Epidauros

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Epidauros ist eine archäologische Stätte in der peloponnesischen Region Argolis. Der Ort ist vor allem bekannt wegen der einzigartigen Akustik des sehr gut erhaltenen Theaters, die Kultstätte des Heilgottes Asklepios gehört seit 1988 zum Weltkulturerbe der Unesco.

Gästehaus des Asklepeions
Epidauros
Provinz Argolis
Einwohner 4.470
Lage
Lagekarte von Griechenland
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Epidauros

Hintergrund[Bearbeiten]

Der antike Ort Epidauros (griechisch: Ἐπίδαυρος) lag an der Küste des Saronischen Golfes, hier ist heute der Ort Archaia Epidavros. Etwas nördlich davon gibt es noch den Ort Nea Epidavros. Das touristisch interessante Asklepeion liegt allerdings im Landesinneren bei dem Ort Lygourio (griechisch: Λυγουριό). Die heutige Gemeinde Epidauros hat zusammen mit den umliegenden Ortsteilen knapp 10.000 Einwohner und wird von den meisten Besuchern nur am Rand besucht.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

Epidauros liegt an der N70 zwischen Isthmia und Nafplio.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Theater von Epidaurus

Das Asklepieion[Bearbeiten]

Ein Asklepieion war ein Heiligtum zu Ehren von Aeskulap, dem griechischen Gott der Heilkunst. In der Regel gab es neben der sakralen Tempelanlage auch einen weltlichen Teil, den man nach heutigen Maßstäben als Kurort oder Sanatorium bezeichnen kann. Die Heilverfahren in der Antike gingen von einem ganzheitlichen Ansatz aus, körperliche Leiden konnten nur geheilt werden, wenn auch die Psyche gesund war, daher gehörten Theater, Bibliothek, Stadion und weitere kulturelle Angebote zu einem Asklepieion.

Es gab in der Antike rund 300 dieser Anstalten, wobei dem Heiligtum in Epidaurus eine besondere Rolle zukam. Es entstand etwa im 6. Jahrhundert v.Chr. und hatte seine Blütezeit im 4. und 3. Jh. Im Jahr 86 v.Chr. wurde es durch Sulla geplündert. Im 2. Jh. n.Chr. erlebte es eine neue Blüte, im Jahr 390 ließ Theodosius I. die Anlage schließen. In den Jahren 522 und 551 zerstörten zwei Erdbeben die Anlage.

Eintrittspreis Asklepieion: 6 € (Stand 2011)

Stadion

Theater[Bearbeiten]

Das Theater entstand im 4. Jh. v. Chr. zunächst für 6000 Personen, im 2. JH. wurde es erweitert auf rund 12.000 Sitzplätze. Während die Bühne und Sitzreihen sehr gut erhalten sind und heute noch für Konzerte benutzt werden, sind von den Bühnengebäuden nur noch Reste vorhanden. Geblieben ist die herrvorragende Akustik. Angeblich hört man in den oberen Zuschauerrängen angeblich noch, wenn auf der Bühne eine Münze auf den Boden fällt, sicher hört man noch die Unterhaltung von Personen, die sich dort unterhalten. In der frühchristlichen Zeit wurde das Theater mit Erde zugeschüttet und konnte dadurch die Erdbeben relativ unbeschadet überstehen.

Stadion[Bearbeiten]

Das aus dem 5. JH. stammende Stadion ist ebenfalls recht gut erhalten, teilweise sind die Sitze noch vorhanden. In diesem Stadion fanden auch alle vier Jahre die Spiele der Asklepieia statt, die zu den Panhellenischen Spielen gehören. In der Nähe des Stadions

Weitere Profanbauten[Bearbeiten]

Abaton

Zwischen dem Theater und dem Stadion befanden sich in der Antike etliche profane Bauwerke:

  • ein Gästehaus (Katagogion), in dem die sicher wohlhabenden Kurgäste jener Zeit untergebracht waren.
  • ein Gymnasion, es war in griechischer Zeit die Trainingsstätte derAthleten, die Römer funktionierten das Bauwerk um in ein Odeon.
  • Bäder, für die Kuren wurde u.a. eine Thermalquelle benutzt.

Sakrale Bauten[Bearbeiten]

Die wichtigsten Bauwerke des sakralen Bereichs sind

  • der Tempel des Asklepios
  • die Tholos, ein Rundbau, in dem die Gesundheit und Fruchtbarkeit bringenden Götter verehrt wurden. Zur Zeit wird die Tholos wieder neu aufgebaut, was nicht ganz unumstritten ist.
  • Eine Sonderstellung nimmt das Abaton ein, der heilige Raum war nur für die Priester zugänglich, ein Teil war für die Kranken vorgesehen, denen Götter in Träumen Einblick in ihre Therapie geben sollten.

Weitere Sakralbauten sind der Tempel der Artemis und der Tempel der Aphrodite. Dazu gehören auch ein Haus für die Priester, eine Bibliothek und ein Bad.

Nach der Schließung des Asklepions wurde im 5. JH. in der Nähe der Eingangshallen die christliche Agios-Ioannis-Basilika errichtet.

Museum[Bearbeiten]

Statue des Asklepios

Das kleine Museum gliedert sicj in drei Räume. Der erste Raum zeigt Dankesgeschenke für erfolgreiche Kuren und Wunderheilungen, ausgestellt sind auch die zu jener Zeit hier benutzten medizinischen Instrumente. Im zweiten Raum stehen etlcihe Statuen, meist sind es Votivgaben aus den letzten Jahren des Aiskleipieoins. Die Statue des Äskulap ist jedoch eine Kopie, das Original befindet sich im Archäologischen Nationalmuseum in Athen. Im dritten Raum sind Gebäudeteile rekonstruiert oder als Modelle vorhanden, hier steht auch ein Modell der Tholos.

Sonstiges[Bearbeiten]

Das Heiligtum des Apollon Maleata[Bearbeiten]

Die Kultstätte liegt etwa 1 km östlich des Asklepieions und bestand bereits in mykenischer Zeit und wurde später übertragen auf den Gott Apoll, hier mit dem Beinamen Maleata oder Maleatas. Die Kultstätte seines Sohnes Asklepios oder Äskulap ist jedoch zumindest in Epidauros bedeutender. Die Gebäude wurden bis in römische Zeit immer wieder umgestaltet.

Lygourio[Bearbeiten]

In dem kleinen Ort befindet sich ein naturhistorisches Museum. Exponate sind Fossilien aus dem Raum Griechenland, insbesondere Ammoniten aus der Umgebung von Epidaurus. Sehenswert auch die Kirche Agios Ioánnis Theólogos.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Klarkommen[Bearbeiten]

Post und Telekommunikation[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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