Angola
Angola liegt in Zentralafrika. Angrenzende Länder sind die Demokratische Republik Kongo, Sambia und Namibia.
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Lage
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Flagge
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| Kurzdaten | |
| Hauptstadt: | Luanda |
|---|---|
| Staatsform: | Präsidiale Republik |
| Währung: | Kwanza (AOA) |
| Fläche: | 1,25 Mio km² |
| Bevölkerung: | 11 Mio |
| Sprachen: | Portugiesisch (offiziell), Bantu und andere afrikanische Sprachen |
| Religionen: | traditionelle Religionen 47 %, Römisch-katholisch 38 %, Protestanten 15 % |
| Telefonvorwahl: | +244 |
| Internet TLD: | .ao |
| Zeitzone: | UTC +1 |
Inhaltsverzeichnis |
Regionen [Bearbeiten]
Geografisch lässt sich Angola in drei Regionen einteilen. Die Landschaftsräume beginnen mit der Küstenebene und gehen dann in die Übergangszone und weiter in das östliche Hochland im Landesinneren über.
Das Tiefland der Küste umfasst eine 50 bis 150 Kilometer breiten Streifen am Atlantik. Die Übergangszone ist von Hügeln geprägt und ist im Norden 150 und im Süden 30 Kilometer breit. An sie schließt sich das Hochland von Bié an. Mit einer durchschnittlichen Höhe von 1200 bis 1800 Metern umfasst es zwei Drittel des Landes.
Zusätzlich kann die Exklave Cabinda als eigene Region betrachtet werden, da sie im Zaire-Tiefland liegt und vom Hauptstaatsgebiet getrennt ist.
Städte [Bearbeiten]
- Luanda - Hauptstadt
Weitere Ziele [Bearbeiten]
Hintergrund [Bearbeiten]
Angola war bis zum 11. November 1975 portugiesische Kolonie. Im Anschluss an die Unabhängigkeit begann ein bis zum Jahr 2002 dauernder Bürgerkrieg zwischen den verfeindeten politischen Lagern.
Anreise [Bearbeiten]
| Orte in Angola |
Einreisebestimmungen [Bearbeiten]
Für die Einreise benötigen Deutsche ein Visum und einen mindestens sechs Monate über die geplante Aufenthaltsdauer gültigen Reisepass. Der deutsche Kinderausweis wird voll anerkannt. Zusätzlich ist der Nachweis über eine gültige Gelbfieberimpfung erforderlich. Das Visum kann nicht an der Grenze ausgestellt werde sondern muß bei der angolanischen Botschaft (www.botschaftangola.de), Wallstrasse 58 in 10179 Berlin beantragt werden. Das Visum kostet 60 Euro. Die Bearbeitungszeit beträgt ca. drei Wochen.Das Visum kostet inzwischen (2013) im Geralkonsulat in Frankfurt / Main € 150,--.
Mit dem Flugzeug [Bearbeiten]
Internationaler Flughafen: Luanda (LAD) (4 de Fevereiro), 4 km südöstlich der Stadt. Flüge werden von British Airways (via London), Air Namibia, Tapportugal (via Lissabon) und Ethiopian Airlines vom Flughafen Frankfurt am Main aus angeboten. Der Ticketpreis für Hin- und Rückflug liegt bei etwa 2000 €.
Mit der Bahn [Bearbeiten]
Es existieren keine Bahnverbindungen nach Angola.
Mit dem Bus [Bearbeiten]
Auf der Strasse [Bearbeiten]
Grenzübergänge von Namibia (Ruacana, Ondjiva) sind offen. Es wurde kein Carnet de Passage verlangt (01/ 2007, Motorräder in Deutschland und der Schweiz zugelassen).
Schiff [Bearbeiten]
Mobilität [Bearbeiten]
Das Straßennetz Angolas befindet sich teilweise in desolatem Zustand (Schnittgeschwindigkeit Nationalstraße Huambo - Lubango unter 20 km/ h). 4x4 Kfz oder Enduro sind empfehlenswert. Hauptrouten sind in der Trockenzeit meist auch mit normalgetriebenen PKW zu bewältigen.
Auf einigen Routen sollte nicht von der Piste abgewichen werden. In Angola liegen noch immer zwischen acht und zwölf Millionen Minen.
Benzinversorgung: gut, Preis: ca. 40 Eurocent/ Liter (95 Oktan)
Sprache [Bearbeiten]
Amtssprache: Portugiesisch
Kaufen [Bearbeiten]
Küche [Bearbeiten]
Nachtleben [Bearbeiten]
Unterkunft [Bearbeiten]
Angola ist ein verhältnismäßig teures Reiseland, was Übernachtungsmöglichkeiten angeht: in Luanda kommt man nicht unter 60 US-$ pro Doppelzimmer weg.
Lernen [Bearbeiten]
Arbeiten [Bearbeiten]
Feiertage [Bearbeiten]
| Termin | Name | Bedeutung |
|---|---|---|
| 11.November | Nationalfeiertag | Tag der Unabhängigkeit Angolas |
Sicherheit [Bearbeiten]
In Angola herrschte bis vor fünf Jahren Bürgerkrieg. Die Sicherheitslage (Stand 01 /2007) kann als entspannt bezeichnet werden. Überlandfahrten mit dem eigenen Fahrzeug können im Süden und der Mitte Angolas z.Zt. ohne größeres Risiko durchgeführt werden (Nachtfahrten vermeiden). Im Norden Angolas, insbesondere an der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo ist die Sicherheitslage etwas gespannter.
Minen und Kriegsschrott [Bearbeiten]
Nach fast 30 Jahren Bürgerkrieg ist das Land mit Minen und Munitionsteilen sowie Kriegsgerät verseucht. Ein schwer kalkulierbares Risiko stellen die im Bürgerkrieg verlegten Landminen dar. Nach Schätzungen liegen ca. 8 Millionen davon in Angola. Daher sind einige Grundregeln zu beachten.
Grundregeln:
- Wo kein Einheimischer geht, sollte man auch nicht gehen.
- Unbefestigte Straßen und Wege, die von Einheimischen nicht benutzt werden, sollte man auch nicht benutzen.
- Rote Steine oder Holzpflöcke sind keine Fetische, sondern kennzeichnen Minenfelder. Daneben gibt es noch Totenköpfe oder dreieckige Schilder mit der entsprechenden Aufschrift.
- Altes Kriegsgerät ist keine Gelegenheit zu spielen oder heroische Fotos zu machen, sondern eine Gelegenheit zu explodieren.
- Munition oder Munitionsteile sind kein Souvenir, sondern eine weitere Art zu explodieren (Auch wenn dort oftmals einheimische Kinder spielen).
- Nicht alles, was man sieht, muss man auch anfassen.
- Zum Pinkeln an einer Strasse hinter einen Baum gehen kann tödlich sein.
Zu beachten ist auch, dass nicht alle Einheimischen auf die Gefahr achten. UNICEF hat daher ein entsprechendes Programm zur Erhöhung der sogenannten "mine awareness" gestartet (siehe auch hier).
Gesundheit [Bearbeiten]
Das Gesundheitswesen in Angola ist in desolatem Zustand. Fernab der Großstädte gibt es so gut wie keine keine medizinische Versorgung (ein Arzt auf 50.000 Einwohner). Einzige Empfehlung: Katholisches Spital in Lubango.
Hygiene [Bearbeiten]
Sauberes Trinkwasser ist rar. Weniger als 40 % des Landes hat Zugang zu sauberem Wasser. Daraus resultiert eine hohe Kindersterblichkeitsrate. Für Reisende gilt daher Filtern oder Abkochen als Methode der Wahl. Aufgrund des fäkal-oralen Übertragungsweges der Hepatitis A ist eine Impfung unbedingt empfehlenswert.
Schutzimpfungen [Bearbeiten]
Durch den Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amtes werden Schutzimpfungen gegen Tetanus (Wundstarrkrampf), Diphtherie, Polio (Kinderlähmung), Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalten über vier Wochen auch Hepatitis B, Meningokokken-Krankheit (ACWY) und Tollwut empfohlen.
Besondere Infektionskrankheiten [Bearbeiten]
Angola ist Gelbfieberinfektionsgebiet. Daher auch die Forderung nach einer Gelbfieberschutzimpfung bei allen Einreisenden über 1 Jahr. Darüberhinaus ist Angola Malariagebiet. Eine Prophylaxe wird empfohlen.
| Diese medizinischen Hinweise sind sorgfältig recherchiert, allerdings erfolgen sie ohne Gewähr. Ein Gespräch mit dem zuständigen Hausarzt oder einer reisemedizinischen oder tropenmedizinischen Beratungsstelle wird bei gesundheitlichen Problemen oder Unsicherheiten empfohlen. Siehe auch: Gesund Unterwegs |
Klima [Bearbeiten]
Die für europäische Touristen angenehmste Reisezeit ist Juni bis August, da dann in Angola Winter ist und angenehme 25 °C ohne große Regenzeiten die Regel sind.
Das Klima reicht von gemäßigt bis tropisch. Die jährliche Niederschlagsmenge nimmt von Norden nach Süden zu. Durch den kühlen Benguelastrom ist die Küste bis etwa zu der Stadt Benguela ziemlich trocken. Im Bereich dieser Meeresströmung wird es auch im Winter (Juni bis August) oft recht kühl. Die Stadt Namibe hat sogar ein ziemlich kaltes, aber trockenes und sonniges Klima im Winter. Im Sommer ist Namibe heiß, es regnet selten. Zum Landesinneren her nehmen die Niederschläge zu. Städte wie Lubango und Huambo haben zwei jährliche Regenzeiten und gemäßigtes Klima. Dagegen ist Luanda, die Hauptstadt, fast ganzjährig heiß und drückend - hier sind die Wintermonate am angenehmsten.
Respekt [Bearbeiten]
Post und Telekommunikation [Bearbeiten]
Handynetz in den größeren Städten. Swisscom-Karten funktionieren, Deutsche O2-Karten nicht. In den größeren Orten gibt es auch Kartentelefone.
