Extremadura
Extremadura ist eine Region im Südwesten Spaniens. Da viele (aber viele auch nicht) Eroberer aus dieser Gegend stammten, wird das Land auch als Tierra de Conquistadores vermarktet.
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Provinzen [Bearbeiten]
Orte [Bearbeiten]
- Cáceres am Via de la Plata
- Badajoz
- Mérida (Verwaltungssitz) am Via de la Plata
- Plasencia am Via de la Plata
- Trujillo - Geburtsstadt Pizarros
- Guadalupe - königliches Kloster (Weltkulturerbe der UNESCO)
Weitere Ziele [Bearbeiten]
Hintergrund [Bearbeiten]
Der Name Extremadura leitet sich von „Extremos del Duero“ ab, wobei der Duero ein Fluss ist. Es gibt eine gleich ausgesprochene, aber anders geschriebene Provinz in Portugal (Estremadura).
Die Extremadura war und ist eine rückständige Randprovinz Spaniens, was immer schon zu Emigration der Einwohner führte. In der Fremde stehen die Extremeños zu einander.
Sprache [Bearbeiten]
Anreise [Bearbeiten]
Die autonome Region Extremadura liegt im Westen des Königreichs Spanien, nördlich von Andalusien und südlich von Kastilien-León. Sie grenzt im Westen an Portugal. Von Madrid aus führt die A-5 nach Mérida und Badajoz. Von Sevilla gelangt man über die A-66 nach Mérida und Cáceres. Von Ciudad Real führt die N-430 nach Mérida.
Mobilität [Bearbeiten]
Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
- Der Via de la Plata (dt. Weg des Silbers) führt durch die Extremadura und berührt die Orte Zafra, Mérida und Cáceres. Die Städte Mérida, Cáceres und Guadalupe gehören zum Weltkulturerbe der UNESCO.
- Die Dehesas (Kork - und Steineichenwälder).
Aktivitäten [Bearbeiten]
Wandern [Bearbeiten]
La Ruta de Isabel La Católica (dt. Die Route von Isabella I. von Kastilien)
Falls ein Besuch in Guadalupe im gleichnamigen Gebirge geplant ist, ist diese Wanderung zu empfehlen. Der 17 km lange Weg startet in Cañamero, das mit einem Bus erreicht werden kann. Der gut markierte Weg führt durch eine Landschaft mit schönen Seen und beeindruckenden Hügeln und endet in Guadalupe.
Küche [Bearbeiten]
Die Extremadura ist Heimat der schwarzhufigen Schweine (span. cerdos ibericos de pata negra) und damit auch Heimat der feinsten Schinken (Jamónes Ibéricos). Die Qualität des Fleisches rührt von der Fütterung mit Eicheln (span. bellotas) der Kork- und Steineichen. Die Bezeichnung "Pata Negra" ist kein Qualitätssiegel, sondern bezieht sich ausschließlich auf die Schweinerasse.
Auch der bekannte Chorizo Ibérico (grobe Paprikasalami) und der Salchichón Ibérico stammen von hier. Begünstigt durch das trockene Klima werden Würste und Schinken luftgetrocknet und nicht geräuchert.
Nachtleben [Bearbeiten]
Sicherheit [Bearbeiten]
Die Kriminalität ist eher gering im Vergleich zu anderen Regionen Spaniens, Bettelei und Belästigung von Reisenden die Ausnahme.
Klima [Bearbeiten]
trocken und kontinental
Literatur [Bearbeiten]
Weblinks [Bearbeiten]
Offizielle Tourismus Webseite