Frankfurt am Main/Altstadt und Innenstadt

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Die Altstadt von Frankfurt am Main mit dem Römer und dem Kaiserdom ist umschlossen von der Innenstadt, die vom Main bis zu den ehemaligen Wallanlagen und heutigen inneren Grüngürtel eingeschlossen ist.

Bahnhofsviertel, Gallus und Gutleutviertel, sowie die nördlich anschließenden Stadtteile sind im Artikel Zentrumsnahe Stadtteile beschrieben. Das zweite historische Zentrum Sachsenhausen mit seinem Ebbelweiviertel hat einen eigenen Stadtteilartikel. Frankfurts Museen und das Museumsufer sind im Themenartikel Museen in Frankfurt am Main beschrieben.

Der Römer, das Frankfurter Rathaus

Geschichte[Bearbeiten]

In Frankfurt wurde 1147 erstmals ein römischer König (Heinrich) bestimmt. 1356 wurde mit dem Goldene Bulle (Reichsgrundgesetz) Frankfurt als Wahlort der Könige und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation festgelegt. Ab 1562 fanden hier auch die Kaiserkrönungen statt. Zu den 30 Königswahlen und 9 Kaiserkrönungen kamen die Elite des Reiches zusammen.

Altstadt[Bearbeiten]

Stadtplan
Paulskirche
Liebfrauenberg-Brunnen
  • Römerberg
    • Römer Nr02.png − seit 600 Jahren wird die Häuserzeile als Rathaus genutzt. Er ist das Herz und unverkennbare Wahrzeichen der Stadt.
    • Gerechtigkeitsbrunnen − Die bronzene Justuia mit Waage und Schwert auf dem Brunnen vor dem Römer in Mitten des Platzes.
    • Rekonstruierte Fachwerkhäuser auf dem Samstagsberg gegenüber dem Römer: Großer Engel (Exkgebäude mit dem Erkerturm und Schnitzfguren), Goldener Greif, Wilder Mann, Klein Dachsberg/Schlüssel, Großer Laubenberg, Kleiner Laubenberg. Neben der Nikolaikirche: Schwarzer Stern.
    • Alte Nikolaikirche • einst Pfalzkapelle, später Ratskapelle bis 1530, danach als Archiv des städtischen Schöffengerichts genutzt. Seit 1721 evangelische Kirche.
    • Haus Wertheym Nr10.png − einzigstes originales Fachwerkhaus der Altstadt südlich des Platzes.
    • Historisches Museum Nr19.png südlich der Alten Nikolaikirche in Richtung Eiserner Steg.
    • Steinersche Haus − Rekonstruiertes Haus mittelalterlicher Architektur. Heute ist hier der Frankfurter Kunstverein zuhause. • am Markt, östlich am Römerberg.
  • Domhügel
    • Kaiserdom St. Bartholomäus Nr01.png am Domplatz
    • Archäologische Garten – in den nächsten Jahren nicht mehr zugänglich, da wegen Bauarbeiten zugedeckt.
    • Kunsthalle Schirn
    • Leinwandhaus Nr11.png mit dem Caricatura Museum für Komische Kunst
  • Paulsplatz Nr03.png
    • Paulskirche
  • Liebfrauenberg • mit dem Liebfrauenberg-Brunnen von 1770, inmitten ein rustizierter Obelisk mit barocken Schmuckelementen. Moenus und Rhenus (Main und Rhein) gießen aus Krügen Wasser in das ausladende Muschelbecken, auf denen gekreuzte Körper von Delphinen ruhen. Freitags gibt es rund um den Brunnen einen farbenfrohen Blumenmarkt. Nördlich steht die Liebfrauchenkirche mit benachbartem Kapuziner-Kloster. Südöstlich des Platzes liegt die Frankfurter Kleinmarkthalle. • Der Platz liegt zwischen Zeil und Römerberg an der Fußgängerstraße „Neue Kräme“.

Die Altstadt Rekonstruktion − Dom-Römer-Projekt
In den Jahren 1972–74 wurde auf dem Areal am Archäologischen Garten zwischen Römer und Dom das Technische Rathaus gebaut, das aus vier Turmhäusern mit bis zu 13 Stockwerkwerken fast alles überragte. Es stand auf dem Areal der historischen Altstadt mit ihren ehemaligen Fachwerkhäusern, die durch den 2. Weltkrieg zerstört waren. Der Abriss dieses Gebäudekomplexes begann im Januar 2010.

Im Sinne von Stadtreparatur wird an dessen Stelle ein durch altstadttypische Dichte geprägtes, kleinteilig strukturiertes Quartier entstehen. Das historische Netz aus Gassen und Plätzen wird weitgehend wieder hergestellt. Die komplette historische Straßenzeile mit den Häusern „Junger Esslinger“, „Alter Esslinger“, “Goldenes Lämmchen“ und „Klein Nürnberg“ wird möglichst originalgetreu rekonstruiert werden. Ehemalige Häuser wie die „Goldene Waage“ am Dom und das „Rote Haus“ an der heutigen Schirn sollen wiederhergestellt werden [1][2]. Auch die Rekonstruktion des Hauses „Großer Rebstock“ wird angestrebt. Insgesamt werden 15 Rekonstruktionen und 20 Neubauten mit moderner Fassade errichtet. Der zentrale Platz der neuen Altstadt wird der Hühnermarkt sein, der an drei Seiten rekonstruiert wird.
Damit werden die Bausünden der 70er Jahre rückgängig gemacht und Teile der historischen Altstadt annähernd wieder hergestellt. • Info: DomRömer-Areal

Anreise[Bearbeiten]

  • U-Bahn-Linie 4 und 5 - Bahnhof: Dom/Römer
  • Straßenbahn-Linie 11 und 12 - Haltestelle: Römer/Paulskirche

Innenstadt[Bearbeiten]

Quartiere und Viertel, Straßen und Plätze[Bearbeiten]

  • Zeil und Umgebung − Die Fußgängerzone Zeil ist die Haupteinkaufsstraße des Rhein-Main-Gebietes. Bis auf die Hauptwache stehen hier modernste Geschäfts- und Bürohäuser.
  • Opernviertel • Die Große Bockenheimer Straße, bekannt als „Freßgass“ mit ihren vielen Restaurants, liegt im nordwestlichen Quartier der Innenstadt. An ihrem Ende präsentiert sich der Opernplatz mit dem Springbrunnen und der Alten Oper.
  • Bankenviertel • Das Bankenviertel liegt beiderseits der Taunusanlage und verteilt sich auf die Stadtteile: Innenstadt, Bahnhofsviertel und Westend. Hier konzentrieren sich die Hochhäuser.
  • Gerichtsviertel
  • Allerheiligenviertel
  • Fischerfeldviertel
  • Wallanlage - Auf rund 5 km erstreckt sich der als Park angelegte Anlagenring im Halbkreis um die Innenstadt zwischen Unter- und Obermainanlage.
  • Nizza Gärten - Am Untermainkai zwischen Untermain- und Friedensbrücke entlang des Mainufers. Im Schutze der Sandsteinmauern gedeihen Feigen, Bitterorangen, Zedern und sogar ein Gingkobaum.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kaiserdom
Kaiserdom

Kirchen[Bearbeiten]

Kaiserdom - St. Bartholomäus[Bearbeiten]

Der Kaiserdom St. Bartholomäus Nr01.png, Domplatz (U 4/5 Dom/Römer, S Römer/Paulskirche). Katholische St. Bartholomäus-Gemeinde, kreuzförmige Hallenkirche, Gotik, eigentlich kein richtiger Dom, da die Stadt nie Bischofssitz war, aber hier bekamen zehn Kaiser zwischen 1562 und 1792 die Krone aufgesetzt, Bartholomäus-Fries (15. Jh.), Chorgestühl (14. Jh.), Maria-Schlaf-Altar (1434), Kreuzigungsgruppe (1509); Der Turm (96 m hoch, einer der schönsten in Deutschland) kann von April bis Oktober bestiegen werden wenn er nicht gerade renoviert wird (324 Stufen), Dommuseum siehe Museen.

Alte Nikolaikirche[Bearbeiten]

Die Alte Nikolaikirche, Römerberg (U Dom/Römer) − Hallenkirche der Frühgotik. Am Römerberg steht die spätgotische zweischiffige Hallenkirche, die ursprünglich gegen 1200 als Hofkirche der angrenzenden Stauferpfalz erbaut wurde. Im 15. Jahrhundert wurde die Alte Nikolaikirche als Ratskirche umgebaut, obwohl einige Bauelemente der ursprünglichen gotischen Kirche übernommen wurden.

Paulskirche[Bearbeiten]

Die Paulskirche Nr03.png. ist ein klassizistischer Rundbau und wurde gegen 1787 als Ersatzbau für die mittelalterliche Barfüßerkirche entworfen. Sie diente bis 1944 als evangelische Hauptkirche Frankfurts. Johann Friedrich Christian Hess vollendete den Bau gegen 1833, weil früher Revolutionskriege die Bautätigkeit unterbrachen. Die Kirche hat einen elliptischen Grundriss und die Rotunde und der Frontturm sind mit rotem Sandstein verkleidet. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde der Wiederaufbau 1948 vollendet. Einige Eigenschaften der ursprünglichen Gestaltung wurden verändert. − Gedenkstätte der Demokratie in Deutschland, Sitz der ersten deutschen Nationalversammlung (1848/49). Seit 1948 ist sie ein nationales Denkmal und wird hauptsächlich für Ausstellungen und öffentliche Veranstaltungen genutzt. •
Paulsplatz 11, Straßenbahn 11 + 12: „Römer/Paulskirche“. U-Bahn U4 + U5: „Dom/Römer“.

weitere Kirchen[Bearbeiten]

  • Leonhardskirche Nr09.png, Am Leonhardstor 25 und Untermainkai, (U Dom/Römer). − Spätromanische Basilika, ab 1219 erbaut, ca 1250 fertiggestellt.
  • Liebfrauenkirche − dreischiffige gotische Hallenkirche am Liebfrauenberg.
  • Katharinenkirche Nr04.png, An der Hauptwache 1, (S+U Hauptwache) − Nachgotische Saalkirche.

Karmeliterkloster[Bearbeiten]

Das Karmeliterkloster wurde von 1460 bis 1520 gebaut. Es beherbergt sehr große spätmittelalterliche Wandbilder.

Verkleinertes Palais Turn und Taxis in Frankfurt. Dahinter das PailaisQuartier mit dem Hotel und Einkaufszentrum „My Zeil“

Im ehemaligen Karmeliterkloster ist heute das Archäologisches Museum und das Institut für Stadtgeschichte untergebracht. Es zählt zu den bedeutendsten deutschen Archiven. Im südlichen Teil der Klosteranlage befindet sich das Museum für Vor- und Frühgeschichte/Archäologisches Museum. • Münzgasse 9, U-Bahnhof „Willy-Brandt-Platz“

Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

  • Palais Thurn und TaxisWikipedia-ArtikelPalais Quartier
    Die Fürsten von Thurn und Taxis waren einst die königlichen Postmeister des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nationen. Fürst Anselm von Thurn und Taxis hatte den Palast zwischen 1727 und 1741 erbauen lassen. Es war der üppigste Palast in Frankfurt, bis Thurn und Taxis seinen Hauptsitz im Jahr 1748 nach Regensburg verlagerte.
    Das barocke Stadtschloss wurde im Zweiten Weltkrieg fast völlig zerstört. Im Jahre 2010 es scheinbar wiederaufgebaut, allerdings im verkleinertem Maßstab auf verkleinertem Grundriss und mit veränderter Fassadengestaltung. So wirkt es vor der schiefen Hochhauskulisse des 135 m hohen PalaisQuartiers wie ein Disneyland in Miniatur.

Bauwerke[Bearbeiten]

Römerberg mit wiederaufgebauter Ostzeile
  • Römer Nr02.png, Römerberg 27 (U Dom/Römer).
Wahrzeichen von Frankfurt am Main. Seit 1405 Frankfurter Rathaus, Gruppe aus ursprünglich elf Bürgerhäusern, die zum Rathaus umgebaut wurden, 1950 in modernerer Form wiederaufgebaut, Kaisersaal (mit Ölgemälden aller Kaiser von 768 bis 1806, das Erdgeschoss beherbergte bis 1846 die Messehallen.
  • Römerberg/Ostzeile Nr02.png (U Dom/Römer).
1983 neuaufgebaute moderne Häuserzeile mit originalgetreuer historischer Fachwerkfassade gegenüber dem Römer.
  • Steinernes Haus Nr02.png, Markt 42-44 (U Dom/Römer)
Alte Oper zur Weihnachtszeit
  • Hauptwache Nr04.png, An der Hauptwache 15 • (S+U Hauptwache •).
Barockgebäude (1729/30), einst eine wichtige Polizeiwache, später Gefängnis (der „Schinderhannes“ saß hier), seit 1904 Café, Kreuzungsbahnhof fast aller U- und S-Bahn-Linien (ehemals auch Straßenbahn).
  • Alte Oper Nr06.png, Opernplatz 1 (U „Alte Oper“). − Ursprünglich 1873-80 errichtet, fiel im zweiten Weltkrieg den Bomben zum Opfer. 1976-81 wurde sie wieder aufgebaut. Heute finden zahlreiche Konzerte statt. • Erreichbar von der Hauptwache aus über die sog. „Freßgasse“. • Alte Oper u. Opernplatz
  • Goethehaus Nr08.png − Geburtshaus von Johann Wolfgang von Goethe, Goethemuseum 1951 originalgetreu wiederaufgebaut. siehe auch: „Museen
Geöffnet: Mo-Sa 10 - 18 Uhr, So und Feiertage 10 - 17.30 Uhr • Öffnungszeiten Bibliothek: Mo-Fr 10 - 12 und 13 bis 16 Uhr • Eintritt: Erwachsene 7,- €, Gruppen ab 11 Pers. 5 €, Familien mit Kindern (max. 2 Erwachsene) 10,- €, Studenten 3,- €, Schüler 1,50 €, Kinder bis 6 Jahre frei, • Kostenlose Führungen: Täglich 14 und 16 Uhr. • Großer Hirschgraben 23-25 • Tel.: 069 / 13 88 00 • U-Bahn: „Willy-Brandt-Platz“, S-Bahn: „Hauptwache“
  • Haus Wertheym Nr10.png, Fahrtor 1 (U „Dom/Römer“). − Der einzige Fachwerkbau der Altstadt, der den Krieg überstanden hat.
  • Leinwandhaus Nr11.png, Weckmarkt 17 (U „Dom/Römer“)
  • Archäologischer Garten Nr01.png, Römerberg (U „Dom/Römer“). − Ausgrabungen einer römischen Siedlung und der alten Kaiserpfalz (z. Zeit nicht zu besichtigen). Der Archäologischer Garten bleibt in nächsten Jahren wegen der Baustelle Dom/Römer-Projekt abgedeckt und wurde mit einer Betonplatte versehen. Hier soll das Stadthaus gebaut werden und im Keller werden dann die Römischen Fundamente wieder zugänglich sein.
  • Rententurm Nr19.png − Wehrturm der spätgotischen Stadtbefestigung am damaligen Anlegeplatz der Marktschiffe (1455-56). Seit 1489 Rentamt zur Erhebung der Hafen- und Zollgebühren. • Fahrtor 2, U4+U5 „Dom/Römer“
  • Staufermauer Nr18.png, Fahrgasse (S+U „Konstablerwache“). − Teil der ersten Frankfurter Stadtbefestigung (12. Jahrhundert).

Denkmäler und Brunnen[Bearbeiten]

Gerechtigskeitsbrunnen
  • Gerechtigkeitsbrunnen mit der Justitia au dem Römerberg − in der einen Hand hält sie das Schwert, in der anderen die Waage.
  • Lucae-Brunnen auf dem Opernplatz.

Museen[Bearbeiten]

Neben den Museen des Museumsufers am Sachsenhäuser Mainufer befindet sich das Groß der Frankfurter Museen in der Innenstadt.

  • Das Jüdisches Museum befindet sich im ehemaligen Rothschild-Palais am Untermainkai gegenüber dem Museumsufer. Es zeigt die Geschichte der jüdischen Gemeinden, sowie das soziale und religiöse Leben der jüdischen Gemeinden in Frankfurt vom 12. bis zum 20. Jahrhundert. • Historische Ausstellungsbereiche: „Juden in Frankfurt 1100 – 1800“ • „Jüdisches Leben – Jüdische Feste“ • „Juden in Frankfurt 1800 – 1950“
    • Im Museum Judengasse stehen Archäologischen Reste der Frankfurter Judengasse. Ausstellungen um die Ruinen herum erläutern die Geschichte des Ghettos, das alltägliche Leben in den Häusern der Judengasse und die Geschichte des Börneplatzes bis in die unmittelbare Gegenwart.
  • Archäologisches Museum − Museum für Vor- und Frühgeschichte, Vorgeschichte der Rhein-Main-Region, Funde zur Römerstadt Nida Franconofurd, Anfänge der Stadt Frankfurt, Antikensammlung, Abteilung Alter Orient.
  • Historisches Museum − ältestes Bauwerk (um 1120) im alten Frankfurter Stadtgebiet.
    Die historischen Bauten des Museums sind seit Mai 2012 wieder geöffnet. Der vorgelagerte Betonbau würde 2011 abgerissen und wird bis 2015 durch einen Neubau ersetzt.
Leinwandhaus − Caricatura-Museum
  • Caricatura − Museum für Komische Kunst, Karikaturen im alten Leinwandhaus. Um 1400 errichtet ist es eines der ältesten Profanbauten der Stadt und diente neben dem Tuchhandel, auch als Gericht und Gefängnis, Lazarett und Schlachthaus, als Herberge für Stadtschreiber und Geisteskranke, als Stadtmuseum und Kunstgalerie. 1984 wurde das Leinwandhaus als eine der letzten Kriegsruinen wieder aufgebaut.
  • Kindermuseum − Ausstellungen zu Stadt- und kulturgeschichtlichen Themen speziell für Kinder. • Tel.: 069 - 212 35 154 • info.kindermuseum@stadt-frankfurt.de • Jetzt in der Hauptwache - Zwischenebene (An der Hauptwache 15)
Wegen seiner dreieckigen Gebäudeform nennen die Frankfurter es auch „Tortenstück“, und innen ist es nicht weniger ungewöhnlich.
Domstraße 10, • Anfahrt U-Bahn: U4, U5, „Dom/Römer“, Straßenbahn: 11, 12 „Römer/Paulskirche“, S-Bahnen: „Konstablerwache“.
  • Schirn Kunsthalle, Römerberg • (U-Bahn U4, U5: „Dom/Römer“, Straßenbahn 11, 12: „Römer/Paulskirche), Tel.: 069 299882-0, E-Mail: welcome@schirn.de. Öffnungszeiten: Di, Fr-So 10 bis 19 Uhr, Mi/Do 10 bis 22 Uhr •. Eintritt pro Ausstellung: 7,- €, ermäßigt: 5,- €, Familien: 14,- €. Wechselnde Ausstellungen
  • Struwwelpeter-Museum • Briefe, Zeichnungen, Skizzenbücher, Manuskripte, Struwwelpeter-Ausgaben und -parodien aus dem 19. und 20. Jahrhundert, weitere Kinderbücher aus dem Besitz Heinrich Hoffmanns, in- und ausländische Struwwelpeter-Ausgaben, seltene Dokumente, Leben und Wirken Heinrich Hoffmann in Frankfurt. • jetzt im Westend!
  • Dommuseum, Domplatz 14 • (U-Bahn U4 „Römer“, Linie 11/12 „Domstraße“), Tel.: 069 13376184, E-Mail: dommuseum-ffm@t-online.de. Öffnungszeiten: Di-Fr 10 bis 17 Uhr, Sa/So/Feiertage 11 bis 17 Uhr. Eintritt 4 €, ermäßigt 2 €.
Geschichte der Kirche (Königswahlen, Kaiserkrönungen), Domschatz (liturgische Gewänder, Altargeräte, Reliquare, sakrale Goldschmiedekunst), zeitgenössische Kunst, historische Ausstellungen.
  • Goethemuseum, Großer Hirschgraben 23-25 (neben dem Goethehaus, S- und U-Bahnen „Willy-Brandt-Platz“/„Hauptwache“ fünf bis zehn Gehminuten), Tel.: 069 13880-0, E-Mail: info@goethehaus-frankfurt.de. Öffnungszeiten: Mo-Sa 10.00 bis 18.00 Uhr, So und Feiertage 10.00 bis 17.30 Uhr. Eintritt: Erwachsene 7 €, Familien mit Kindern 11 €, Studenten 3,- €, Schüler 1,50 €, Kinder bis 6 Jahre frei, ermäßigt 3 €.
Gemäldegalerie, die sich der Goethezeit widmet.
Einkaufstraße Zeil mit hunderten Fahrrädern

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

  • Römerberg (U4, U5: Dom/Römer)
  • Paulsplatz mit der Paulskirche
  • Liebfrauenberg mit dem Liebfrauenbrunnen und der Liebfrauenkirche. Südöstlich befindet sich die Kleinmarkthalle.
  • Hauptwache (S+U Hauptwache)
  • Zeil, Fußgängerzone, Haupteinkaufsstraße.
  • Konstablerwache
  • Freßgass - Fußgängerzone mit vielen Restaurants
  • Opernplatz mit dem Lucae-Brunnen • (U6, U7: Alte Oper)
  • Rathenau-Platz
  • Goetheplatz mit dem Goethe-Denkmal
  • Roßmarkt mit dem Gutenbergdenkmal

Der ehemalige Schillerplatz an der Hauptwache sollte ab 2011 wieder hergerichtet werden. Heute dient der Bereich als Zugang zur B-Ebene und zur U- und S-Bahn-Station [3].

Parks[Bearbeiten]

Mainufer
  • Mainufer (U Dom/Römer) • Immer einen Besuch wert ist das Mainufer, besonders rechts mit den Nizzaanlagen, und links mit den schönen Blicken auf die Stadt.
  • Wallanlage • Auf rund 5 km erstreckt im Halbkreis um die Alt- und Innenstadt am Allenring zwischen Unter- und Obermainanlage zusammen mit dem Mainufer ein Parkring. Die Parkanlage liegt auf den mittelalterlichen Stadtmauern, die im frühen 19. Jh. abgerissen und begrünt wurden. So entstand aus dem ehemaligen Verteidigungswall ein Grüngürtel.

Verschiedenes[Bearbeiten]

Alter Jüdischer Friedhof
  • Alter Jüdischer Friedhof Nr12.png, Kurt-Schumacher-Str. 10 (U/S Konstablerwache, Bus 30/36, Straßenbahn 11/12 „Börneplatz“). direkt neben dem Museum Judengasse

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Im Zentrum von Frankfurt erstreckt sich die Zeil zwischen Hauptwache und Konstablerwache. Die Zeil ist die umsatzstärkste Einkaufsstraße Deutschlands mit entsprechend kommerziellem Angebot. Südlich der Zeil kann man in dem Viereck Konstablerwache, Hauptwache, Goethehaus und Museum für Moderne Kunst bis runter zum Main alles kaufen, was das Herz begehrt.

Einkaufscenter MyZeil

In der Nähe der Hauptwache, zwischen Galeria Kaufhof und Karstadt, ist 2009 mit MyZeil eines der größten Einkaufszentren Deutschlands entstanden. Daran angeschlossen wird auch das ehemalige Palais Thurn und Thaxis wiedererrichtet. • PalaisQuartier und MyZeil

Hauptwache und Opernplatz werden von der Goethestraße (mit Shops internationaler Luxusdesigner) und der „Freßgass“ genannten - Großen Bockenheimer Straße (mit Delikatessläden, Coffee-Shops, Gastronomieangeboten) verbunden. In der Nähe der Hauptwache, zwischen Galeria Kaufhof und Karstadt, ist 2009 mit MyZeil eines der größten Einkaufszentren Deutschlands entstanden. Eine überlange Rollteppe bringt Sie direkt in den 4. Stock. Daran angeschlossen wird auch das ehemalige Palais Thurn und Thaxis wiedererrichtet. • PalaisQuartier und MyZeil

Hauptwache und Opernplatz werden von der Goethestraße (mit Shops internationaler Luxusdesigner) und der „Freßgass“ genannten - Großen Bockenheimer Straße (mit Delikatessläden, Coffee-Shops, Gastronomieangeboten) verbunden.

Für Reisefreunde ist auch Landkarten Schwarz direkt neben dem Parkhaus Hauptwache zu empfehlen. In dieser Fachbuchhandlung für Landkarten und Reiseführer gibt es alles, was man zur Vorbereitung der nächsten Reise benötigt.

Küche[Bearbeiten]

Die Straße mit der größten Häufung von Restaurants ist die Freßgass, die sich bis zur Alten Oper erstreckt. Dort findet man Restaurants und Snacks für jeden Geschmack.

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Feste[Bearbeiten]

  • Nacht der Museen am Samstag den 4. Mai 2013 von 19 - 2 Uhr nachts.
  • Mainfest − Feiern am Fluss & Live-Musik auf dem Römerberg vom 03. - 06. August 2012, Fischerstechen am Sonntag, 05.08.2012, Feuerwerk am Montag, 06.08.2012
  • Museumsuferfest − Ende August: von Freitag, den 24. August bis Sonntag, den 26. August 2012, beiderseits des Main. Freier Eintritt in die Museen mit dem Museumsuferfest-Button zu 4,- €.
  • Weihnachtsmarkt auf dem Römerberg, Paulsplatz und Mainkai − vom 26. Nov. − 22. Dez. 2012, Mo.–Sa.: 10 – 21 Uhr, So.: 11 – 21 Uhr
    Glockenspiel der Alten Nikolaikirche: tägl. um 9.05 Uhr, 12.05 Uhr und 17.05 Uhr
    Turmblasen vom Altan der Alten Nikolaikirche: Mi. und Sa. jeweils 18 Uhr.

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Frankfurter Rundschau vom 11.7.2009: Altstadt-Umbau - Abenteuer Altstadt
  2. Frankfurter Rundschau vom 4.1.2010: Altstadt im Wandel - Das Ende eines Vorbilds
  3. Wiesbadener Kurier v. 28.10.2009: PLANUNG Frankfurt baut Fläche um Hauptwache völlig um / U-Bahn-Loch verschwindet

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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