kowloon Hotel TST, Kowloon
- Shop 104A, Level 1, Hongkong Seibu, Parcific Place (Tommy Jeans & Girl)
- Unit LG1-09, Festival Walk, 80 Tat Chee Avenue, Kowloon
- Shop B19, 1st Basemant Floor, The Landmark, Cental
- Shop 210B, Level 2, Hongkong Seibu, Parcific Place
- Shop 317, 3/F., Time Square, Causeway Bay
- Shop 5-04, 5/F, Jumbo Sogo, Causeway Bay
- Shop 3-05, 3/F, Jumbo Sogo, Causeway Bay (Tommy Jeans & Girl)
- Shop 274, 2/f., Cityplaza, Taikoo Shing
- Shop 381, Level 3, Phase 1, New Town Plaza,, Shatin, New Territories
- Shop SL228, Level 2, Hongkong Seibu, Langham Place, 8 Argyle Street, Kowloon (Tommy Jeans & Girl)
- Shop SE136-137, Level 1, Hongkong Seibu, Parcific Place (Tommy Kids)
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- Oklay Service
- Frontside LTD, 8/F, Sands Building, 17 Hankow Road, Tsimshatsui, Kowloon, Hongkong - Tel. 2792-0353
Küche [Bearbeiten]
In Hongkong gibt es sehr viele Restaurants. Man kann relativ günstig essen, aber in den oberen Preisklassen gibt es fast keine Grenzen, besonders was europäisches Essen angeht. Die traditionelle kantonesische Küche ist aufrund ihrer Gewürze sehr gewöhnungsbedürftig und selbst für Chinesen nicht unbedingt schmackhaft. Ausprobieren kann man diese an den vielen kleinen Straßenlokalen am Abend, besonders in Kowloon. Bekannt und durchaus schmackhaft sind die Kantonente und Shumai. Etwas besser kommt man in den vielen kleinen Restaurants, in welchen chinesisches Essen angeboten wird. Wer das nicht mag kann sich aus allen Küchen dieser Welt etwas aussuchen. Wer unbedingt Fast Food haben möchte findet Mc Donalds, MosBurger und KFC and jeder Ecke und sogar Bubba Shrimps auf dem Peak. Etwas besseres Fast Food, auch dem Reiseland angepasst, bietet die Kette Café de Coral, welche chinesisches Essen zum unschlagbar günstigen Preis anbietet. Aufgrund der vielen philippinischen Gastarbeiter ist auch Jollibee in der MTR Central Station vertreten.
Tipp: Im Cafe One gibt es jeden Abend ein unschlagbares Buffet (MTR Causeway Bay, 310 Gloucester Rd., im Gebäude des Park Lane Hotels). Wer sich schon immer mal an Hummer, Krabben, Garnelen, Sashimi sowie Köstlichkeiten aus allen Regionen Asiens satt essen wollte kann es hier tun. Zusätzlich geniest man noch einen tollen Blick über den Victoria Park. Für umgerechnet 40 EUR pro Person bekommt man hier etwas geboten, was in Hong Kong seines Gleichen sucht. Auf Grund des hohen Andrangs wegen des geringen Preises ist eine vorherige Reservierung zwingend erforderlich (cafeone@parklane.com.hk).
Ein geradezu unglaubliches Angebot an Seafood gibt es in dem dörflichen Lei Yue Mun Seafood District. Hier reihen sich Dutzende kleinerer Restaurants entlang des Hafenbeckens und bieten praktisch alles, was im Meer zappelt, zum Verzehr an. Die Größe der Hummer, Fische und Garnelen dürfte wohl weltweit ihresgleichen suchen. Die Auslagen sind ein Fest der Sinne, selbst für den der dort gar nicht essen möchte. MRT-Station Yau Tong, nach rechts vorn durch den Busbahnhof und ca. 10 Min. hinunter zur linken Hafenseite laufen.
Für die, die es gern Süß lieben: Unbedingt probieren sollte man die Kokosmilch, welche vor allem in Kowloon an diversen Orten angeboten wird. Dabei wird frische Kokosnuss mit Milch und Sirup püriert und auf Eis serviert. Auf Wunsch werden auch frische Früchte für den Geschmack zugegeben. Für Eisliebhaber empfiehlt sich das unscheinbare Gourmet Dessert Cafe in Yau Ma Tai, gleich beim MTR Ausgang C. Vom flambiertem Eis bis hin zum Wassereis mit roten Bohnen und Kräutergelee gibt es alles. Gourmet Dessert Cafe
Wer rund um die Uhr frühstücken möchten kann dies hervorragend in der Flying Pan (G/F 9 Old Bailey Street, Central, Hong Kong) schräg gegenüber vom alten Gefängnis tun. Der Laden hat 24 Stunden / 7 Tage die Woche geöffnet. Zudem sind die Preise moderat und es gibt z.B Eierspeisen in sämtlichen Variationen (Tipp: das Omlett "The Kitchen Sink").
Nachtleben [Bearbeiten]
- Lan Kwai Fong
- Bei Europäern sehr beliebte Ausgehmeile in der Nähe der MTR-Station Central. Eine Straße gesäumt von vielen kleinen Kneipen und Clubs, das wahre Leben spielt sich aber auf den autofreien Straßen ab, vor allem am oberen Ende der D’Aguilar Street. Hunderte Nachtschwärmer treffen sich dort jedes Wochenende. Ein Klassiker ist ein Foto vor dem Straßenschild Lan Kwai Fong.
- Wan Chai
- Der "Rotlicht-Bezirk" auf Hongkong Island. Hier gibt es aber auch viele normale Kneipen - vom klassischen Irish-Pub bis zu Kneipen mit festen Livebands. Schwerpunkt des Bezirks sind die Lockhart Road und die Jaffe Road zwischen den beiden MTR-Stationen Wan Chai und Admiralty.
- Biergarten - German bar, 5 Hanoi Road Tsim Sha Tsui Hong Kong
- Bit Point - German beers galore, G/F, 31 D'Aguilar Street Central Hong Kong
Wer tiefere Taschen hat dem sei ein Besuch der Bar des Ritz Carlton im ICC empfohlen. Das Ozone wirbt damit die höchste Bar der Welt zu sein. Die Preise sind gehoben (Cocktails ab 150 HKD) aber bei klarer Sicht hat man einen spektakulären Blick auf Hong Kong. Am Wochenende ist mit Wartezeiten zu rechen und es wird auf gepflegte Garderobe geachtet, kurze Hosen werden nicht akzptiert. Darüber hinaus finden hier oft geschlossene Gesellschaften ("private function") statt die bereits in der Aufzugslobby in der 9. Etage angeschlagen sind. Ein Tisch erfordert 1000 HK$ Mindestverzehr. Man fährt mit dem Aufzug aus der Lobby in die Hotelrezeption in der 103. Etage und steigt dort in den mit "Ozone" markierten Fahrstuhl rechts neben den Aufzügen zu den Hotelzimmern um. (International Commerce Centre (icc)/the Ritz-carlton Hong Kong 1 Austin Rd W, Hongkong)
Unterkunft [Bearbeiten]
Im gehobenen Segment findet der Reisende eine unüberschaubare Auswahl.
Für Traveller mit kleinerem Budget bieten sich die Chungking Mansions in der Tsim Sha Tsui (MRT Tsim Sha Tsui, Ausgang G oder N2) an. Dies ist ein riesiger unüberschaubarer Gebäudekomplex mit Dutzenden von Billighostels, der allerdings vor der Sanierung steht. Nachdem man sich durch Klein-Pakistan und Westafrika bis zu den engen Aufzügen vorgearbeitet hat, gelangt man zu den Unterkünften. Die Atmosphäre in den Mansions mag nicht jedermanns Sache sein, aber die Zimmer können durchaus sauber sein. Typischerweise stehen dem Touristen 3 bis 4 fensterlose Quadratmeter zur Verfügung, plus Dusche mit Klo., AC und TV.
Lernen [Bearbeiten]
Arbeiten [Bearbeiten]
Feiertage [Bearbeiten]
Vor allem traditionelle chinesische Feiertage werden nicht nach dem Gregorianischen Kalender sondern nach einem Lunissolarkalender berechnet - d.h. ein Kalender der sowohl von Sonnen- als auch Mondzyklen abhängig ist. Das chinesische Jahr bestehtaus 12 Monaten mit 29 oder 30 Tagen. Alle drei Jahre wird ein Schaltmonat eingefügt. Die Folge ist, dass Feiertage dieses Systems jedes Jahr auf andere Tage fallen, da sie an einen bestimmten Tag eines Mondzyklusses gebunden sind, z.B. fällt das Chinesische Neujahrsfest auf den ersten Neumond zwischen 21. Januar und 21. Februar. Abgesehen vom Chinesischen Neujahrsfest sind an den Feiertagen viele Geschäfte und Restaurants geöffnet, Büros sind meist geschlossen. Fällt ein Feiertag auf einen Sonntag, ist der darauffolgende Montag arbeitsfrei.
- Neujahr - Neben dem chinesischen Neujahr ist auch der erste Tag des Gregorianischen Kalenderjahres ein Feiertag (01.01.).
- Chinesisches Neujahr - Das chinesische Neujahrsfest dauert drei Tage und findet am ersten Neumond zwischen dem 21. Januar und 21. Februar statt. Das Chinesische Neujahrsfest sind die wichtigsten Festtage des Jahres und sind im Stellenwert mit Weihnachten in Deutschland vergleichbar. Sehr viele Restaurants und Geschäfte sind geschlossen. Am zweiten Tag findet die Neujahrsparade und abends ein Feuerwerk statt. Während des Festes ist Hochsaison in Hongkong und man sollte früher als sonst Hotels buchen.
- Ching-Ming-Fest - Es wird der Ahnen gedacht und Opfer an den Gräbern erbracht. 4. oder 5. April
- Tin Haus Geburtstag - Gefeiert wird der Geburtstag der Prinzessin Tin Hau, die die Schutzpatronin aller Fischer und Seeleute ist und einen entsprechend hohen Stellenwert besitzt. Die größten Feierlichkeiten finden im Tin Hau Tempel an der Clearwater Bay statt. Neben Opfern werden auch den ganzen Tag über Löwentänze aufgeführt. Sonderfähren fahren von North Point den ganzen Tag. 23. Tag des dritten Mondes.
- Buddhas Geburtstag - Am 8. Tag des vierten Mondes wird Buddhas Geburtstag gefeiert und in allen Buddhatempeln werden die Buddhafiguren rituell gewaschen, in dem die Gläubigen sie mit Wasser besprenkeln.
- Buns-Festival (Cheung Chau) - Auf der Insel Cheung Chau findet im fünften Mondmonat das Bunsfestival zu Ehren des Nordkaisers statt. Drei ca. 20 Meter hohe Türme werden mit Buns (eine Art Brötchen) behangen. In der letzten Nacht werden die Türme von Einheimschen erklettert, da die Buns Glück versprechen. Priester verteilen ebenfalls Buns. Seit einem Unfall mit 100 Verletzten 1978 wurden 2005 zum ersten mal wieder unter hohen Sicherheitsauflagen die Türme erklettert. Am nächsten Morgen findet eine Prozession, bei der Kinder besonders verkleidet und getragen werden. Insgesamt herrscht Volksfestcharakter. Es fahren die ganze Nacht Sonderfähren nach Hongkong Island zurück. Ein Modell der Buns-Türme ist im History Museum ausgestellt.
- Drachenbootfest - Bereits in den Monaten vor dem eigentlichen Fest am 5. Tag des fünften Mondmonats kann man an vielen Stränden Hongkongs die Paddelteams beim Trainieren beobachten. Gedacht wird dabei dem Dichter Qu Yuan, der sich in einem Fluss ertränkt hat. Um die Fische davon abzuhalten seinen Körper zu fressen sind die Menschen auf den Fluss hinaus gefahren und haben die Trommeln geschlagen. Zusätzlich haben sie in Bambus gewickelten Reis in Wasser geworfen, den Fische stattdessen essen sollten. Dies ist heute das traditionelle Essen zum Fest. Die Rennen finden an verschiedenen Stellen in Hongkong statt: auf Hongkong Island in Aberdeen und Stanley, auf Lan Tau in Mui Wo und Pui O Beach in den New Territories in Sai Kung, Sha Tin, Tai Po und Tuen Muen. In Sha Tin finden die Rennen auf einem Fluss statt. Standley ist dass bei Expats beliebteste Rennen, bei dem sehr viele Firmenboote starten. Die Durchsagen sind hier in Englisch. Eine Woche nach den lokalen Rennen findet das Internationale Drachenbootrennen statt. In der Vergangenheit war der Austragungsort Sha Tin. 2005 fand das Rennen erstmals in Tsim Sha Tsui East (Kowloon) statt.
- Gründungstag der SVR Hongkong - Der 1. Juli erinnert jedes Jahr an die Rückgabe Hongkongs an China 1997.
- Befreiungstag - Dritter Montag im August
- Mittherbstfest - Am 15. Tag des achten Mondmonats findet das Mittherbstfest, auch Mondfest genannt, statt. Im Mittelpunkt steht der Mond, man zündet unzählige Laternen an und isst Mondkuchen. In der Wun Sha Street prozessieren abends aus glühenden Räucherstäbchen bestehende Feuerdrachen.
- Doppelter Neunter (Chung Yeung Fest) - Findet am neunten Tag des neunten Mondmonats statt. Ähnlich wie beim Ching Ming Fest gedenkt man der Ahnen und bringt Opfergaben an ihren Gräbern dar.
Sicherheit [Bearbeiten]
Hongkong ist eine relativ sichere Großstadt. Kriminalität existiert, jedoch sind mehr Gepäck und Geldbörse, denn Leib und Leben in Gefahr. Am Flughafen und in engen Menschenmassen, sollte man Gepäck und Wertsachen nicht aus dem Auge lassen. Ein Geldgürtel oder Brustbeutel können einem Taschendiebstahl vorbeugen. Vorsicht ist auch in Schlafsälen in Jugendherbergen geboten. Auch für alleinreisende Frauen gilt Hongkong als unproblematisch und ungefährlich. Der Notruf hat die Nummer 999.
Gesund bleiben [Bearbeiten]
Abgesehen von den Chungking Mansions und anderen sehr billigen Unterkünftigen findet man in Hongkong durchgehend westlichen Standard mit hohem Hygiene- und Gesundheitsstandard. Impfungen sind für Hongkong nicht vorgeschrieben. Die Adressen deutschsprachiger Ärzte können bei den Konsulaten erfragt werden. Leitungswasser kann getrunken werden, es schmeckt aber durch den hohen Chloranteil nicht wirklich gut. Stilles Wasser gibt es sehr günstig im Supermarkt zu kaufen.
Klarkommen [Bearbeiten]
Strom [Bearbeiten]
Die elektrische Spannung beträgt in Hongkong 220 V bei 50 Hz, was in etwa dem deutschen System entspricht. Die Steckdosen sind jedoch vom Typ G (haben drei Löcher) und ein entsprechender Adapter wird benötigt. Diese gibt es bereits für unter 10 HKD bei vielen Marktständen oder in der Elektrikshopkette pricerite. Viele Unterkünfte stellen Adapter bereits in ihren Zimmern zur Verfügung.
Waschsalons [Bearbeiten]
Waschsalons gibt es in Hongkong nicht. Wäschereien gibt es aber in den meisten Wohngegenden und sind relativ günstig, zum Beispiel in der Staunton Street in Soho. Normale Wäsche wird nach Gewicht gewaschen, der Grundpreis liegt bei ca. 30 HKD und erlaubt ca. 3,5 kg Wäsche. Die Wäsche kann nach einigen Stunden getrocknet abgeholt werden.
Die Erfahrung zeigt einerseits, dass starke Verschmutzung nicht unbedingt beseitigt wird. Andererseits kommt es immer wieder vor, dass Stellen auf der Wäsche entfärbt werden.
Vertretungen [Bearbeiten]
- Das Generalkonsulat der Republik Österreich, (Central), ☎ +852 2522 80 86, Fax: +852 2521 87 73, E-Mail: hongkong-gk@bmeia.gv.at.
- Schweizerisches Generalkonsulat, Suite 6206-07, Central Plaza, 18 Harbour Road (Wan Chai), ☎ +852 2522 7174, Fax: +852 2845 2619, E-Mail: hon.vertretung@eda.admin.ch.
- Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland, United Centre, 21st floor, 95 Queensway-Central, ☎ +852 21 05 87 77, Fax: +852 28 65 20 33, E-Mail: germancg@netvigator.com.
Sprache [Bearbeiten]
Amtliche Sprachen sind in Hongkong Kantonesisch, Mandarin und Englisch. Kantonesisch ist ein südchinesischer Dialekt und sehr unterschiedlich von Mandarin-Chinesisch. Bereits zu Zeiten der britischen Kronkolonie war der Anteil an Englischsprechern unter den Einwohnern erstaunlich gering. Außerhalb der Touristenzentren in Tsim Sha Tsui oder Central Hongkong Island kann die Kommunikation mit den Einheimischen schwierig werden. Eventuell muss man ein Taxi wieder verlassen, nachdem man feststellt, dass der Fahrer nicht die englischen Bezeichnungen der Stadtteile von Hongkong kennt. Trotzdem ist Hongkong in Sachen Verständigung sicher noch eine der leichtesten Städte in Ostasien. „Lost in translation“ geht man hier nicht so leicht.
Seit der Rückgabe Hongkongs ist die englische Sprache weiter auf dem Rückzug. Grund dafür ist die Abschaffung verpflichtenden Englischunterrichts in der Schule sowie die Abwanderung der Industrie auf das chinesische Festland. Zusätzlich wird von der chinesischen Verwaltung Mandarin stark gefördert, obwohl nur ein geringer Anteil der Hongkong Chinesen Mandarin als Muttersprache spricht. Beispielsweise werden MTR-Durchsagen mittlerweile zuerst auf Mandarin durchgeführt. Langfristig wird sich Mandarin wohl neben Englisch auf dessen Kosten als zweite Fremdsprache etablieren.
Straßenschilder, öffentliche Durchsagen, einige Fernsehprogramme usw. sind nahezu komplett zweisprachig. Allerdings finden sich in vielen kleinen Restaurants außerhalb der Touristenzentren nur chinesische Speisekarten.
Post und Telekommunikation [Bearbeiten]
Ausflüge [Bearbeiten]
- Macau - 50 Minuten mit der Schnellfähre von Hongkong entfernt auf der anderen Seite des Perlflussdeltas liegt Macau, die ehemalige portugiesische Kolonie. Die kleine Stadt ist eine einzigartige Mischung aus dem grellen Las Vegas, dem ruhigen, alten Lissabon und chinesische Städte. Sie ist leicht zu Fuß zu erkunden und ein reizvoller Gegensatz zum chaotischen Hongkong. Auch von hier aus kann man nach China weiterreisen. Neben den Casinos im Süden der Halbinsel, sind gerade die alten Kolonialbauten aus der portugiesischen Vergangenheit sehenswert. In einem Hotel wurden Gebäude und Kanäle Venedigs überdacht und klimatisiert nachgebaut. Hier in „Venezia“ kann man in diversen Boutiquen sein Geld loswerden. Achtung: Hongkong-Dollar und chinesischer Yuen werden hier oft als Zahlungsmitel akzeptiert, aber den Pataca Macaos kann man selbst in Banken in Hongkong meist nicht mehr umtauschen!
- Shenzhen - Die Wirschaftliche Sonderzone nördlich von Hongkong ist der Inbegriff des unbegrenzten Wirtschaftwachstums der Region. Hier gibt es zwei Freizeitparks. In einem gibt es Miniaturen berühmter Bauwerke Chinas und Nachbauten traditioneller Häuser der verschiedenen Volksgruppen des Landes, die sich hier in ihrer Tracht vorstellen. Der zweite Park zeigt berühmte Bauwerke aus der ganzen Welt und ist mehr für chinesische Touristen interessant, die gerne mal den Eifeturm oder die Freiheitsstatue von New York sehen wollen. Für die Einreise nach Shenzhen benötigt man ein Einreisevisum für die Volksrepublik. Wenn man von Hongkong aus einen Tagesausflug in einer Reisegruppe in einem Reisebüro bucht, übernimmt der Veranstalter die Formalitäten.
- Guangzhou - Nicht weit den Perlfluss hinauf liegt Guangzhou (Kanton), Hauptstadt der Provinz Guangdong. Auch für Guangzhou gibt es Angebote von Reisebüros für organisierte Tagesausflüge.
Literatur [Bearbeiten]
- James Clavell: Tai Pan und Noble House Hong Kong. Zwei fiktive Romane über eine Hongkonger Kaufmann-Dynastie, die die Vergangenheit Hongkongs wieder lebendig werden lassen.
- Erik Lorenz : Hong Kongs Inselwelten. In: In Asien, Bd. 4 (Juli/August) (2011), S. 34-39 (Deutsch). - Kleiner Insider-Ausflug auf die Inseln Hong Kongs.