Delémont

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Delémont ist die Kantonshauptstadt des Kanton Jura in der Schweiz.

Delémont
Lage
Lagekarte der Schweiz
Delémont
Delémont

Der deutsche Name der Stadt ist Delsberg. Weitere Bezeichnungen sind; Delemonte (italienisch), Delemunt (rätoromanisch) und Delemons (mittellateinisch).

Inhaltsverzeichnis

Hintergrund[Bearbeiten]

  • Zu der Gemeinde Delémont gehören neben der Stadt noch die Ortschaften Les Rondez und Les Vorbourgs.
  • Auf dem Gemeindegebiet wurden 15 Urnengräber aus der Bronzezeit gefunden. Acuh Spuren einer eisenzeitlichen, so wie einer gallorömischen Siedlung wurden ebenfals endeckt. Urkundlich wird die heutige Stadt erstmals im Jahr 737 als Siedlung erwähnt. Seit dem 7. Jahrhundert war das Gebiet unter der Herrschaft der elsässischen Herzöge. Wärend des 12. Jahrhundert war der Ort Teil der Herrschaft Ferrette. Welche im Jahre 1271 durch den Bischof von Basel gekauft wurde. Die Stadt war beim Kauf durch das Bistum schon befestigt. Am 6. Januar 1289 erhielt Delémont durch den Bischofs Peter Reich von Reichensteineinen einen Freibrief welcher das Stadtrecht gewährte. Damit begann das Städtchen zu wachsen, es war von 1289 bis 1793 Hauptort der Herrschaft Delémont. Während dieser Zeit war Delémont meist die Sommerresidenz der Basler Fürstbischöfe. Im Jahre 1793 wurde Delémont von französische Truppen 1793 erobert. Und in Frankreich eingegliedert, dort wurde Delémont Hauptort eines Bezirks des Département du Mont Terrible, welcher selber 1800 in das Département Haut-Rhin eingegliedert wurde. Am Wiener Kongress im Jahre 1815 wurde entschieden, dass das Städtchen ein Teil des Kanton Bern wird. Ab diesem Zeitpunkt übernahm es die Funktion als Hauptort des Distrikts (bis 1831 noch Oberamt) Delémont. Der gesamte Amt konnte sich nicht mit dem Kanton Bern anfreunden, war es doch franzöisisch Sprachig und erst noch katholisch, und unterschied sich damit sowohl sprachlich als auch konfessionell vom übrigen Kanton. Dies hatte zur Folge, dass am 1. Januar 1979 der Kanton Jura gegründeten wurde, dessen Hauptstadt es wurde.

Anreise[Bearbeiten]

Von Basel führt die Hauptstrasse Nummer 18 über Delémont nach La Chaux-de-Fonds, welche sich hier mit der Haupstrasse Nummer 6 von Porrentruy nach Biel kreuzt. Paralle zur Haupstrasse Nummer 6 wird momentan die Autobahn A 16 gebaut, welche im Bereich Delémont schon feriggestellt ist.

Am Bahnhof Delemont, halten die Schnellzüge von Basel nach Biel. Daneben fahren von Basel nach Boncourt (teilweise Delle) Regional-Expresszüge (RE), sowie wie die S 3 der S-Bahn Nordwestscheiz von Basel nach Porrentruy. Mit der S 3 behsteht die Möglichkeit nach Glovelier zufahren, um dort auf die schmalspurige CJ umzusteigen, welche einem über Saignelégier un Le Noirmont nach La Chaux-de-Fonds bringt. Der Regionalverkehr zwischen Delémont und Moutier wird mit Bussen abgewickelt.

Es gibt Buslinien nach; Moutier, Lucelle, Pleigne, Roggenburg, Soyhières, Châtillon und ins Val Terbi (Montsevelier).

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Delémont ist Träger des Wakkerpreises 2006.
  • Die Alstadt beherbergt noch viel alte Bauwerke, auch der historische Grundriss ist erhalten geblieben. Es sind zwei Stadttore, die Porte au Loup im Jahre 1775 erbaut, und die Porte de Porrentruy zwischen 1756 und 59 erbaut, erhalten geblieben. Es ist auch ein Teil der Stadtmauererhaltengeblieben und der dazugehörende Tour des Archives, eshandel sich hier um den ehemaliger Rundturm Franche Courtine aus dem 13. Jahrhundert.
  • In der Alstadt gibt es auf verschiedenen Plätzen insgesamt fünf monumentale Figurenbrunnen welche im 16. Jahrhundert im Stil der Renaissance endstanden.
  • Die katholische Kirche Saint-Marcel wurde zwischen 1762 und 67 erbaut. Beim Baustil handelt es sich um eine Mischung von Stilelementen aus dem Barock und Klassizismus.
  • Das Stadthaus (Hôtel de Ville), wurde zwischen 1742 und 1745 erbaut. Im Innern, in den verschiedenen Sälen hat es reich verzierte Stuckdecken .
  • Bei der Châtellenie handelt es sich um die ehemalige Vogtei welche 1717 umgebaut wurde und heute als Gerichtsgebäude benutz wird.
  • Die spätgotische Kapelle Saint-Michel wurde im 17. Jahrhundert erbaut.
  • Das Schloss Domont befindet sich am Südhang der Les-Rangiers-Kette. Es handelt sich hier um eine spätgotische Anlage mit Treppenturm, welche im Jahre 1560 erbaut wurde. Sie beherbergt heute ein Restaurant.
  • Das fürstbischöfliches Schloss wurde zwischen 1716 und 1721 erbaut.
  • Von der frühmittelalterlichen Vorbourg sind nur noch Ruine erhalten gebliben, Sie bedfinden sich auf dem Felskamm an der westlichen Talflanke der Birsklus. frühmittelalterlichen Vorbourg erhalten.
  • Neben den Ruine steht eine Marienwallfahrtskapelle. Es handelt sich um die ehemalige Hauskapelle des unteren Schlosses. Sie wurde im Jahre 1049 geweiht und später mehrmals erneuert. Der Hauptaltar mit der Madonna stammt aus dem 16. Jahrhundert.
  • Jurassisches Museum für Kunst und Geschichte, Rue du 23-Juin 52, Tel. 032 422 80 77 Fax 032 422 80 74

Öffnungszeiten: Di - So 14 - 17 Uhr; 24. Dez - 2. Januar geschlossen

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Der Auguste Quiquerez-Pfad. Auguste Quiquerez( 1801-1882 ), war ein faszinierenden, romantischen Wissenschaftler, die 27 Tafeln längs des Weges Invormieren über seine zahlreichen Interessen (Archäologie, Flora, Fauna, Geologie, Ökologie).

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]